|
|
Landwirt Forum
Forumsbeiträge suchen
Es sind 13831 Diskussionen online
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck
|
|
Name: biolix 10-09-2008 12:20 |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck hallo ! na da zeigt sich das es doch Sinn hat dagegen auf zu treten ! lg biolix BRD: Grüne Gentechnik ist Sorgenkind der Biotech-Branche Pflanzenbiotechnologie kommt in Europa nicht voranFrankfurt, 10. September 2008 (aiz.info). - Die grüne Gentechnik bleibt das Sorgenkind der Biotechnologie-Branche. Das hat der Vorsitzende der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB), Bernward Garthoff, gestern vor Journalisten in Frankfurt erklärt. Während biotechnologische Verfahren in der Chemie und Pharmazie verstärkt Einzug halten, tritt die Agrarwirtschaft auf der Stelle. "In der Pflanzenbiotechnologie sind wir keinen Schritt weitergekommen", konstatierte Garthoff. Das Umfeld in Deutschland und der Europäischen Union sei weiterhin von Rechtsunsicherheit, politischer Willkür und Feldzerstörungen geprägt. Davon sei auch die Forschung betroffen. Nach Angaben der DIB ist die Zahl der im amtlichen Standortregister verzeichneten Freisetzungsversuche von 78 im Jahr 2007 auf heuer nur noch 38 gesunken. Mehrere Universitäten und Fachhochschulen stellten ihre Versuche aufgrund von Feldbesetzungen ein. Garthoff geht davon aus, dass dieser rückläufige Trend anhalten wird. Zulassungsverfahren nicht zersplittern Kritisch bewertete der DIB-Vorsitzende die aktuellen Vorschläge von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer und der französischen EU-Ratspräsidentschaft zur Überarbeitung des Zulassungsverfahrens für gentechnisch veränderte Organismen (GVO). Seehofers Absicht, den Bundesländern oder den Regionen die Entscheidung über den GVO-Anbau zu überlassen, verstößt nach Auffassung von Garthoff gegen das Ziel eines einheitlichen europäischen Binnenmarktes, verletzt die Eigentumsrechte sowie den allgemeinen Gleichheitssatz des deutschen Grundgesetzes und schränkt die Freiheit der Wissenschaft ein. Außerdem seien nationale und regionale Anbauverbote nicht mit den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) konform. Den Vorstoß Frankreichs, die Haltung der Mitgliedstaaten stärker in der wissenschaftlichen Sicherheitsbewertung von GVO durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zu berücksichtigen, bezeichnete Garthoff als weder notwendig noch sachgerecht. Die Einbeziehung sozio-ökonomischer Kriterien in die amtliche Sicherheitsbewertung lehnte der DIB-Vorsitzende ebenfalls ab. Er erklärte, sozio-ökonomische Effekte hätten mit der Sicherheit von GVO für Mensch, Tier und Umwelt nichts zu tun. (Schluss) leh |
|
|
Name: mfj antwortet um 10-09-2008 13:00 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Besorgte Bürger allen voran Du Biolix, mit Deinem Bio-Fussvolk maßen sich an, Wissenschaft und Wissenschaftler „von oben herab“ zu be- oder verurteilen oder deren dokumentierte Unabhängigkeit weiter anzuzweifeln. Stellt Euch mal einen flugängstlichen Bäcker vor, der in seinen Laden im Regal ein Buch „Die fürchterlichsten Abstürze aller Zeiten“ stehen hat. Stolz präsentiert er seinen „semmel-kaufenden Kunden“ sein Wunderwerk...und gibt sein Wissen zwischen Zwetschgenkuchen und Laugenspitz zum Besten. Der belehrt nun den Sachverständigen in Sachen Flugzeugbau über die Risiken des Fliegens, potenzielle Fehler beim Bau von Flugzeugen die von den meisten Flugzeugbauern offenbar übersehen werden. Sollte der Flugzeugbauer -etwas müde von der unerquicklichen Diskutiererei- nun einwerfen, dass das die Unfallstatistik das Flugzeug wohl das sicherste Verkehrsmittel ausweist. Der Bäcker hingegen wird dann behaupten, dass Flugzeugexperten von der Luftfahrtindustrie bezahlt werden... Um noch eins draufzusetzen: dann gibt es noch eine Gruppe von Kriminellen,die sich „Flugdreck-weg“ nennt und nächtens auf Flugplätze schleichen um selbst Test-Flugzeuge zu sabotieren oder auseinandernehmen...weil Fliegen ja gefährlich ist. Wir können uns in einem wichtigen Punkt treffen: wir können uns unabhängig davon darüber unterhalten ob das Fliegen oder Mobilität überhaupt in dieser Form sinnvoll ist. Oder anders ausgedrückt: wie muss eine Nahrungsmittelproduktion gestaltet sein, die sicher und nachhaltig mindestens 8-9 Milliarden Menschen ernähren kann - oder noch radikaler: Wie viel und wer dürfen den Planeten bewohnen, damit das möglich ist, mein guter Biolix ! Biolix Zitat : na da zeigt sich das es doch Sinn hat dagegen auf zu treten ! Gegen (lebensfähiges) Leben aufzutreten, Biolix ist krank !! |
|
|
Name: beni11 antwortet um 10-09-2008 13:09 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck DANKE mfj! Hervorragend beschrieben! |
|
|
Name: biolix antwortet um 10-09-2008 15:09 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck lebensfähiges Leben über jahrtausende, haben wir ohne Gentechnisch veränderte Organismen geschafft, umgekehrt kein Beweis ! Krank, ich fühl mich seit dem ich Biobauer bin viel gesünder als jemals zuvor, udn viele andere mit denen ich spreche tun das auch... inkl. kein kotzen mehr nach PSM anwendung ;-) hast du nicht auch mal geschrieben, die Freiheit des anderen hört auf wo die Freiheit eines anderen verletzt wird.. danke, ich7 wir BiobauernInnen wollen Gentechfrei produzieren und brauchen keine künstlichen Pflanzen am Feld, also lass das Vorsorgeprinzip herschen, da red ich keinen Forscher drein, nur auf das bestehe ich ! lg biolix |
|
|
Name: mfj antwortet um 10-09-2008 19:46 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck ..man kanns auch Umdrehen Biolix: Ich will Deine "Unkrautsämereien" (im Biojargon natürlich Beikräuter... :-))) und unkontrollierte Ungezieferzucht von Deinem Acker auch nicht bei meinem. Das Vorsorgeprinzip haben auch andere, und gilt auch für Dich. Hälst Du Dich daran ? Wieviel Meter Abstand sind den bei "Bio-Gammeläckern" vorgeschrieben - NULL METER Hier siehst Du mal wie einseitig das Vorsorgeprinzip funktioniert, ohne bezahlte Lobby... Monsanto, welche die halbe Wissenschaft sponsert, läßt Grüssen ! |
|
|
Name: styrian_cro antwortet um 10-09-2008 20:01 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck was seid ihr den für welche?habt ihr noch nie was von US-,kanadischen-,indischen-etc. Bauern und ihren Freuden mit der Gentechnik gehört? meistens liest man von den negativen.folgen..... aber selten bis nie von den tollen und ruhm und wohlstand bringenden folgen der gentechnik. und selbst wenn dann nur im werbeheftl von monsanto,bayer,syngenta und wie sie alle heißen.....ihr beide habts wohl zulange das monsanto-heftl unter polster gehabt. mundo quo vadis? |
