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Es sind 13181 Diskussionen online

Forum zum Auslachen der Bauern?

  Antworten: 52

Name: Mechaniker antwortet um 22-01-2005 16:16 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
>
Du hast recht, aber es ist nun einmal so das viele Bauern jammern weil sie zuwenig verdienen. Meiner Meinung hat sich was leisten können mit Leistung zu tun. Wenn hier geschrieben wird das sich Arbeiter mehr leisten können als Bauern dann ist das sicher falsch, ein Arbeiter der 40 Stunden/Woche arbeitet kann sich nichts leisten. Ich glaube nicht das im Forum nur "Spitzenbeamte" schreiben, es ist eher so das einige Arbeiter mit ihrem Verdienst übertreiben, oder sie machen viele Überstunden um zu Geld zu kommen. Wenn die Bauern (die Jammerer, oder Unzufriedene) so viel arbeiten würden wie so mancher Arbeiter, dann sieht auch der Ertrag anders aus.
Name: ede_1 antwortet um 22-01-2005 19:56 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
@Mechaniker....Ich als Milchviehhalter gebe dir in Bezug auf motorisches jammern meiner Kollegen absolut recht.Wir haben derzeit die absolut erfreulicheSituation,dass der Milchpreis anzieht-wir bekommen trotzdem Milchprämie -Rinderpreise,Schweine-und Ferkelpreise sind auf gutem Niveau,lediglich die Getreidepreise sind absolut zu tief.Wer derzeit im Veredelungsbereich kein Einkommen erwirtschaftet,sollte wirklich seine eigene Situation kritisch hinterfragen.Noch etwas:Wer hat in den vergangenen Jahrzehnten Ausgleichszahlungen erhalten,vielleicht der Wagner,der Dorfschmied,der Kreissler,das Dorfwirtshaus,die unzähligen Mühlen,die kleinen Sägewerke, Schneidereien, Schuster, Steinbrüche, Fleischer, Bäcker, Fassbinder..???

Name: giebenrath antwortet um 22-01-2005 21:12 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
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@ ede 1

Zitat: "Rinderpreise,Schweine-und Ferkelpreise sind auf gutem Niveau"

du musst schon ein großer Zyniker sein !

@ chili

diese Bfu-Seminare sind doch Nonsenes ! solchen Humbug gab es schon zu früheren Zeiten, nur wurde dies anders betitelt. Der Erfolg war jedoch der gleiche: "Außer Spesen nichts gewesen"

lg
Hans




Name: ede_1 antwortet um 22-01-2005 21:19 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
> @chili-----ich bin bei der IG-Milch,bfu-Seminar hab ich nicht nötig,ich liefere mit FV 140000 kg Milch,im Nebenerwerb,ich bin unendlich zornig über so vieles,was uns an Bürokratie zugemutet wird,aber sage trotzdem,dass die preistendenz grossteils nach oben zeigt und deswegen ein gut geführter Betrieb derzeit rentabel geführt werden kann.Langfristig bin ich auch eher pessimistisch,aber ich spreche nur von der momentanenSituation Mit freundlichen Grüssen:ede
....
Name: andante antwortet um 23-01-2005 09:00 auf diesen Beitrag nach oben
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Forum zum Auslachen der Bauern?
>
Geh bitte.

Was würden denn andere Berufsgruppen jammern, wenn sie auch mit Einkommenseinbußen konfrontiert würden, ähnlich wie sie in der Landwirtschaft in letzter Zeit stattfanden? Schon bei kleinen Einsparungen oder zu geringen Lohnerhöhungen wird gestreikt und protestiert. 10 Mio Streikstunden allein 2004!!
Ich glaube im Gegenteil, dass kaum jemand so viel stumm erträgt.
Zwei Punkte noch:
Lieber Mechaniker, versuch doch einfach einmal, jeden Tag um fünf Uhr aufzustehen und jeden Tag zu arbeiten. Vielleicht wirst du dann erkennen, dass ein Bauer wohl nicht weniger arbeitest als du, der du insgesamt monatelang Urlaub hast. (Unter Einrechnung der Wochenenden, Feiertage, Urlaubszeiten,...)
Und Ede 1: Wenn du sagst, dass ein Betrieb leicht rentabel geführt werden kann, du selber aber einen für meine Verhältnisse sehr großen Betrieb führst und trotzdem einem Nebenerwerb nachgehen musst, heißt das nicht dann, dass deine Aussage entweder nicht stimmen kann, oder du wirtschaftliche Fehler machst, die dich zwingen, dir noch ein Einkommen zu sichern?
Name: ede_1 antwortet um 23-01-2005 09:10 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
@Hans Gibenrath----Zynismus------Stierpreis 1.Woche 2005:2,45 Euro,1.woche 2005 2.81 Euro-----plus 15%/ Schweinepreis 1.Woche 2004 0,88 Euro,1.Woche 2005 1,33 Euro,plus 30%,allerdings ausgegangen von einem katastrophalen Preisniveau,Aussichen für Ferkelerzeuger sind für 2005 positiv,/Milchpreis ist etwa gleich,hinzu kommt allerdings die Milchprämie!Die Märkte haben sich in anbetracht der EU-Osterweiterung erfreulich positiv entwickelt.
Ich bitte ausserdem,diese Forum nicht für verbale Attacken zu missbrauchen.
Name: ALADIN antwortet um 23-01-2005 09:25 auf diesen Beitrag nach oben

