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Prozessqualität im biologischen Landbau
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Name: biolix 20-07-2008 22:30 |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Nabend ! na schau was man da findet beim Umweltbundesamt... ,-))) für die Kritiker der Biolandbaues und was angeblich noch ncih bewiesen ist... lg biolix Prozessqualität im biologischen Landbau verglichen mit konventioneller Produktion Die bisher umfangreichste Übersicht über die ökologischen Vorzüge des biologischen Landbaus gibt eine FAO-Studie (El-Hage Scialabba & Hattam, 2002), die auf der Literaturstudie von STOLZE et al (2000) aufbaut. Die bisherige Datenlage aufgrund der Literatur ist als zusammenfassende Beurteilung des biologischen Landbaus in der folgenden Tabelle dargestellt. Bereich Prozessqualität im ökologischen Landbau Boden Höherer Humusgehalt, bessere physikalische Stabilität und besseres Wasserrückhaltevermögen -> geringeres Risiko für Erosion. Höhere biologische Aktivität, mehr Biomasse, rascheres Recycling von Nährstoffen, bessere Bodenstruktur. Höhere Mykorrhizierung. Wasser Kein Risiko von Pestizidausträgen in Grund- und Oberflächenwasser. Leaching-Raten für Nitrat wesentlich tiefer. Luft Treibhausgase sind reduziert, weniger reaktive organische Substanzen von Pestizidanwendungen. Tendenziell eine höhere CO2- Rückbindung in den Boden. Energie Deutlich geringerer Verbrauch an direkter (Treib- und Schmierstoffe) und indirekter Energie (Dünger- und Pestizidproduktion) pro Fläche. Energienutzungseffizienz (Energie pro Menge) hoch; mit Ausnahme weniger Kulturen höher als konventionell. Biologische Vielfalt (Biodiversität) Landwirtschaftliche genetische Ressourcen, inkl. Insekten und Mikroorganismen, sind höher. Wildflora und –fauna sind diverser und häufiger. Landschaft Ökolandbau-System tragen zu einer diversifizierten Landschaft bei. Ökologische Flächen vernetzen besser naturnahe Biotope. http://www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/landwirtschaft/biolandbau/vlgbio-konv/?&wai=1 |
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Name: mfj antwortet um 20-07-2008 22:49 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Das musste ja kommen, Biolix nicht ausgelastet, studierend über Biowerbematerial hängend. Meine 1 Frage, Biolix: Wer sich daran wohl eine goldene Nase holt - wir reden hier ja nicht von Monsanto...ob der Bio-Sektor wohl auch Profit-orientiert arbeitet??? Meine 2 Frage: Welche Einwirkung auf die Weiterentwicklung und "Resistenz" des Erfolges wäre ohne öffentliche Förderung möglich. Finde dazu leider keine Abhandlung in der Studie ? Motorangaben (bei Fortbewegung) sind eigentlich unentbehrlich ! |
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Name: lihp antwortet um 21-07-2008 01:18 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Ich war im Winter auf einem Vortrag von dem Prof.Hülsbergen.So wies der zeigt hat sind die 4 Betriebe in seiner Statistik die am umweltfreundlichsten produzieren Biobetriebe und die 4 schlechtesten Konvis. ABEr: Es gibt viele konventionelle Betriebe die produzieren heute schon besser als durchschnittliche Biobetriebe.Und wenn die Preise für Dünger weiter so steigen wird sich die Position der Konvis weiter verbessern. Die Kunst wird sein Wissenschaft (incl Gentec) und Ökologie zu verbinden. |
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Name: biolix antwortet um 21-07-2008 14:35 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Hallo ! ja lihp da waren wir vielelcith am gleichen Vortrag... der Hülsbergen ist ein toller ehrlciher Humusforscher... aber das er die 4 besten ud die 4 schlechtesten betriebe genommen hat, das habe ich anders in erinnerung, du meinst wohl das die schlechtesten Bios bei den besten konvies sidn, so habs ich die Grafik gedeutet und auch verstanden... Du wenn die konvies jetzt alles in der Kreislaufwirtschaft machen inkl.ordentlich e Fruchtfolgen mit Klee udn Luzerne, und das PSM und den leicht löslichen Handelsdünger noch weg lassen dann kommen sie sicher hin.... aber dann können sie ja auch bio machen ;-) aber da hat die Gentechnik keinen Platz, überhaupt wennst ein mal tolle biobauern kennen lernst so wie cih dir dir nach 2 jahren bio sagen "Oh wie waren so dumm das wir nicht früher umgestellt haben und wenns uns den Kunstdünger schenken täten, würden wir ihn nicht nehmen...", wißt ihr wie toll so Erlebnisse sind... ja mfj, was den Profit betrifft, du es gitb auch den "fairen handel" und da darf ma natürlich auch was verdienen ;-)) und der Motor war für die Bios gott sei dank immer der Gedanke für die zukunftsfähige LW ! und wennd as heute nicht mehr ganz so ist, dann sind eben die Bioverbände gefordert das wieder in den Vordergrund zu rücken, udn sie tun das auch ;-)) lg biolix |
