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Wählt Milch??? Hallo ! na is eh schon alles ganz drauf auf der homepage... "Wählt mi(l)ch" finde ich gut.. und zeigt das kreative Köpfe bei der IG Milch dabei sind... lg biolix Presseerklärung der IG-Milch zur Nationalratswahl und Inflationsdiskussion Rohrkrepierer Teuerungsdiskussion Enttäuscht und frustriert sieht die IG-Milch die derzeit laufende Inflationsdiskussion. Völlig vorbei an der Realität und verantwortungslos agieren aus Sicht der IG-Milch die politischen Parteien und fördern absurde Maßnahmen gegen die hohe Inflation zutage (Online-Preisvergleiche, Senkung der Mehrwertsteuer…). „Wir brauchen keine billigeren Lebensmittel, die tausende Bauernhöfe und gewerbliche Verarbeitungsbetriebe zerstören, sondern mehr Transparenz und ein Gleichgewicht der Kräfte bei der Preisbildung mit dem Lebensmittelhandel.“ so Ewald Grünzweil, Obmann der IG-Milch. „Wenn es nicht gelingt, die Energiepreise in den Griff zu bekommen, müssen Lebensmittel deutlich teurer werden, weil sich diese erhöhten Kosten in der ganzen Wertschöpfungskette niederschlagen und aufsummieren.“, ergänzt Ernst Halbmayr, Obmannstellvertreter. Während die Energiekonzerne mit Rekordgewinnen aufwarten, bluten die österreichische Landwirtschaft und das Lebensmittelhandwerk. Für die Milchproduzenten hat sich die Situation deshalb dramatisch zugespitzt, da durch die falsche Quotenerhöhung der EU-Kommission der Preis international stark unter Druck gekommen ist. Der europäische Milchlieferstreik hat dieses Problem auf dramatische Weise in eine gesellschaftliche Diskussion gerückt. Anstatt offensiv diese Situation für die nötige Preiskorrektur zu nützen, haben die Molkereien mit Duldung von Bauernbund und Landwirtschaftskammer die Preise gesenkt, um den Milchlieferstreik als Misserfolg hinzustellen und die aufbegehrenden Milcherzeuger zu entmutigen. „Das stellt sich nun als Rohrkrepierer heraus“, so Ewald Grünzweil, „weil der LEH nun durch das Versagen der agrarischen Interessensvertretung begonnen hat, billigere ausländische Milchprodukte ins Regal zu nehmen.“ Die medialen Angriffe der AK-Konsumentenschützer über die hohen Preise haben ebenfalls für die Gefährdung tausender Arbeitsplätze aber auch der Lebensmittelsicherheit gesorgt. Das grausame Spiel wird von vielen Bäuerinnen und Bauern durchschaut, gleichzeitig kann sich die IG-Milch über neue Mitglieder freuen und steigt nun mit dem Slogan „wählt mi(l)ch“ in den Wahlkampf ein. In ganz Österreich werden nun an stark befahrenen Straßen zwischen den Wahlplakaten auch Faironikas in Verbindung mit dem Transparent „wählt mi(l)ch“ aufgestellt, um dem zerstörerischen Preisdumping eine Absage zu erteilen. Die IG-Milch hofft, dass die Lehre, die die WählerInnen den politischen Kräften erteilen wird, nach der Wahl eine vernünftige, zukunftsorientierte Arbeit ermöglicht. Bad Leonfelden, 15.9.2008 Rückfragehinweis Ewald Grünzweil, 0664-2023869
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