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Forum zum Auslachen der Bauern?
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Der Jammerer!

Ein Bauer fährt mit seinem kleinen Sohn mit der Eisenbahn. Mit ihnen sitzt auch eine ältere Dame im Abteil. Während der Fahrt zwickt der Bauer seinen Sohn immer wieder in den Arm. Langsam wird es der Dame zu bunt und sie fragt den Bauern, warum er den Kleinen immer wieder zwickt. Darauf der Bauer: “Damit er beizeiten das Jammern gewohnt wird“.

Name: andante antwortet um 23-01-2005 09:39 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
>
@Aladin
Vielleicht wird es einige geben, die sich über deinen Scherz ärgern, aber der Gro wird sich doch eher fragen, ob du einfach nicht in der Lage bist, normal zu diskutieren, Gegenargumente zu entkräften oder auch nur darauf einzugehen. Abgesehen von dem präpubertären Verhalten lässt die Tatsache auf ein seltsames Ego schließen, dass du nur einen Witz auf Lager hast, denn du hier öfters postest. Sogar ich kenne zehn Bauernwitze. Vielleicht bist du aber auch selber Landwirt und willst so beweisen, wie geistig beschränkt Bauernfeinde sind. Wenn dem so ist, dann wäre der Beitrag in diesem Sinne wiederum gelungen.


Nochmal Ede 1:
Es ist nicht die Frage, wer Ausgleichszahlungen erhalten hat, sondern wer davon profitiert. Der Bauer, der damit nur einen Teil seines Einkommensverlustes wettmacht, oder die von dir angesprochenen Berufsgruppen, die billige Lebensmittel kaufen können, oder - um das Beispiel Bäcker direkt anzusprechen - billigeres Getreide, während gleichzeitig der Brotpreis gestiegen ist.

Name: Mechaniker antwortet um 23-01-2005 09:51 auf diesen Beitrag nach oben
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>
liebe Landwirte!
Um 5 Uhr aufzustehn ist keine kunst da arbeiten andere schon lange (auch ich).
Der Landwirt der das ganze Jahr hindurch jeden Tag 14 Stunden arbeitet muß erst geboren werden, man darf nicht vergessen das die Pausen abgerechnet werden müssen!Ich will auch die Leistungen der Bauern nicht abwerten, ich bin aber der Meinung das sich viele in sachen Arbeitsleistung überschätzen.
Über die Viehpreise braucht sich jetzt keiner beschweren, wenn das nicht genug ist würde ich einmal den Betrieb durchrechnen.
Das mit den Produktpreisen im Geschäft und der Anteil was der Bauer bekommt ist auch so eine Sache, die meisten vergessen die hohen Lohnnebenkosten die auch einer bezahlen muß.Bei den Arbeitern ist es nähmlich wie bei einigen Bauern (nicht alle!!!), sie wollen immer mehr verdienen bei weniger Leistung!Viele im Forum geben an das sie alles genau berechnen, da dürfte öfters ein kleiner Fehler passieren.Man darf nicht nur den Bauern sehen man muß auch an die Betriebe denken die die Produkte verarbeiten und an die Konsumenten die das ganze kaufen sollen. Wenn sich der Konsument das ganze nicht mehr leisten kann hilft es keinen mehr auch nicht den Bauern.Das mit dem Milchpreis habt ihr euch selber zuzuschreiben, ihr wählt z.B. den Molkereiobmann (oder wie sich der nennt) das ist meist einer von euch.
Da sind wir wieder bei einem alten Sprichwort "wenn du drei Bauern unter einem Hut bringen willst, must du zwei erschlagen) das ist zwar traurig aber wahr.
Name: sturmi antwortet um 23-01-2005 09:59 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
@chili und hans giebenrath
Habt ihr beide das BFU Seminar besucht?
@ ede1
Der Schweinepreis beträgt derzeit € 1,19.-,
Schweinepreise: -5 Cent!! Marktnachricht vom 20.1.05
DEUTSCHE PREISTURBULENZEN VERUNSICHERN DEN EUROPÄISCHEN MARKT!!
Basispreis:€ 1,19 (-5 Cent) Ö-Börse

