 Tagebuch
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Wieder Preisschleuderei bei Milchprodukten @Kohelet Zu Deinen Ansichten hier möchte ich Dir ausdrücklich zustimmen. Leider glauben hier manche wirklich, man könnte heute noch den Konsumenten vorschreiben, was sie für die Milch zu zahlen hätten. Es ist aber nicht „die Landwirtschaft“ die unsere Marktwirtschaft nicht akzeptiert. Es ist nur eine Minderheit, die meint, mit den planwirtschaftlichen Methoden aus dem letzten Jahrhundert dem Rest der Gesellschaft die eigenen Vorstellungen aufzwingen zu können. @Kathi Gute Ausbildung? Freut mich für Dich. Vermutlich aber nicht im Umgang mit Kunden und im Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge. Sonst würdest Du hier nicht so tun, als müssten die Konsumenten den von den Milchbauern für richtig befundenen Preis zahlen, um das Überleben von unwirtschaftlichen Betriebsstrukturen zu ermöglichen. Die Konsumenten werden das anders sehen, die meisten sehen schon nicht ein, dass in Europa hohe öffentliche Förderungen an Bauern bezahlt werden. Die Planwirtschaft ist vorbei. Sie ist gescheitert. Man kann ja davon träumen, aber dann muss man schon damit rechnen, als etwas rückständig angesehen zu werden. @biolix Weniger produzieren ist der einzig richtige Weg? Das würde nur funktionieren, wenn alle auf der ganzen Welt weniger produzieren. Unseren Wohlstand haben wir nicht vom weniger produzieren sondern von daher, dass jeder versucht es besser zu machen und mehr Waren billiger herzustellen. Wie Kohelet oben schon beschrieben hat, werden weniger Milchprodukte verbraucht, wenn der Preis höher ist. Wenn mit Milch wirklich viel Geld verdient werden soll, dann geht das nur, wenn viel Milch verbraucht wird. In allen Bereichen, als von Trinkmilch bis zu industriellem Einsatz in Speiseeis und Fertigpizza. Wenn ich mir anschaue, wo Milchprodukte überall drin ist, ist das eine Erfolgsgeschichte. Der große Schaden der beim Milchstreik entstanden ist ist meiner Meinung nach nicht das schlechtere Image durch Bilder vom Milchwegschütten in den Medien. Sondern dass man der Industrie gezeigt hat, dass man nicht zuverlässig liefert sondern gerne mal streikt, auch wenn der Preis relativ hoch ist. Und dass man nicht bereit ist, die technischen Möglichkeiten zu nutzen sondern für einen Preis „kämpfen“ will. Was sollen die Verarbeiter von solchen Rohstofflieferanten halten?
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