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Es sind 13831 Diskussionen online

Piraten für kostendeckende Preise

  Antworten: 10

Name: walterst 22-11-2008 01:12 nach oben

Tagebuch
Piraten für kostendeckende Preise
Was den Milchbauern nicht einmal von der eigenen Vertretung zugestanden wird, wollen die Piraten für ihre schwere Arbeit bei gestiegenem Aufwand jetzt durchsetzen:
Kostendeckende Preise!

ORF:

Hohe Piratengehälter
Die somalischen Piraten klagen über die hohen Kosten für ihre Überfälle: So hat das Kapern des Supertankers "Sirius" die Seeräuber nach eigenen Angaben bisher 500.000 Dollar gekostet. Von dem Geld seien Gehälter und Informanten bezahlt worden. Die Millionen-Lösegeldforderung für den Öltanker - berichtet wurde von 25 Mio. Dollar - sei daher keineswegs überzogen, werben die Piraten um Verständnis für ihre Situation.

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Name: Else antwortet um 22-11-2008 01:13 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Piraten für kostendeckende Preise

... wo?
Name: Fadinger antwortet um 22-11-2008 01:31 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Piraten für kostendeckende Preise
..... hier .....
Name: helmar antwortet um 22-11-2008 08:30 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Piraten für kostendeckende Preise
Recht habens......aber wer böte sich da bei uns an, für den man Lösegeld bekäme, denn Öltanker haben wir keine und Milchtanker? Da hab ich so meine Zweifel...
Mfg, helmar
Name: gerim84 antwortet um 22-11-2008 09:23 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Piraten für kostendeckende Preise
irgendetwas stimmt an der ganzen sache e net. da hat wohl einer "piratenbwl" studiert! was lernen wir draus: mit immer frecheren aktionen kommt man zu seinem ziel.

hab schon gedacht mal einen milchtanker zu entführen................... :-)
Name: Christoph38 antwortet um 22-11-2008 10:09 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Piraten für kostendeckende Preise
Das Geschäftsmodell der Piraten könnte von den Milchbauern angewandt werden, indem man die Milchwägen der Molkerei kapert und gegen Lösegeld freilässt.

Freilich ist dabei daran zu denken, dass der Milchpreis ständig sinkt und dadurch auch die möglichen Lösegelder. Wenn schon die somalischen Piraten über steigende Kosten Klagen, könnten die Milchbauern womöglich ein doppeltes Defizit machen.
Zunächst durch nicht kostendeckende Produktion und dann durch nicht kostendeckende Milchwagenpiraterie.

Auch würden die Molkereien vermutlich bald dazu übergehen, die Lieferverträge der Bauern anzupassen, dass nur jene Milch bezahlt wird, die auch bei der Molkerei ankommt.


Name: Fadinger antwortet um 22-11-2008 10:22 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Piraten für kostendeckende Preise
Hallo!

Da müßte man halt gezielt die Milchwägen kapern, welche zwischen den Molkereien verkehren ..... ;-)

Gruß F
Name: Christoph38 antwortet um 22-11-2008 10:35 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Piraten für kostendeckende Preise
Freilich würden die Molkereien dann mit ihrem Jokerargument kommen:

Wir können den Bauern nur ausschütten, was wir erwirtschaften.

Der Joker sticht immer, ganz gleich ob Piraterie, Spekulationsverluste, Weltuntergang oder Misswirtschaft.

So schön möchte ich es auch mal haben, wenn ich in der Firma einen Pfusch baue, dass ich die Last einfach an die Lieferanten weiterreiche.
Name: Else antwortet um 22-11-2008 11:19 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Piraten für kostendeckende Preise
Warum sollen die (Somalis) kein "schlagkräftiges" Wirtschaftssystem entwickeln dürfen ?

Im EU-Italien funktioniert es ja auch, und dort gehts nicht so menschlich zu. Die Mafia hat schon viele Menschenleben gefordert, nicht nur in Italien ...
Name: Fadinger antwortet um 22-11-2008 12:41 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Piraten für kostendeckende Preise
Hallo!

Die EU ist nun mal eine Wirtschaftsgemeinschaft. Da liegt es doch auf der Hand, das derartige bedeutende Organisationen entsprechend gefördert werden müssen. Immerhin sind Mafia, Camorra & Co der wichtigste italienische Wirtschaftszweig. Da ist dann auch schon ZB. ein Zementmonopol drinnen. Dafür gibt es in Deutschland Investitionen in Immobilien ....
Interessantes Detail am Rande: In Neapel wird die Milchproduktion nahezu vollständig von der Camorra kontrolliert.
Vielleicht sollte sich auch die IG-Milch eine "Umorganisation" überlegen .... ;-)

Gruß F
Name: Else antwortet um 22-11-2008 13:22 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Piraten für kostendeckende Preise
Italien:
Ja, genau. Und wer stößt sich dran?

Sogar EU-Bulgarien bemüht sich, dem großen Vorbild Italien nachzueifern ...

Die IG Milch soll halt von den Italienern lernen. Das Gute liegt so nah!

Gruß E
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