Tagebuch
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RAUCHER ? Naturbauer .. "Fällt bei mir unter komplette Vollsucht. Da denkt und handelt das Selbst eines Menschen nicht mehr, sondern wird vom Suchtmittel übernommen" Muss Dir vollkommen recht geben ... es gibt neben Alkohol und Zigaretten aber noch eine dritte Sucht .... und gleich auch noch provokant ausgedrückt: "Fressen". Und dann gäbe es noch das Ding "da unten" das manchen heftig zu schaffen macht. Und wiederum andere sind "Spieler" ... Dann schließt du mit: "Klares Denken erfordert vollkommen ohne Suchtmittel leben zu können". Von mir kommt dazu eine vollkommen nüchternes und schonungsloses Urteil: Alle diese Süchte sind eine Frage der Intelligenz. Je weniger Intelligenz umso eher anfälliger für Sucht. Umso intelligenter (im Sinne von Vorausdenken - und sich auseinandersetzen mit den jeweiligen Folgen) umso weniger wird einer anfällig sein. Darwin läßt wieder mal grüßen. Und ausserdem so wie es die Alten vorleben, übernehmen es gerne die Kinder. In Häusern wo von Anfang an die Folgen der diversen Süchte und Maßlosigkeiten nicht tabuisiert werden, sondern sich bewußt gemacht werden (z.B. ein etwas intensiveres auseinandersetzen mit einem Raucherbein) - und wo Selbstbeherrschung & Mäßigung noch Persönlichkeitswerte sind (in welchen Familien ist das heute noch der Fall???) ist die Wahrscheinlichkeit süchtig zu werden klarerweise viel kleiner. Wenngleich natürlich auch nicht ausgeschlossen. Im Gegensatz - wo heute saufen, rauchen, huren, fressen usw. "normal" sind - wird das in der einen oder anderen Form auch bei den Kindern zum "normalen" und Alltag gehören. Also subsummarum - Frage der Intelligenz sowie beinflußt man damit nachhaltig die Wertvorstellungen der Kinder. Zuzusagen - Darwin zum Quadrat. @alle Raucher: Viel Spaß beim Weiterrauchen - nur Dummheit raucht! @alle Alkoholiker: Dummheit säuft! @alle Vielfresser: Dummheit frißt! Ich selbst hab das mit ca 40 erkannt. Und in weiterer Folge schlagartig aufgehört und nie mehr wieder geraucht danach. Trick in den ersten Jahren: Wenn im meinen Gehirnregionen "Rauchsignale" aufgestiegen sind - hab ich diese Rauchsignale (virtuell) in eine aufspringende Schublade umgewandelt - und diese Schublade einfach wieder zugeknallt. Denselben Trick hat man ja auch in anderen Lebenssituationen drauf: z.B. vor einem Zebrastreifen abbremsen, oder sich nicht einen Berg hinunterstürzen - Hirn sagt/befiehlt: "Nein das macht man nicht". Schublade zuknallen ist genau dasselbe - "nein das macht man nicht". Der gleiche Trick hilft auch in allen anderen Bereichen wo man suchtgefährdet ist. Auf eine gewisse Art ist es natürlich Selbstüberlistung - aber wiederum ist es eine Frage der Intelligenz: sich vom Berg runterstürzen weiß jeder sofort was die Folgen sind - und eben diese Folgen verhindern dann den folgeschweren Schritt. Beim Alkohol, Essen, Rauchen usw. treten die Negativfolgen nicht sofort sein und sind z.T. sogar mit sofortiger Lust verbunden - ABER die Folgen kommen halt dafür später. Und das schnallt und vergegenwärtigst sich halt der Intelligentere - und der weniger Intelligentere gibt sich der Lust hin - und wird Opfer und Sklave der Lust. Daher: @alle Raucher: Viel Spaß beim Weiterrauchen - nur Dummheit raucht! @alle Alkoholiker: Dummheit säuft! @alle Vielfresser: Dummheit frißt! Oder philosophischer und mit den Worten Platons ausgedrückt: 1) Das Erste ist, dass sich am Subjekte Bedürfnisse, Begierden finden, die nur auf das Einzelne gehen, und den Menschen treiben, sich mit den sinnlichen Objekten einzulassen und durch die Aufnahme derselben jene Begierden zu stillen. Diesem Prozess entgegen steht: 2) Die Vernunft, der vernünftige Wille, welcher die Befriedigung der Begierden zurückdrängt, über den Reiz derselben die Oberhand behält und das Gute, Wahre und Schöne vollführt. 