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Es sind 13824 Diskussionen online

NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab

  Antworten: 32

Name: fabian 29-10-2008 11:20 nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
ab 1. November zahlt die NÖM nur mehr 32,5 Cent.
wo ist die IG Milch? vor zwei jahren hat man noch demonstriert, bei einer rücknahme von 2 Cent!
liegt der grund darin, dass die NÖM die vermarktung der "A fairen Milch" von der firma Mona übernommen hat ???
oh wie schwach, vor den handelsketten kann man nicht demonstrieren, da die (ach so faire milch) im regal steht.
vor der molkerei NÖM geht´s auch nicht mehr, da diese die vermarktung der "rot weiss roten milch" von Mona gekauft hat!
schade - mit den eigenen waffen geschlagen !
Name: wuzi antwortet um 29-10-2008 11:35 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Hallo
Ja es ist traurig es setzt sich keiner mehr für uns Bauern ein!!
Die Ig mich und Bauernbund brauchen die Mitglieder nur zum Mitgliedsbeitrag kassieren
Geld Geld ...
Wen du was brauchst setzt sie keiner ein !!
Es ist Zeit für einen Aufstand mit Mistgabel und ko !!!!!!!!!!!!!

mfg wuzi
Name: Kathi antwortet um 29-10-2008 12:19 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Wieso aufregen? Wieso demonstieren??

ist doch eh alles OK

Milchgeld kann ja noch weiter fallen, passt schon so
und alles was die NÖM macht ist sowieso super
und wenns mit dem Milchgeld nicht auskommst, kannst halt nicht gscheit wirtschaften
macht nix, wenns aufhören musst, weil das ist schon in Ordnung, wenn die kleinere unrentableren Strukturen endlich vorbei sind
und bist eh selber Schuld, wirst halt überliefert haben - ach nein, na dann Pech
wird schon wer das Kontingent abnehmen

ausserdem bist eh ein Trottel wenns Milchkühe hast

Kurzzusammenfassung der meisten Schreiber hier im Forum - deswegen Diskussion nicht von nöten

Kathi
Name: kraftwerk81 antwortet um 29-10-2008 12:21 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
@ fabian,

Was machst Du dagegen?
Name: walterst antwortet um 29-10-2008 12:22 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Für deine Vorwürfe, Fabian, spare ich mir einen Kommentar.
Die zeigen nur, dass Dir an einer gemeinsamen Vorgangsweise nicht gelegen ist. Es geht Dir nur ums feige anonyme herumhacken.

Die wesentliche Frage ist: Was wollen die NÖM und MGN-Lieferanten?

Ist es aus Eurer Sicht notwendig, endlich etwas gemeinsam zu machen, oder soll es so weitergehen wie bisher, nämlich zuschauen, wie sich andere den Kopf anrennen bei der NÖM?

Der Vorschlag für die Preissenkung auf europäisches Niveau kam ja vom obersten MGN-Milchbauernvertreter? Schon vergessen?
Wir können ja als IG-Milch nicht gegen den Willen der NÖM-Bauern ankämpfen.

Als wir mit den Protestkundgebungen dafür gesorgt haben, dass die NÖM nicht immer der Vorreiter beim Absenken ist wurde uns gesagt: Demonstrieren ist nicht gut, weil das zieht ja Arbeitskräfte vom Betrieb ab. (Schultes)
Das ist gewerkschaftliches Niveau (Grillitsch)
"Bezahlte Berufsdemonstranten"

Ich hab trotzdem 2 mal die 260 km hin und retour auf mich genommen um mich vor die NÖM hinzustellen.

Was beim Preis passieren wird, haben wir im Juni mehr als deutlich gesagt.

Die gesamte Agrarpolitik, die allermeisten Molkereifunktionäre und zu viele Bauern haben das anders gesehen.

Es musste aber der Sturzflug beim Preis erst kommen, bis alle munter sind.

Also was schlagt Ihr vor und was wird Eure Initiative und Euer Beitrag für eine gemeinsame Vorgangsweise sein?

Walter
Name: fabian antwortet um 29-10-2008 13:44 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
ganz einfach, meine damen und herren von der IG Milch.
zurück zum anfang - aufzeigen, vorm regal demonstrieren - keine butter um 95 Cent.
wie hieß damals der spruch, zerstörung der bäuerlichen österreichischen landwirtschaft etc.
(heidi butter usw.)
die IG hat so gut, so stark begonnen - und jetzt nur gegen kammer, gegen molkereien, gegen bauernbund.
wer übernimmt die verantwortung ? wo ist steinbichler, schmidtaler, konrad, zechner, halbmaier?
Name: biolix antwortet um 29-10-2008 13:53 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Lieber fabian !

wo treffen wir uns, bei welcher demo vor dem regal bist du dabei...
inkl. überlieferst du heuer nciht bzw. unterschreibst du gleich gemeinsam mit 100 BäuerInnen das du deine Qoute auch nach dem Quotenfall privatrechtlich einhalten wirst...

dann helfe ich auch gerne wieder mit...

lg biolix
Name: Fadinger antwortet um 29-10-2008 14:16 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Hallo!

Der fabian schreit nach der IG-Milch? Wieso/warum ??? Was erwartet er sich von einer Organisation, gegen die er dauernd wettert? Einen neuen Lieferboykott? Um dann erneut zu zeigen, daß er die von anderen erwartete Solidarität selbst nicht kennt?
Irgendwer hat da mal geschreiben: "also herr schützner kann die milch von der MGN kaufen, muß aber nicht.
auch den preis kann er bestimmen, vorausgesetzt er bekommt genug milch, das ist derzeit und auch in naher zukunft der fall."