|
|
Name: mfj antwortet um 10-09-2008 20:20 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Im Umkreis der Ortschaft Hunzel, da aß man einst gerne Rapunzel. Und vom Glauben gespeist, brannte damals der Geist mit der Leuchtstärke einer Funzel. Styrian, zwischen einem großen Glauben und einer großen Dummheit, liegt oft nur eine schmale Trennlinie. Am schlimmsten ist, wenn man dauerend hin und her pendelt... Beschreib mal, was Du selber über Gentechnik weißt? |
|
|
Name: styrian_cro antwortet um 10-09-2008 20:34 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck lieber mfj du bist selber höchst wahrscheinlich landwirt(nehm ich mal an)was bringt die Gentechnik für Verbesserungen?wenn du jetzt Gentech-mais weizen oda was auch imma anbaust,kriegst du dann an besseren preis oda steigt deine lebensqualität oda wie? Bitte sag mir die Vorteile der gentechnischen Manipulation der Pflanzen?Leider hat sie mir noch keiner gesagt.....is ned ironisch gmeint......interessiert mi wirkli möcht wissn ob des wirkli so gut is wie du sagst oda is des nur a fettes gewinngeschäft für monsanto |
|
|
Name: rossz antwortet um 10-09-2008 20:40 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck @mfj Flugangst ist total unbegründet! 1. Jeder und auch der Pilot will gesund auf die Erde zurückkommen 2. Der Start ist das gefährlichste beim Fliegen 3. Ist noch jeder herunter gekommen 4. Essen ist da viel gefährlicher,das Eingefrorene und wieder Aufgetaute ist nicht immer gesund.Mir jedenfalls geht es nach jedem Flug gerade wegen des Essens nicht so gut und ich habe Magenprobleme nicht wegen des Fluges. Habe selber einmal die Lizenz zum Fliegen gehabt und ich sehe fliegen nicht so gefährlich wie Autofahren. Gr.v. Rossz |
|
|
Name: helmar antwortet um 10-09-2008 20:44 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Naja, lieber Rossz....bist auch schon länger nicht mit dem wildgewordenen Semmelakrobaten der Lüfte unterwegs gewesen, oder irre ich mich da? Deine Mädels haben jedenfall nicht mehr die Absicht bei dem in den Flieger zu klettern, wie ich mitbekommen habe.....mit mir im Auto mitzufahren ist weniger nervenaufreibend, mein Lieber! Mfg, helmar |
|
|
Name: mfj antwortet um 10-09-2008 21:14 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck @ Styrian - gibt es da noch eine erhellende Einsicht aus Deiner (leichtgläubigen)Sicht? Wie Du vielleicht weißt, ist die Fläche weltweit unter GVOs seit 1996 bis heute von 1,5 auf 80 Millionen ha gestiegen. Die verfügbare Datenlage deutet darauf hin, dass die Nutzung von GVPflanzen wirtschaftliche Vorteile bringt - durch die Minimierung des Kapitaleinsatzes für Pflanzenschutzmittel, dort wo diese überhaupt eingesetzt wurden oder durch Minimierung der Ertragsverluste. Diese Daten sind hier alle schon mal zitiert worden, wenn Du die Suchfunktion im Forum einschaltest. Vielleicht interessiert Dich mal die FAO-Datenbank, um sich über Ertragssteigerungen der letzten 40 Jahre schlau zu machen, da kann man sehr schön sehen, was die Grüne Revolution gebracht hat FAO-Datenbank Unter 'USA' sieht man wie sich dort die ha-Erträge in den letzten 45 Jahren entwickelt haben: Weizen: 1961 - 1,6 Tonnen/ha > 2006 - 2,8 Tonnen/ha Mais: 1961 - 3,9 Tonnen/ha > 2006 - 9,4 Tonnen/ha Kartoffeln: 1961 - 22,2 Tonnen/ha > 2006 - 43,7 Tonnen/ha Und für Indien, Afrika oder was auch immer für Zahlen Du suchst. In Indien stieg der Ertrag von Paddy-Reis von 1,5 Tonnen/ha auf nun 3,1 Tonnen/ha, der von Mais von 0,95 Tonnen /ha 1961 auf heute 1,95 Tonnen/ha... Bleiben wir beim Mais - in Südafrika, welches von der Grünen Revolution profitierte verdoppelte sich der Maisertrag auf heute etwa 3,4 Tonnen/ha - in Swaziland oder Botswana ohne eine industrialisierte Maisproduktion (also kein Hybrid Mais, keine Düngemittel oder Pestizide, extensive Bewirtschaftung) liegen die Erträge z.T. unter einer halben Tonne pro ha und sind eher geringer geworden...aber das kann ja jeder selbst leicht recherchieren. Jeder wissenswillige Bürger mag sich ja fragen, wie es gelungen ist, mit der gleichen Ackerfläche doppelt soviele Menschen zu ernähren (1961 etwa 3 Milliarden > 2006 über 6 Milliarden), inklusive steigender durchschnittlicher Lebenserwartung (weltweit auf über 52 Jahre), die ohne AIDS in Afrika wohl noch höher läge. Biolix gibt Dir natürlich eine andere Antwort geben - allerdings ohne Belege und Fakten ;-) Wir in Österreich tun uns etwas schwer zwischen Öpul und Überfluss die globale Welt zu sehen, bei uns will man absichtlich und Steuergeld-gefördert wenig produzieren... Zu guter letzt, Styrian Denk mal nach: ich fliege, wenn möglich gar nicht, ich vermeide Müll bevor ich ihn trennen muss, verbrauche so wenig Wasser wie möglich und ich fahre ein Auto dass weniger als 6l Diesel braucht usw....und bin trotzdem bereit, mich vorurteilfrei mit neuen Technologien zu beschäftigen. Wenn das die Landwirtschaft nicht zustande bringt – wird man mit uns in 100 Jahren noch Tom & Jerry spielen... |
|
|
Name: biolix antwortet um 10-09-2008 23:14 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Ich gebe keine anderen Antworten, ich denke nur mal logisch nach: denn du vergleichst werte von 1961 mit heutigen und bringst das mit der Gentechnik in verbindung... mensch meier, du hast sie nciht alle oder willst wirklich alle für dumm verkaufen...;-) inkl. na tolle Erträge habens die Amis ! die Großindustrielle LW kann ja nicht mehr als bio in Österreich ;-) lg biolix |
|
|
Name: biolix antwortet um 10-09-2008 23:16 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck apropos Beikraut: Hab noch keinen neben mir ghabt der sich beschwert hat, bzw. mehr spritzen musste, udn auf den Beitrag der Presse mit "Nur verunkrautete Bio-Felder", fahr ma durch die Lande und schauen uns die vollen Biogetreidelagerstellen an und machen gleich eine "Verpilzungsúntersuchung" nach deinen "Vorgaben" ;-))) lg biolix |
|
|
Name: biolix antwortet um 10-09-2008 23:39 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck auch in Amerika Rückschläge... auch so eine tolle Neuerung die wir uns in Europa Gott sei dank erspart haben... Elli Lilly übernimmt Rinderwachstumshorm von Monsanto Der US-Konzern Elli Lilly hat die Produktion des Rinderwachstumshormons BST von Monsanto für 300 Mio. US-Dollar übernommen, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, BST nicht mehr zu vermarkten. Immer mehr Supermarktketten und Gastronomiebetriebe wie Starbucks weigerten sich, Milch von BST-behandelten Kühen zu kaufen. Dies ist vor allem auch ein Erfolg der Organic Trade Association (OTA), die sich auf juristischem Weg in etlichen Staaten eingeschaltet hatte, um zu verhindern, dass die Kennzeichnung "hormonfrei" untersagt wird. Monsanto hatte seit vergangenem Jahr versucht, diese Kennzeichnung verbieten zu lassen. Der Einsatz des Hormons, das unter dem Namen Prosilac im Handel ist, sank innerhalb von fünf Jahren von 22 % auf 17 % im Jahr 2007. http://www.thedailygreen.com/ |
