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Landwirt Forum
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Es sind 13823 Diskussionen online
Selenmangel!
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Name: ALADIN antwortet um 21-07-2008 18:11 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Selenmangel! Wir haben seit 25Jahren Schafe und hatten wenig Probleme. Seit einigen Jahren waren immer mehr Lämmerverluste zu verzeichnen. Vorigen Herbst ließ ich dann ein Lamm untersuchen - eindeutig Selenmangel. Auch im Blut der Muttertiere wurde das Selbe festgestellt. Seit ich nun Selen extra dazugebe, sind die Lämmerverluste nahezu null. Ich habe auch schon von Selenmangel bei Kühen in unserem Bezirk gehört. |
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Name: baeuerin1 antwortet um 21-07-2008 19:36 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Selenmangel! Hallo Aladin, wir füttern jedes Jahr gleich und wir hatten ich glaube vor 2 Jahren extremen Selenmangel bei den Lämmern. Teilweise konnten die Lämmer nicht mal aufstehen - so arg war´s da. Sie sind dann trotz wochenlanger Hilfe qualvoll gestorben.....leider Seit dem haben wir bei unserer Mineralstoffmischung extra Selen dabei - seither haben wir keine Probleme mehr. Wäre aber wirklcih interessant woher das kommt.. Lg baeuerin |
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Name: lihp antwortet um 21-07-2008 20:40 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Selenmangel! Hallo Saba! Ich hab neulich mal gegoogelt wegen der Phytohormone in Soja.Und da war eine Story dabei,daß wenn Kinder zuviel von den Phytohormonen zu sich nehmen,dann fördert das Schilddrüsenerkrankungen im Erwachsenenalter. Glaub das war ein Münchner Prof.-weiß aber die Addi nimmer. Es muß nicht immer alles gut und richtig sein,was neu ist und scho gar ned,wenns aus der grünen Ecke stammt. Und vor allen Dingen spielen die Nerven stark rein bei so Autoimmungeschichten. |
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Name: theres antwortet um 22-07-2008 06:35 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Selenmangel! Hallo saba, nachdem jeder in unserer Familie mit der Schilddrüse Probleme hatte, bin ich stutzig geworden- wenn trotz jodiertem Salz, eben keiner Sojaernährung immer wieder die These von der Jodarmut unserer Böden seit der Eiszeit die Rede war- hab ich mich gefragt, was eben denn mit den vielen Generationen seit der Eiszeit passiert sein muss, sie sind weder verblödet, sondern haben Dome, Schlösser usw. gebaut. Mir ist damals ein Buch von Dr. Brukker über Jod in die Hände gefallen- und dann hab ich versuchsweise- Jadsalz durch Meer- und unbearbeitetes Steinsalz ersetzt, hab auf grösstmögliche Selbstversorgung umgestellt, unsere Tiere bekommen nur noch Steinsalz und Bergkern für die Salzversorgung. Hab mir Esskulturen andere Länder in Innlandsgebieten angesehen, der Zugang zu Meeresprodukten war früher auch nicht jedem möglich. Dabei bin ich auch viele Aussagen, Gedanken usw. gekommen- eine davon war, dass das Sonnenlicht auch eine Wirkung hat, es muss einen Zusammenhang zwischen Knochenaufbau, Sonnenlicht und Jodversorgung geben. Besonders in den Bergebieten, in denen das Licht im Winter sehr knapp war, waren früher die Menschen, die die ausgeprägten Jodmangelkröpfe und deren Auswirkungen zu tragen hatten. Wir versuchen, Jodzusätze nach Möglichkeit zu umgehen, nehmen nur noch Jod aus natürlichen Quellen ein- Braunalgen. Die Kühe sind im Sommer auf der Weide- der Zusammenhang mit Jod, Sonnenlicht und Selen ist mir auch schon gekommen, aber