Da hat sich eigentlich selbst jemand bereits die Antwort gegeben.
Ergo: Die NÖM hat genug/zuviel Milch (gibt ja momentan sehr günstige Angebote aus Ungarn). Die von euch immer verkündete Lösung: Weniger liefern oder aufhören ..... :-(

Gruß F
Name: Jaki antwortet um 29-10-2008 19:08 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Hallo Walter!
Es wird sich auf dauer keine Handelskette vorschreiben lassen zu welchen Preis sie ihre Produkte verkaufen. Wichtig wäre es, die Preise von der Molkerei an den Handel hoch zu halten. Das geht aber nur wie man gesehen hat durch mangel der Ware.
Strategie sollte es sein, die Bauern dazu zu bringen keinen Liter zu überliefern.
Aber die welche am meisten schreien Liefern auf Teufel komm raus. Also wirds so weitergehn.
Name: walterst antwortet um 29-10-2008 19:29 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Jaki, ich brauche Dich hoffentlich nicht noch einmal erinnern, wer dazu aufgefordert hat, mehr Milch auf den Markt zu schütten?
Bei Deiner Sprengelversammlung ist es ja wohl auch gesagt worden: Wir erwarten von Euch 10% mehr Milch?

Walter
Name: gdo antwortet um 29-10-2008 19:58 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Kathi - du hast eines vergessen:

Das ist moderne Sklavenhaltung unter dem Deckmäntelchen Demokratie - zugunsten der 1% die 40% unseres Planeten besitzen.

Dank der EU ist der Sklavenmarkt jetzt europaweit organisierbar.
Noch mehr Lemminge die von den 1% jetzt gemolken werden können.

Die Amis haben den Bush gewählt.
Wir haben die EU gewählt - und die meisten haben immer noch nicht kapiert, was sie in Wirklichkeit gewählt haben.

Hab nicht das geringste Mitleid.

Aporopos kürzlich sind EU-Urteile ergangen aufgrund dessen in bestimmten Fällen nicht mehr gestreikt werden darf und es gelten dann nicht mehr die Mindestlöhne der Kollektivverträge ... wenn eine Firma in einem Billiglohnland angesiedelt ist.
Übersetzt ... Sklaverei wird einen Schritt weiter legalisiert in dem Sinne, dass man ihnen (auch in anderen EU-Staaten) nur mehr das zahlen muss, was im Billiglohnland bezahlt wird. Wer profitiert davon? die 1% selbstverständlich.

Aber es gibt hier sicher ein paar die dem ganzen was positives abgewinnen können.
Ist ein wirklich tolles System - nicht!
Name: eranz antwortet um 29-10-2008 21:23 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Hallo zusammen,

ich habe aus gut Informierten Kreisen gehört Frankreich hat in 8 Monaten per Leistungssteigerung soviel Milch mehr produziert wie ganz Österreich im Jahr erzeugt. Das ganze spießt sich jetzt in Italien.

Ich denke jeder sollte darauf reagieren und seine Quote einhalten und möglichst auch die neu Zugeteilte nicht ausnützen.

Mit freundlichen Grüßen
eranz

Name: Gourmet antwortet um 29-10-2008 21:25 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
@gdo

Es tut mir leid für Dich, dass Du offensichtlich mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der EU nicht zurecht kommst. Ich kann Dich aber beruhigen, es gibt eine gute soziale Versorgung, in Europa braucht niemand hungern.
Aber frag doch mal einige Leute aus Ungarn, Rumänien oder Spanien, ob es ihnen vor dem EU-Beitritt besser gegangen ist, oder jetzt. Und was sie davon halten.


@eranz

Das werden die Franzosen und alle anderen aber gerne sehen, wenn ein Teil der Milchproduzenten freiwillig zurücksteckt.
Name: gerim84 antwortet um 29-10-2008 21:31 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
re: eranz

wieso sollte man bitte nicht die neu zugeteilte quote ausnützen?? für was ist sie dann denn eigentlich???warte noch ein paar jahre ab, dann werden sehr viele bauern ihre quote nicht mehr ausnützen: 1.gibs dann keine mehr und 2.wirds nur mehr "wenige" große milchbauern geben. aber vielleicht wird man dann in österreich sowieso nur mehr ein paar ziegen einstellen,damit des kleine land net zu wuchert.
Name: eranz antwortet um 29-10-2008 21:53 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Ich denke mir halt „Angebot und Nachfrage“ regeln besser als „die Anderen solln´s richten“, egal ob BB oder IG.
Jeder soll vor der eigenen Haustüre kehren.

lg
eranz

Name: biolix antwortet um 29-10-2008 22:00 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Hallo !

also stimmt das was gdo über die EU schreibt oder nciht MR. G. ?
und was die Milch betrifft, ja machen es wir alle wie die Franzosen leiber G. wer freut sich dann ?

Weiters dachte ich mir immer die offizielle Agrarpolitk ist so gut in der COPA organisiert und noch 80% der bauernInnen sind konservativ, ein leichtes wäre es da europaweit einzuwirken...

aber die wollen nicht lasst euch sagen, denn da wirds jettz zeit für den EMB !

aber dann nciht sagen wir hättens schon immer probiert lieber G... ;-))