|
|
Name: theres antwortet um 11-09-2008 07:16 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Beim Lesen der Beiträge ist mir eine Frage in den Sinn gekommen: Wer entscheidet eigentlich, welches Essen wir in Zukunft auf dem Teller haben werden? Haben wir als Konsumenten nur noch den Part derjenigen, die zahlen und schlucken sollen? Als Landwirtschaft, die das Risiko tragen und letztlich diejenigen sind, die dem Konsumenten in die Augen schauen müssen? Ich möchte auch in Zukunft mit Genuss essen und keine Wolpertinger auf dem Teller haben. Der Kunde ist König- nur wo????????????????????? |
|
|
Name: mfj antwortet um 11-09-2008 08:22 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck @ Biolix - eines musst Du Dir noch angewöhnen - Du solltest Beiträge genauer lesen. Ich gebe mir hier die Mühe, sachlich zu diskutieren, Fakten und die Quellen zu erörtern und Du münzt einfach "Grundlegende Sachwörter um" Die "Grüne Revolution" beinhaltet nicht nur die „Grüne Gentechnik“ sondern auch den Integrierten PS, Sortenwahl und Züchtung, Bodenbearbeitung, technische Hilfsmittel und natürlich die Nutzpflanzen orientierte Düngung. Die hat mein lieber Ing. Biolix, seit den 60er Jahren für eine „grüne Revolution“ gesorgt. Und das wird als Grüne Revolution bezeichnet. Die Gentechnik ist nur ein Teil davon. Außerdem würde es Dir gut tun, einfach mal zu recherchieren statt die Bio-Fibel aufzuschlagen, und unter „wie verteidige mein Ökoverband“ nachzuschlagen, und dann vorgekautes loszuwerden. Nebenbei kannst Du mir noch was erklären: Ich verstehe nicht, wie man einerseits den wirtschaftlichen Boom der Bio-Branche beklatscht, sich aber doch vom Steuerzahler noch aushalten lässt. @Theres – Du führst ein Thema auf, das sich in einem „Wohlstandsstaat“ wie Österreich stellt. Die Schere, mit was auf dem Teller zu haben – und damit unzufrieden zu sein – oder froh zu sein, überhaupt was zu bekommen, ist halt wie Handkäse oder Melkroboter. In Afrika gibt’s Gegenden wo 2 Mill. Menschen zur nächsten Zufahrtsstrasse gut 200 km haben. Und die Menschen haben Hunger, nicht weil Monsanto und Co „verbrannte Erde“ hinterlassen haben, sondern weil vor lauter Dürre nicht wächst. Wir diskutieren zwischen UHU und Patex oder sollen wir doch den guten alten Leim nehmen. Die Marktanalysen zeigen längst die Trends und die Aussichten auf. Nahrung rückt immer noch nicht zum Luxusgut auf – obwohl es uns ernährt und füllt. Du hast es immer schon gut beschrieben: Die händische Verarbeitung und Fingerfertigkeit, wird ein industriell erzeugtes Produkt immer übertreffen. Aber der Mensch liebt die Abwechslung – mit Körndlbrot jahrein und jahraus geht auch aufs Gemüt – da schmeckt dann einfach mal auch ein MC-Doof. Und gegen Gemüt und schlechten Geschmack ist noch kein Kraut gewachsen... Nur von unseren Lebenspartnern/innen bekommen wir nie genug, oder ;-) |
|
|
Name: biolix antwortet um 11-09-2008 08:48 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Wir lassen uns nicht erhalten vom Steuerzahler, lieber mfj, wir sind in einem Bündnis mit den Steuerzahlerinnen... Gesunde Lebensmittel, Gesundes Wasser, Gesunde Umwelt für das steht Bio... ohne Folgekosten, was du wohl von der Konv. LW nicht behaupten kannst... also würden wir heute bei den Steuerzahlerinnen abstimmen, würde grad Bio seine Förderungen erhalten... lg biolix p.s. danke theres, du sagst es... und wer glaubt die "Grüne Revolution" muß die Gentechnik beinhalten, der irrt..denn wir sind jetzt schon zu weit gegangen und gott sei dank spüren und merken das schon viele ! |
|
|
Name: mfj antwortet um 11-09-2008 08:59 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck @Biolix – wie hoch ist der weltweite Anteil von Bionahrungsmittel ? Bei kompletter Umstellung auf Bio würde der Flächenverbrauch um 40 % steigen – na, man könnte ja notfalls die Autobahnstreifen nutzen. Mit Schwermetallen hat sich Bio immer schon angefreundet. Hast Du sonst auch noch Schlagwörter ? ein lesenwertes Interview |
|
|
Name: biolix antwortet um 11-09-2008 09:07 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Warum lenklst du imerm ab ? gibst keine Antworten... alles bio stand hier nciht zur Diskussion, aber es wird sich hin weiter entwickeln, bei minus 30% Fleischkonsum (siehe unsere 18,4 Milliarden Nutztiere ) kein mehr an Flächenverbrauch.. Industrielle konv. LW macht mit seinen Flächenwegfall durch versteppung mehr aus als du denkst.. also hier wird viel größter handlungsbedarf sein... lg biolix p.s. apropos, dort wo die chemie noch nicht leitbar ist inkl. selbstversorger 30% noch der WElt sind Bio ,-))) apropos, wie viele Ernähren sich mit Gentechnisch veränderten ? |
|
|
Name: theres antwortet um 11-09-2008 09:14 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Mein lieber mfj, hier bist du an die Falsche geraten. Ich hab noch nie behauptet, dass in der Sahara Landwirtschaft möglich ist. Aber ich hab auf unserem Hof sehr genau ausprobiert, was mit einer guten Humusversorgung machbar ist- und auch- wie ein "Landloser" Gemüse erzeugen könnte. Ohne Wasser wächst nirgends auf der Welt eine Pflanze- es müssen sicher nicht die Autobahnrandstreifen zur Erzeugung von Lebensmitteln genutzt werden, aber wenn nicht die Hälfte der Nahrungsmittel wegegworfen würden, dann sähe es auch gleich anders aus. Um genau solchen Argumenten, wie sie von dir kommen- dagegen halten zu können- hab ich mich auf meinen Hosenboden gesetzt, hab meine Gehirnzellen zusammengekratzt und bin zur Tat geschritten. Ohne eine handvoll Mineraldünger und PSM-Einsatz- nur mit dem was an Möglichkeiten am Hof vorhanden sind- kann man Lebensmittel erzeugen, dass einem das Herz lacht. Paradeiser wiegen fast ein Kilo, Zuckermais, Paprika, Melanzani, Saatgut von der Arche Noah, man braucht keine GVO-veränderten Pflanzen, man braucht nicht mal Acker- oder Gartenfläche, weil mit Hochbeet selbst auf Betonflächen sehr viel wachsen kann. Das einzige ist das Wasser und die Märchen, dass die Pflanzen dank der Gentechnik ohne Wasser ala Kaktus wachsen, die glaub ich nicht so ganz. Glaubst du eigentlich das alles selbst, dass du uns aus dem Märchenbuch vorliest? Ich misch mich in eure Grabenkriege nicht ein, streitet solange es euch Spass macht- aber deine Bären lass ich mir nicht mehr aufbinden. |
