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Das Märchen von den teuren Getreidepreisen Preisverfall bei Getreide alarmiert Landwirte 14.08.2008 | 13:22 | (DiePresse.com) Nach dem Milch-Konflikt droht in Deutschland ein neuer Aufstand der Landwirte: Sie bekommen immer weniger für ihr Getreide. Schuld daran ist unter anderem der Ölpreis. Fallende Getreidepreise machen den Bauern zu schaffen. Die Erzeugerpreise für Brotweizen seien seit Beginn der Ernte von 170 Euro pro Tonne auf 160 Euro pro Tonne gefallen. Ähnlich sehe es bei Brotroggen und anderen Getreidearten aus. Sehr niedrig seien die Preise im Vergleich zum Vorjahr: Bekam der Landwirt für eine Tonne Brotroggen vor einem Jahr mehr als 180 Euro, seien es jetzt gerade noch 140 Euro. Der Markt ist voll, die Speicher auch Ein weiterer Grund für die niedrigen Getreidepreise seien die weltweit hohen Ernteprognosen. So sei der Markt derzeit reichlich versorgt und es fehlten Exportmöglichkeit in Drittländer. Vor allem durch die hohe Ernte in der Schwarzmeerregion seien wichtige Absatzmärkte für heimisches Getreide blockiert. Außerdem hänge der Preis für Weizen auch vom Ölpreis ab. Denn Spekulanten an den Rohstoffbörsen setzen meist auf beide Produkte. Da der Ölpreis derzeit aber fällt, zieht er auch jenen für Weizen mit hinunter. Zugleich hätten sich Dünger, Diesel und Pflanzenschutzmittel enorm verteuert. Mehrausgaben für die Getreideproduktion um bis zu 10.000 Euro seien für viele bayerische Betriebe keine Seltenheit. Ein knappes Jahr Rohstoffspekulation hat genügt um den Biosprit-Gedanken wegen "extremer Verteuerung der Getreidepreise" zu beschädigen. Und sogar unsere links-grünen Bauern(ver)treter haben das fleißig rausposaunt. Dabie ist Biosprit DER einzige Weg um die Landwirtschaft am Leben zu halten. Statt dessen werden jetzt Atomkraftwerke gebaut.
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