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Name: mfj antwortet um 21-07-2008 20:48 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Das ist keine Antwort Biolix: Als Fazit kann ich dazu nur dagen: der Ökolandbau basiert zum Teil wirklich auf einer erschreckend angestaubten Ideolgie und hat schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel. Ich verstehe auch nicht, wie man einerseits den wirtschaftlichen Boom der Branche beklatscht, sich aber doch vom Steuerzahler aushalten lässt. Übrigens: ich würde gern einen großen Forschungsposten "nachhaltige Landwirtschaft" sehen - aber kein Subventionsprogramm Ökolandbau. |
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Name: helmar antwortet um 21-07-2008 21:06 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Und ohne Verein ist alles halb so fein........gell, lieber Biolix........ Meint halt helmar |
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Name: lihp antwortet um 21-07-2008 21:08 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Siehgsd Biolix, das hass ich an Dir- immer alles so verdrehen,daß es zu Deiner Meinung passt.Das waren doch so ungefähr 20 bio und 20 konvi Betriebe auf der Grafik.Da waren die besten 4 bio und dann kam schon der beste konvi.Und am anderen Ende waren 4 konvi die schlechtesten und davor der schlechteste Bio.Und dazwischen war es kreuzdurcheinander. Und Du stellst es so dar,daß der beste Konvi so gut wie der schlechteste Bio wäre.Machst Du das absichtlich oder trübt Dein Fanatismus Deine Wahrnehmung? Was zur Kreislaufwirtschaft: "Der ökologische Landbau bemüht sich ja immer um geschlossene Nährstoffkreisläufe"!So hat das unser Kreisbiobauernführer heuer gesagt. Da sind doch die konv.Bauern klüger und ehrlicher,weil das eh nicht funktionieren kann. Leichtlöslicher Mineraldünger hat den Vorteil,daß man den viel gezielter ausbringen kann und das er sauberer ist.Im Rohphosphat aus dem ökologischen Landbau sind noch die ganzen giftigen Beimengungen ,wie Cadmium und Thallium,enthalten. Fruchtfolgen mit Klee und Luzerne sind bei Rinderhaltern hier absolut Standard. Auf Pflanzenschutzmittel ganz zu verzichten wäre in meinen Augen Resourcenverschwendung. Die Gentec zu blockieren halte ich ebenfalls für Resourcenverschwendung! Und was die Umsteller betrifft: In der Regel sinds doch Bauern die Probleme haben und meinen der Ökolandbau würde ihnen weiterhelfen. |
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Name: biolix antwortet um 21-07-2008 21:38 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau brrrrr also was die helmine da wieder will weiß ich nicht... nun der mfj schon gar nicht... und den Hülsbergenvortrag hab ich schon angeordert, denn der war eh bei einem Bio AUstria Symposium... Du wir haben zig Stiermäster ind er Umgebung, die meisten bauen 3 mal so viel Mais an wie Klee lieber lhip... Leiber Lihp: du wirst leider den Bioandbau nie verstehen, denn wie gesagt wir haben viehlosen Ackerbau bei Betrieben über 20 jahre mit steigenden Humnusgehältern und steigenden Erträgen... denn du weißt ja wen du theres öfter liest, wir haben im Boden bis zu 20GVE an Bodenleben pro ha, wenn du zu denen recht leib bist, schei´ßen die zig mal mehr als deine 2 GVE Rinder ;-)))) lg biolix |
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Name: helmar antwortet um 21-07-2008 21:43 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Nix verstehen.......ist denn Bioaustria kein Verein? Und wenn kein Verein, was denn dann... nun noch ratloser, helmar |