|
|
Name: Tyrolens antwortet um 11-09-2008 11:11 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Servus, Die Grüne Revolution hatte ja überhaupt nix mit GVO zu tun. Viel mehr wollte man mit GVP die II. Grüne Revolution einläuten, was ja bis jetzt eindeutig schief lief. GVO wurden bisher nicht zur Ertragssteigerung, sondern vor allem zur vereinfachten Bekämpfung schon Schädlingen und Unkräutern hergestellt. Beides ging, mehr oder weniger, in die Hose. Bei oder nach erhöhtem Glyphosat gibt's heute schon erhebliche Probleme. Bt-Mais scheint hingegen doch recht gut zu funktionieren. In beiden Fälle stellt sich aber das Problem, dass GVO Saatgut einfach sehr teuer ist und man dessen Vorteile oftmals gar nicht ausspielen kann, weil eben die Resistenz-Problematik und bei Gylphosat erhebliche Nebenwirkungen bestehen. Trotzdem gibt's genug Betriebe, die auf GVO setzen. Das sind dann oftmals jene, die gerne auf Berater usw hören. Trotzdem glaube ich, dass wir ersten schon recht ordentlich mit GVO durchseucht sind. Stichwort Soja, was vor allem die Veganer weniger freuen wird. *ggg* Zum anderen wird in Sachen GVO noch sehr viel kommen. Allerdings nicht so sehr auf Ebene der Agarrohstoffe für die Lebensmittelindustrie (die spielen sich lieber mit GVO-Hefe für Bier, was heute schon usus ist), sondern eher denk ich da zB an den GVO-Erdapfel, der in der Stärkeproduktion erhebliche Vorteile bringt. Und spätestens wenn GVO Pflanzen gleichzeitig auch schon Medikamente herstellen. (Insulin-Kartoffel), werden alle Dämme gegen GVO gebrochen sein. Daher glaube ich, dass GVO im Pflanzenbau nicht aufzuhalten sind, bzw. eh schon da sind. Was man davon halten soll? Keine Ahnung. Wie soll man sich schon eine Meinung bilden könne, bei einem solch komplexen Thema? Derzeit ist die Entscheidung für unsereins noch einfach: Dagegen, weil's nix bringt. Das könnte sich in nacher Zukunft jedoch schnell ändern. Ich warte schon auf Frost-resistenten Mais und Soja. :D Viele Grüße, Thomas Viele Grüße, Thomas |
|
|
Name: mfj antwortet um 11-09-2008 11:59 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck @ Meine gute Theres, Deine Ausführungen klingen mehr nach Argumentationsnotstand und Verunsicherung als von Gegenwehr, von der Biolixen Antwort ganz zu schweigen. Es ist eben die Sichtweise des Betrachters und auch der Möglichkeit über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Gentechnologie aus dem kleinen, aber wohlbeschenkten Österrreich zu betrachten, ist halt wie wenn Du auf den Misthaufen steigst, und Du Dir vormachst - ich stehe am Dach der Welt. Das reicht für eigene "Kübelpflanzungen" zwar aus, dem dürregeplagten Afrikaner bringt das aber keinen Tropfen weiter... Biolandbau ist eine Nische - getragen und gewollt in Wohlfahrtsstaaten, Weltweit völlig daneben und unbrauchbar. Das hat sogar die Alpen Adria Universität Klagenfurt mit seiner Betrachtung des Szenarienanalyse der Sozialökologische Dimensionen der österreichischen Ernährung zugeben müssen. Der Biologische Landbau würde 40 % MEHR Fläche beanspruchen. Dabei würde der Ing. Biolix noch den Rinderbestand kürzen, was bedeutet das noch weniger organischer Dünger zur Verfügung steht. Wie er diesen Mißstand dann lösen will, bleibt vorrest offen....vielleicht werden dann Bio-Gewitter Gebetsabende veranstaltet - dass wenigstens ein bischen N von oben kommt. |
|
|
Name: beginner antwortet um 11-09-2008 12:23 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck @mfj.... Fliegerei mit Gentechnik zu vergleichen beweist mir, dass du wirtschaftlich vielleicht grosse Sprüche klopfen kannst, aber kein Herz und keine Augen für das reale Leben hast. Ein Flugzeug stürzt ab und es snd 200 Tote... Das Genprojekt stürtzt ab und ....ich möchte gar nicht weitersprechen...man kann ja hier keine Grenze setzen....könnte bis zum Tod aller führen...oder gibst du mir die Garantie, dass der Gentechnikfrass und der Gentechniksamen an meinem Zaun stehen bleibt? Unkraut mit rein zu ziehen bestätigt das oben erwähnte Blicklicht, dass du abgibst.. Schade beginner |
|
|
Name: Gourmet antwortet um 11-09-2008 12:45 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck @beginner Leute die ständig nur vor neuen Technologien warnen, bringen halt auch nicht wirklich was zusammen. Unseren heutigen Lebensstandard haben wir denen zu verdanken, die in den letzten Jahrhunderten etwas riskiert haben und nicht auf die Bedenkenträger gehört haben. |
|
|
Name: beginner antwortet um 11-09-2008 12:51 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck @Gourmet Das stimmt! Für mich ist es aber mehr "alles riskieren" als "etwas riskieren"....und da sehe ich das Problem. dazu noch, dass man hier noch nicht mehr mal die Wahl haben wird, ob man das auch will oder nicht! mfg beginner |
|
|
Name: mfj antwortet um 11-09-2008 12:56 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Tja, Beginner ... der Herr sprach schon in Gleichnissen - aber Ihre Ohren waren taub. Ich hätte auch das Gleichnis vom "zuversichtlichen Sämann" bringen können. Aber auch hier kamen die Jünger zu ihm und sagten: Warum redest du in Gleichnissen? Und Jesus antwortete: Wer Ohren hat, der höre! ...heute müßte man sagen: wer Augen hat, der lese (am besten ohne Ideologie-Brille, Beginner) |
|
|
Name: leitnfexer antwortet um 11-09-2008 13:56 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck @mfj dort wo sich in der "dritten welt" die gentechnik ausbreitet, nimmt hunger und elend für die bevölkerung immer mehr zu! dort war zuvor alles "bio" weil halt seit jahrtausenden so gemacht. jetzt werden da regenwälder gerodet, früchtbare böden geplündert und lebensgrundlagen zerstört, um für ein paar jahre raundup-soja anzubauen und dan steppe zu hinterlassen! aber gvo kann ja die welt ernähren? lg leitn |
|
|
Name: mfj antwortet um 11-09-2008 14:06 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck
...dann leg mal Fakten auf den Tisch? Leitnfexer Kapitalismus, Ausbeutung, Macht und Korruption ist keine Neuentdeckung/Züchtung durch die Gentechnik ! |
|
|
Name: leitnfexer antwortet um 11-09-2008 14:10 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck "Kapitalismus, Ausbeutung, Macht und Korruption ist keine Neuentdeckung/Züchtung durch die Gentechnik !" das stimmt, aber die konzerne wissen genau wie man auf diese "altbewährten mittel" zurückgreifen kann.... |
|
|