lg biolix


Name: helmar antwortet um 30-10-2008 07:54 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Als es hier um den Maispreis geht/ging, hat ein User geschrieben, dass es halt in Zukunft nit seiner Gülle, Stroh arbeiten etc. arbeiten wird und beim Zukaufdünger die Bremse zieht......also das Rad bei den Kosten drehen. Jahrelang wurde ausschliesslich das Credo von der Kostensenkung durch grössere Einheiten, Leistunggsteigerung etc. gepredigt, mit dem Ergebnis, dass Einheitskühe erzüchtet wurden welche bei entsprechender Versorgung überall alles erbringen können, aber nicht unbedingt mehr damit das Auslangen finden, was sie vor der Nase und unter den Füssen haben...........Versuchen mit den Gegebenheiten welche vor Ort sind, durchzukommen führen ein Mauerblütendasein oder gehen(von der Genetik her) schief.........die Leistungssteigerungen sind z.T. eine aus anderen Kontinenten erkaufte Sache......
Tatsache ist, das sich kein einziger Verarbeiter um Milch raufen braucht, weil ausreichend da ist, und sie ist auch aus oben genannten Gründen vorhanden..........auch wenn es wenig tröstlich ist, auch in anderen Kontinenten hat in den letzten beiden Jahren der gestiegene Milchpreis einen Erzeugungsboom ausgelöst, mit der Folge dass auch dort wieder die Preise im Sinkflug ist.......
Wie du, lieber Gourmet immer betonst, der Markt bestimmt die Preise........einfach, aber war, wenn zuviel da ist, dann fällt der Preis. Und wenn der Preis steigt, dann legen alle los, in der Hoffnung dass es so für immer und ewig bleiben wird.........und das wird auch diesmal so sein, ein paar wirds vielleicht, brutal gesagt, aufstellen, die meisten werden versuchen sich durchzuwickeln, und wetten, dass der Landmaschinenhandel trozdem wenn überhaupt, nur einen geringen Umsatzrückgang haben wird....
Viel zu lang geworden, helmar
Name: gdo antwortet um 30-10-2008 08:17 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Gourmet ... ich sag nur Gehirnwäsche funktioniert bei manchen Leute perfekt, und umso besser je näher jemand bei den 1% liegt, denn umso mehr nähern sich die Bedürfnisser dieser Clique an ... je besser es diesen Leute geht, umso logischer ist es für sie PArtei für das System wie es ist zu ergreifen. Weil es ihnen ja dienlich ist.

Fakt aber ist, das die sozialen Unterschiede immer größer werden. Fakt ist, dass die Preisefür fast alles, die Gewinne der Aktienfirmen und die Dividenden massiv gestiegen sind - während die Gehälter und Löhne der Massen in Relation zur Inflation (die darüberhinaus total getürkt ist) stagniert bzw. abgenommen haben. Oder: Wohnen in den Großstädten war vor der EU noch einigermaßen leistbar - heute? Vergiß es.

Und was heißt hier "besser gegangen"? Was für einen Gradmesser verwendest Du? Die äußeren Temperaturen oder die Anzahl Reklamen oder neu gebauter Häuser oder den Grad der Buntheit der Zeitungen? Je mehr es glitzert umso besser muss es den Menschen gehen?
Also wenn Du die Wirtschaftszahlen oder das Verbrauchervertrauen oder Aktienindices oder andere Indexe heranziehst - dann haben wir zuerst eine künstliche Blase gehabt und jetzt ist alles im Keller. Wenn Du die reale Inflation hernimmst und das Wirtschaftswachstum inflationsbereinigst dann haben wir schon seit Jahren eine Rezession - und das trotz (oder gerade wegen?!) billiger Preise aus China, die zumindest auf der Einkaufsseite unser Leben "billiger" machen.

Mein lieber Gourmet, so wie Du redest gehörst Du selbst zu den oberen 10.000 oder nimmst täglich eine Doppelpackung "feel-good-Viagra" = akzeptiert gutgläubig all das Gelabere in den Medien - die selbstverständlich immer alles positiv darstellen - denn das ist eine Grundregel dieses Systems - immer schön positiv bleiben, nicht die Moral und Stimmung untergraben. Weil Angst und die Wahrheit ist schlecht für jedes Geschäft. Das lernst Du heute bereits in der Handelsschule.

Und mein lieber Gourmet - statt eingetrichteres und in Dein System passendes wiederzugeben, frag mal in jener sozialen Schicht nach, die die Mehrheit stellt - wie es ihnen geht und und dann frag sie, ob es ihnen in den kommenden JAhren besser gehen wird als heute - dann bekommst Du das Stimmungsbild von der Straße - und das wird sich von Deiner abgehobenen und in Selbstgefälligkeit ruhenden Weltsicht gravierend unterscheiden. Du gehörst ganz offensichtlich zu den sogenannten wohlsituerten Bürgerlichen, die vom sozialen Ungleichgewicht profitieren konnten - hast wahrschein ein paar billige Pachtgründe dazubekommen oder jede Menge von neuen Förderungen und ein paar billige Arbeiter aus dem Osten ... während der kleine Mann von der Strasse nicht mehr weiß wie er die Heizung für die 50m2 Wohnung bezahlen soll, oder Schulgeld für die Kinder aufbringen kann, geschweige sich bei Gelegenheit neues Gwand leisten kann ... usw.

Gourmet - wenn ich meine Position im heutugen System aus zentralen Punkt annehme - gehöre ich auch zu den Bürgerlichen - kann mich nicht beklagen, die letzten Jahre haben es mir ermöglicht eine Menge Geld zu verdienen - aber ich habe nie vergessen, das statt meiner wahrscheinlich 20 andere eine Zehntel davon verdienen, und beim Einkaufen in Merkur oder Zielpunkt wahrscheinlich auch ein Zehntel dessen ausgeben können, was ich Woche für Woche ausgebe - und habe nicht vergessen, dass das nur durch dieses auf Sklavenhaltung basierenden Systemes möglich ist. Und habe nicht vergessen, dass in ändern Ländern Leute ein 100stel dessen verdienen was ich verdiene und ein Leben in Angst und Schrecken verbringen müssen. Und solange das so ist - ist kein Friede. Und ein beschissenes System.

Wieso diese meine Einsichten? Weil ich über den Zugang zu den Börsen einen etwas größeren Überblick habe - und täglich mit den neuesten Zahlen und Statistiken und Aussichten überschüttet werde - und statt satt dazuzusitzen und tolle Sprüche über unser tolles System zu klopfen, und mir dabei selbst auf die Schulter zu klopfen ... Gedanken mache, wieso wir da sind, wo wir sind - und Gedanken darüber mache wohin die Reise geht - und warum es die himmelschreienden Ungerechtigkeiten gibt.
Und weil ich weiß, dass all das was Dir die Medien (egal welche) vormachen in Wirklichkeit zu 100% systemisch vorgegeben und schön gefärbt ist - und die Realität eine ganz andere ist. Weil jeder Zeitungsfritze oder Journalist sofort auf der Strasse stünde, wenn er die Wahrheit schreiben würde.
Und weil man in meinen Kreisen immer die Geschichte mit einbezieht, weil sich die Zyklen und die Geschichte(n) wiederholen, weil sich in merkwürdiger Regelmäßigkeit die Planeten in Ihren Bahnen und Konstellationen "wiederholen" ... und all das zusammen in eine ganz andere Richtung weist wie die Schönwetter-Politik und Schönschreiberei mit der Du täglich konfrontiert wirst.