wie es zusammenhängt- weiß ich nicht. Die Zuführung eines einzelnen Spurenelements erscheint mir inzwischen fraglich, weil wir in ein Konzert eingreifen, wo wir nicht wissen, welches Zusammenwirken besteht. Im Sommer können wir auf die Selengabe verzichten, im Winter trau ich mir noch nicht, unsere Kühe ohne Selenzusatzversorgung zu lassen, weil die Kälber im Winter sonst einfach anfälliger sind. Ich hab bisher nur eine Vermutung über die Mangelerscheinung, aber solange ich noch nichts ausprobert hab, trau ich mir darüber noch kein Urteil fällen. Übrigens, jeder in unserer Familie hat eine normal funktionierende Schilddrüse bekommen. |
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Name: theres antwortet um 22-07-2008 18:59 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Selenmangel! Hallo Saba, das klingt ja nicht gut- von da aus gesehen hast du natürlich recht, dass der Kropf das geringere Übel wäre. Aber wenn angeblich durch die Jodierung des Speisesalzes 8ß % der Kröpfe verhindert werden, warum haben dann soviele einen Kropf. Sicher ist das nicht das grosse Problem eine kleine OP, danach Schilddrüsenhormone einnehmen, aber ich kenne zuviele, die nach einer OP mit den Stimmbändern gewaltige Schwierigkeiten bekommen haben und nach ein paar Jahren war dann der Kropf wieder gewachsen. Das jodierte Salz ist in der Wurst, im Käse, im Brot, in den ganzen Fertiggerichten und da sehe ich einfach die Gefahr der Überdosierung. Auch wenn es nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, es ist in zuvielen Lebensmitteln enthalten- Oder sollen wir soviel Jod erhalten, damit wir im Falle eines Falles gegen atomare Strahlung besser geschützt sind? Hast du keine Möglichkeit, etwas für die Schilddrüse zu tun? Wegen Sonnenlicht, bin ich auch nicht selbst drauf gekommen, sondern ein Lichtspezialist hat mir einen Buchtip gegeben. Ein amerikanischer Arzt hat über die heilende Wirkung des Sonnenlichtes ein Buch verfasst. Ich leg mich auch nicht in die pralle Mittagshitze, aber ansonsten versuch ich möglichst viel Sonne zu tanken, soll auch für die Knochen in Richtung Vit. D gut sein. Am Anfang war ich mir mit unseren Rindern auch nicht ganz sicher, aber inzwischen hab ich nicht das Gefühl, dass ihnen was fehlt. Im Steinsalz und Bergkern sind ja mit Sicherheit auch die Mineralien der Urmeere enthalten. Wünsch dir gute Besserung |
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Name: Kathi antwortet um 22-07-2008 19:30 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Selenmangel! Hallo ich finde es sehr interessant, dass immer wieder von (Alternativen will ich jetzt nicht sagen - aber mir fällt kein passendes Wort ein) der hohe Jodgehalt verteufelt wird, und wie schlimm und wie schrecklich - aber wenn man mit Normalmedizinern redet, wird von einem noch immer (und von ihnen zugegeben "unlogischen") Jodmangel bei dem Patienten gesprochen. Ich halte es nicht für Sinnvoll Salz vom Himalayer herzutransportieren, weil es einen Hype entspricht etc. Klar es gibt überall Krankheiten durch was weiss ich ausgelöst - aber wenn man einen Bienenallergie hat, kann man nicht auch die ganze Imkerei verteufeln - oder? Kathi |
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Name: 0815 antwortet um 22-07-2008 19:32 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Selenmangel! Selenmangel, eine Folge der Extensivierung der Landwirtschaft! Das hören die BIOS nicht gerne! Da ist immer was anderes schuld! Das aushungern der Böden zeigt eben die Folgen! |
