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  Antworten: 19

Name: leop 11-02-2005 20:48 nach oben
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Zum Nachdenken:
nehmen wir einmal an, wir bringen ALLE Milchbetriebe Österreichs an einen Tisch. Nehmen wir weiters an, alle sind sich einig, und verlangen ab einem bestimmten Termin von ihrem Abnehmer für das Produkt Milch um 10% mehr.
Was passiert ???????????

Was muß passieren, daß der Landwirt mehr für sein Produkt verlangt? Oder verlangt er nicht, sondern wartet was er bekommt?

Sollte man in der landwirtsch Ausbildung vielleicht das Fach " Gestehungskosten" oder "Bewertung der eigenen Arbeitszeit" einführen???

Gruß ml

Name: binido antwortet um 11-02-2005 21:16 auf diesen Beitrag nach oben

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>
da passiert was ganz einfaches es wird versucht die Milch oder geschieht sogar aus einem anderen Land (Extremfall Neuseeland´) zu beschaffen wenns billiger kommt
lg hahe
Name: Four_Roses antwortet um 11-02-2005 21:26 auf diesen Beitrag nach oben
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> hi !

die gesetze des marktes neu erfinden????
was glaubst du wer das wie lange aushält:
die molkerei sicher einige tage ,die haben frische lager und
milch in den tanklagern
der große milchbauer der neu investiert und die quote
dazugekauft hat sicher nicht lange.

der kleine milchlieferant im nebenerwerb sicherlich lange.
und jeder geht dann einzeln mit der molkerei den preis verhandeln.
dann dürfte man sich nicht wundern, wenn viele auf der strecke blieben.
Name: Trancer antwortet um 11-02-2005 23:36 auf diesen Beitrag nach oben
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>
mal ne frage an tch wie alt bist du?
du gehst sicher nicht mehr zur schule und schätzungsweise 20 jahre aus der schule woher willst du dann so einfach in den raum stellen
Zitat :"Sollte man in der landwirtsch Ausbildung vielleicht das Fach " Gestehungskosten" oder "Bewertung der eigenen Arbeitszeit" einführen???
Ja und dazu das Fach "rationell arbeiten"
das wir ja noch viel zu wenig lernen.

für normal haben wir 38 schulstunden und diese verlangen einiges von den schülern ab da in vielen schulen/fächern einiges an stoff gespart werden könnte.
oder weil einen lehrer unterichten die absolute Theoretiker sind und dann womöglich auch noch meinen das alles was sie sagen 100% simmt. oder die klasen aus 30 oder mehr schülern bestehen, für schüler währe ein wert um 20 sicher beser und für die lehrer auch angennemer zu unterrichten wie l mehr ruhe in der klasse vorherscht.

Aber nun zum eigentlichen Thema auf welches ich zu erst einmal mit zwei fragen eingehen will:
Warum verlangen manche Landwirte mehr Geld für ihre Milch ihr Gedreide, ihre Eier, ihr Fleisch oder Forstwirte mehr Geld für ihr Holz ? Wo doch in den Industrieländern viel zu viel Überschussware produziert wird welche dan auf kosten des rohstoffpreises wie z.B. bei Getreide wo milionen Tonnen in das Meer entsorgt werden.


Warum produzuiert der Land- und Forstwirt nicht mehr Energie wen es doch immer heißt das der Energieverbrauch immer mehr steigt, das Klima Aufgrund des hohen Co2 Ausstoßes aus fossilen Energeiträgern (Erdöl) immer wärmer wird und die förderbaren fossielen Energieträger sich aber den Ende zuneigen?
Wiel die großen erdölförderer jahrelang diese technicken unterdrückt hat das sie keine kongurenz bekommen.
Nur ist der Zeitpunkt an dem der Treibstoff zu teuer wird und der klimawandel sehr deutlich zu Spüren ist jetzt in vollen gang.



Mfg Trancer


Name: ede_1 antwortet um 12-02-2005 00:20 auf diesen Beitrag nach oben
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>
@tch
ich bin ebenfalls IG_Milch-Mitglied,aber die Erwartungen in diese Organisation sind bei weitem zu hoch.Es ist doch total naiv zu glauben,dass die IG die Gesetze des Marktes über den Haufen werfen kann.Derzeit ist eben die Milchanlieferung europaweit geringer--dies ist der wirkliche Grund,warum die Preise eher leicht anziehend sind.Sollte die IG wirklich höhere Preise erpressen können von den Molkereien als ihnen wirtschaftlich möglich ist, gibts eben einige in wenigen Jahren nicht mehr.Und ob die Handelsketten dieMilch um 65 oder 69 Cent verkaufen,is doch für die Milcherzeuger letztlich unrelevant.Dass dies bei de Bauern spürbar ankommt,glaubt do nicht einmal a Kindergartenkind.Viel wichtiger wärs,die EU-Quotenerhöhung von 1,5% zu hinterfragen.
mfg...ede
Name: Four_Roses antwortet um 13-02-2005 09:22 auf diesen Beitrag nach oben
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> hi !
leo p !

