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Es sind 13823 Diskussionen online

Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!

  Antworten: 41

Name: wuzi 11-10-2008 08:11 nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Die Milchbauern bekommen jetzt ca 37 Cent pro Liter
Die Ig Milch will sogar 45 Bis 50 Cent
Was werden die Auswirkungen sein ??
mfg wuzi
Name: helmar antwortet um 11-10-2008 09:26 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Die einzige wirksame Gegenoffensive ist Runterfahren der Milchmenge und Investitionen bremsen....aber wer das sagt ist ja für viele automatisch der Trottel.....
Mfg, helmar
Name: theres antwortet um 11-10-2008 09:33 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Hallo Helmar,
ja, da geb ich dir vollkommen recht, wir sind ja auch solche Trottel. :-))
Aber seit wir Trottel geworden sind, gehts unserem Betrieb viel besser als zu den Zeiten, wo wir als Musterschüler alles schön brav so gemacht haben- wie man es angeblich machen sollte.
Nur dürfen wir nicht vergessen, an den Trotteln verdienen nicht mehr so viele und drum darf es nicht allzuviele Trottel geben :-)))
Name: Haggi antwortet um 11-10-2008 09:42 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Da bin ich auch gerne einer dieser Trottel - auch schon seit einigen Jahren...

Aber wird sich dem Rest Europas nicht egal sein, wenn es da einige solcher "Trottel" gibt? Oder werden es etwa immer mehr?

Wie seht Ihr das?
Name: Kuhfan antwortet um 11-10-2008 12:53 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Hallöchen,

ich sehe es genau so. Ich würde mich auch nicht vom Staat ausnutzen lassen.
Ich gebe euch Recht.
Da gibt man sich die größte Mühe, mit dem Aufziehen der Tiere erst mal, dann haben die Tierchen auch noch Hunger, und die Milch dann verkaufen für nen Appel und nen Ei wa ?!

Ich bin zwar keine Milchbäuerin, aber trotzdem sehe ich das so wie ihr.
Macht weiter so !!!

Gruß Jessi
Name: beni11 antwortet um 11-10-2008 13:07 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!

Mathematik 1. Klasse für IG-Milch-Funktionäre:


Mehr Milchgeld = mehr Milch

Mehr Milch = weniger Milchgeld

Weniger Milchgeld = weniger Milch

Weniger Milch = mehr Milchgeld

periodisch unendlich


Name: Kathi antwortet um 11-10-2008 13:28 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
gux du mal übern die Suppenschüssel und gucken in andere Länder der Eu

und dann gux du, dass die Rechnung leider nicht funzt

scheisse

Kathi
Name: Kathi antwortet um 11-10-2008 15:00 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
hi tch

funzt nicht in Frankreich
funzt nicht in Großbritanien

wieso solls in Ö funzen?

Kathi
Name: bear1 antwortet um 11-10-2008 18:13 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Bei euch Milchbauern wird immer aber wirklich immer gejammert und gejammert und gejammert!
Glaubt ihr ihr seid die einzigen, denen es angeblich sooo schlecht geht??

Name: Kathi antwortet um 11-10-2008 18:37 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Hallo

aber wir sind anscheinend die Einzigen die es nicht so einfach hin nehmen. - oder zumindest manche

Bei den derart "guten" Schweinepreisen im letzten Jahr, und den "unheimlich guten" Maispreisen derzeit wunderts mich, dass sich auf anderen Fronten noch immer nichts tut.

lg
kathi
Name: bear1 antwortet um 11-10-2008 18:42 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Und mit deinem rumschimpfen in einem Forum wirst du wahrscheinlich mehr erreichen!
Setz dich doch in ein Amt und mach du es besser!
Aber es ist ja leichter nur zu schimpfen und immer das nachzujammern, dass man von jemand anderen hört!
Bild dir deine eigene Meinung

Name: Kathi antwortet um 11-10-2008 18:53 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Lieber Bear

nachzujammer - das tu ich sicherlich nicht. Ich mach meine Buchhaltung - seh die Zahlen, vergleiche sie mit andern im Grünen Bericht und sehe, dass die andern auch nicht besser wirtschaften.

und im vergleich zu anderen, lese ich nun mal gerne Eu-weite LW Daten und wenn ich mir die Milchanlieferungen und die Milchpreise anschaue - tja da kann ich nur mehr lächeln, wenn ich höre - "halten wir die Quote, dann haben wir einen superpreis"

