Tagebuch
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Erfahrungen mit Steyr MT 9100 / MT 9105 Gut, das Mähwerk lasse ich außen vor, ich fuhr zuletzt vor fünf Jahren mit einem. Am eigenen Betrieb findet überhaupt keines Verwendung. Warum es nicht gehen soll? Vorweg: Natürlich "geht es", aber eben wie: Für vierfurchige Wender waren früher Steyr 8120/30, MF 3080, JD 3350, Fendt 310 LSA und wie sie alle hießen, jedenfalls kleine R6-Traktoren mit rd. 5 l HR und rd. 100 PS die Untergrenze. Dass es heutige R4 gibt, die stark genug sind, möchte ich jetzt nicht diskutieren. (Sie reichen mittlerweile bis zum Fendt 415 mit 155 PS). Bleiben wir aber bei den 100 PS. Die Nachfolger der o.g. Traktoren sind aus meiner Sicht NH TS100 (bzw. jetzt 5040), Steyr 9105, wobei ich damit die Serie 9100 meine, die es von 105-145 PS gab (od. nun 4110), JD 6410/ JD 6320/ JD 6330 oder Fendt Ci bzw. mittlerweile Vario Serie 300, aber sicher NICHT Steyr MT und JD 5000. Nicht umsonst gab es vom Vorgänger des MT Typen, die 9078, 9086 und 9094 hießen. Mit diesen guten Hackfruchttraktoren wollt Ihr Ackerarbeiten verrichten i.S.v. vierfurchig pflügen und 3m-Kombi säen? Schladek, ich sage keineswegs, dass mit dem MT keine Ackerarbeit möglich ist. Aber vierfurchig bzw. 3m hat hier nichts verloren, ohne die Gäule zu schinden. Dreifurchig und 250 säen, jederzeit! Ich bin ja auch nicht größenwahnsinnig, nur weil ich mit 162 PS (Zapfwellenleistung) vierfurchig pflüge (Lemken EurOpal 8) und 3m säe (Kreiselgrubber + Doppelscheibenschar, 2,6t)! Rein rechnerisch: Ein 9105 MT hat 102 PS. Bspw. 220-Grubber -> 46,4 PS/ m Arbeitsbreite. Ergibt für 3m (46,4*3) = 139 PS Natürlich geht es auch mit 40 PS pro m Breite, aber von 10 kmh/h beim Grubbern redet dann keiner mehr.
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