Kurzum Gourmet - du bist ein braver, guter Bürger und sicher auch (mal) ein guter Vater und Großvater und es mag schon sein, dass die Welt für Dich ganz in Ordnung ist - so wie sie für die meisten in Ordnung ist, die im Überfluss leben ... aber mach dich mal drauf gefaßt, dass Deine schöne heile Welt eines nicht allzufernen Tages mal zu bröckeln beginnen wird. Wobei ich bezweifle, dass Du begreifen wirst, was die Ursche dafür ist/war.
So wünsche ich Dir das Gegenteil - dass alles für Dich und die Deinen so bleiben möge wie es heute ist - eitel Sonnenschein. Ob du Deinen Kindern damit allerdings etwas Gutes tust (in dem Sinne, dass Du sie auf eine möglcherweise sehr schwierige Zukunft einstellst) ist eine andere Frage. Aber das ist natürlich Deine Geschichte.
In diesem Sinne nichts für ungut - ich wünsche Dir und Deinen alles Gute und ein langes Leben - und dass es für Euch so bleiben möge wie es ist!
Name: Fadinger antwortet um 30-10-2008 10:55 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Hallo!

@Gourmand,
ja, frag mal die Ungarn, was sie von der EU halten. Und sie zu, daß sie dich nicht mit einen nassen Fetzen verjagen, wenn du mit deiner EU-Lobhudelei beginnst ...
Die Ungarn haben eine derartige Wut auf Brüssel, das sie ein etwaiges Sparprogramm wegen der Finanzkrise nicht ohne weiteres hinnehmen werden.
Die Stimmung/Situation in Rumänien kenne ich weniger könnte mir aber vorstellen, das es dort auch brenzlig wird, wenn die Bevölkerung draufkommt, das die Diktatur blos einen anderen Namen bekommen hat.
Na, und Spanien: Wenn nicht gerade "Bombenstimmung" herrscht, wird halt Treibjagd auf Einwanderer gemacht ...
OK, ist jetzt überzogen. Aber warum wohl wird die Umgebung um die "Denkmäler", die sich die EU bei den durch sie finanzierten Bauwerken errichtet hat, von den Menschen so gemieden?
Die "Festung Europa" ist halt durch "überzogene Zubauten" nach innen instabil und nach außen angreifbar und verletzlich geworden.

Gruß F
Name: Gourmet antwortet um 30-10-2008 22:55 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
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@gdo

Die sozialen Unterschiede sind heute viele geringer als noch vor 100 Jahren, als es noch Adelige gab und der Rest der Bevölkerung fast die ganze Zeit arbeiten und beten musste. Heute kann fast jeder mit Arbeit Geld verdienen, was früher fast unmöglich war, wenn man nicht aus den bevorzugten Familien stammte. In Europa haben wir heute ein so dichtes Sozialnetz wie noch nie zuvor.

Würde wohnen in Großstädten heute nicht mehr bezahlbar sein, würden dort ja nicht mehr so viele Leute wohnen, oder? Ich weiß schon, Du schiebst gerne alles auf die EU. Zu viel Kronenzeitung gelesen?

Nein, Aktienkurse ziehe ich nicht dazu heran zu beurteilen, ob es Menschen gut geht. Ich vergleiche einfach die Lebensumstände der einzelnen Menschen. Die Einwohner der neuen EU-Mitgliedsländer im Osten Europas haben den Schrecken hinter sich gelassen und die EU sorgt mit massiven Förderungen dafür, dass der Lebensstandard dort schnell steigt.

Wer sind die oberen 10.000? und warum sind es 10.000? Tatsache ist doch, dass es der großen breiten Bevölkerungsmasse noch nie so gut gegangen ist wie heute. Leute die von Aktienspekulation und Zinserträgen leben, wie Du vielleicht, ausgenommen, aber das ist ja auch nicht die Masse.

Der kleine Mann von der Straße kann die Heizung nicht mehr zahlen? Das ist Blödsinn. Ich kenne einige alleinerziehende Mütter die gar nicht mal alle einen Job haben. Zumindest die, die ich kenne, müsse nicht frieren sondern leben in schönen, warmen Wohnungen und genießen die Annehmlichkeiten unseres Sozialstaates. Und Schulgeld gibt es in Österreich nur bei wenigen Schulen. Bildung ist grundsätzlich gratis. Aber vielleicht hast Du ja keine Kinder und weißt das deshalb nicht.
Meine Frau hat vor einigen Wochen gerade wieder mal versucht, Kleidung die unseren Kindern zu klein geworden ist und so gut wie neu aussieht, an Verwandte und Bekannte zu verschenken. Es wollte keiner was haben. Dann hat sie es zum Recyclinghof gebracht. Dort waren zwei Frauen, der Sprache nach solche die nicht in Österreich aufgewachsen sind, die haben sich dafür freundlich bedankt. Das ist ein Beispiel aus der Praxis. Und da willst Du mir erklären, es würde den Menschen ganz schlecht gehen?

