 Tagebuch
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NÖM gentechnikfreie Milch >Lieber franzlbauer! Welche Art von Weitsicht du von mir erwartest solltest du mir schon erklären. Das mit der Biomilch stimmt, ist aber eine traurige Geschichte. Warum? Fast jede Molkerei sammelt in irgendeiner Form die Biomilch und versucht diese dannhalt so gut es geht zu verkaufen. Wie mit einer gemeinsamen Vertriebslösung für "normale" Produkte es wegen verschiedener Dinge es (noch?) nicht klappt, sowenig wurde eigentlich das Biomilchprogramm in Österreich richtig aufgezogen. Wie ich das meine: dort wo nachweislich die meiste Biomilch erzeugt wird, diese auch sammeln, verarbeiten, und erst wenn der Absatz auch da ist, auch von anderen Molkereien oder Einzugsgebieten die Milch dazunehmen. In unserem Gebiet gibt es noch immer Biomilchbauern, aber es haben sich in den letzten Jahren etliche verabschiedet, ich gehöre auch dazu. Und vielleicht hat sich bei der NÖM herausgestellt, dass, von der Erfassung bis zur Vermarktung, es vielleicht wirtschaftlicher wäre, vom Biomilchzusammenklauben in manchen Gegenden wegzukommen und wenn nun Bio und Nichtbio am Genfreiprojekt teilnehmen alle damit leben können und auch die Organisation der Sache besser klappt. So könnte ich es mir vorstellen, will aber der NÖM nichts unterstellen. Warum sollte denn der Ernteverband sich eigentlich gegen ein Genfreimilchprojekt stellen? Es wird doch wohl auch im Interesse der Bioverbände sein dass so viele Bauern wie möglich einen Bogen um Gensoja machen, oder irre ich mich da? Mfg, helmar
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