Tagebuch
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Kalbinnenaufzucht Bio Hallo Leo Ich hatte schon einige Male konventionelle Jungkalbinnen oder auch Kälber zur Aufzucht eingestellt. Bei der Kontrollstelle habe ich VORHER angefragt, ob das geht. Die Antwort war: Wenn die Tiere wieder an einen konventionellen Betrieb abgegeben werden oder bei der Schlachtung als konventionell deklariert werden, ist das in Ordnung. Bei dem Problem, das jonatan beschreibt geht es in erster LInie darum, dass es immer wieder so schlaue Leute gibt, die sich da ein Geschäft drin sehen, konventionelle Tiere billger einzukaufen und dann auf ihrem Betrieb auf bio "umzufärben". Da sieht jede Bio-Kontrolle berechtigterweise rot und legt sich quer. Meiner Meinung nach ist das auch eine wichtige Aufgabe der Kontrolle, solche Schwindler aufzudecken. In deinem Fall würde ich dir empfehlen, dein Vorhaben schriftlich bei der Kontrollstelle vorzubringen, dann bekommst du eine Antwort, die du dann jedem Gschaftlhuber, der da seine eigene Vorstellung durchdrücken will unter die Nase halten kannst. Im übrigen könntest du dir da für die Zukunft einen Marktvorteil verschaffen, wenn du wo es geht Bio-Kälber zukaufst.In Regionen, in denen viele Bio-Milchviehbetriebe sind gibt es relativ auseichendes Angebot. Dann hast du ein entsprechende Anzahl an Biotauglichen Kalbinnen anzubieten und danach ist eine große Nachfrage. Interessanteweise nicht nur von Biobetrieben. Ich kenne einge konventionelle Milchviehalter, die bevorzugt Kalbinnen oder Erstlingskühen von Biobetrieben kaufen, weil die in der Regel weniger mit Kraftfutter verwöhnt sind und dadurch besser funktionieren. Bei den Kontrollen ist es so, dass es zwar eine EU-Verordnung gibt, die solche Sache regelt, aber machen Leute in Österreich glauben, sie müssten noch päpstlicher als der Papst sein. Die machen dann mit überzogenen Anforderungen böses Blut bei den Leuten und reden sich aber gleich auf die EU aus, die daran schuld sein soll. Gottfried
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