Lg
Kathi

die genug Arbeit daheim hat, um zu einen Sesselpicker in einem Amt zu werden
Name: chopper25 antwortet um 11-10-2008 19:05 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Hallo bear1

Jammern hilft total um stress abzubauen und dampf abzulassen . Wennst einmal gscheit jammerst, bist du total erleichtert !! Mußt auch mal probieren. *gg*

Es jammern aber immer die am meisten, die entweder sehr überliefern(Milch), weil sie noch nicht kapiert haben daß zuviel Ware schlecht für den Preis ist, oder jene die den anderen Landwirten die Pachtflächen wegnehmen weil sie mehr Pacht bezahlen als andere und jetzt wegen der niedrigen Verkaufspreise ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können.

Auf Preisschwankungen dieser größenordnungen (Handelsdünger oder Körnermais) müsst ihr Euch wohl früher oder später einstellen. Da hilft kein jammern, sondern nur HANDELN !
Macht mal urlaub und fährt in andere Länder, die stellen sich auch von zeit zu zeit um bauen mal Zuckerrohr an, und wenn der Preis nicht mehr passt, stellen sie eben auf Bananen oder sonstiges um. Diese Leute jammern nicht viel sondern handeln.
Und wenn jemand über den Strukturwandel schimpft, kommt nur von der Gier der einzelnen zur freude der Großkonzerne und Agrarpolitiker.
Sucht euch eben Landwirte die Euch den Körnermais abkaufen und nicht die Lagerhäuser die den Preis drücken !
Name: walterst antwortet um 11-10-2008 20:13 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Ein grandioser Vorschlag von MGN-Boss Gruber-Doberer!
Absolut großartig!

ORF NÖ:

Milchbauern beklagen steigende Kosten
37 Cent bekommt der Bauer derzeit für einen Liter Milch, mit diesem Wert liegt er fünf Cent über dem EU-Durchschnitt. Für die Molkereien ist das zu viel.

Anders sehen das die Milchbauern, sie fordern 45 bis 50 Cent, sagt Ernst Halbmayr von der IG Milch, die tausende Bauern in Niederösterreich vertritt.

Denn wenn die Molkereien von gestiegenen Kosten sprechen, hätten die Bauern erst Recht Grund dazu. Denn Futtermittel und Treibstoff seien deutlich teurer geworden.


Milchbauern fordern deshalb entweder mehr Geld für die Milch oder eine Senkung der Kosten.
"Kunden greifen zu ausländischen Produkte"
Die Milchbauern fordern deshalb entweder mehr Geld für die Milch oder eine Senkung der Kosten, zum Beispiel durch Steuererleichterungen, heißt es bei der IG Milch.

Bei der Milchgenossenschaft Niederösterreich, über die 4.300 Bauern ihre Milch verkaufen, sieht man die Lage ebenfalls eher düster: die Konsumenten würden verstärkt zu ausländischen Billigprodukten greifen, meint Leopold Gruber-Doberer von der Milchgenossenschaft.

Anpassung an EU-Niveau als Ausweg?
Für Milchpreiserhöhungen sieht Gruber-Doberer keinen Spielraum. Würden die Bauern auf den derzeitigen Preis bestehen, würde man noch weniger verkaufen, so sein Standpunkt.

Einen möglichen Ausweg sieht er darin, den Milchbauernpreis auf EU-Niveau, also etwa 32 Cent, zu senken.
Name: helmar antwortet um 11-10-2008 20:46 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Nun stelle ich mir schon die Frage wieviele Milchbauern in der Milchproduktion drinhängen auf Gedeih und Verderb......denn man kann es drehen wie man es will, auch ein geringeres Milchgeld ist immer noch eine regelmässige Einnahme, regelmässiger jedenfalls als saisonale Einsteller oder sonstwas......und darauf wird eigentlich auch beinhart spekuliert.
Die EU weit gesteigerte Milchproduktion wird uns solange auf den Kopf fallen, solange mit immer teureren Betriebsmitteln noch mehr Milch produziert wird, Spekulanten haben längst die Finger vom Milchpulver gelassen und in Ozeanien rinnt auch wieder die Milch....ich habe einges über die Situation in Neuseeland gelesen, als vor etwa 20 Jahren die Subventionen für die Landwirtschaft eingestellt wurden.....und es gibt noch immer Landwirtschaft, wenn auch unter ganz anderen Bedingungen. Vor allem in der Milchrinderzucht hat man insofern reagiert, dass man von der Einzeltierleistung auf Flächenleistung ging.....und ich glaube, dass die Frage der steigenden Kosten auf kurz oder lang, zu Lowinput, an unsere Gegebenheiten angepasst, zwingen wird.....und dann wird vielleicht????? die erzeugte Menge auch marktkonform sein. Politik, egal wie sie auch aussieht, wird wohl in Zukunft endgültig in der Landwirtschaft passe sein.
Mfg, helmar
Name: Kathi antwortet um 12-10-2008 17:05 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Liebe Helmar