Name: theres antwortet um 11-09-2008 15:37 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Ja genau, gourmet, nur immer feste voräwrts. Was hab ich schon alles für vollmundige Versprechungen der Gentechnikindustrie gehört- am Anfang haben wir das sogar geglaubt- Mais, mit höherem RP-Gehalt, imun gegen Schädlinge, die Frosthärte kann damit gesteigert werden, die Trockenressistenz durch die Schliessung der Spaltöffungen, die Salztoleranz kann damit erhöht werden, verlängerte Haltbarkeit mit diversen Genen- es geht immer darauf hinaus, dass Bedenkenträger sich darüber Gedanken machen- aber sie sollen es nicht, es reicht, wenn die Landwirtschaft fleissig arbeitet und die Konsumenten all das abnehmen, was uns als Segnung angedreht wird. @mfj, sag nichts über meine Kleinparzellen und Versuchsflächen und Kübel, was sich bewährt, wird auf dem Betrieb dann in grösserem Umfang umgesetzt. Auch wenn wir nicht an deinen Grossbetrieb heranreichen, denken und schauen können auch Kleinbetriebe ;.)))) Ausserdem was im Verhältnis an Gemüse wächst, da werden wir als Ackerbauern sowieso sehr nachdenklich. Ja ja, jetzt kommt wieder das Welthungerproblem, sollen sich doch die Leute in den Slums auch noch Nahrungsmittel leisten können- wo doch die Gentechnik die Lösung des Hungers daherbringt. Zuvor treibt man die Leute in die Städte, nimmt ihnen ihre Lebensgrundlagen auf dem Land weg und dann solls die Gentechnik wieder richten. Ach ja, das Beste kommt noch, es gibt Pflanzen, die sich ihren eigenen Stickstoff selbst erzeugen, aber nicht von den Händen der GVO-Firmen hergestellt, sondern das machen die Pflanzen schon seit Jahrtausenden. Aber so wie ich dich kenne, wirst du auf die Bäuerleins noch soviel einreden, dass sie dir deine Märchen abkaufen. Oder das Handtuch werfen, damit du ihre Flächen bewirtschaften kannst :-))))) |
|
|
Name: traktorensteff antwortet um 11-09-2008 17:23 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Lieber mfj: Danke für den Link, das "lesenwerte Interview" ist wirklich lesenswert. Mir ist übel geworden, welche Aussagen der 93ig-jährige Professor Borlaug (Amerikaner) von sich gibt. Da kann man nur die Hände über den Kopf schlagen, als fadenscheinig, unsinnig bis lächerlich würde ich die Aussagen beschreiben. Jetzt weiß ich, woher du deine Ansichten hast. Manche Aussagen von diesem Herrn kann man 1 zu 1 in deinen Kommentaren wiederfinden. Deine Argumente scheinen ausschließlich von diesem Text abzustammen. Nichts desto trotz kannst du uns anscheinend KEINE Argumente FÜR Gentechnik bringen. Warum soll man Gentechnik überhaupt brauchen? Fakt ist, dass Gentechnik keine Lösungen bieten kann, die nicht auch auf herkömmlicher Art und Weise zustande kommen könnten bzw. bereits gelöst wurden. |
|
|
Name: biolix antwortet um 11-09-2008 18:32 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Weisst mfj, jeder der hier mit liest sieht auf welche Argumente du eingehst und auf welche nicht...kommst immer mit dem selben "über die Bio Nische"... du der Biolandbau hat dich schon Jahrhunderte bewährt, der konv. Intensive noch gar nciht so lange, und wird sich meiner meinung durch seine energieintensität und Chemieeinsatz nicht mal mehr ein paar Jahrzehnte halten... In den Ländern des Südens gibts derweil schon zig beweise das natürliche biologische LW auf lange Sicht höhere Erträge erwirtschaften lassen eben über Bidenfruchtbarkeit...das gilt natürlcih auch bei uns, nur in Ländern des Südens mit extrem Wetterbedingungen wirkt sich die chem. LW noch schneller negativ aus... Thers beschreibt es ja schön, du gehst nicht daruf ein, genauso wie du am gedanken der Dünger GVE hängst obwohl wie um das 10 Fache mehr Bodenlebenwesen GVE haben die das zehnfache SCheissen udn viel viel besser sind als die "oberflächlichen" oder sogar eingeackerten Dünger GVE ;-)))) bei traktorsteff bin ich voll, habs auch ein wenig überflogen das Interview... Also Kopf hoch mfj, Bio gehört die Zukunft, weil sie einfach die Zukunftsfhäigste LW Methode ist, und schon lange nichts mehr mit Ideologie zu tun hat... schon mehr glaube ich das immer mehr die Konv. LW einen Ideologie der Technikgläubigkeit bis in den Tot braucht, inkl. nicht erkennt wo sie eh schon steht wenn sie so weiter macht.. ach ja das beste Satz vom Professor war, das den Bauern das immer am meisten gebracht hat.. ja siehe Preise und den Stellenwert der LW in der Gesellschaft den wir heute haben. ;-( lg biolix |
|
|
Name: mfj antwortet um 11-09-2008 19:07 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Na, jetzt seid Ihr richtig nervös – auf Fakten vom Leitnfexer warte ich zwar noch, aber vielleicht sind ja noch am wachsen. Zum Glück bin ich ein geduldiger Mensch. Die Vorteile der Gentechnik, habe ich Styrian schon geschrieben – das muss ich nicht dauernd wiederholen, auch wenn Dein ING. Kurzzeitgedächtnis es bräuchte, lieber Biolix. Weißt Du Traktorensteff, Kartoffelzählen kann man 1 zu 1 übernehmen – Bildung nicht. Natürlich bin ich auf Expertenmeinungen angewiesen, Studien erfreuen mein Gemüt ebenso sehr. Es zusammenzutragen, zu mixen mit der eigenen Erfahrung ergibt mfj ? Wo und wie bildest Du Dir Deine Meinung – sofern Du eine eigene hast ? Wie könnt Ihr eigentlich eine Meinung oder Wissen über eine Wissenschaft bilden, die Ihr weder kennt ausprobiert, begutachtet – ja nicht mal gesehen habt. Habt Ihr nicht „Bammel vor soviel Jungfräulichkeit“? Mein nicht verstandene Gleichnis vom Bäcker der über den Flugzeugbau philosophiert...zeigt bei Euch die gleichen Symptome ! Warum Biolandbau immer wieder als Argument erscheint, hat den Grund das bis zum Jahre 1960 die Landwirtschaft in Europa so betreiben wurde, wie sie jetzt der Biolandbau weiterführt. Hungersnöte, schlechte Ernährung, Vitaminmangel und Entzugserscheinungen waren das Bild. Eine weltweite Biolandwirtschaft ist weder realistisch noch wünschenswert, Biolix Aber auch hier bist Du einer Antwort schuldig geblieben, wer denn überleben darf ? wieder kein Schauermärchen |
|
|
Name: biolix antwortet um 11-09-2008 19:45 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Der link ist toll, ich such dir gleich den wo die gesamte BT baumwollernte vor 1-2 jahre komplett kaputt ging... ja du glaubst mit dem heutigen Standard fallen wir mit Bio Landwirtschaft ins 19 Jahrhundert zurück, da unterschätzt du die BiobäuerInnen aber sehr... aber ich kann dir dann garantieren das wir es alle in 22 Jahrhundert schaffen, du auch mit gentech und soweiter ;-))) lg biolix |
|
|
