Tagebuch
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Reaktionen auf Milchpreissenkungen? Kann mich wer aufklären, worum es in dieser Diskussion gehen soll und warum auf mir herumgehackt wird? Was hab ich denn schon wieder verbrochen? Am Montag habe ich bei der Kammervollversammlung dargestellt, was aktuell die Lage ist und was uns bevorsteht: unter 20 Cent Tankmilchpreis (13-17) unter 10 Cent Magermilchpreis Butter- und Käsepreis so niedrig wie seit 40 Jahren nicht deutliche weitere Preissenkungen im Jänner Durch die Erleichterungen für die Überlieferer europaweit ein Stau von Übermilch in Italien und keine Reaktion bzw. sogar Verschärfung durch die Politik. Dafür habe ich ordentlich eins auf den Deckel bekommen. Ich bleibe aber trotzdem dabei: Die Milchbauern haben Anspruch auf einen ordentlichen Milchpreis und auch auf die Wahrheit. Auf Milchpreissenkungen haben wir immer entsprechend reagiert. Vielleicht kann sich noch wer an den Juni erinnern. Wenn aber die Teilnahme an Maßnahmen gegen sinkende Milchpreise ganz demokratisch so erfolgt, dass die Mehrheit sagt: Ja ich akzeptiere doch gerne einen niedrigeren Preis, weil das muss man schließlich positiv und als Herausforderung sehen und hauptsache, meine Milch wird geholt, zu welchem Preis auch immer.... Dann haben wir in der Zwischenzeit einmal Pause, bis vielleicht ein größerer Teil der MilcherzeugerInnen sich dazu entschließen kann, gemeinsam etwas erreichen zu wollen. @fabian: Bitte erzähle genau, was beim Seifried los ist. Ich habe echt keine Ahnung. Und was ich zur Lösung Deines Problems beitragen kann. WAlter
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