Nicht ausgenützte Milchquoten

Antworten: 8
Name: jacky65 antwortet um 31-05-2005 19:51 auf diesen Beitrag nach oben

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Nicht ausgenützte Milchquoten
> Soweit ich das kapiert habe, soll diese Quote auf den Markt, damit mehr Quote zum Verkauf ansteht und die Quote dadurch billiger werden soll. Ein Teil des Milchpaketes!

Nur glauben kann ich es auch nicht richtig, dass dies helfen soll. Viele werden versuchen, Ihre Quote auszuliefern.

Die derzeitige Lösung von nicht ausgelieferten Quoten hilft allerdings auch nur den Überlieferern, die dadurch eine bessere Saldierung erhalten. Meines Erachtens auch nicht optimal.

Aber wie bereits in einem anderen Thread geschrieben, alle werden erst wach werden, wenn der Vollzug bereits vermeldet ist. Die Reaktionen wären im April bis Mitte Mai gefragt gewesen.



Name: stb antwortet um 01-06-2005 08:21 auf diesen Beitrag nach oben
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Nicht ausgenützte Milchquoten
> Die Neuregelung kommt doch nur daher, weil man sich zu einer Milchqoutenbörse nicht durchringen hat können.
Um nun nicht völlig das Gesicht zu verlieren, hat man sich zu ein paar halbherzigen Änderungen durchgerungen.

Es bleibt zu bezweifeln, ob durch diesen Vorschlag nun massiv Quoten auf den Markt kommen, die den Preis stark senken.
Es ändert sich ja nichts daran, dass A-Quoten stark nachgefragt werden und auch eine hohe Zahlungsbereitschaft besteht.


Name: pepesmeinung antwortet um 04-06-2005 06:56 auf diesen Beitrag nach oben

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> Nun ja, das mit weniger Anlieferung und steigenden Milchpreis haben wir schon einmal gehabt, das hieß damals "freiwilliger Lieferverzicht". Das Angebot war so gut, dass man nur schwer darauf verzichten konnte. Aber: Wer zahlt es?????


Name: helmar antwortet um 04-06-2005 21:53 auf diesen Beitrag nach oben

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>War ungefähr zu jener Zeit als DI Riegler Landwirtschaftsminister war.
Und das Nichtausliefern der Quote war tatsächlich finanziell interessant, aber pepe, du hast recht mit der Frage: wer zahlts? Wir werden alle, ob es uns recht ist oder nicht, solange es Quoten gibt, um eine gewisse Disziplin beim milchliefern nicht herumkommen. Und der erste Weg, sogenannte Etremüberlieferer mehr zur Kasse zu bitten, ist der erste, richtige Schritt. Es ist nur zu hoffen dass es nicht nur bei der Ankündigung bleibt, denn laut den österreichischen Zahlen sorgen relativ wenige Überlieferer für viel Milchüberschuß.
Mfg, helmar


Name: stb antwortet um 06-06-2005 08:16 auf diesen Beitrag nach oben
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> Zur Frage wer zahlt die Nichtausnützung:

Es ist ja nicht gesagt, dass es so sein muss, dass die Überlieferer durch Saldierung nur einen Teil der Superabgabe zahlen.
Es erscheint durchaus denkbar jeden Überlieferer die volle Abgabe zahlen zu lassen oder ihm nur die halbe Unterlieferung anzurechnen.

Letzteres wäre wahrscheinlich auch machbar, dass der Überlieferer für die Hälfte der angerechneten Unterlieferung zahlt und dieses Geld der Unterlieferer erhält.


Name: Kathi antwortet um 06-06-2005 14:11 auf diesen Beitrag nach oben

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> Dass die Extremüberlieferer mehr zahlen müssen fand ich auf den ersten Blick auch recht gut. Nur beim zweiten Blick habe ich mir überlegt, ob es für jene dann nicht mehr rechnet sich um überhöhte Preise Kontigent zu kaufen - also ist das auch wieder nicht gerecht - oder ?

Kathi


Name: Gerhardkep antwortet um 06-06-2005 19:28 auf diesen Beitrag nach oben
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>
Bei den den derzeitigen vorschlägen ist das Ziel niedrige Quotenpreise zu erreichen sicher nicht gegeben sondern das gegenteil zu befürchten
Warum ? wenn das überliefern teurer wird dann wird der druck auf den Qutenpreis höher nicht niedriger denn es gibt für reine Milchbetriebe keine Alternative . Oder habt ihr für die einen Vorschlag.

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