Ich bin ziemlich sicher, dass meine Kinder mehr davon haben, wenn ich ihnen die Chancen in unserer Welt zeige und für eine gute Ausbildung sorge, als wenn ich ihnen sagen würde, dass die Welt ganz schlecht wäre und überhaupt bald alles ganz anders sein wird. Und der Erfolg gibt mir recht. Sie haben alle gute Leistungen in den Schulen und würden Weltuntergangspropheten höchstens mit einem Lächeln begegnen und das Gespräch mit solchen Leuten als Zeitverschwendung sehen.
Name: helmar antwortet um 30-10-2008 22:59 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
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...nicht nur deine, Gourmet
meint helmar
Name: Gourmet antwortet um 30-10-2008 23:06 auf diesen Beitrag nach oben
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@helmar

Völlig richtig. Ich hätte alle Kinder schreiben sollen. Alle Kinder profitieren von einer guten Ausbildung. Danke für die Anmerkung.
Name: biolix antwortet um 30-10-2008 23:07 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Herr G. meinst du das ernst ???
das ist doch alles vorgegaukelt... schau dir den Treichel an und tusende andere, wer rackert sich heute um 1000 Euro im Monat ab und was hat er ?

Während andere sich alles leisten könenn und z.b.nun eine abwertung von 1 zu 10 ihnen nichts ausmacht, weil wenn aus einer Millionen hundert tausend werden, na denen egal...

weiters wird gerade die Krise zeigen das es mal in den 70ern so war vielleicht wie du schreibst, heute die schere so auseinander gegangen ist, das genau diese Krise zeigt was eben da schlecht gelaufen ist die letzten 30 Jahre... eben mit dem Dogma "der freie Markt regelt alles.." inkl. Zinseszins der uns umbringt....

merkst du das wirklich nicht ?

lg biolix


Name: biolix antwortet um 30-10-2008 23:12 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Apropos, eine antwort bist mir auch schuldig geblieben von oben, aber das ist anscheinend wieder deine Ablenkung vom Thema, also jetzt mehr Milch produzieren wie die Franzosen udn wie es die offizielle Agrarvertretung über jahrzehnte gepredigt hat ????

lg biolix

p.s. und was soll eigentlich Treichel nun verdienen ? ;-)) hartz 4 würde doch mal für 3 jahre reichen und sein erspartes einfrieren, nicht ? War er eigentlich für eine Grundsicherung ?,-))

aber Staatliche Grundsicherungen für Banken sind völlig in Ordnung, da pfeiff ma auch auf unser Staatsdefizit... wer geht die wette mit mir ein, die Banken werden nie und nimmer das Geld mit 8% verzinsung jemals an den Staat zurück zahlen.....

Name: gdo antwortet um 31-10-2008 12:45 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
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Gourmet - eigentlich wollte ich nicht mehr antworten, weil es eh zwecklos ist - aber scheint so also ob Du nicht lesen kannst:

"Und mein lieber Gourmet - statt eingetrichteres und in Dein System passendes wiederzugeben, frag mal in jener sozialen Schicht nach, die die Mehrheit stellt - wie es ihnen geht und und dann frag sie, ob es ihnen in den kommenden JAhren besser gehen wird als heute - dann bekommst Du das Stimmungsbild von der Straße - und das wird sich von Deiner abgehobenen und in Selbstgefälligkeit ruhenden Weltsicht gravierend unterscheiden."

Wo hast Du da nachgefragt?
Kennst Du überhaupt Leute aus dieser sozialen Schicht?
Wieviele?
Was glaubst denn wer die 40% besitzt - die Nomaden?

Natürlich geht es uns ALLEN besser - sowohl der untersten Schicht - WIE AUCH DER OBERSTEN!!! Wäre ja traurig, wenn wir noch im Mittelalter wären - bei der Umweltverschnitzung und dem Raubbau an der Natur den wird bereits durchgeführt haben, bei dem Fiortschritt der Wissenschaft und Medizin ... meist wär wohl besser, wenn die armen hunde davon rein gar nix mitbekommen hätten.

Der allgemeine LEvel ist gestiegen - ABER am System und den Verhältnissen hat sich NIX geändert. Und weil der Allgemeine level gestiegen ist, glaubst Du schon, dass alles bestens ist - und wäscht Deine Hände in Unschuld, weil der Rest interessiert Dich nicht mehr:
1% besitzt 40% und diktiert dem Rest was er zu machen hat ... und das ist ausnahmslos vom Kindergarten bis zur letzten Minute "Leistungs- und Profitdenken". Mit dem Ergebnis dass die sozialen Unterschiede immer größer werden. Ja du kannst stolz auf Dein System sein: statt Sklaven sind es nun Edelsklaven, statt Nutten Edelnutten, und statt 30 Jahren arm sein, dürfen sie nun 40 oder 50 JAhre arm sein.

Was Du natürlich nicht bedauerst, nachdem Du ja in einem der reichsten Staaten von Europa lebst - und ein Großgrundbesitzer bist. Aber was kümmern uns die Afrikaner oder die einheimischen Jugentlichen, die keinen Sinn mehr im Leben sehen und sich niedersaufen und prügeln.
Hauptsache bei dir zuhause paßts rundherum - nicht?!
Ich an Deiner Stelle würde genau gleich argumentieren.
9 Silberlinge für dich - einen oder zwei für den Lohnsklaven. Und das Gewissen ist beruhigt - na er hat ja seinen Standard unglaublich anhoben. Also ist alles Bestens. War früher schon so - und ist noch heute so.

Ich sags nochmal ... nimm mal Kontakt auf zu den unter Schichten und informier Dich darüber ob sie den Funken einer Chance haben ihr Schicksal zu ändern! Sie haben es NICHT - und das ist die Sklaverei von der ich rede.
Mein lieber Freund Gournet - geh mach nach Syrien, oder in den Gazastreifen, oder in die Slums von New York oder jeder beliebigen andern westlichen Großstadt, geh mal nach Wien in die Arbeiterbezirke, oder geh mal zur Caritas, geh mal nach Äthiopien oder egal welchen anderen afrikanischen Staat, und frag dort die Leute ob es Ihnen besser geht .... ich lass mich links und rechts hineinstechen, dass Du dass Du das nicht machen wirst, weil dann wirst Dich von oben bis unten ansch ... stattdessen wirst wieder mit einer Lobhudelei auf unser tolles System antworten.