Name: biolix antwortet um 11-09-2008 19:55 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck allein wenn man das liest braucht man nciht nervös werden, eher nur besorgt ... http://info.kopp-verlag.de/news/gvo-baumwolle-von-monsanto-bringt-toedliche-pflanzenschaedlinge-nach-indien.html GVO-Baumwolle von »Monsanto« bringt tödliche Pflanzenschädlinge nach Indien F. William Engdahl »Monsanto«, der weltgrößte Lieferant genetisch veränderter sogenannter GVO-Samen, wird beschuldigt, einen tödlichen Pflanzenbazillus, der allgemein als »Schmierlaus« bezeichnet wird, mit der genveränderten Bt-Baumwollpflanze nach Indien und China eingeführt zu haben. Seit 2007, nach der Übernahme des Unternehmens »Delta & Pine Land« in Scott, Mississippi, hält »Monsanto« weltweit die meisten Patente auf verschiedene Arten von GVO-Baumwollsamen. Bei der Berichterstattung in der Finanzpresse über die Übernahme von »Delta & Pine Land« ging meistens der wichtigste Aspekt unter, nämlich dass »Monsanto« damit das exklusive Patentrecht auf die sogenannte Terminator-Technologie übernahm. Diese Kombination ist mehr als ein Grund, Alarm zu schlagen, besonders da die deutsche Regierung anscheinend die Zulassung für den Mon810-Mais von »Monsanto« erteilen will, trotz aller Anzeichen dafür, dass dieser ungeheuren Schaden anrichten kann, und trotz der Tatsache, dass ihn die französische Regierung nach wie vor verbietet, bis umfangreiche Gesundheitstest seine Unbedenklichkeit erwiesen haben. Der Fall Indien ist ein erneuter Hinweis darauf, dass ein finsterer Plan hinter der weltweiten Verbreitung von GVOs steckt. Kishor Tiwari, der Präsident der landwirtschaftlichen Interessenvereinigung Vidarbha Jan Andolan Samiti (VJAS) schreibt, die Schmierlaus sei ein Schädling, der mit der von Monsanto vertriebenen Bt-Baumwolle ins Land gekommen sei. In der kommenden Saison werde sie eine sehr große Fläche und fast die gesamte Ernte befallen; im nächsten Jahr könne sie nicht nur die Baumwollernte, sondern auch andere Nahrungsmittelernten heimsuchen. VJAS bedrängt den indischen Premierminister Manmohan Singh, Monsanto-Bt-Baumwollsamen zu verbieten und so die Krise zu stoppen, die die Landwirtschaft in West-Vidarbha trifft, wo mehr als drei Millionen notleidende und verschuldete Baumwollbauern leben. Das Londoner Institute of Science in Society (ISIS, Institut für Wissenschaft in der Gesellschaft) hat einen Brief von Ram Kalaspurkar veröffentlich, der sich auf eine Studie bezieht, wonach »organische Baumwolle in Indien der Bt-Baumwolle überlegen ist«. Sie setzen sich dafür ein, zur organischen Baumwolle zurückzukehren, man sollte nicht in die Falle der Bt-Baumwolle tappen. In dem vom ISIS veröffentlichten Artikel gibt es Fotos von Pflanzen mit Schmierlaus-Befall. Alle befallenen Felder trugen das Etikett Bollgard, ein von Monsanto hergestelltes genetisch spezifisches Schädlingsbekämpfungsmittel, das bei ihrer GVO Bt-Baumwolle wirksam sein soll. Vor der Einführung von Monsanto Bt-Baumwolle hatte es in der Region nie einen Befall mit Schmierläusen gegeben. Die Schmierlaus wurde zwei Jahre zuvor auch in China gefunden. Nach dem Absterben der Baumwollpflanzen geht die Laus auf benachbarte Pflanzen über. Es wird berichtet, dass sie bereits auf das sogenannte Congress-Unkraut und andere Unkräuter und Feldfrüchte auf nahegelegenen Feldern übergegriffen hätte. Monsanto behauptet, das von ihr hergestellte Pestizid Bollgard sei sicher, indische Bauern sehen das anders. In der Provinz Tamil Nadu fordert die Bezirksregierung von der Firma Mahyco, die Samen für GVO-Baumwolle produziert, bereits Schadensersatz für die Bauern wegen des Ausfalls der Baumwollernte in dieser Saison. Die Ernte von Bt-Baumwolle in Dharampuri, dem größten Baumwollanbaugebiet in dem Bundesstaat, ist ausgefallen. Die Bauern und die örtliche nichtstaatliche Organisation Pasumai Vakatan hatten sich schon beim Steuereinnehmer und später auch bei Duraisamy, dem für Dharampuri zuständigen Direktor für Landwirtschaft, beschwert. Duraisamy hatte am 22. Dezember 2006 die Wissenschaftler an der Landwirtschaftlichen Universität Coimbatore gebeten, die Fakten zu bestätigen. Die Wissenschaftler nahmen Bodenproben von den Anbauflächen und von dem ausgesäten Saatgut. Der Landwirtschaftsminister von Tamil Nadu, Veera Pandi Arumugam, bestätigte: »Die Behörden haben mich darüber informiert, dass ungeeignetes Saatgut für die Probleme verantwortlich ist. Ich habe angeordnet, dass es dem besagten Unternehmen in Tamil Nadu untersagt wird, Saatgut aller Art zu verkaufen. Wir haben das Unternehmen angewiesen, den betroffenen Bauern eine Entschädigung zu bezahlen.« In ganz Indien begehen Bauern Selbstmord, weil sie vor dem Bankrott und damit öffentlicher Demütigung stehen, da sie der Reklame von Monsanto und anderen GVO-Saatgutlieferanten geglaubt haben. Im Baumwollanbaugebiet von West-Vidarbha wurden in den ersten vier Monaten 2007 insgesamt 350 Selbstmorde von Bauern gezählt. In diesem Gebiet wird Bt-Baumwolle von Monsanto angebaut. Die indischen Saatguthändler vor Ort, die mit multinationalen Unternehmen wie Monsanto zusammenarbeiten, handeln als Geldgeber, die den verschuldeten Bauern Bt-Baumwollsamen auf Kredit geben und ihnen versichern, die nächste Ernte werde genug abwerfen, um die Schulden zu bezahlen. Seit Monsanto in Indien seine GVO-Bt-Baumwolle eingeführt hat, haben viele indische Bauern Selbstmord begangen. 2007 waren aber 95% der Baumwollbauern in der Gegend aufgrund schlechter Ernten und gefallener Marktpreise nicht in der Lage, zu bezahlen. Die Banken weigern sich, den in Verzug geratenen Baumwollbauern neue Kredite zu gewähren. Gleichzeitig vergibt Monsanto aber großzügige Kredite zu lukrativen Bedingungen an Samenhändler, die dann ihrerseits unschuldige Baumwollbauern zwingen, dies ungeeignete BT-Baumwollsaatgut zu kaufen. Die meisten der 2500 Baumwollbauern, die seit 2005 in diesem Gebiet Selbstmord begangen haben, gehörten zu den Kein- und Kleinstbauern, die sich zum Anbau von Bt-Baumwolle entschlossen hatten. Indische Bauernverbände werfen Landwirtschaftsminister Sharad Pawar vor, in der Gunst von Monsanto zu stehen (sprich: bestochen zu werden). Laut Monsanto ist alles in Ordnung Wie ich in meinem Buch Saat der Zerstörung: Die dunkle Seite der Gen-Manipulation ausführlich beschrieben habe, ist Monsanto für seine Lügen, Vertuschungen und Verdrehungen wissenschaftlicher Fakten über die Gefährlichkeit ihrer Produkte bekannt. Die Firma wurde bei der Fälschung von Statistiken über tödlich verlaufene Krebserkrankungen bei ihren Angestellten ertappt, die der tödlichen Chemikalie Dioxin ausgesetzt waren. Sie weigerte sich, die toxische Wirkung ihres Produkts Agent Orange zuzugeben, die sie während des Vietnamkriegs für das Pentagon produziert hatte und die Ende der 1960er-Jahre zur Entlaubung riesiger Waldflächen in Vietnam eingesetzt worden war. Sie ist wiederholt der Lügen über die Auswirkungen ihrer GVO-Pflanzen auf die Ökologie von Menschen und Pflanzen überführt worden. Auf ihrer Internetseite behauptet die Firma Monsanto, »die Bollgard II-Technologie bietet Baumwollanbauern effiziente und effektive Schädlingsbekämpfung mit geringerem Einsatz von Pestiziden als bei der konventionellen Baumwollernte«. Das ist nur ein Beispiel für falsche Propaganda von Monsanto. Rhea Gala berichtet aus dem südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh: »In den fruchtbaren Gebieten von Andhra Pradesh hatten Monokulturen des ›weißen Goldes‹ – die ertragreichen Hybride der Baumwolle aus der ›Grünen Revolution‹ – den Bundesstaat bereits vor der Einführung von genveränderter Bt-Baumwolle in die Pestizid-Hauptstadt der Welt verwandelt. Aber jetzt schließt sich der Kreis der Revolution, denn mehr und mehr Bauern entschließen sich, organische Anbaumethoden zu verwenden, die zwar weniger ertragreich, dafür aber gesünder und wirtschaftlich lohnender sind.