Also, so wie du die Preissituation optimistisch darstellst, ist es wirklich nicht. Niedrige Erzeugerpreise seit Jahren, dazu hohe Investitionskosten durch das neue Tierhaltegesetz.



Name: sturmi antwortet um 23-01-2005 10:05 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
@mechaniker
Wärst du selber gerne Bauer?
Name: Mechaniker antwortet um 23-01-2005 10:28 auf diesen Beitrag nach oben
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Forum zum Auslachen der Bauern?
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Das währe für mich ein Beruf wie jeder andere, mit dem Unterschied das ein Bauer "Selbstständig" und daher anders Denken muß wie ein Arbeiter (Arbeitszeit, Urlaub, usw.)
Name: andante antwortet um 23-01-2005 11:25 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
>
Nur nicht übertreiben, Mechaniker

Kann sein, dass du manchmal um fünf Uhr aufstehst oder da "schon lange arbeitest", aber sicher nicht jeden Tag. Nicht einmal jeden Werktag. Mich persönlich würde auch interessieren, wo die Werkstätte ist, die schon um diese Uhrzeit geöffnet hat. Und ich glaube auch nicht, dass du insgesamt mehr Arbeitszeit aufwendest. Die 40 Wochenstunden sind vom Durschnittsbauern leicht zu übertreffen. Außer von mir vielleicht. Von Nebenerwerbslandwirten ganz zu schweigen. Punkto Milchpreis: Das ist hauptsächlich durch die Tatsache begründet, dass die Molkereien gegeneinander ausgespielt werden. Aber dabei darf man nicht vergessen, dass Preisabsprachen geltendem EU-Recht widersprechen. Dass sich über Produktpreise keiner beschweren kann, obwohl sie vor zehn Jahren noch um bis zu 40 Prozent höher waren, möchte ich auch nicht unwidersprochen lassen. Es ist natürlich ein Unterschied, ob ich von 20 oder von 200 Stück Vieh leben muss. Auch würde mich interessieren, was du selber sagen würdest, wäre dein Gehalt seit 1995 um zehn Prozent gekürzt worden, anstatt jährlich erhöht - du also eine Einkommensentwicklung ähnlich einer Person, die im gleichen Zeitraum arbeitslos geworden ist, erfahren hättest. Bei gleichem Arbeitspensum wohlgemerkt.

@Ede 1
Ich hoffe, du beziehst die "Verbalattacken" nicht auf Aussagen meiner Person. Falls dem so wäre, hättest du irgendetwas falsch aufgefasst. Es ist für mich einfach schwer nachvollziehbar, dass jemand mit so hohem Kontigent nebenher arbeiten gehen muss ("wo man doch mit dem Milchpreis ein gutes Auskommen finden kann"), während ich mit weniger als 20 000 kg und 15 ha Wald gut lebe. Ein gewisses Maß an Sarkasmus kann ich mir allerdings nicht verkneifen. Das ist auch nicht böse gemeint.
Name: biolix antwortet um 23-01-2005 12:32 auf diesen Beitrag nach oben
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Forum zum Auslachen der Bauern?
>
hallo aladin !

hab grad ne meldung reinbekommen das die das mit dem ÖPUL voll durchziehen wollen, z.b. 2 GVE grenze soll fallen, BIO Austria vorschläge nicht mal negieren wollen sie die, GVO frei natürlich darf gar nicht rein in die verhandlungen etc. Was hat das mit Jammern zu tun, wenn die politik für die ökol. Wirtschaftenden Bauern und die das auch wollen immer schlechter werden ?????
tg biolix
Name: giebenrath antwortet um 23-01-2005 12:51 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
>
@ ede1

ad 1 "verbale Attacken" sehen anders aus ... !!!

ad 2 die von dir dargestellte "positive" Preisentwicklung, beruht auf einer äußerst kurzsichtigen Betrachtungsweise ! hohe Inflationsrate ! und in erster Linie, ein unverhältnismäßig hoher Preisanstieg bei Kälber ! für einen Mastbetrieb die idealen Vorausseztungen !