Der folgende Link wirft eine Blick auf das Thema, von jemanden aus unserer Schicht (also weit weniger krass als es ausfallen würde, wenn das jemand von einem armen Land machen würde) ... aber das wird Dir ohneides zu mühsam sein. Wozu sich mit so am Blödsinn beschäftigen, der eh nix bringt.
http://www.dioezese-linz.at/redaktion/data/kathmaster/Verteilungsgerechtigkeit_Dokumentation_2005_05.pdf

Gourmet - daher es ist zwecklos - und ich stimme dir 100% zu: es ist reine Zeitverschwendung. Wärs vor 300 Jahren gewesen - ist es jetzt. Ist es für mich und ist es für Dich. Aber Du wirst noch an meine Worte denken - in den nächsten JAhren - glaub mir!


Name: gdo antwortet um 31-10-2008 13:02 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
Der globalen Armut steht ein extremer, globaler Reichtum gegenüber: Laut Forbes stieg das Nettovermögen der Milliardäre von Anfang 2005 bis Anfang 2006 um 18 Prozent auf 2,6 Billionen US-Dollar. Die Zahl der Personen, die über ein Vermögen von über einer Milliarde verfügen, hat sich in nur zwanzig Jahren von 140 auf 793 erhöht; allein im Jahr 2005 kamen 100 Milliardäre hinzu. Die zehn Reichsten dieser Welt haben ein Vermögen von etwa 275 Milliarden US-Dollar.

Die ärmsten 40 Prozent der Weltbevölkerung beziehen nur fünf Prozent des weltweiten Einkommens, bei den ärmsten 20 Prozent schrumpft der Anteil auf weniger als 1,5 Prozent. Die reichsten 10 bzw. 20 Prozent verfügen hingegen über 54 bzw. 74 Prozent des weltweiten Einkommens.

Datenquellen
The World Bank: World Development Indicators 2006; United Nations Development Programme (UNDP): Human Development Report 2005; Forbes: The World's Billionaires

-o-o-o-o-o-o-o-o-o-o-

Das was 2006 ... in den letzten 2 Jahren haben diese Exzesse aber absolut überhand genommen.
Gourmet - das sind Fakten.
Soziale Gerechtigkeit ist eine Lüge - die Reichen richteten es sich im Mittelalter und sie richten es sich heute genau gleich, wenn nicht viel schlimmer.
Es hat im Mittalter mit der französischen Revolution geendet.
Es wird auch in unserer Zeit mit einer Revolution enden. Das kann man von der Geschichte lernen - ebenso wie von modernen Computerspielen: wenn das sozialle Gleichgewicht zu einseitig wird - dann kippt das System. Da kannst du lobhudeln soviel du willst und ich schwarzmalen soviel ich will - wenn es zuviel ist, wird es zu krachen beginnen. Die einen spüren das halt früher, und die anderen halt später. Die letzten beißen die Hunde.
Name: gdo antwortet um 31-10-2008 13:33 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
NÖM senkt um 4 Cent netto auf 32,5 Cent ab
http://www.blikk.it/angebote/modellmathe/ma0334.htm
Ohne Worte ....

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http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE49K04520081021

Dienstag, 21. Oktober 2008, 13:17 Uhr Diesen Artikel drucken[-] Text [+]
Berlin (Reuters) - Armut und Ungleichheit der Einkommen in Deutschland haben nach einer OECD-Studie seit dem Jahr 2000 stärker zugenommen als in den anderen Industriestaaten.

"Trotz anhaltender staatlicher Umverteilung durch Steuern und Transfers erhöhte sich die Kluft zwischen Reich und Arm", hieß es in der am Dienstag in Berlin vorgestellten Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die Armutsquote liege inzwischen knapp über dem OECD-Durchschnitt, während sie Anfang der 90er Jahre um ein Viertel niedriger ausgefallen sei.

Hauptgrund für die wachsende Ungleichheit sei Arbeitslosigkeit. Der Anteil der Haushalte ohne jedes Erwerbseinkommen sei bis 2005 auf rund ein Fünftel gestiegen, wobei Rentnerhaushalte nicht mitgezählt werden. Das ist der höchste Wert innerhalb der OECD, der 30 Industrieländer angehören. Stärkere Anreize zur Arbeitsaufnahme wie die Hartz-Reformen wiesen daher in die richtige Richtung, sagte OECD-Experte Michael Förster.

Auch die Spreizung der Löhne und Gehälter nahm der Studie zufolge von 1995 bis 2005 "drastisch zu". "Vor allem bei den Männern sind die hohen Einkommen deutlich schneller gewachsen als die niederen", hieß es. Der Trend zu einer ungleichen Verteilung der Einkommen sei aber im vergangenen Jahr zu einem vorläufigen Ende gekommen. Soziale Transfers und Einkommensteuern verringerten die Einkommensungleichheit um ein Drittel und die Armut um die Hälfte. Das entspreche genau dem OECD-Schnitt.

VERMÖGEN SIND NOCH UNGLEICHER VERTEILT

Noch ungleicher verteilt sind die Vermögen. Die obersten zehn Prozent besitzen etwa die Hälfte des Gesamtvermögens - die einkommensstärksten zehn Prozent erzielen dagegen nur etwas mehr als ein Viertel des Gesamteinkommens.

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Immer mehr Bürger erhalten eine Grundsicherung vom Sozialamt
Freitag, 31. Oktober 2008, 11:26 Uhr
Berlin (Reuters) - Die Zahl der Bundesbürger, die zur Deckung ihres Lebensunterhalts auf eine Grundsicherung des Staates angewiesen sind, hat sich im vergangenen Jahr um 7,4 Prozent erhöht.

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wohlgemerkt, wir reden hier noch von den reichsten Staaten der Welt und nicht von den Armenhausern der Welt.

