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Spar-Milch € 0,79,- oder Faire Milch um € 1,19,- Ach schau was da gestern los war.... Komisch Herr. G.auch eine Antwort die du nciht verstehst, da gibts Milchbauern die wollen sich Europaweit in der Quote bschränken aber da du bist du ja auch dagegen... hier die Meldung der IG milch und des EMB von gestern ... Presseerklärung Milcherzeuger des EMB mit Treckern vor den Toren der EU-Agrarministerkonferenz - „Europäische Milcherzeugung braucht sinnvolle Rahmenbedingungen“ Luxemburg / Hamm: Heute, Montag, den 27.10.2008, kamen Milcherzeuger auf Treckern aus Belgien, Frankreich, Luxemburg und Deutschland nach Luxemburg zum Tagungsort der EU-Agrarminister, die heute und morgen über den Gesundheitscheck der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) beraten. Ziel dieser Kundgebung war es deutlich zu machen, dass die Milcherzeuger in Europa gemeinsam für eine flexible Marktsteuerung einstehen, die ihnen die Möglichkeit gibt, faire Milchpreise am Markt zu erwirtschaften. Romuald Schaber, Präsident des European Milk Board (EMB), sagte in seiner Rede vor den hunderten von Teilnehmern aus ganz Europa: „Wir wollen keine Subventionen in Form eines Milchfonds, sondern Rahmenbedingungen, die einen funktionierenden fairen Markt ermöglichen, in dem die Kosten der Milcherzeugung auf den Höfen bezahlt werden.“ Das EMB fordert deshalb in Bezug auf den Gesundheitscheck folgende Maßnahmen: ⇒ Ausdehnung oder Verringerung der europäischen Milchquote entsprechend der Marktnachfrage und nicht nach politischer Festsetzung im Jahr 2008 bis zum Jahr 2015 ⇒ Eine wirksame europäische, einzelbetriebliche Mengenbegrenzung heute und auch nach 2015 ⇒ Regelungen zum fairen Marktzugang, die den europäischen Markt vor Importen, die preislich und von den Standards her unter dem Binnenniveau liegen, schützen ⇒ Schaffung des gesetzlichen Rahmens, der den Milcherzeugern ermöglicht, die Milchmenge flexible an den Marktbedarf anzupassen. „Das European Milk Board fordert mit diesen Punkten agrarpolitische Entscheidungen, die sich an der Realität des Marktes sowie den Bedürfnissen der Milcherzeuger und Verbraucher orientieren.“, betonte Jean-Louis Naveau, EMB-Vorstandsmitglied aus Frankreich bei der Kundgebung. Milcherzeugung wird in den meisten Ländern Europas traditionell in Grünlandgebieten und benachteiligten Regionen betrieben. Milcherzeuger haben somit eine wichtige Rolle in Bezug auf den Erhalt und die Pflege der Kulturlandschaft sowie die Aufrechterhaltung lebendiger ländlicher Räume. „Verbraucher profitieren ebenfalls direkt von fairen, kostendeckenden Milcherzeugerpreisen. Sie sind die Grundvoraussetzung dafür, dass auch in Zukunft tagtäglich die Versorgung mit frischen und qualitativ hochwertigen Milchprodukten aus der Region gesichert ist.“, so Fredy de Martines vom luxemburgischen EMB-Mitglied LDB. Die österreichische Delegation wird bei dieser Kundgebung von Ernst Halbmayr (IG-Milch Obmann Stellv. und EMB-Vorstandsmitglied) angeführt. „Alle Forderungen und Maßnahmen des EMBs zur Durchsetzung von fairen Milchpreisen am Markt werden von der IG-Milch zu 100% unterstützt.“ so Halbmayr bei der Großkundgebung.
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