« In ganz Indien kehren immer mehr Bauern zu einem chemiefreien organischen Anbau zurück. Sattemma, Präsidentin einer Frauen-Selbsthilfegruppe, berichtet, ihre Familie habe früher Bt-Baumwolle von Monsanto angebaut: »Ich war nie glücklich mit der Bt-Baumwolle. Im Dorf sind einige Ziegen gestorben, nachdem sie auf abgeerntete Bt-Baumwollfeldern gegrast hatten. Dann waren das noch die Schädlingsbekämpfungsmittel. Zu Hause wurden wir deswegen krank. Seit wir sie nicht mehr benutzen, geht es uns allen viel besser. Wir geben auch viel weniger Geld für Medizin und Ärzte aus. Insgesamt bin ich heute viel glücklicher.« Die Wahrheit über die »Grüne Revolution« Während der indischen »Grünen Revolution« in den 1960er-Jahren führten die Rockefeller- und die Ford-Stiftung mit Hilfe der US-Agribusiness-Unternehmen DuPont, Dow und Monsanto moderne amerikanische Agribusiness-Techniken in die indische traditionelle Landwirtschaft ein, darunter Mechanisierung, chemische Düngemittel sowie Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel. In den ersten ein oder zwei Jahren sah es so aus, als stiege der Ernteertrag erheblich an. Doch dann sanken die Erträge wieder; ein höherer Einsatz von Pestiziden zur Bekämpfung von Insekten wurde nötig. In den vergangenen Jahren sind neben Monsanto auch die Großkonzerne Bayer, Syngenta und DuPont in Scharen nach Indien geeilt, wo sie Saatguthändler vor Ort anheuern, die den Dorfbauern auf Kredit im »Paket« von ihnen gelieferte Hybridsamen, Düngemittel und Schädlingsbekämpfungsmittel verkaufen. Das Saatgut ist patentiert und zwingt die Bauern, jedes Jahr neues zu kaufen. Ihnen ist vertraglich untersagt, einen Teil der vorhergehenden Ernte für die neue Aussaat zurückzulegen, wie es Bauern seit Jahrtausenden tun. Sie sind praktisch zu »Saat-Sklaven« von Monsanto und den anderen Konzernen geworden. Anschließend müssen die Dorfbewohner ihre Ernten an die Mittelsmänner der Händler verkaufen, damit sie ihre Kredite zurückzahlen können. Wie Bauer Malliah erklärt, ist der Kredit für Kleinbauern äußerst riskant. »Vor wenigen Jahren gab es einen schweren Hagelsturm«, sagt er. »Er zerstörte die gesamte Ernte. Einige Bauern in der Gegend hatten ihre chemischen Pestizide und Düngemittel auf Kredit gekauft. Sie haben ihre Ernte verloren, aber jetzt hatten sie die doppelte Schuldenlast und keine Möglichkeit zur Rückzahlung der Schulden.« Nur allzu oft ist diese erste Zahlungsunfähigkeit der erste Schritt in die Schuldenfalle, die die Bauern in die Verzweiflung und schließlich zum Selbstmord treibt. Es gibt aber noch andere Probleme mit dem Chemieeinsatz in der Landwirtschaft. Pestizide werden häufig in viel zu hoher Dosierung ausgebracht. Viele Bauern sind Analphabeten und können die Gebrauchsanweisungen nicht lesen. Andere erhöhen die Dosis, weil sie versuchen, resistent gewordene Schädlinge bekämpfen. Studie belegt: Organische Baumwolle besser als Bt von Monsanto Bisher hat die indische Regierung den Baumwollanbau mit massivem Einsatz von Chemikalien bundes- und landesweit unterstützt, und das war das falsche Signal an Indiens Bauern. Fälschlicherweise wird damit geworben, GVO-Baumwolle sei der Weg, den Einsatz von Pestiziden zu verringern; das ist einer der vielen Gründe, warum Bauern dem Druck nachgeben, GVO-Baumwolle anzubauen. Ursprünglich dachten die Bauern, dass die Methoden der industriellen Landwirtschaft Zeit einsparten und weniger Kenntnisse über Bodenbeschaffenheit und Schädlinge erforderten. Doch schon bald erwiesen sie sich jedoch als endlose Tretmühle. Diese Methoden laugten die Böden aus, erschöpften knappe Wasservorräte und führten zur Ausbreitung von Baumwoll-Schädlingen, die sich die Bauern in ihren schlimmsten Albträumen nicht hätten ausmalen können. Gleichzeitig sanken Ertrag und Profit zunehmend. Die Forschungsergebnisse plädieren für den Anbau von organischer Baumwolle. Eine Studie mit dem Titel Bt-Baumwolle gegen giftstofffreies Baumwollmanagement: Ergebnisse einer Studie des Zentrums für Nachhaltige Landwirtschaft 2004–2005 vergleicht Bt und (giftstofffreie) NPM-Baumwolle in Andhra Pradesh. Die Ergebnisse sprechen eindeutig für die organische Baumwolle. Unzählige Nützlinge, quasi »nützliche Insekten«, werden von der GVO-Bt-Baumwolle getötet. Diese Nützlinge aber sind Räuber, die die meisten Schädlinge vertilgen. Diese Forschungsergebnisse sind das genaue Gegenteil von dem, was Monsanto behauptet, denn die Studie »berichtet schlüssig, dass Bt-Baumwolle anfälliger für Pflänzenschädlinge und -krankheiten ist, und das es bei giftstofffreier Baumwolle mehr Nützlinge gibt. Sie berichtet auch, dass die Kosten der Schädlingsbekämpfung bei Bt-Baumwolle 690 Prozent höher sind als bei giftstofffreiem Anbau; außerdem sind die Kosten für das Saatgut bei Bt-Baumwolle 355 Prozent höher als bei den konventionellen Sorten.« |
|
|
Name: biokartoffel antwortet um 11-09-2008 20:43 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Immer wenn ich die Beiträge von mfj lese, muss ich den Kopf schütteln, und zwar von links nach rechts usw.!!!! Hast du eigentlich Kinder? Denkst du an die kommenden Generationen? Du schreibst zb. das Bio mehr Fläche benötigt um die Welt zu ernähren.... gerade die konventionelle Landwirtschaft sorgt dafür dass die fruchtbaren Flächen immer weniger werden, ganz besonders in trockenen Gebieten!! Abholzung -> Erosion -> Wüste!! Durch die Abholzung der Bäume verschwindet die Feuchtigkeit, die Erosion zehrt an den wichtigen Humusvorräten, in der Wüste kann kein Pflanzenwachstum mehr stattfinden, selbst wenn man wieder versuchen würde das in Ordnung zu bringen würde das Jahrzehnte wenn nicht noch länger dauern. mfg |
|
|
