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Stimmvieheinkauf

  Antworten: 20

Name: Christoph38 13-08-2008 09:17 nach oben

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Stimmvieheinkauf
Momentan packt unsere Regierung die Arbeitswut. Eine Seite schlägt ein Zuckerl vor, die anderen sind sofort dafür, packen evtl. noch eine Verbesserung drauf und schon erfolgt der Beschluss.
Beispiele: Pflegegeld, Vermögensgrenzen Pflegezuschuss, Zivildiener, Familienbeihilfe

Geld scheint derzeit überhaupt keine Rolle zu spielen. Wer die Zuckerl wohl bezahlen wird ?
Wieviele Wähler werden sich wohl kaufen lassen, durch diese Horuckaktionen ?
Name: Haggi antwortet um 13-08-2008 12:09 auf diesen Beitrag nach oben
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Stimmvieheinkauf
Das ist doch immer das selbe...

wartet mal, bis die auf die Idee kommen die AMA-Förderungen bereits im "Frühherbst" auszzuzahlen. Dann haben auch die Bauern ihr Wahlzuckerl erhalten.

Vor einem Jahr waren keine Wahlen, da hat sich jemand mit den Zinsen bis Weihnachten ein schönes Taschengeld gemacht. Damit kann heuer ruhig etwas früher ausbezahlt werden :-)))

So und nicht anders wirds werden...
Name: Halodri antwortet um 13-08-2008 13:03 auf diesen Beitrag nach oben
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Bei der letzten Wahl hat der Gusenbauer diese Wahlzuckerl ( keine Studiengebühren etc.) mit Erfolg angewandt. Die Erhöhung der Familienbeihilfe für Kinder in Ausbildung finde ich eine gute Sache, denn jeder weiß das da das Geldbörsel der Eltern besonders strapaziert wird. Nur hat da der Faymann der ÖVP mit der Ankündigung diese bereits vor der Wahl zu beschließen etwas den Wind aus den Segeln genommen.
Name: walterst antwortet um 13-08-2008 13:07 auf diesen Beitrag nach oben

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Ich lass mich schon kaufen.

Wie der Molterer jetzt in einer absoluten Notsituation (Wahlkampf) in wenigen Wochen das Geld herreißt, das vor kurzem noch gar nicht vorhanden war, beeindruckt mich schon.

Wenn diese neue Leistungsfähigkeit der Regierung nur einigermaßen über die nächsten Jahre gehalten wird, steht uns Großes bevor.

Walter
Name: Halodri antwortet um 13-08-2008 13:19 auf diesen Beitrag nach oben
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@ walterst
Für die ÖVP und insbesonders für Molterer geht es ja auch um vieles, denn es könnte durchaus sein das die nächste Regierung ohne ÖVP angelobt wird.
Name: tiroler007 antwortet um 13-08-2008 13:28 auf diesen Beitrag nach oben

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Und Österreich würde eine solche Regierung ohne der ÖVP sicher auch übertstehen. Denn das brauchen sich die fleißigen Parteisoltaten nicht einbilden das es ohne sie nicht geht.
Mfg
Name: Gourmet antwortet um 13-08-2008 13:41 auf diesen Beitrag nach oben
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@tiroler007
Das sehe ich auch so. Nachdem die meisten wichtigen Entscheidungen inzwischen auf europäischer Ebene fallen, kann die Regierung eines Nationalstaates eh nicht viel anstellen.

Name: grasi1 antwortet um 13-08-2008 14:14 auf diesen Beitrag nach oben
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Vielleicht wäre es auch gut so, wenn bei der nächsten Regierungsperiode keine ÖVP dabei ist!!


Name: grasi1 antwortet um 13-08-2008 14:17 auf diesen Beitrag nach oben
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Die glauben ja allen Ernstens, das es ohne sie nicht gehen würde.
Glaube kaum, das ohne ÖVP die Welt untergeht.
Name: edde antwortet um 13-08-2008 16:44 auf diesen Beitrag nach oben
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regierung ohne VP--was würden die bauernvertreter wieder alles aufführen ??
da könntens ja gleich eine sonderlinie nach wien einrichten zum fahren der demonstranten...
ich war auch anfang der achziger dabei als jungbauerndemonstrant im bösen wien--hätten wir heut die preise von damals-inflationsbereinigt-wir wären bestimmt reich...
(stier 31 schilling, schwein und ferkel teurer als jetzt, milch annähernd gleich als jetzt --löhne und gehälter rund verdreifacht)
mfg
Name: Halodri antwortet um 13-08-2008 20:42 auf diesen Beitrag nach oben
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Nun die deutschen Bauern haben unter der Grünen Künast damals schon ganz schön gestöhnt. Jede Menge zusätzliche Auflagen. " Das Tierschutzgesetz lässt grüßen ".