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Name: theres antwortet um 22-07-2008 19:48 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Selenmangel! Hallo Kathi, warum Salz aus dem Himalaja??? Steinsalz gibts doch auch in unseren Landen, sogar sackweise für die Tiere und Bergkern auch gleich im grösseren Gebinde. Ich nehm nur kein normales Kochsalz mehr her. Wenn trotz dem vielen jodierten Spreisesalz noch immer von einem Jodmangel gesprochen wird, dann hab ich einfach ??????????????????????????? Hab ja selbst lange genug wegen Kropf auf Jodsalz geachtet- eine Freundin hat mir das Buch von Dr. Max Brukker über Jod zum Lesen gegeben. |
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Name: helmar antwortet um 22-07-2008 19:59 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Selenmangel! Mit Sonnenlicht das hat was für sich...ich kannte einige Menschen welche im Krieg, bzhw. in der Kriegsgefangenschaft allerlei Geschwüre und dergleichen u.a. wegen der Mangelernährung hatten. Und die haben erzählt, dass die russischen Lagerärzte diese Leute für ein paar Stunden nackt in der Sonne liegen liessen, und es hat sich beiden meisten eine Besserug eingestellt. Mfg, helmar |
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Name: theres antwortet um 23-07-2008 08:06 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Selenmangel! Hallo saba, die unfreiwillige Jodzufuhr ist ja nur ein Aspekt, es gibt noch genügende andere Anteile in der Nahrung, die wir ohne zu wollen aufnehmen- ich hab nicht wegen Jod auf Selbstversorgung umgestellt, sondern am Anfang waren es die Geschmacksverstärker, die Zusätze im Brot, usw. Auf der Rieder Messe hab ich an einem Stand eine Grafik gesehen, wieviel nur über das Brot im Laufe eines Jahres pro Person eigentlich nicht ins Brot gehörende Zusätze nichtwissend mitgegessen werden. Es weiß niemand, wie dieser ganze Mix an irgendwelchen Zuätzen in der Summe auf uns wirkt. Mit deiner Selenfrage hast du mich darin bestärkt, dass es mit Zusatz eines Minerals oder Spurenelements immer zu Verschiebungen im Mineral- und Spurenelementhaushalt kommt. Wir greifen in ein Geschehen ein, von dem wir nicht wissen, wie es eigentlich funktioniert. Ständig ist zu lesen, dass wir angeblich seit der Eiszeit ausgewaschene Böden hätten, sind wir denn von der Eiszeit nicht schon sehr lange entfernt- und wie haben die vor uns lebenden Generationen ohne diese Zusätze überlebt. Egal ob in Supermärkten, Discountern, überall wird die Theke mit den Zusätzen zur Nahrung immer langer- es wird inzwischen mit Nahrungsergänzungsmitteln schon mehr Umsatz als mit Lebensmitteln gemacht. @Helmar, mir ist erst mit der Nutzung der Sonnenergie für das Wasser und für Strom die Sonne bewusster geworden. Jeden Tag im Laufe des Jahres zu sehen, was an Wärme und Energie nutzbar ist, wie es sich im Laufe des Jahres verändert- man nimmt es so auch wahr, aber da war es dann plötzlich ablesbar und sichtbar. Wir haben unser Haus aus lauter Dummheit mit Enegiesparlampen ausgerüstet- und haben im Verlauf des letztjährigen Winters irgendwie gemerkt, dass es uns nicht gut geht. Ständige Kopfschmerzen, eine bleierne Müdigkeit, usw. Bin zufällig in einen Vortrag eines Lichtexperten gegangen und da ist mir erst der Wert des Lichtes, besonders des Sonnenlichtes wirklich bewusst geworden. Glas lässt bestimmte Strahlen des Sonnenlichtes nicht durch- und die fehlen uns besonders in der lichtarmen Jahreszeit. Auf dem Traktor mit Freiluftkabine hat man aus der Sicht der Sonnenstrahlung wenigstens eine Lichttankstelle, Brillen, Sonnenbrillen filtern ebenfalls die Sonnenstrahlen- |
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