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GEMEINSAM SUPERMARKT BETREIBEN

  Antworten: 12

Name: gfb 15-10-2008 23:10 nach oben
Tagebuch
GEMEINSAM SUPERMARKT BETREIBEN
Ein New Yorker Anwalt als Billa-Kassier? Die Krise macht erfinderisch. Geplagt von den steigenden Lebensmittelpreisen haben sich im Zentrum des amerikanischen Kapitalismus, in New York, 14.000 Konsumenten zusammengeschlossen, um einen Supermarkt nach – wie sie selbst meinen – kommunistischen Prinzipien zu betreiben. In Brooklyn, einem ehemals berüchtigten und jetzt aufstrebenden Viertel der Stadt, führen sie gemeinsam einen Bio-Supermarkt. Auf verschiedene Teams aufgeteilt, muss jedes Mitglied regelmäßig aktiv mitarbeiten, Regale einräumen, Kassendienst leisten, in der Verwaltung mitarbeiten. Zweieinhalb Arbeitsstunden macht das alle vier Wochen aus. Anwälte, Lehrer, Künstler, Architekten – ein Querschnitt durch die Mittelschicht, die Brooklyn jetzt bevölkert. Verkauft werden Lebensmittel, die von den Mitgliedern ausgewählt werden, vor allem aus biologischem Anbau. Die Preise sind wesentlich niedriger als bei der kommerziellen Konkurrenz, der Supermarkt macht keinen Profit. Einkaufen dürfen allerdings nur Mitglieder, die ihr Arbeitspensum absolvieren. Das Geschäft läuft hervorragend – berichtet Patrick Hafner im Weltjournal – nur die Koordination der vielen Arbeitsschichten ist etwas aufwendig.
Quelle
www.orf.at
Sendung Weltjournal vom 15. Okt. 2008
22.30 Uhr
www.foodcoop.com

Name: rossz antwortet um 16-10-2008 07:27 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
GEMEINSAM SUPERMARKT BETREIBEN
Eins habt ihr vergessen!
100 Dollar Einschreibgebühr,ist aber auch nicht so tragisch !

Gr.
Rossz
Name: Christoph38 antwortet um 16-10-2008 14:48 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
GEMEINSAM SUPERMARKT BETREIBEN
Wie schaut es den mit dem Problem Ladendiebstahl aus. Dürfen da alle stehlen oder nur die Mitarbeiter und Kunden und nur mit Berechtigungsausweis.
Name: soamist antwortet um 16-10-2008 15:31 auf diesen Beitrag nach oben
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GEMEINSAM SUPERMARKT BETREIBEN
typisch amerikanische schnapsidee
Name: beni11 antwortet um 17-10-2008 22:59 auf diesen Beitrag nach oben

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GEMEINSAM SUPERMARKT BETREIBEN

Geht ein paar Jahre gut und dann Pleite. Weil was allen gehört gehört niemand, siehe Real existierenden Sozialismus, hat NIRGENDS funktioniert.

Name: gfb antwortet um 20-10-2008 11:07 auf diesen Beitrag nach oben
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GEMEINSAM SUPERMARKT BETREIBEN
Diesen Supermarkt gibt es seit 1973 und wird erfolgreich von
den Genossenschaftsmitgliedern geführt.

http://www.foodcoop.com

Name: chopper25 antwortet um 20-10-2008 13:25 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
GEMEINSAM SUPERMARKT BETREIBEN
Weiß nicht ob das stimmt. Zumindest gesehen hab ichs noch nicht.

Aber hab mal gehört, daß es in Amerika eine art Geschäft gibt, bei der man per Bildschirm mit Tastatur seine Waren außerhalb des Geschäftes die gewünschten Produkte auswählen kann, und ein Roboter stellt mir die Sachen vor die Nase . Der Betrag wird gleich vom Konto abgebucht.
Der Roboter bestellt automatisch alle waren die knapp werden und verstaut auch alles.
Dadurch wird Diebstahl vermieden und es wird fast kein personal benötigt.

Bei größeren Firmen funktioniert das ja bereits in den Lagern.
Name: beni11 antwortet um 20-10-2008 14:27 auf diesen Beitrag nach oben

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Wenn es so toll funktionieren würde dann gäbe es wohl mehr davon.

Und daß 13 mal im Jahr jedes erwachsene Haushalts-Mitglied fast 3 Stunden dort arbeiten muss? Ergibt bei 2 Personen 64 Arbeitsstunden im Jahr. Für eine Ersparnis von 20% ?

Nicht alle sind so begeistert von diesem "Kommunisten-Hippie" Markt :-)


Name: Fadinger antwortet um 21-10-2008 08:45 auf diesen Beitrag nach oben

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Hallo!

Ist ja eigentlich nichts Neues und entspricht von Prinzip her unseren Genossenschaftswesen. Auch da ist es üblich, erst mal "Einschreibgebühr" in Form von Genossenschaftanteilen zu zeichnen, um damit zu haften und sich in die Genossenschaft "einbringen" zu "dürfen". Das es vor allen Anfangs gut geht, stimmt allerdings. Bis die Organisation unüberschaubar wird und "eigennützig" zu denken beginnt, anstatt im Interesse der Mitglieder zu handeln.
Nicht umsonst spricht man vom "schwarzen Kommunismus" ....

Gruß F
Name: chopper25 antwortet um 21-10-2008 09:12 auf diesen Beitrag nach oben
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GEMEINSAM SUPERMARKT BETREIBEN
@benni11

glaubst du ernsthaft daß der zwischenhandel nur 20 % ausmacht !!
...und ich dachte immer du weißt alles *gg*....
Name: seifenstein antwortet um 21-10-2008 09:17 auf diesen Beitrag nach oben
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in deutschland haben vor ein paar jahren bauern und selbstvermarkter eine

autobahnraststation selbst betriben. leider ist ihr versuch gescheitert.
Name: beni11 antwortet um 21-10-2008 14:18 auf diesen Beitrag nach oben

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GEMEINSAM SUPERMARKT BETREIBEN

@ Chopper. Der Hippie-Markt selbst spricht von ca. 21% Die haben ja nicht nur Personalkosten sondern auch andere Fixkosten, also kanst du nicht die ganze Einzelhandels-Spanne abziehen.
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