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Von Pleiten, Pech und Pannen

  Antworten: 9

Name: naturbauernhof 18-09-2008 18:44 nach oben

Tagebuch
Von Pleiten, Pech und Pannen
Eine Meldung gestern im Radio:

Eine Deutsche Bank hat am Montag, obwohl die Spatzen es schon von allen Dächern gepfiffen haben, das dieses amerikanische Unternehmen so gut wie Pleite ist noch 300.000.000,-- Euro in Worten Dreihundertmillionen Euro überwiesen, eine Stunde später wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

Das muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen! In Schilling wären das rund 4 Milliarden.
Der Grund: ein kleiner Fehler usw. (Wird mit Achselzucken zur Kenntnis genommen)

Wer bekommt das Geld das andere Verlieren? Wieviel Arbeit ist notwendig um Dreihundert Millionen Euro an Wert zu schöpfen?

Der Talmud dürfte da wohl einige Antworten bieten!!
Name: Gourmet antwortet um 18-09-2008 19:40 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Von Pleiten, Pech und Pannen
Die ganze Sache zeigt doch, dass es nicht ganz egal ist, welcher Bank man sein Geld anvertraut. Man sollte sich doch vorher anschauen wie eine Bank ihr Geld verdient und wie sie es veranlagt.

Name: krampus antwortet um 18-09-2008 19:46 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Von Pleiten, Pech und Pannen
Das sind ja Kleinigkeiten......!

In Österreich hat die rote Partie um die BAWAG, den österr. Gewerkschaftsbund und eine Seilschaft von Elsner, Flöttl u.a. noch viel mehr verwurschtelt.

Wohin das Geld wirklich geflossen ist kann man nicht mehr herausfinden!
Name: naturbauernhof antwortet um 18-09-2008 21:48 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Von Pleiten, Pech und Pannen
ist wahrscheinlich schwierig nachzuvollziehen wenn ein paar Milliarden irgendwo hinfließen.
Bei ein paar Hundertern oder Tausendern tut man sich da schon leichter.


Name: beni11 antwortet um 19-09-2008 00:07 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Von Pleiten, Pech und Pannen

Hat nicht die BAWAG damals auch noch irgendwie in letzter Minute noch schnell etliche hundert Millionen Euro Gewerkschaftsgeld an diese Refko In USA überwiesen? Ich glaube das war sogar an einem Sonntag oder? Und am Montag Morgen war dieser Refko pleite!

Aber das ist so wie in den Gemeinden: Wenn irgendwas um ein paar hundert Euro gekauft wird dann wird gestritten daß die fetzen fliegen. Aber wenn eine neue Kläranlage oder ein neues Feuerwehrhaus um 2 Millionen gebaut werden soll, weil das in der Nachbargemeinde größer ist dann geht das ruck-zuck und alle zeigen auf.

Name: KWH antwortet um 19-09-2008 02:46 auf diesen Beitrag nach oben
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Von Pleiten, Pech und Pannen
wie war das mit den abfangjäger und den gegengeschäften, ausgehandelt von der ÖVP ?
SPÖ und ÖVP : same time, same station !
und der EU vertrag ( MOCK) ?
auf einem auge blind zu sein ist dazu zu wenig !
du würdest die fehler auch mit einen mikroscope nicht sehen wollen !
Name: sthuber antwortet um 19-09-2008 09:19 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Von Pleiten, Pech und Pannen
Wer gebietet ihnen Einhalt?

Es scheint, als hätte die Welt(finanz)wirtschaft und deren staatliche bzw. internationale Aufsichtsbehörden nichts gelernt aus dem 2000er dot.com-Fiasko! Wie sonst ist es möglich, dass nur sieben Jahre später die nächste riesige Blase entsteht und auch platzt und mit Pauken und Trompeten unzählige Banken, Unternehmen, Private in den Ruin und die Weltwirtschaft in eine formidable Krise stürzt?

Der internationale Spekulationshandel macht ein Vielfaches der realen Weltwirtschaftsleistung aus, gehandelt wird mit allen möglichen und unmöglichen „Finanzprodukten“ (eigentlich ein Widerspruch), die Verflechtungen sind nicht einmal für Experten zu durchschauen. Einige wenige Großinvestoren und deren Handlanger (Manager), die das Spiel beherrschen, werden stinkreich, es werden reale Prämien und horrende Gehälter auf nicht reale, weil nur in Buchform vorhandene, Gewinne ausgeschüttet. Egal; wenn der Crash kommt, haben die Verantwortlichen ihre Schäfchen schon längst im Trockenen, und der kleine Sparer und Steuerzahler zahlt die Zeche!
Sogar bei vermeintlich grundsoliden Immobilienwerten sind Kursverluste von 80% (!) innerhalb Jahresfrist möglich, weil plötzlich klar wird, dass die Bewertungen maßlos überzogen waren!

Wo bleibt das Prinzip der kaufmännischen Vorsicht?
Wann kommt endlich eine internationale Abgabe auf Spekulationsgeschäfte?
Wann wird ein international verbindliches Regelwerk zu schaffen, das den abgehobenen, von der realen Wirtschaft völlig abgekoppelten Finanzhandel in geordnete Bahnen lenkt?
Werden die verantwortlichen Manager auch entsprechend zur Rechenschaft gezogen, sowohl strafrechtlich als auch privatrechtlich? Elsner, Bennett, Zumwinkel, Lay & Co. geben die Richtung vor.

Name: Christoph38 antwortet um 19-09-2008 09:23 auf diesen Beitrag nach oben

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Von Pleiten, Pech und Pannen
Das Geld ist ja nicht weg, es hat nur ein anderer.
Name: beginner antwortet um 19-09-2008 12:49 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Von Pleiten, Pech und Pannen
DAs GEld ist weg....es ist im aufgeblähten Schuldenberg der USA untergegangen....

Auch die USA-Banken machen es da nicht besser....verkalkulieren und dann wird sie aufgefangen mit STEUERGELDER......ich würde sagen: So werden die Bürger "gemolken"....mehr ist das nicht...
Name: Gourmet antwortet um 19-09-2008 14:44 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Von Pleiten, Pech und Pannen
@Christoph38

Stimm genau. Und dieser andere ist meistens jemand, der schlau genug war, das Wertpapier rechtzeitig zu verkaufen solange noch ein Käufer zu finden war.

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