wenn du dich so genau über Neuseeland informiert hast, dann dürftest du aber auch wissen, dass das Beenden der Förderungen fast zu einen wirtschaftlichen Kolaps geführt hat.

Leider war ich noch nicht in Neuseeland, aber mir wurde erzählt, dass nur mehr die leicht bewirtschafteten Flächen bewirtschaftet wird - alles andere liegt brach.

Du weisst, dass wir in unserer Fruchtfolge keinen Baugrund oder sonst was haben, auch keinen Altbauern dessen Pension im Betrieb verschwindet oder andere Einkünfte - wir leben, so wie du so schön schreibst auf Gedeih und Verderb von der Milch und ich glaube dass es mein gutes Recht ist für einen guten Milchpreis zu kämpfen.

lg
Kathi
Name: grasi1 antwortet um 12-10-2008 20:06 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Sehr Gut Kathi, ich bin ganz deiner Meinung!
Name: Johannfranz antwortet um 12-10-2008 21:57 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
@ Kathi
Es ist unbestritten Dein gutes Recht ,für einen guten Milchpreis zu kämpfen.
Allerdings solltet ihr Milchbauern in diesem Kampf eure Strategie reichlich überdenken.
Einen Kampf,welcher aus Demos vor div.Supermärkten besteht,welche ihr mit eurer Milch regelrecht überschüttet,werdet Ihr auf Gedeih und Verderb verlieren.
Bedenke : ANGEBOT UND NACHFRAGE REGELN DEN PREIS !!!!!! Nicht irgend eine Demo.
Name: helmar antwortet um 13-10-2008 08:14 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Hallo Johannfranz..........mit wenigen Sätzen hast du den Nagel auf den Kopf getroffen! Kaum dass der Milchpreis etwas gestiegen ist, schoss auch schon die Milch aus allen Rohren........und die Verusacher dieses Desaters brüllen laut.Mfg, helmar
Name: Kathi antwortet um 13-10-2008 09:43 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Hallo

wenn die Supermärkte von unserer heimischen Milch überschüttet werden würde, wäre ja Norddeutsche Butter beim Penny ja nicht notwendig. Oder Irische Butter beim Billa - zu einem Spottpreis - da braucht man nichts dagegen zu tun, der Handel hat ja immer Recht.

aber das ist anscheinend OK, wenn man Helmars und Johannfranz Eintrag liest.

Habst ja Recht, lassen wir uns auf den Schädel scheissen - ist eh wurst, hören halt auf mit der Milchwirtschaft in Ö - rechnet sich nicht. Hauptsache Handel und Zwishcenhandel machen jedes Jahr gewinne.

Kathi


Name: Gourmet antwortet um 13-10-2008 10:41 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
@johannfranz
Deine Ratschläge werden viele Bauern nicht hören wollen. Ich vermute, es ist eine menschliche Eigenschaft, Probleme mit „kämpfen“ lösen zu wollen, als sich weniger spektakulär im Stall aufzhalten und die Produktion zu optimieren. Helfen tut nur das zweite, aber es ist nicht so beliebt.

@helmar
Gut beobachtet. Bei einem hohen Preis viel zu verkaufen, ist eine ganz normale und auch richtige Reaktion. In dieser Zeit wird das notwendige Geld verdient um die nächste Niedrigpreis-Phase gut zu überstehen. Die „Brüller“ unter den Milchlieferanten haben das vermutlich noch nicht verstanden, oder sind einfach gute Schauspieler. Ist ja auch schwierig, wenn man viele Jahre gewohnt war, dass sich der Milchpreis nicht ändert weil er von Politikern verhandelt wurde. Leider sind im freien Markt erst relativ wenige Milchbauern angekommen.