es stimmt zwar, daß ende letzten jahres kein übereschuß an milch weltweit vorhanden war. so war es auch möglich die interventionslager der eu ziemlich zu räumen. seit jahresbeginn sind aber die preise für magermilch und milch im export stark sinkend.
ich befürchte, daß über kurz oder lang die gap-beschlüsse der eu ihre wirkung zeigen werden, und die michpreise europaweit
sinken werden !

mfg

Name: tirolmilch antwortet um 13-02-2005 11:52 auf diesen Beitrag nach oben
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>
Der Milchpreis steigt auf lange Sicht nur bei einer sinkenden Anlieferung oder steigendem Absatz. Von beidem bin ich überzeugt, das es eintrifft. IG-Milch ist nicht schlecht für Druck machen. Mir ist jedoch lieber mein Abnehmer zahlt einen realistischen Preis und holt die Milch auch noch in fünf oder zehn Jahren. Bin seit 25 Jahren Milchbauer und lebe mit meiner Familie von der Milch. Mal besser, mal schlechter. Aber die Milch ist ein Produkt, wo ich jeden Tag meine Einnahme habe. Änderungen sind natürlich durchzuführen, ich liefere heute auch z.B. die sechsfache Menge, als vor 25 Jahren, mit derselben Arbeitszeit.
Name: Pauke antwortet um 14-02-2005 23:04 auf diesen Beitrag nach oben
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>Habt nicht immer solche Angst vor den großen Unbekannten der euch wie die Rute ins Fenster gestellt wird vom Herrn Billa und dem BB als ÖVP handlanger die den Billa ja so lieb haben.
Unsere Molkereien jammern über hohe Sammelkosten aber ein Kontainer aus Neuseeland soll recht billig sein? wisst ihr welche Qualitäten die liefern können? Keim/Zellzahl. (Gilt auch für den Osten). Ein bisschen mehr selbstbewustsein, meine Herren. Auch Gott Billa hat nicht übermorgen einen neuen Lieferanten aus dem Hut gezaubert, schon gar nicht jetzt mit leeren Lagern!
und so teuer sind wir nicht das die anderen viel billiger wären! und lasst Leo in ruhe, -er wollte euch helfen, nicht beißen!


Name: Four_Roses antwortet um 15-02-2005 08:00 auf diesen Beitrag nach oben
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>
hi !

ziemlich blauäugig zu glauben, daß es für billa-rewe schwierig sei andere lieferanten für ihre milch zu finden!

rewe hat in deutschland genügend lieferanten bei der hand,die von heute auf morgen zusätzliche abfüllmengen übernehmen könnten(abfüllanlagen mit 200 000 l stundenleistung)
ausserdem sind in österreich ja auch alle abfüller auf neue mengen scharf! siehe HEIDI-milch, von der nöm in die steiermark abgewandert ist.
was macht die nöm jetzt mit den 18 millionen kg, die bisher in
die heidi -packung floß?
stimmt es, daß die schweizer EMMI-gruppe an einer nöm-beteiligung interessiert sein soll ?



Name: Pauke antwortet um 16-02-2005 02:56 auf diesen Beitrag nach oben
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> leop schrieb: nehmen wir mal an, und da nahm ich halt mal an! Aber "alle", klar das wird nicht sein, manche, und wenn das auch noch Regionbezogen wär... . Ich denk mir alle (ich glaub 4000) Gmundner Lieferanten. Regional keine Gmundner milch bei Billa und Rewe. Das heißt keine Milch außer Eigenmarkenmilch in den Märkten Merkur u. Billa in den Bezirken Gmunden und Vöcklabruck. Keine Milch (Milfina) bei Hofer in ganz Österr. (Und die lassen sich nicht nahtlos über Nacht, auch nicht über eine Wo. ersetzen. Nicht weil die Milch nicht anderweitig da wäre, sondern weil der logistische Aufwand so groß ist! (DIE schwäche der großen Konzerne!)
Und gehe tuts dabei um den Medialen wirbel -wie immer. Medien pauschen zur richtigen Zeit die Mücke zum Elefanten! Und glaubt mir, der Konsument, Arbeiter, du und ich, - ist eher für David als für Goliath! Selbstvertraun, schultern hoch!

Name: looser antwortet um 16-02-2005 10:02 auf diesen Beitrag nach oben
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>
eigentlich wäre es ja einfach höhere preise für die ldw. zu erzielen. würden sich die landwirte nur einmal einig sein und ein jahr keine ldw. maschinen zukaufen und ein monat lang keine milch stellen. sehr rasch hätten wir einen milchpreis der uns zustehen würde. doch allen gehts heute einfach noch zu gut, dass ein zusammen halt erzielbar wäre.

Name: stb antwortet um 16-02-2005 10:59 auf diesen Beitrag nach oben
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> WENN sich alle Bauern einig wären: "Wer hält es länger aus, die Konsumenten ohne Essen oder die Bauern ohne Verkauf."

Das Problem dabei ist nur, dass dass WENN nie eintreten wird !

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