@ sturmi

wenn du ein "Seminar" brauchst, um dich persönlich bzw. beruflich weiterzubilden, so hast du mein Mitleid ! auch mußt du über die nötige Freizeit verfügen, die mir fehlt !

ein überzeugter Autodidakt

mfg
Hans
Name: sturmi antwortet um 23-01-2005 13:31 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
@hans giebenrath
Du hast also noch kein BFU Seminar besucht. Ich kenne keinen Bauern, der daran teilnahm und nicht etwas Positives daraus lernen konnte.
Hast du schon ein ähnliches Seminar besucht? Du schreibst... ***diese Bfu-Seminare sind doch Nonsenes ! solchen Humbug gabs früher unter anderem Namen....****
Ich für meinen Teil sehe Arbeitskreise, Persönlichkeitsweiterentwicklungsseminare sehr positiv. Kann man doch mit Gleichgesinnten Erfahrungsaustausch betreiben, ein Gewinn für alle beteiligten.
Ja wenn du keine Freizeit hast und trotzdem dein Betrieb zu wenig abwirft, so solltest du dein tun und handeln überdenken. Glücklich und zufrieden scheinst du ja nicht zu sein. Mitleid habe ich aber mit dir nicht, du selber hast es in der Hand etwas zu ändern. ;-))
Gruß Sturmi

Name: Arbeiter antwortet um 23-01-2005 13:37 auf diesen Beitrag nach oben
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Forum zum Auslachen der Bauern?
Ein jeder Beruf hat so seine Schattenseiten und ein jeder kennt die Eigen am besten.
Was soll ein Pendler machen wen er um 5 Uhr morgens abfährt und 19 Uhr abends zurück kommt und das ganze für 1 000 euro im Monat. Er macht das selbe wie ein Bauer in einer benachteiligten Lage,er fügt sich dem Gegebenheiten. Seine Lage Verbessern kann man nich immer..
Wenn man die Meldungen so liest kann man als Arbeiter manch mal nur den Kopf schüdeln und wundern wie wenig ihr den andern achtet.
Wenn es keine Solitarität unter Kolegen gibt darf man sie auch nicht von anderen Personengruppen erwarten
Eines hab ich von euch gelehrnt, kauf dort wo es billiger ist.
mfg ein Arbeiter
Name: giebenrath antwortet um 23-01-2005 13:41 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
>
interpretiere keine falsche Aussage in meinen Beitrage hinein !!
wenn du deine Persönlichkeit entwickeln musst und dies bis dato noch nicht geschehen ist, wird dir auch kein Seminar helfen !

von meinem Betrieb hast du absolut keine Ahnung, und das ist gut so !

Hans
Name: Mechaniker antwortet um 23-01-2005 13:43 auf diesen Beitrag nach oben
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Forum zum Auslachen der Bauern?
>
Wer sagt das ich nur in einer Werkstätte arbeite? Ich habe schon geschrieben das ein Arbeiter mit 40 Stunden/Woche nicht sehr gut leben kann.Ich arbeite auch in der Landwirtschaft, in einer Werkstätte und wo Anders auch noch aber alles muß man ja nicht schreiben (geht Niemanden was an!).Ich verdiene mein Geld wirklich mit Arbeit (viel Arbeit).Da ich aber auch Augen im Kopf habe und aus der Landwirtschaft komme weis ich von was ich schreibe.Ich kann nur wieder schreiben "von nichts wird nichts" darüber sollten einige von Euch einmal nachdenken.
Name: sturmi antwortet um 23-01-2005 14:33 auf diesen Beitrag nach oben

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Forum zum Auslachen der Bauern?
****diese Bfu-Seminare sind doch Nonsenes ! solchen Humbug gab es schon zu früheren Zeiten, nur wurde dies anders betitelt. Der Erfolg war jedoch der gleiche: "Außer Spesen nichts gewesen"***
deine Aussage, Hans!