OECD sieht Armut auf dem Vormarsch
Schere zwischen Arm und Reich klafft weiter auf


Reichtum: In den OECD-Staaten ungleich verteilt (Foto: pixelio.de, Rolf Plühmer)

Paris (pte/21.10.2008/12:14) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) http://www.oecd.org hat heute, Dienstag, die Studie "Growing Unequal?" vorgestellt. Sie gelangt zur Erkenntnis, dass das ökonomische Wachstum von Mitte der 1980er-Jahre bis Mitte dieses Jahrzehnts den Reichen mehr genutzt hat als den Armen. Die Einkommensschere geht in einigen Ländern immer weiter auf, in Deutschland insbesondere seit dem Jahr 2000. Die Armut ist auf dem Vormarsch, wobei gerade junge Menschen und Kinder überdurchschnittlich stark betroffen sind. "Wachsende Ungleichheit spaltet. Sie polarisiert Gesellschaften, spaltet Regionen innerhalb von Ländern und teilt die Welt zwischen Reich und Arm", warnt OECD-Generalsekretär Angel Gurría.

Ein wesentlicher Faktor für die zunehmende Ungleichheit in den 30 OECD-Staaten ist der OECD zufolge eine veränderte Situation am Arbeitsmarkt. "Wenig qualifizierte Arbeitskräfte haben immer größere Probleme, Jobs zu finden", so Gurría. Gerade Deutschland ist hier besonders betroffen. 19 Prozent der Haushalte stehen laut OECD ohne Erwerbseinkommen da, was den höchsten Wert innerhalb der OECD darstellt. "Eine höhere Beschäftigung ist der beste Weg, die Armut zu reduzieren", meint der OECD-Generalsekretär. Bessere Bildung ist der OECD zufolge ebenfalls ein wichtiges Mittel, um Wachstum zu erzielen, das allen zugute kommt. Auch arbeitsbegleitende Zusatzleistungen könnten Familien helfen.

Insgesamt gelten nach OECD-Definition (Personen mit weniger als 50 Prozent des nationalen mittleren Einkommens) mittlerweile elf Prozent der Deutschen als arm, gegenüber sechs Prozent noch Mitte der 1980er. Damit liegt die Bundesrepublik inzwischen über dem OECD-Mittel (10,6 Prozent, plus 1,3 Prozent im Vergleichszeitraum). Die meisten Armen unter den OECD-Ländern haben Mexiko (17 Prozent) sowie die Türkei und die USA (je rund 15 Prozent). Am besten stehen Dänemark und Schweden mit knapp über fünf Prozent da, gefolgt von der Tschechischen Republik und Österreich. Rund 8,9 mal höher ist das Einkommen der reichsten zehn Prozent der Bevölkerung im Vergleich zu den ärmsten zehn Prozent im OECD-Mittel. Doch nicht nur die Schere zwischen Arm und Reich geht auseinander. In einigen Ländern tut sich auch eine verstärkte Kluft zwischen den Reichen und dem Mittelstand auf, so die OECD-Studie. Betroffen sind davon neben Deutschland unter anderem auch Finnland, Italien, Kanada und Norwegen.

Verändert hat sich der Studie zufolge auch, wie stark verschiedene Altersschichten von Armut betroffen sind. OECD-weit ist die Armutsrate in den älteren Bevölkerungsschichten (ab 65 Jahren) seit Mitte der 1980er zurückgegangen, während junge Erwachsene (bis 25 Jahre) und Familien mit Kindern stärker betroffen sind. Im Jahr 2005 lebte im Mittel jedes achte Kind in OECD-Ländern in Armut. In Deutschland lag die Armutsrate bei Kindern mit 16 Prozent sogar noch höher. Die Armutsrate bei älteren Menschen blieb in Deutschland im Gegensatz zum OECD-Mittel zwar stabil, liegt aber für die Gruppe der 66- bis 74-Jährigen mit etwa sieben Prozent mittlerweile deutlich unter dem Bundesschnitt.
(Ende)

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OECD: Ein Fünftel der Alleinerzieher lebt in Armut
Die Armut bei Alleinerziehenden ist mit einer Quote von gut 20 Prozent in Österreich besonders stark ausgeprägt, wie eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigt.

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Gourmet - träum weiter von Deinem tollen System. Ich würd so sagen ... gottseidank haben diese Armen uns Reiche, denn sonst würds ihnen noch schlechter gehen. Nicht?!
Name: Gourmet antwortet um 31-10-2008 13:56 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
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@biolix

Ich lenke nicht vom Thema ab, ich diskutiere gerne, auch mit Dir. Aber leider habe ich nicht so viel Zeit, dass ich den halben Tag im Forum verbringen kann. Du scheinbar schon. Auf diesem Gebiet, der Zeit für das Forum, kann ich nicht mit Dir mithalten. Deshalb lese ich lange Beiträge oft gar nicht, das ist mir zu mühsam und zeitraubend.

Außerdem bin ich Dir nichts schuldig geblieben, ich habe Dir nämlich gar nichts versprochen. Wenn Du eine Frage stellst, kannst Du nicht immer mit Antwort rechnen. Vor allem auch aus dem oben genannten Grund.

Aber kurz zum Thema: Dass ich für die Grundsicherung (die für die Menschen, nicht für Firmen oder Banken) bin, das weißt Du. Wenn jeder Bürger grundgesichert ist, ist es überhaupt nicht mehr so schlimm, wenn Firmen zusammenbrechen. Vor allem fällt die Erpressung der Menschen weg, die in Firmen gerne angewendet wird um billige Arbeitskräfte zu bekommen.
Dass jetzt die Börsen zusammenbrechen macht mir keine Angst. Es ist nur eine Blase aus überbewerteten Wertpapieren.

Und zur Milch: Lass doch jeden Milchbauern selber entscheiden, wie er auf die Situation reagiert. Die meisten brauchen keine Beratung von Politikern oder Verbandsfunktionären weil sie ihre persönliche Situation selber am Besten kennen.

Name: Gourmet antwortet um 31-10-2008 14:02 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
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@gdo

Was ist eine soziale Schicht? Teilst Du alle Menschen in Schichten ein? Ich nicht. Deshalb sehe ich auch keine Schicht, die die Mehrheit stellen soll. Aber ich behaupte, dass die Menschen die ich kenne, quer durch die Bevölkerung gehen. Jeder einzelne ist anders und hat andere Voraussetzungen. Aber es ist mir klar, dass Klassenkämpfer den Mythos von sozialen Schichten aufrecht halten müssen, sonst fällt ja die Grundlage der Hetzerei gegen die Besitzenden den weg.