@kathi
Es ist der Konsument, der entscheidet, welche Milchprodukte im Laden liegen. Der Handel ist bloß ein Dienstleister, der die Waren bereitstellt, die der Konsument haben will. Und damit ein Verbündeter der Erzeuger, bei Billa, Spar u.a. werden ja auch Milchprodukte aus Österreich verkauft, also sind diese Läden auch Verbündete der österreichischen Milchbauern. Alle haben das gleiche Ziel: Möglichst viel damit zu verdienen. Aber es wird sich keine Handelskette von einem Hersteller oder den lokalen Bauern vorschreiben lassen, was sonst noch verkaufen darf. Wenn Milch- und Butterverkauf so ein großes Geschäft ist, warum machen dann die enttäuschten Milchbauern nicht eigene Läden auf? Die Gelegenheit wäre jetzt günstig, da die Konsumenten gerade ziemlich verärgert über den Österreich-Zuschlag (die selben Produkte sind in Österreich meistens viel teurer als im nahegelegenen Ausland) der Handelsketten sind.
Name: Gourmet antwortet um 13-10-2008 11:13 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Vielleicht täusche ich mich aber auch und „Gegenoffensive“ bedeutet diesmal wirklich ein gutes Marketing-Konzept, trendige neue Produkte, die sich auf der halben Welt teuer verkaufen lassen, hergestellt auf modernen, effizient wirtschaftenden Bauernhöfen.
Man sollte auch der IG-Milch zugestehen, aus den alten Fehlern zu lernen. Angefangen haben sie ja ganz gut, nur irgendwann sind sie dann vom richtigen Pfad abgekommen. Vielleicht sind sie jetzt wieder zurück. Ich würde es mir wünschen.

Name: Kathi antwortet um 13-10-2008 12:12 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Schau Gourmet

eins musst man mir als "Zuagroaste" erklären, für die Vermarktung wurden ja die Genossenschaften gegründet. Damit der Bauer nicht der Wunderwuzi sein muss und sich auf die Produktion konzentrieren kann.

Wenn die Genossenschaften es aber anscheinend nicht schaffen, was die Coca-Cola Manager und die Werbestrategen von Protecter & Gambler aus den Ärmel schütteln - wo liegt da jetzt der Fehler ?

Beim Bauern, weil er weiterhin sich auf die hochwertige Produktion konzentieren will, oder bei den studierte und bezahlten Strategen bei der Genossenschaft?

Natürlich könnte ich mal schnell die ganze Landwirtschaft niederlegen, 10 Semester studieren gehen um dann Werbefuzi und Qualitätsbeauftragter voll einzusteigen - nur ist das das der Weg und das Ziel?

Kathi

Name: Christoph38 antwortet um 13-10-2008 14:51 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Viele schreiben:
- ihr Milchbauern produziert zuviel
- ihr Milchbauern streikt unnötig
- ihr Milchbauern solltet Investitionen zurückhalten
- ihr Milchbauern tut dies und das

Das Problem dabei ist, dass es die Milchbauern nicht gibt. Es gibt verschiedenste Gruppen mit oft gegensätzlichen Ansichten. Genau weil es soviele Ansichten gibt und jeder glaubt, dass gerade seine Meinung richtig ist, kommt die Milch am Markt unter die Räder.

Die Ironie liegt darin, dass die meisten Einzelansichten erfolgsversprechend wären, wenn sie auf breiter Basis umgesetzt werden.
Name: Kathi antwortet um 13-10-2008 14:57 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Hi

Zum Thema Milchanlieferung und Milchpreis - die neuesten Quotenzahlen:

* Deutschland unterliefert die Milchquote bisher deutlich

* Frankreich nach jahrelangem Unterlieferen und sehr schlechten Milchpreis liefert derzeit mehr