Name: ede_1 antwortet um 23-01-2005 14:35 auf diesen Beitrag nach oben
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Forum zum Auslachen der Bauern?
>
@andante:----deswegen Nebenerwerb,weil meine Frau in ihrem Beruf halbtags geblieben ist.Nich weil es einkommensmässig unbedingt sein muss-ich kann sie auch nicht zwingen aufzuhören.
mit freundlichen grüssen ede

Name: sturmi antwortet um 23-01-2005 14:43 auf diesen Beitrag nach oben

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Forum zum Auslachen der Bauern?
Hallo Samurai!
Meine Frau und ich sahen nie das heil im Wachstum, schon deshalb nicht weil wir nicht „Sklaven“ der Bank werden wollten. Meine Frau hat die Matura und warum sollte sie nicht zum Familieneinkommen beitragen. Wenn meine Jungs mal in 7 bis 8 Jahre erwachsen sind, sehe ich kein Hindernis mehr mir mit meinen Fähigkeiten ein zusätzliches ausserlandwirtschaftliches Einkommen zu schaffen. Wer´s nicht versteht, dass Weiterbildung notwendig ist, ja dem kann man halt nicht helfen.
Gruß Sturmi




Name: Wicki antwortet um 23-01-2005 14:52 auf diesen Beitrag nach oben
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Forum zum Auslachen der Bauern?
>
@Mechaniker

Kann mich dir nur anschließen, wenn man Geld verdienen will muss man mehr wie 40 Stunden pro Woche arbeiten egal in welchen Beruf!
Ich bin Angestellter in einen Konzern. Bin viel auf Dienstreisen in der ganzen Welt unterwegs, würde sehr gerne mal bei einer DR tauschen, mit jemanden die immer nur sehen wie gut es den Arbeitern und Angestellten geht. War vor kurzen in Saudi-Arabien, da muss man zweimal bevor man in das Land kommt, eine Erklärung unterschreiben, dass man mit der Todesstrafe einverstanden ist, wenn man gegen die Gesetze verstößt, man hat es nicht vor, aber man weiß nie was passiert. Oder wie ich in Chicago war, da wurde mir der Autoschlüssel nach 15 Stunden Arbeit in die Hand gedrückt und mir gesagt, ich solle mir mein Hotel selbst suchen, weil sie keine Zeit hätten so spät am Abend für mich. Ich bin 12 WE voriges Jahr im Ausland gewesen, die Wochen rechne ich gar nicht, es hat mir meine Beziehung gekostet.
Ich bin auch noch Nebenerwerbslandwirt, wenn ich zu Hause bin.
Glaubt ihr wirklich jeder hat in der Privatwirtschaft, einen Job wo man nur Däumchen dreht und viel Geld dafür bekommt, die Konzerne und Betriebe sind doch alle auf Gewinnmaximierung aus, die Anforderungen steigen, das Gehalt aber nur sehr wenig.
Man könnte hier noch lange so weiter schreiben, aber jeder sucht sich seinen Job selbst. Und mal ehrlich, hat nicht jeder Job seine Vorteile und Nachteile?
Name: abcd antwortet um 23-01-2005 15:06 auf diesen Beitrag nach oben
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Forum zum Auslachen der Bauern?
>
Es ist höchste zeit das die 2 GVE grenze fällt, weil wir ohnehin nittratrichtlinien haben und die werden sicher nicht leichter. Also zuerst denken und dann schreiben
Name: andante antwortet um 23-01-2005 17:58 auf diesen Beitrag nach oben
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Forum zum Auslachen der Bauern?
>
Geh Mechaniker, zier dich nicht. Sag schon, was du noch arbeitest. Oder ist es etwas Peinliches? Samenspender, Zuhälter, Porno-Darsteller, Drogenhändler,...? ;-)
Ich erzähl dir dafür auch, dass ich mein Geld damit verdiene, Industriegrund zu verpachten. Und im Winter verpacht ich Grund für den Fremdenverkehr und dann noch eine Almhütte, usw.

Mein Bruder ist übrigens Schichtarbeiter. Der hat alle drei Wochen sieben Tage frei, zwei Autos und zigtausend auf der Bank. Und der jammert auch.
Warum soll er auch nicht sagen, was ihn stört?

Name: andante antwortet um 23-01-2005 18:04 auf diesen Beitrag nach oben
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Forum zum Auslachen der Bauern?
>
@Arbeiter:
Ich will ja nicht pingelig sein, aber wenn du dir die Kommentare von Anfang an durchlesen würdest, dann wirst du sehen, wer damit angefangen hat, andere Berufsgruppen schlecht zu machen oder deren Arbeit herabzuwürdigen. Und wie man in den Wald hinein ruft...