Name: styrian_cro antwortet um 11-09-2008 20:45 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck also diese ertragszahlen die du mir nennst lieber mfj sind ja lächerlich, weizen 2,8 t/ha ist das jetzt gentechnik oder nicht?da erwirtschaftet dein vielgescholtener biolix mit 4t weizen noch mehr und dass ganz ohne kunstdünger,pestizide und GVO. find es aber toll von dir wie du dich reinsteigerst und daten heraussuchst, ist lobenswert. ich frage mich was hat der durchschnittliche bauer von der GVO? einen besseren verdienst?lebensqualität?diese antwort bist du mir no schuldig! |
|
|
Name: Gourmet antwortet um 11-09-2008 22:31 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck @biokartoffel Ich kann Dir jetzt nicht ganz folgen. Hier in Mitteleuropa gibt es schon sehr lange Landwirtschaft. Wenn konventionelle Landwirtschaft so schlecht für den Boden wäre, dann müssten viele Flächen hier längst unfruchtbar und verwüstet sein. Wenn ich durch das Land fahre kann ich beim besten Willen diese Flächen nicht ausmachen. Haben die Biobauern es wirklich nötig, den Weltuntergang herbeizureden, um ihre Produkte verkaufen zu können? |
|
|
Name: Fadinger antwortet um 11-09-2008 23:16 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Hallo! Tja, wenn hier in Mitteleuropa die konventionelle Landwirtschaft nicht sehr lange (zu 99%!!!) nachhaltig und mehr oder minder nach biologischen Maßstäben abgelaufen wäre, könntest eventuell durch eine Karstlandschaft fahren .... Gruß F |
|
|
Name: mfj antwortet um 12-09-2008 01:20 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Einfach köstlich wie Biolix sein geimpftes Taschentuch im Wind wedelt und Anerkennung und Zuneigung sucht. F. Engdahl seines Zeichen Journalist, Buchautor über das Werk die „Saat des Bösen“ Pazifist, Organic Leader (Bio-Anhänger und Representant),Ehrenmitglied bei Greenpeace.... Warum lässt Du nicht gleich den Papst die „Jungfraugeburt“ untersuchen ? Also die alte Leier noch mal über Indien: Bauern sterben, bringen sich um – Behörden blocken, und Gentech-Gegner analysieren. Was ist passiert ? Liegt das Kernproblem nicht auch oder viel eher in einer deregulierten Agrar- und Finanzwirtschaft? Wucherzinsen? Der Tatsache, dass die Baumwolle nicht teurer wird, dass wir Agrarprodukte (auch Öko!) subventionieren und von Anderen den Abbau von Subventionen erwarten - die österreichische Kuh bekommt z. b. mehr Subventionsgelder als ein Durchschnittsinder verdient. Vielleicht sollte man weniger auf Monsanto zeigen und sich eher an das eigene, preiswerte (Baumwoll-)hemd mit dem Aufdruck „Gendreck weg“ fassen. Leider muss ich einsehen, dass man Euch jeden Bären aufbinden kann, je dicker die Unwahrheit umso lieber kuschelt man sich hinein. Würde Greenpeace vorschlagen, den Ozeanspiegel zu senken, damit die Robben nicht so weit schwimmen müssen – Ihr würdet gerne Wasser schöpfen. Dummheit braucht keinen Dünger um zu wachsen. die wahre Indienvariante P.S. War gerade auf der Werbetour: Bio sucht Bauer War eine interessante Diskussion; der Fleckerlteppich Biolandwirtschaft und seine Ausnahmen. Ich war auch ganz brav - und habe nur gefragt ;-)) Sie würden mich gerne in Ihren Kreis aufnehmen - was meint Ihr ? |
|
|
Name: beginner antwortet um 12-09-2008 07:29 auf diesen Beitrag |
 |
 Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Ich empfehle folgenden Film: http://video.google.com/videosearch?q=endgame&emb=0 Es ist zwar nur ein kleiner teil über Genmanipulation drin aber die Zusammenhänge leuchten dafür gründlich ein! Bei dem Film wird klar, was Gentechnik für einen Zweck hat.... mfg beginner |
|
|
Name: biolix antwortet um 12-09-2008 07:52 auf diesen Beitrag |
 |
Tagebuch
|
Gentechinsdustrie kommt nicht vom Fleck Mogen ! ja von wem kommen den deine Infos, von monsanto und Co glaub ich , oder einer Wirtschaftstreuen Schweizer WEltwoche... ;-)) ja und oben meinst noch Bio ist so streng, jetzt sagst wieder was von "ausnahmen", also was jetzt, was gibts für Ausnahmen in Vorarlberg ? ;-) klar nehmen wir jeden der die Vorschriften einhält, ist ja kein "Psaychotest für Monsantofreunde" vorgeschrieben... ,-) lg biolix p.s. aber hier noch aus einem Text der Entwicklungshilfe der sehr "ausgeglichen" scheint... Die wirklichen Probleme der Gentechnik geraten aus dem Blick Diese Probleme zeigen, dass die Einführung einer neuen Technologie wie der von genverändertem Saatgut, deren unkontrollierte Anwendung gravierende soziale, ökologische und ökonomische Schäden zur Folge haben kann, sowohl von einer effektiven öffentlichen Kontrolle als auch von Beratungsangeboten für die Nutzer begleitet sein muss. In vielen Entwicklungsländern ist das nicht gewährleistet, was Techniker und Agrarökonomen wie Qaim häufig nicht ausreichend beachten. Auf soziale, politische und ökonomische Risiken der Gentechnologie aufmerksam zu machen, die von der Industrie unter den Teppich gekehrt und von Ökonomen und Technikern unterbelichtet werden – dafür werden die zivilgesellschaftlichen watchdogs gebraucht. Es schadet allerdings ihrer Glaubwürdigkeit, wenn sie rechthaberisch jeder Stimme widersprechen, die nicht ihrer eigenen Überzeugung entspricht. Seit Ende Februar ist die indische Baumwollernte der Saison 2002/2003 vollständig eingefahren. Erst jetzt lässt sich nachprüfen, ob die schädlingsresistente Bt-Baumwolle ihren ersten Praxistest bestanden hat. Die letzten verfügbaren Angaben sind widersprüchlich. Laut „AgBioIndia Newsletter“ hat der Landwirtschaftsminister von Andhra Pradesh Anfang März im Fernsehen die Bt-Baumwolle als Reinfall bezeichnet, und die gentechnikkritische Organisation „Gene Campaign“ hat den indischen Landwirtschaftsminister dazu aufgefordert, Mahyco im Namen der geschädigten Bauern auf Schadenersatz zu verklagen.7 Dagegen weist Kameswara Rao von der „Foundation for Biotechnology Awareness and Education“ darauf hin, dass die Baumwollsaison 2002/2003 insgesamt schlecht gelaufen sei, nicht nur die Ernte der Bt-Baumwolle.8 Matin Qaim ist seit Mitte März wieder in Indien, um sich ein eigenes Bild zu machen – ein Vorhaben, das noch einmal verdeutlicht, wie verhärtet die Fronten sind: Devinder Sharma schreibt, Qaim solle sich seine neue Untersuchung und damit öffentliche Forschungsgelder sparen, da das gentechnikfreundliche Ergebnis ohnehin schon feststehe.9 Qaim dagegen lehnt es ab, seine Kritiker von Greenpeace dazu einzuladen, ihn zu begleiten und sich von der Seriosität seiner Arbeit zu überzeugen: „Ich arbeite nur mit ernstzunehmenden wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen“, sagt er, „und Greenpeace zähle ich nicht dazu.“ Was ist aber seit 2003 passiert, finde da nicht viel im WEB ? |
|
|
Name: theres antwortet um 12-09-2008 08:10 auf | |