* die Quote wird derzeit auch nicht von England, Irland, Schwede und Finnland ausgeschöpft

lg
Kathi
Name: edi_1 antwortet um 13-10-2008 21:14 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
...leider hat die Milch, nicht mehr den Stellenwert, den sie hatte...
.... Vergleich....
... stell ein Glas Milch, und ein Glas cola auf einen Tisch...
nach welchem Glas werden die Kinder wohl greifen ???
... ja eben... leider... der Mensch tendiert von Haus aus zum schlechten...
oder doch ander´s.... "wurscht " ... wie man´s nimmt....
der Konsument, ist der Schlüssel, den aber " Viele Schlösser " haben wollen...
wir müssen die Milch wieder "Salonfähiger" machen, und da hilft auch zum
Bsp. die kleine " Mischpartie " in China,... nur mehr solche Skandale, und es wird
schon wieder...
Milch hat Zukunft !!!
...
Liebe Grüße
ed



Name: Gourmet antwortet um 13-10-2008 21:29 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
@edi_1

Stimmt nicht. Ich kenne zwar keine Zahlen, bin aber ziemlich sicher, dass noch nie so viel Milch verarbeitet wurde wie heutzutage.
Das mit dem Gals Milch hinstellen: War das jemals anders? Als Getränk ist Milch ohnehin nicht gesund, aber Milch ist als Rohstoff vielseitig verwendbar und heute findest Du in vielen Produkten, denen man es gar nicht ansehen würde, Bestandteile von Milch. Also eine Erfolgsgeschichte.

Klar hat Milch Zukunft. Vor allem deshalb weil der Mensch nicht zum Schlechten tendiert, wie Du meinst, sondern immer besser werden will. Ich bin jemand, der fast jedes neue Milchprodukt ausprobiert, das ich irgendwo finde. Da gibt es schon tolle Sachen! Die Milchindustrie ist sehr innovativ und steckt viel Geld in Produktentwicklung und Werbung. Deshalb reagiert sie auch nicht besonders gut darauf, wenn die Produzenten dieses wertvolle Produkt wegschütten und die Verarbeiter öffentlich anpatzen.

Name: edi_1 antwortet um 13-10-2008 22:48 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
@Gourmet...
na endlich ....
jetzt hob is kapiert...
der Mensch tendiert, DOCH zum guten...
und da wird die Milch sicher dabei sein...
....
ps. wir sind ein Biobetrieb, auch mit Direktvermarktung von Milch...
und ich weis leider wie die Konsumenten ticken, mir fehlt aber
leider das nötige Werbebudget... (und glaube, nicht nur mir.. )
sonder vielen Milchbauern, besonders im Berggebiet...
so schaut´s nämlich aus...
LG
ed
Name: naturbauernhof antwortet um 13-10-2008 23:10 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
ja edi, da kannst recht haben.
Beim Most sind sie da schon etwas fortschrittlicher. Es ist ja auch Alkohol drinnen und da sind sie schon wieder im Vorteil.
Doch jetzt gibt es sogar "Most barrique" und die Leute finden das auf einmal interessant.
Vor ein paar Jahren gab es bei uns nichts anderes als Eichenfässer(barrique).
Oder "Most Cuvée" klingt auch interessant. Schreibt man Verschnitt drauf, schaut ihn keiner an.
Also schau mal im Wörterbuch nach und dann wirds schon.

Name: tch antwortet um 14-10-2008 13:48 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Hallo Kathi

Nenn bitte die Quelle Deiner Angaben...


Im Landwirt steht etwas anderes....
http://www.landwirt.com/Bericht/5469-2-Artikel/Milchquotenueberschreitung-kostet-EU-Laender-340-Mio-€.html

lg
tch

Name: walterst antwortet um 14-10-2008 13:51 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
kathi spricht von aktuell
tch weist auf Lieferjahr 2007/2008 hin.

Schon kompliziert zu verstehen......

Walter
Name: Kathi antwortet um 14-10-2008 14:00 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
hi

meine Quelle: AgraEurope 2008/42 - bezieht sich auf das aktuelle Lieferjahr.

Wird warsch. am Samstag im Bayer. WB sein (die schreiben dort immer brav ab)

lg
Kathi
Name: tch antwortet um 14-10-2008 14:07 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Hallo Walter

Im laufenden Milchjahr von einer unter/überlieferung zu sprechen ist nicht seriös....

Klar dass Du was schreiben musstest :-)


lg
tch
Name: walterst antwortet um 14-10-2008 14:10 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
tch, erklärst Du mir das bitte, was Du da von Dir gegeben hast. Ich komm nicht mit.
Soll das ein Vorwurf an die AMA, ZMP, Molkereien, Kammer, MInisterien sein, dass sie nicht seriös berichten, oder wie habe ich es zu verstehen? Was ist unseriös?