Name: Mechaniker antwortet um 23-01-2005 18:25 auf diesen Beitrag nach oben
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Forum zum Auslachen der Bauern?
>
Es ist ganz normale Arbeit.Aber mir ist es zu blöd mit Leuten zu diskutieren die sich selber nur bedauern und nebenbei glauben das sie die besten sind.Ihr braucht euch nicht wundern wenn ihr im Forum oder in der Öffentlichkeit nicht ernst genommen werdet

Name: ALADIN antwortet um 23-01-2005 18:54 auf diesen Beitrag nach oben

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Forum zum Auslachen der Bauern?
>
Ich gestehe, ich habe diesen Witz hier in diesem Forum zum zweitenmal "gepostet" und zwar weil er mir so gut gefällt. Er bringt nämlich ganz deutlich zum Ausdruck was viele Bauern, -nicht Alle- tun wenn es Probleme gibt. Nämlich jammern anstatt etwas zu tun. Ich weiß, dass es als Milchproduzent im Gebirge nicht viele Möglichkeiten gibt und ich weiß auch wieviel Arbeit dahinter steht, weil ich erst vor zehn Jahre die Kühe verkauft habe. Aber Jammern nützt trotzdem nichts. Wir Bauern sind eine Minderheit und trotz dem lassen wir uns von der Politik immer wieder ausnutzen. (Bei den Wahlen). Die Konsumenten wollen billig kaufen und sind in der Überzahl. Daher hilft nur Aufhören wenn es irgendwie möglich ist. Ich freue mich schon auf den Tag wann es bei uns einen Meter schneit und die Straßen und Autobahnen zugeweht sind. Dann merken die meisten Konsumenten erst, dass die Lebensmittel nicht vom Billa oder Hofer kommen.

Name: Angestellte antwortet um 23-01-2005 19:04 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
@ an alle,
ich bin dankbar, keine Bäuerin sein zu müssen, weil ich vor allem bei meiner Mutter sah, wieviel eine Bäuerin leisten muß, egal, wie sie sich grad fühlt.
Meine Mutter kam auf unseren Hof (55 ha) und wurde bis zum Ableben meiner Oma (= ihre Schwiegermutter) von dieser nur angefeindet. Das muß man erst mal aushalten! Im gemeinsamen Haushalt!! 30 Jahre lang! Neben der Melkarbeit (damals hatten wir noch Melkkühe und täglich 8 bis 10 Kannen Milch zu liefern) und meine Mutter war für das Melken und das Milchkannenwaschen allein zuständig!, bekam sie in Abständen von je 6 Jahren 3 Kinder. Also neben der bösen Schwiegermutter und 3 Kindern und ca. 35 Rindern im Stall und Hausarbeit wurde noch Stall vergrößert, ein riesengroßes Stockhaus gebaut und meine Mutter und dann auch schon ich durften immer wie Männer mit anpacken, weil ja mein Vater nebenbei auch noch ein forsteigenes Sägewerk betrieb und dort beschäftigt war. Sie mußte in der Folge jahrelang meine Oma und deren Schwester pflegen.
Obwohl ich die Älteste bin, wurde mir vor allem von meiner Oma schon von klein auf eingeredet, Bildung wäre alles und ich müsse unbedingt die Matura machen. Gott sei Dank geschah dies auch (für die damalige Zeit als älteste Bauerntochter nicht alltäglich) und ich bin dankbar, daß mir meine Eltern diesbezüglich freie Wahl ließen. Auch meine beiden Schwestern sind beide Akademiker und meinen Eltern tut es weh, daß keiner die Wirtschaft hauptberuflich weiterführen wird, doch sie (müssen) es akzeptieren!
Ich sah und sehe vor allem bei meiner Mutter, daß eine Bäuerin zu sein wirklich kein Honiglecken ist, vor allem meine Mutter hat zeit ihres Lebens viel zu viel und viel zu schwere Arbeit geleistet, sie war und ist immer unglücklich, freudlos und sie ist eine zusammengeschundene Frau!
Vielleicht habe ich zuviel Negatives gesehen - aber es sind Tatsachen! Dies mein kleiner Beitrag zum Thema .....bei mir ist es Mitleid, nicht Auslachen!

Name: biolix antwortet um 23-01-2005 20:08 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
>
Schön wäre es doch sich als Mechaniker, Angestellter, Bäuerin in seinem Beruf wohl zu fühlen....und stolz zu sein.. es wird leider über all "härter" es liegt an uns, die goße breite masse dem etwas entgegen zu setzen anstatt uns vorwürfe zu machen.. es erinnert mich wieder an "die kleinen gehören auseinander dividiert".. schade
lg biolix


