Tagebuch
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Die WElt der Agrarmultis und ihre Geschäfte Weltweit > hallo regi ! du sagtest ich hätte ihn auch gerne kennengelernt, hab ihn aber gott sei dank noch öfter in fernseh und radiodokus bzw. diskssionen gehört.. aber schön ist ja heute das es sehr viele menschen gibt die es ebenfalls wert sind sie kennezulernen und genau zu dem stehen was lutzeneberger vervbreitet hat bzw. die zusammenhänge toll erklären können dazu gehören jose bove und in österreich prof, haiger.. daher noch ein buchtipp "Die Welt ist keine Ware" Jose BOve Bauern gegen Agromultis Rotpunkt u.a noch Kritikenzum Buch.. lg biolix p.s. ja und gülle ist auch am feld nur "verwertbar" wenn sie nicht stinkt.. schön das du es schaffst.. Klappentext Aus dem Französischen von Bodo Schulze. Als José Bové 1999 zusammen mit anderen Bauern von der Confédération Paysanne im südfranzösischen Millau eine Filiale von McDonald’s symbolisch "demontierte", war dies der Auftakt zum Kampf gegen "malbouffe", der seither in Frankreich und weit darüber hinaus mehr und mehr Menschen bewegt. "Malbouffe", Schlechtessen, bezieht sich auf zwei Dinge: auf die Standardisierung der Nahrungsmittel und die weltweite Gleichschaltung der Geschmacksnerven, für die McDonald’s das Paradebeispiel ist, und zum anderen auf die Bedrohung unserer Gesundheit durch Genfood, Hormonkälber, BSE-Rinder, Pestizidrückstände usw., also all die Umwelt, Tiere und Menschen gefährdenden Begleiterscheinungen einer auf immer höhere Produktivität getrimmten Landwirtschaft. Im Gespräch mit Gilles Luneau erklären Bové und sein Mitstreiter François Dufour, weshalb die Tomaten nicht mehr wie Tomaten schmecken und was das zu tun hat mit einer internationalen Handelspolitik, die eine verantwortungsbewusste Arbeit der Bauern verunmöglicht. Rezensionen - Neue Zürcher Zeitung vom 14.05.2001 In seiner knappen Rezension äußert Ernst Baumeler Verständnis für die Positionen der Bauernvertreter Bové und Dufour, die im Gespräch mit Gilles Luneau ihre Kritik an der Welthandelsorganisation (WTO) formulieren und den massiven Sorgen der Kleinbauern Ausdruck verleihen. Der Rezensent meint, dass die "Etikettierung" der Äußerungen als "Renaissance des Klassenkampfes" den beiden Bauernvertretern nicht gerecht wird und glaubt sie dahingehend in Schutz nehmen zu müssen, dass sie "Bedenken und Gefühle der Ohnmacht" artikulieren, die ebenso in weniger militanten Kreisen - auch in bürgerlichen - vorhanden sind. Rezensionen - Die Zeit vom 08.03.2001 Gut informiert fühlt sich der Rezensent Rudolf Walther nach der Lektüre des Gesprächs mit Jose Bove und Francois Dufour. So gut informiert sogar, dass er uns viele Dinge gleich mitteilt und dabei anscheinend vergisst, über das Buch zu reden. Vielleicht vergisst er allerdings auch nur zu sagen, welche Informationen er aus dem Gespräch entnommen hat. Jedenfalls erfahren wir noch zum Schluss, dass die beiden Bauernführer, so der Rezensent gönnerhaft anerkennend, alles andere als einen "beschränkten Horizont bei der Debatte über ökologisch, wirtschaftlich und politisch zerstörerische Dimensionen der herrschenden Agrarpolitik" haben. Alle Achtung! Rezensionen - Frankfurter Rundschau vom 26.02.2001 José Bovés ist kein Unbekannter. Weltweit kam der 47-Jährige Schafzüchter und Gründer der alternativen Bauerngewerkschaft "Confédération paysanne" in die Schlagzeilen, weil er 1999 in Südfrankreich zusammen mit anderen Aktivisten eine Baustelle von Mc Donald`s zerstörte. Zusammen mit dem Biobauern Francois Dufour hat er im selben Jahr ein Buch veröffentlicht, in dem die beiden Hintergründe und Begründungen für ihr Engagement gegen das Diktat des "Schlechtessens" und den Globalisierungsdruck beschreiben, berichtet Ruth Jung. In Frankreich wurde das Buch zum Beststeller, und auch die deutsche Ausgabe, von Bodo Schulze sorgfältig übersetzt, ist viel versprechend, meint die Rezensentin. Die Autoren vereinigten genaue Informationen über die Geschichte der französischen Landwirtschaft mit politischen Reflexionen. Mit "Malbouffe" -nach Jung besser mit "Saufraß" als mit "Schlechtessen" zu übersetzen - bezeichnen die Autoren alle standardisierten Lebensmittel, die man flächendeckend billig einkaufen könne. Dieses "erstaunliche" Buch könnte dazu beitragen, intellektuelle und gesellschaftliche Impulse in Deutschland zu setzen
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