Soweit mir die Lebensweise von Nomaden bekannt ist, wollen die gar nichts besitzen. Sie nutzen einfach das was vorhanden ist.
Ich behaupte mal, allen Menschen ist das zuerst wichtig, was bei ihnen zuhause und in der Familie passiert. Ich lasse mir nicht einreden, dass das falsch wäre.

Ich weiß nicht, ob Du Kinder hast. Meine haben den Kindergarten und die Pflichtschule schon fast hinter sich. Von Leistungsdenken habe ich dabei wenig bemerkt. Klar gibt es Eltern, die kleinen Kindern schon einen vollen Terminkalender vorsetzen. Das geht aber von den Eltern aus, nicht vom Kindergarten. Meine Kinder haben nie Druck bekommen, von mir nicht, von der Schule auch nicht. Interessanterweise hat es ihnen nicht geschadet, sie gehören in ihren Schulklassen zu den besten, was mich darauf schließen lässt, dass sie ihre Ausbildungen erfolgreich abschließen und gute Chancen haben werden, die Berufe ergreifen zu können, die sie gerne haben möchten.

Wenn man so wie Du, überall nach dem Schlechten sucht, wird man es auch finden. Diese Randbereiche der Gesellschaft gibt es überall. Aber in Europa haben wir es geschafft, dass niemand hungern muss. Und jeder ein Dach über dem Kopf hat. Das ist eine Erfolgsgeschichte auf die wir Europäer stolz sein dürfen. Diese Situation wurde uns nämlich nicht geschenkt, sie wurde hart erarbeitet.

Und natürlich haben Menschen denen es nicht so gut geht, viele Chancen und Hilfsangebote, ihre Situation zu ändern. Aber wollen müssen sie schon selber. Ich wundere mich immer wieder, dass Menschen, die jammern dass sie kein Geld haben, scheinbar genug Geld für 2 Packerl Zigaretten am Tag haben und genug Alkohol kaufen können um sich ab und zu am Abend vor dem Fernseher niederzusaufen.
Das gilt auch für die Menschen in den afrikanischen Staaten. Solange die vorwiegend damit beschäftigt sind, andere Bevölkerungsgruppen zu vertreiben oder umzubringen, wird sich da nicht viel ändern. Wenn sie wollen, kann es schnell gehen. Schau mal auf den Balkan. Vor wenigen Jahren haben sie dort noch Krieg geführt und sich gegenseitig umgebracht. Heute steht Kroatien kurz vor den Beitrittsverhandlungen zur EU.

Und noch was: ich bin kein Großgrundbesitzer. Und ich bin schon gar nicht Dein Freund, ich kenne Dich ja gar nicht. Und zu Deinem Link: Dokumentationen die von Leuten gemacht werden, die von den Beiträgen jener Menschen leben, die an einen Gott glauben, die lese ich nur sehr selten. Hast Du keine neutralen Quellen?

Mit dem Glauben habe ich es nicht so. Tatsachen und Beweise sind mir lieber. Deshalb glaube ich auch nicht recht daran, dass ich in einigen Jahren an Deine Worte denken werde.
Name: biolix antwortet um 31-10-2008 19:37 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
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Lieber G. !

du weisst was ich meine, und mehr als eine halbe stunde bin auch ich nciht mehr hier...

siehe die letzten beiden gdo einträge, du nimmst dir das heraus was dir "gefällt" und lässt die anderen 80% weg...


aber so bist du, genauso wie du kein Pidding lieferant bist etc. etc.

und wennst auch meinst jeder soll machen was er will, gibts och menschen udn auch gott sei dank BäuerInnen die wissen das gemeinsam es besser geht und mit gemeinsamen Strategien, sonst wären ja die Multis dumm wenn sie nur ohne Grund so viel "macht" haben wollten...

siehe E-Controll heute, es soll wieder eine Amtliche Strompreisregelung kommen, es gibt keinen WEttbewerb...

weiters was sagst zu den Getreidezööllen das es geht wenn man will ?

Sollen wir jetzt mehr Milch produzieren wie die Franzosen ?

lg biolix
Name: helmar antwortet um 31-10-2008 19:59 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
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Aha......du sagst "wir". Willst du umstellen?
Wundert sich helmar
Name: Gourmet antwortet um 31-10-2008 20:18 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
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@biolix

Kann leider nicht auf 100% Deiner Fragen antworten, das ist mir einfach zu viel. Für die Zeit die ich habe, nehme ich natürlich zu jenen Beiträgen Stellung, zu denen ich was schreiben möchte. Natürlich lasse ich die anderen dann weg. Du nicht?

Von Getreidezöllen habe ich keine Ahnung, ich habe mich damit nicht beschäftigt.

Ich schließe mich der Frage von helmar an. Wer ist wir?
Name: biolix antwortet um 31-10-2008 22:12 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
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Du bist für den freine markt und kennst dich mit Zöllen nicht aus ;-)))

ja und oben klar dargestell, weil die Franzosen jetzt viel mehr geliefert haben sollen wir die Ö Milchbauern auch mehr liefern, das entnehme wer oben nachliest deinen Antworten udn das war die Frage ob du das ernst meisnt ?

Und wie gesagt, die Kluft geht sicher nicht auseinander und die Zahl der aArmen wird nicht mehr und alle haben die gleichen Chancen, nachzulesen auch oben für christoph... ;-))

aber alle ists o.k. und wird besser.... ich glaub nicht.. aber mich störts auch nicht solange euch wohl dabei ist...;-))

gdo wir sehen uns, und machen mit gleichgesinnten unsere autarken Biohöfe und lassen die mal "Ihre" Wirtschaft weiter treiben... ;-)))

lg biolix und schönes wochenende...
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