Name: wegsi antwortet um 23-01-2005 20:55 auf diesen Beitrag nach oben
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Forum zum Auslachen der Bauern?
> Deine Meinung gefällt mir.
Ich sehe das genauso. Mein Mann hat auch gerade eine Firma neben unserer Landwirtschaft gegründet. Er wird ab April mit Rodungsräsen und Wegebaufräsen unterwegs sein.
Wir haben uns auch ein zusätzliches Standbein gesucht.
Denn entweder hat es geheißen aufstocken mit dem Viehbestand oder etwas anderes machen.
Uns haben auch die Nachbarn ausgelacht, aber die Aufträge kommen jetzt schon.
Wenn wer Interesse hat, wir werden sicher in Zukunft von uns hören lassen.


mfg Maria

Name: Senta antwortet um 23-01-2005 23:03 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
> Als Bäuerin kann ich beim Lesen nur verwundert die Augen reiben,
wie hier diskutiert wird.
Es hat doch alles im Leben seine Sonnen- und Schattenseiten,
sich der Vorzüge und Freiheiten dieses Lebens bewusst zu werden-
und daraus das beste zu machen-
Wo ist das Selbstbewusstsein der Bauern geblieben?
senta


Name: Senta antwortet um 24-01-2005 09:41 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
> Hallo Samurai,
es mag schon sein, dass es andere Betriebe gibt, die es leichter haben, die Gunstlagen im wörtlichen und nichtwörtlichen Sinne sind.
Aber beim Blick auf den anderen Betrieb vergisst man immer, dass unter jedem Dach sein Ach lebt- dass jedes Leben seine Sonnen- und Schattenseiten hat.
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Beginn der Unzufriedenheit. S. Kierkegaard.
Ich will nicht mit klugen Sprüchen daherkommen, aber sie sind gelebte Lebenserfahrung und diesen Spruch habe ich verinnerlicht.
Seither schaue ich, was ich machen kann, dass es sich auf unserem Bauernhof einigermaßen gut leben lässt-
komischerweise höre ich diese blöden Sprüche und Redensarten, die Landwirtschaft abwerten nicht mehr.
Wer es braucht, einen anderen abzuwerten- hat vermutlich ein Problem mit sich selbst.
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, zeigt mit 3 Fingern seiner Hand auf sich selbst.
In diesem Sinne, ein frohes Schaffen,
Senta

Name: andante antwortet um 24-01-2005 18:20 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
>
Wird aber auch Zeit, die Friedenspfeife zu rauchen. Auch wenn ich vorher noch einige Kleinigkeiten loswerden und Widersprüche hinterfragen muss. Seit Monaten schon sind manche als fleißige Denunzianten tätig. Und ich finde manche Aussagen davon doch ziemlich ambivalent.
Wenn Bauern hier als Jammerer bezeichnet werden, von Menschen, die im gleichen Atemzug zu verstehen geben, dass sie ja selber noch viel ärmer wären und noch viel mehr arbeiten würden und was sie nicht schon Furchtbares durchmachen mussten. Was in ihrem Fall aber kein Jammern ist, sondern lediglich eine Feststellung. Jammern tun nur die anderen. (Ja, ich weiß: Man tut nicht tut gebrauchen; man möge mir verzeihen.) Abgesehen von der Tatsache, dass wohl niemand gezwungen wird, das Geschriebene zu lesen. Ergo geschieht es freiwillig, was einen glauben macht, es wäre anscheinend doch ziemlich interessant für selbige.
Wenn jemand einen Gegendiskutanten als Beschädigten bezeichnet, der auf den Kopf gefallen wäre und zur Therapie fahren müsste, nur weil er eine andere Meinung vertritt und gleichzeitig feststellt, dass er gar keine "Lust auf eine Diskussion auf so tiefen Niveau" hätte. ( Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. *g*)
Und wer anderer Meinung ist, hat sowieso alles ganz falsch oder gar nicht verstanden.
Wenn jemand, der ganz offensichtlich zehn Berufe hat, angeblich Tag und Nacht arbeitet und es dabei noch schafft, in einem Forum onmipräsent zu sein, nur um anderen Leuten, die es ebenfalls nutzen, mitzuteilen, wie faul sie nicht sind und dass sie kaum arbeiten, weil sie den ganzen Tag Zeit hätten, im Internet zu spielen (was eine sonderbare Bezeichnung für Meinungs- und Erfahrungsaustausch unter Berufskollegen ist) und dass die Einkommenseinbußen - in vollkommener Verleugnung der Tatsachen - nur durch diese Umstände resultierten. Ich hab auch manchmal drei Berufe gleichzeitig ausgeübt. Bin LKW gefahren, habe fremde Tiere betreut und zuhause gearbeitet. Aber damit will ich nicht angeben. Ups, zu spät. Würd ich mir aber nicht mehr antun, meine Gesundheit hat sehr darunter gelitten, das ist es nicht wert. Diese Überlegungen sind zwar ohnehin obsolet: Da ich seit einigen Jahren an einer Nervenkrankheit leide, habe ich erkannt, dass Geld nicht alles ist. Viel lieber würde ich wieder einmal richtig sehen oder eine Nacht durchschlafen können.

