Tagebuch
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Das Bauernsterben" und die Scheinheiligkeit, wer wirds > Hallo biolix, China will nicht nur Ölreserven anlegen, sondern will auch im Bereich der Landwirtschaft stark kaufen, Dünger, Getreide, usw. In China machen fallende Grundwasserstände und Wüstenbildung sowie der Verlust von Flächen durch Strassen die Versorgung der Menschen etwas schwieriger. Vor kurzem war ein Interview mit einem chin. Umweltschützer zu lesen, das grosse Problem ist der hohe Verbrauch von Ressourcen. Wer meint, dass durch den Kauf jetzt Getreide knapper und teurer wird, zuvor war die knappe Energie, die die Produktion verteuert. Biolix, ich fürchte auch, dass jeder Bauer schauen muss, wie er von den Kosten herunterkommt. Das wird zwar offiziel nicht so verbreitet, eher die Erträge zu steigern, um billiger zu produzieren. Leider scheint das nicht zu funktionieren. Es wurde vor kurzem ein Buch wieder neu aufgelegt, 4.000 Jahre Landbau in China, ein amerikanischer Proffessor und Mitglied der amerikanischen Regierung bereiste 1907 ein halbes Jahr China, Japan und Korea um sich dort schlau zu machen, wie diese lange intensive Nutzung der Landwirtschaft funktioniert, denn in Amerika fingen damals schon die grossen Probleme mit Erosion und Bodenpro9blemen an. Was in knapp Hundert Jahren sich alles verändern kann. In diesem Buch bekommt man eine gewaltige Hochachtung vor der Leistung der Bauern in dieser Zeit. 3 Ernten und kleine Flächen, Bodenfruchtbarkeit, die sich über Jahre nicht erschöpft hat, Mischfruchtanbau, Permakultur, Düngebehandlung, da brauchen wir heute nicht naserümpfend auf diese alten bäuerlichen Kulturen schauen, sondern im Gegenteil, mit höchster Achtung. Ich bin froh, dass das Buch von King wieder neu aufgelegt worden ist, ich habe es jetzt über Jahre in Antiquariaten gesucht. Eines ist mir bewusst geworden, im Bereich der Behandlung der Hofdünger hatten die alten landwirtschaftlichen Kulturen des Ostens uns meilenweit die Nase voraus, das stellte Sir Albert Howard in seinem 1947 erschienenen Buch "Mein landw. Testament" schon damals ganz klar fest. Leider scheint dieser Wissensvorsprung auch dort verloren gegangen zu sein. Der Kampf um die Ressourcen wird drastischere Formen annehmen, denn ohne Düngung schauen die Erträge ganz schnell anders aus, und wir sind alle in eine Richtung ausgebildet worden. Ich fürchte, dass wir gewaltig umlernen müssen. Ich bin recht froh, dass es diese alten Bücher noch gibt, denn es zeigt, dass wir noch viel von unseren Vorfahren lernen können. Auserdem half mir das, Landwirtschaft ohne ideologische Brille anzuschauen, damals gab es einfach ein paar nachdenkliche und kluge Köpfe, die sich von der damaligen Euphorie nicht blenden liessen. Wenn unsere Böden kaputt sind, dann gute Nacht. Herzl. Grüsse regi
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