 Tagebuch
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Österreichischer Milchaktionstag am Dienstag 22.3.2005 > helmar, da musst du aufpassen: wenn die quotenbörse kommen sollte, dann müssen das die behörden (ministerium, präko, kammern) beschliessen, in denen hauptsächlich bauernbündler sitzen. wie diese dann umgesetzt wird, werden wir schon sehen (und uns danach wieder beschweren müssen, weil wir vorher nicht gefragt wurden -> siehe quotenverteilung) die ig-milch selbst ist nur eine von mehreren gruppen, die dies für sinnvoll hält, die quotenpreise zu senken (um wieviel wird sich zeigen, ich bin aber auch dafür, dass hier was geschieht) Ich danke den Funktionären der IG-Milch für ihren unermüdlichen Kampf in Sachen Milchpreise, für die Durchführung des Milchaktionstages, an dem ich leider nicht mitmachen konnte(wg. außerlandw. Arbeit), und allen die daran teilgenommen haben! Nur so ist es möglich, die Bevölkerung zu sensibilisieren! Ein Apell noch an die Verantwortlichen der IG-Milch: Bitte den Verantwortlichen des BB nur ein bissl auf die Füße treten, aber nicht ins Gesicht zu spuken, Beschlüsse in den div. Gremien können nur sie machen, und die werden sie nicht nach unseren Willen treffen, wenn Ihnen ans Bein gepinkelt wurde. Ein Apell an die BBler: Lasst Euch doch in Eurer Arbeit für die Bauern unterstützen, holt die IG-M bei Problemen ins Boot. Es stehen diverse Aufgaben an, bei denen Ihr gegenüber Dritten auf den Druck aus der Bauernschaft verweisen könnt, und doch mal etwas für die Grünlandbauern erreichen könnt, ich glaube dies wäre biem TGD, beim Tierschutzgesetz,... sehr fruchtbar gewesen. Wichtiger für die IG-Milch wird sein, 1.: Das Dumpen der Molkereien beim Handeln zu überwachen, und ständig einen gewissen Druck aufrecht erhalten, 2.: Die Mindestpreise und die Standardpreise beim Handel für Milch und Milchprodukte zu erhöhen, um wieder einen gewissen Spielraum für Ihre geliebten Aktionen zu haben, und vor allem diese überwachen, notfalls mit Demos. 3.: Demos gegen Brüssel und WTO zu richten, diese wollen unbedingt einen Milchpreis von 20- 22ct, die neue Agrarministerin beharrt auf der Qutenaufstockung von 1,5% (was als Kompromiss in Brüssel herausgekommen ist, weil einige Länder die Abschaffung der Quote wollten) Und solange hier nichts erreicht wird, und das wird äußerst schwer sein, werden bei uns die erfolge leider klein bleiben und die BBler werden sich danach als die großen Sieger fühlen, den sie "wusstens ja schon immer". Aber wie gesagt, ich bin über jeden Erfolg froh, die 35 ct sind zu erreichen!! Obwohl es schon ein Erfolg sein wird, wenn der Preis gleich bleibt, und die Spirale nach unten durchbrochen wird. Und dafür loht es sich einzutreten, zur IG-Milch beizutreten und bei den Aktionen mitzumachen!!
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