Aber ich will nicht schon wieder Öl ins Feuer schütten, gerade als sich die Situation zu beruhigen beginnt.
Auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen kann, was in Aladin vorgeht. Dass jemand über sein Problem redet, heißt doch nicht, dass er nicht gleichzeitig etwas dagegen tut. Im Gegenteil; besser als es totzuschweigen. Den Menschen einzureden, sie dürften nicht über ihre Probleme, Ängste und Sorgen sprechen, ist doch Unsinn.

Ich bin mir auch noch nicht ganz sicher, ob ich die Aussage von Ede gelten lassen kann. Eine schwierige Frage. Kann man sagen, dass man eine Landwirtschaft im Nebenerwerb betreibt, wenn die Frau halbtags arbeitet und sind dann Bauern ohne Frauen nicht auch automatisch Nebenerwerbslandwirte? Einerseits durch die Hausarbeit und andererseits durch die nicht vorhandene Arbeitskraft der Partnerin. Aber ich will mich nicht in so essentielle Fragen verstricken, sonst glaubt ein gewisser Handwerker wieder, ich hätte zu viel Freizeit. Ohne dass ich hier das Gegenteil behaupten will.
Lieber Arbeiter, es tut mir Leid, dass du so eine schlechte Meinung von uns hast. Trotzdem noch ein kleiner Tipp: Wenn du jemandem einen Brief schreiben willst, ruf ihn lieber an.
Außerdem würde ich mich bei deinem Arbeitgeber beschweren, wenn das Beispiel stimmt. Selbst bei Opel am Fließband gibts für eine angelernte Kraft fast zwei Tausender. Vielleicht müssen die deshalb so viele Stellen abbauen.


Name: ede_1 antwortet um 25-01-2005 11:27 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
> Diskusion Bauer gegen Arbeiter--wer leistet mehr,wer ist bev
orzugt,benachteiligt ?Das ist doch wirklich das ALLERLETZTE !
Das wirklich bedrohliche unserer Zeit ist vielmehr der Druck auf Arbeiter und Bauern gleichermassen durch Auswirkungen der Globalisierung-übermächtige Konzerne-Hauptsache der Kapitalmarkt floriert-und die Politik ,Gewerkschaften sehen zu,auch teilweise hilflos und ohnmächtig.In dieser Grundproblematik sitzen gerade Bauern und Arbeiter absolut im gleichen Boot.......Entsetzlich so etwas nicht zu erkennen.
m.f.G......Ede
Name: Senta antwortet um 25-01-2005 12:07 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Forum zum Auslachen der Bauern?
> Der Mensch, des Menschen Wolf oder
sitzen wir im gleichen Boot?
Gemeinsam etwas erreichen oder sich gegenseitig zerfleischen?
Mir fällt auf, ausgerechnet in Zeiten, die schwieriger werden, ist es um vieles leichter, die Menschen aufeinder zu hetzten.
Das geht nicht offiziell und klar durchschaubar, sondern ganz hintenrum.
Man stelle sich vor, Bauern untereinander und Konsumenten insgesamt würden sich ihrer Kraft, ihrem Einfluss bewusst?????????
Drum wird alles getan, um ja derartige Gedanken überhaupt nicht hochwachsen zu lassen, täglich einmal mit dem Rasenmäher drüber und es bleibt alles beim alten.
Mir fällt auf, dass es unheimlich schwierig ist, Bauern zum zusammenhalten und -helfen zu bewegen.
Das Wachsen oder Weichen hat gewaltige Spuren hinterlassen,
und die Verunsicherung unter den Verbrauchern wird ebenfalls gewaltig ausgenützt.
Ein afrikanisches Sprichwort- zeigt eigentlich wie es gehen könnte:
Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, dann können sie das Gesicht verändern.

Jeder wartet, dass die anderen endlich damit anfangen:
Die ganze Warterei und Jammerei hilft nichts-
also gibts nur eins:
bei sich selbst anzufangen- seine kleinen Dinge zu tun-
ob es andere ebenfalls tun- das hat keiner von uns in der Hand.
Aber wenn nur jeder einem helfen würde, dann wäre einem jeden geholfen.
senta

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