3) Zwischen Beiden in der Mitte liegt der Zorn, verwandt einerseits den Begierden, und aufbrausend, wie sie - andererseits aber streitend auch gegen die Begierde, und der Vernunft beispringend, wie dem Schäfer sein Hund. Bei Ungerechtigkeiten braust der Zorn auf, Hunger und Durst willig erduldend, wenn es darauf ankommt, im Dienste der Vernunft das Rechte durchzusetzen. Nur wenn er durch schlechte Erziehung verdorben geworden, läuft er zu den Begierden über, um vereint mit ihnen die Vernunft zu bekämpfen. Zitat-Ende Also letztlich läuft es auf die Frage raus: ist man der Diener seines Hundes - oder ist der Hund der Diener seines Herrn? Und das wiederum ist eine Frage der Intelligenz --- und für manche auch der Ästethik. Oder für die Aristokraten: der Kaiser (und die führende Klasse) lenkt und denkt - während das Volk und der Mob frißt, säuft und herumhurt ... Der Zusammenhang zwischen Ausbildung und sozialer Schicht - und dem Rauchen ist im Übrigen längst nachgewiesen - aus dem Wikipedia: Der Anteil von Rauchern in bildungsnahen Schichten ist deutlich niedriger als in bildungsfernen Schichten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet 2004, dass in China unter Menschen ohne Schulbildung siebenmal häufiger Raucher anzutreffen sind als unter Menschen mit Hochschulabschluss. In Deutschland beträgt laut einer 2004 veröffentlichten Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) der Raucheranteil unter Männern mit einem Einkommen von weniger als 730 € im Monat 43 %; bei Männern mit einem Einkommen oberhalb dieser Schwelle liegt der Anteil nur bei 23 %. Von Personen, die einfache, angelernte Tätigkeiten ausüben, rauchen etwa 50 %. Der Anteil der Raucher in der Gruppe der Ärzte sowie Gymnasial- und Hochschullehrer liegt dagegen bei nur 15 %. In der Gruppe der 18- bis 19-Jährigen mit Hauptschulabschluss liegt der Anteil der Raucher bei 64 %; bei gleichaltrigen Abiturienten beträgt der Anteil hingegen 39 %. Auch das Statistische Bundesamt bestätigte 2006: Bei Menschen mit einem Abschluss an einer Universität/Promotion liegt der Raucheranteil bei nur 16 %. In Deutschland rauchen 37 % der Personen der Unterschicht, 33 % in der Mittelschicht und 28 % in der Oberschicht. Zu den Berufen mit der höchsten Raucherquote zählen Bauhilfsarbeiter (54 % Raucher), Straßenbauer (52 % Raucher), Transportarbeiter (52 % Raucher), Dachdecker (51 % Raucher) und Berufskraftfahrer (40 % Raucher). Unter den Berufen mit der niedrigsten Raucherquote gibt es nur einen manuellen Beruf, nämlich Landwirt (17 % Raucher). Andere Berufe mit einer niedrigen Raucherquote sind Elektroingenieur (17 % Raucher), Volksschullehrer (16 % Raucher), Hochschullehrer (15 % Raucher) und Gymnasiallehrer (13 % Raucher). Zitat-Ende Na was willst Du mehr ... die Landwirte im Top-Nichtraucher-Bereich. Ob daraus zu schließen ist, dass sie auch zu den Intelligentesten Bevölkerungsschichten zählen? Diese Frage zu klären überlass ich Euch!
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