Tagebuch
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Kälberaufzucht.....ist die Zeit der Milchknappheit vorbei? Hallo Kathi, danke, da haben wir wohl uns umsonst auch viele Jahre Mehrarbeit gemacht. Dein Beitrag bestärkt auch meine Vermutung, dass die Kühe zeitweise selbst damit fertig werden. Wir haben früher wegen Staph. Aureus ziemlich ausgeräumt, jetzt machen wir das nicht mehr. Funktioniert das Imunsystem gut, dann ist dieser Erreger auch kein Problem mehr. Über die Überschrift dieses Threads muss ich lächeln, einmal ist die Milch zu teuer und kostbar und alles muss an die Molkereien, ein anderes mal sollen die die Kälber die Milch in Unmengen saufen. Dass von der Natur her die Milch in erster Linie für die Kälber gedacht ist- wird scheinbar übersehen. Gibt eigentlich jemand in die MIlch noch was dazu- oder nur die reine Vollmilch - pur oder mit Wasser gemischt? Ich stell jeden Tag einen Hefen Leinsamen auf und geb den Kälbern was in die Milch dazu. Eine Nachbarin gibt einen Milchaufwerter dazu- ihre Kälber sind wirklich sehenswert und auch gefragt und gut verkäuflich. Wie füttert ihr eigentlich die Kälber sonst noch- Müsli, Starter, wie lange bekommen sie bei euch die Milch, wie werden sie als Fresser erzogen? Nur mal nach Mode und Milchaufkommen sie zu füttern, das kann es doch nicht sein, jetzt gibts Kühe und Kälber schon seit Jahrtausenden und wir streiten uns noch darüber, wie die Kälber zu füttern sind. Die ersten Tage bis zu einer Woche lassen wir Kuh und Kalb zusammen, das ist sehr praktisch und wir fahren damit sehr gut, ausserdem sparts uns eine Menge Arbeit. Den Kühen und Kälbern tut das sehr gut und dabei zuzusehen, wie liebevoll die Kühe ihre Jungen versorgen, das gehört für mich auch zu den schönen Erfahrungen meines Berufes.
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