Walter
Name: tch antwortet um 14-10-2008 14:14 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Hallo Walter

Dass Du bei vielen nicht mitkommst ist bekannt!Der Versuch Dir etwas zu erklären ist Zeitverschwendung, liegt vermutlich daran dass Du nicht verstehen willst auch wenn Du es könntest...

Les Deine Postings mehrmals durch, kann sein dass Du es dann verstehst!

tch

Name: walterst antwortet um 14-10-2008 16:34 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
@tch
Jetzt wirklich: Ich verstehe nicht, was Du damit meinst, dass es nicht seriös wäre, im laufenden Lieferjahr von unter-oder Überlieferung zu sprechen.
Das machen alle Molkereien, Kammern, das Ministerium und die AMA. Vielleicht schon mal vom Milchbarometer gehört?

Wenn Du Kathi oder mir den Vorwurf machen willst, das wäre unseriös, so sind wir wohl die falschen Adressaten oder Du musst es uns besser erklären.

Walter
Name: Fadinger antwortet um 14-10-2008 17:08 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Hallo!

@tch, walter, kathi,
Ihr redet aneinander vorbei!
Die einzelbetriebliche Überlieferung, welche für die Zusatzabgabe maßgeblich ist, hat wenig (mit Ausnahme der Saldierung) mit der gesamtstaatlichen Milchmenge zu tun. Wenn zB. mehr Unterlieferer als Überlieferer wären, könnte es durchaus sein, das die einzelstaatliche Quote nicht ausgeschöpft würde, die Überlieferer aber trotzdem Zusatzabgebe müßten.
Und für den Milchpreis ist nicht ausschlaggebend, wie viel der Einzelne über- oder unterliefert, sondern eher die gesamtstaatliche Milchmenge.

Gruß F
Name: beni11 antwortet um 14-10-2008 17:14 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
@ Fadinger:

Also was jetzt?

Stimmt das hier?

Und für den Milchpreis ist nicht ausschlaggebend, wie viel der Einzelne über- oder unterliefert, sondern eher die gesamtstaatliche Milchmenge.

Oder das vor 5 Minuten geschriebene?

Die Mär von Angebot und Nachfrage ist ja nur eine vereinfachte Darstellung. Das dem meist nicht so ist, zeigt sich jetzt gerade wieder am "Finanzmarkt".
Das ist so wie die Geschichte mit dem Storch, der die kleinen Kinder bringt. Diese erzählt man halt dann jenen, wo man annehmen kann, das sie komplexe Vorgänge nicht verstehen, und um sich langwierige und hoffnungslose Erklärungen zu sparen ....


Oder kann es sein daß du einfach ohne viel nachdenken in die Tasten haust wenn du einen Beitrag von mir siehst?

Ich habe mal ein Sprichwort gehört: "Der kluge Mann widerspricht niemals einer Frau sondern er wartet bis sie es selbst tut"

Und hier haben 5 Minuten gereicht um zu erkennen daß du eine Tussi bist! :-)

Name: Fadinger antwortet um 14-10-2008 17:30 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Hallo!

@benibunny,
es trifft exakt "das vor 5 Minuten Geschriebene" zu.

Gruß F
Name: Kathi antwortet um 14-10-2008 18:25 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
Mein liebes Bennilein

bin ich jetzt eine Tussi (und wenn ja bitte begründen) oder soll Fadinger eine Tussi sein ??(auch hier wäre eine Begründung interessant)

lg
Kathi
Name: walterst antwortet um 14-10-2008 19:19 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milchbauern gehen in Gegenoffensive !!
@fadinger

das ist eh klar, dass das ganz verschiedene kategorien sind. Molkereianlieferung, Einzelbetriebliche Überlieferungen, Unterlieferungen und die Entwicklung der gesamtstaatlichen Anlieferung.

Und für alle diese Kategorien gibt es auch während eines Wirtschaftsjahres Aussagen der verschiedenen Stellen. Und da hätte ich gerne von tch gewusst, was daran unseriös sein soll.

Und zu bennis kleinem Einmaleins des Marktes nur ein kurzer Hinweis auf eine Aussage eines Forumsteilnehmers vor längerer Zeit: Für den Preis am Markt sind NIE allein Angebot und Nachfrage ausschlaggebend.

Walter
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