Hat irgendjemand schon von einem Programm für den Bauernstand von anderen Parteien als der ÖVP gehört?
Name: helmar antwortet um 13-08-2008 21:13 auf diesen Beitrag nach oben

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Aber sicher......strengere Auflagen, weniger "Förderung", Einheitswert an den Verkehrswert heranführen, und vieles mehr.........
Mfg, helmar
Name: Gourmet antwortet um 13-08-2008 21:16 auf diesen Beitrag nach oben
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@Halodri
Natürlich haben alle Parteien Programme für die Landwirtschaft. Mangels Wählern aus dem bäuerlichen Bereich sieht es natürlich überall anders aus. Ich hoffe, die ÖVP hat auch ein gutes Programm für die Landwirtschaft und nicht für den "Bauernstand". Die Stände-Politik ist nämlich schon längst vorbei. Wer heute so was anbiete, wirkt irgendwie "von Gestern".
Name: helmar antwortet um 14-08-2008 08:08 auf diesen Beitrag nach oben

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@Gourmet..du hast wieder mal mit wenigen Sätzen ins Schwarze getroffen.......Bauernstand ist zwar nichts schlechtes für Tradition, Brauchtum und auch z.T. für die persönliche Einstellung, solange das nicht übertrieben wird..........wenn aber bei manchen der Bauernhof/Bauernstand, wie immer der das dann definiert, über allem steht, dann sind das wohl meistens Leute welche irgendwo, und sei es im Menschlichen, ein Defizit haben.....
Mfg, helmar
Name: helmar antwortet um 14-08-2008 21:48 auf diesen Beitrag nach oben

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Ist mir schon ein paarmal aufgefallen.....bei Inseraten in welchen unser Herr Landwirtschaftsminister/Umwelt minister strahlt wie toll und gut.....steht dann "Ihr Lebensministerium"........warum denn nicht gleich? Denn bei einer gemeinsamen Agrarpolitik der EU bleibt ja für einen Landwirtschaftsminister eh nimmer viel Landwirtschaft übrig.....
Mfg, helmar
Name: grafeder antwortet um 14-08-2008 22:03 auf diesen Beitrag nach oben

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@ christoph

Ich glaube die Zuckerl sind schon lange bezahlt. Bei den hohen Treibstoffpreisen klingelts ordentlich in der Kassa des Finanzministers. Da beim Sprit alle fest einzahlen, kann man woanders leicht was locker machen.
Name: Hans_Gr antwortet um 15-08-2008 07:59 auf diesen Beitrag nach oben
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Guten Morgen!

Wie heißt es so schön, Wenn die Sonnes des Geistes tief steht, wirken auch geistige Zwerge wie Riesen.

Schönen Feiertag

Hans
Name: Christoph38 antwortet um 15-08-2008 08:46 auf diesen Beitrag nach oben

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@ grafeder
Der Pressesprecher vom Finanzminister hat die Sachlage ganz anders dargestellt, nämlich dass der Fiskus im Prinzip nichts davon hat, weil dafür andere Sachen weniger gekauft werden. Auf der homepage war sogar einmal zu lesen, dass der Steueranteil relativ gesehen gesunken sei.

Aber eh typisch wie es uns geht als Bürger, da glaubt man, dass bei den hohen Preisen der Fiskus kräftig zulangt und dann erklären uns die Medienprofis, dass wir das völlig falsch verstanden haben und dass mehr Steuern in Wahrheit weniger ist. Erinnert irgendwie an das neue Öpul.
Name: Gourmet antwortet um 15-08-2008 09:03 auf diesen Beitrag nach oben
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Wie wäre es, statt Bürgerglauben oder Medienprofis einfach mal selber zu überlegen. Die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer würden nur steigen, wenn die Menschen mehr Geld ausgeben (als mehr verdienen, Ersparnisse abschmelzen oder mehr Schulden machen) oder die höheren Treibstoffkosten (20% Mwst) durch weniger Einkäufe in Bereichen mit wenig oder gar keiner Mehrwertsteuer (Lebensmittel, Grundstücke) kompensieren. Das wird teilweise ja auch so sein.
Name: walterst antwortet um 15-08-2008 09:24 auf diesen Beitrag nach oben

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Gourmet, lass uns teilhaben am Ergebnis Deiner Überlegungen. Hat der Fiskus jetzt mehr oder weniger im Sack?

Walter
Name: Gourmet antwortet um 15-08-2008 11:35 auf diesen Beitrag nach oben
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@walterst

Ich habe keinen Grund nicht zu glauben, dass mehr Steuern hereinkommen. Vor allem deshalb, weil die Wirtschaft gut läuft, aber nur in geringem Anteil deshalb, weil die Energie teurer ist. Wie ich schon geschrieben habe, das ist nur eine Verschiebung der Ausgaben und damit des Umsatzsteuer-Aufkommens in einen anderen Bereich. Wenn mehr für Energie ausgegeben wird muss eben anderswo gespart werden und dort kommt dann weniger Umsatzsteuer herein.
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