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Name: 0815 antwortet um 21-07-2008 22:51 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Was mich immer wundert, warum kaufen Bio-Hörndlbauern Jahr für Jahr zig-tausend Kilo Stroh von konventionellen Ackerbauern wo doch alles, was von Konvi kommt, angeblich so mit Gift versetzt ist? Interessanterweise dürfte solches Stroh nicht verfüttert werden, aber auf die Böden darf es ohne Mengenbeschränkung ausgebracht werden. |
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Name: beni11 antwortet um 21-07-2008 22:58 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau @ 0815 Wenn du wüßtest was noch alles nicht sein dürfte, Bio mit Linzer Ware, Biofelder die mit "Homöopathie" gespritzt werden, kennst dich aus? :-) |
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Name: Tyrolens antwortet um 22-07-2008 12:13 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Servus Biolix! Ich weiß ja nicht, warum du polarisierst. Liegt vielleicht daran, dass du keinen leichten Stand hast, aber gut... Jedenfalls möchte ich an der Effizienz des "biologischen" Landbaus schon zweifeln, bzw. diesen in Frage stellen. Denn wenn ich heute im konventionellen Anbau alle Register ziehe, schaut's für'n "Bio"anbau vielleicht nimmer so eindeutig gut aus. Ich denk da zB an einen gewissen Sepp Braun, der der Überzeugung ist, dass Traktoren nicht mehr als 80 bis 90 PS haben dürfen und Drescher nur eine Arbeitsbreite von max. 2,5 m. Nicht sehr effizient, wenn der Nachbar, derweil mit 250 PS über'n Acker fährt und das bei gleichem Bodendruck. Und während der "Bio" seinen Boden vielleicht gar noch pflüft oder zumindest zwei, drei Grubbergänge durchführt, die im Übrigen schon zur Co² Freisetzung führen, kann der Kollege Konvi auf Direktsaat setzen und gut isses. Und das war nur ein Beispiel. Ich denk jetzt zB an CULTAN oder an die Blattdüngung mit Micronährstoffen, was in dieser Form gar nicht möglich ist. Um an den Anfang zurück zu gelangen: Ich weiß, "Bio" ist viel Marketing. Nur bezweifle ich mitlerweile, ob "Bio" wirklich der effizienteste und somit nachhaltigste Weg der Lebensmittelproduktion ist. Schau dir vielleicht mal folgenden Link an. Dann verstehst du vielleicht, was ich meine: http://www.smul.sachsen.de/de/wu/Landwirtschaft/lfl/inhalt/download/Sander-Direktsaat_kompr.pdf Viele Grüße Thomas |
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Name: biolix antwortet um 22-07-2008 13:14 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Hallo Thomas ! glaubst wo wir grad seit 6 jahren dran sind, bio und direktsaat.... auch braun geht in die richtung... so und nun ab in den Urlaub ;-)) lg biolix p.s. und bei uns pflügen noch alle konvies ;-)) schau dir den weblog an: alles BIO http://picasaweb.google.com/franzbrunner63 |
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Name: Ich_bin_ich antwortet um 22-07-2008 13:47 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Grüß Euch Bisher hab ich die Biodiskussionen recht interessiert mitgelesen ....... aber mittlerweilen find ich eure Vorwürfe gegen Bio nur noch lächerlich, sprich: zum Lachen ! Ganz vorne: der Vorwurf der Förderung - Ausgleichzahlungen der Systemerhaltung für Bio: entweder seit ihr zu plemplem oder zu taktierend um nur den Unterschied zum Verzicht anstatt der einzig im Öpul ausgewiesenen Bioförderung als Argumentation zu nehmen Dann: es wird sich dank der endlich eingetrettenen Kostenwahrheit sicher so abspielen daß in Zukunft auf Kunstdünger großteils verzichtet werden muß und wird .......... und da der Biolandbau das Unkraut recht gut im Griff hat - zumindest gleich gut wie die meisten meiner Konvinachbarn mitsamt der cheimischen Keule - wird das Spritzen auch nicht die große Hürde darstellen ! Und jetzt plötzlich erkennen das viele - fast alle - auch hier im Forum - und siehe da: Zwischenfrüchte sind auf einmal doch in er Lage Stickstoff in ausreichender Menge zu binden und weils nimmer nur die Biobauern sonder gezwungenermaßen alle machen ist plötzlich keine Blödsinn mehr sondern durchaus sinnvoll .............. keine Bodenausbeutung mehr die man anderen vorwerfen kann sondern durchaus vertrettbar ............ wirklich nur noch zum Lachen wie sich viel von euch Konvis nach dem Wind drehen ........ ;-)))))))))) Und zum großén BA - Verein, den ihr doch alle so gerne - vor allem Weiblein unter Euch - kritisiert: ein großer Teil wird in einigen Jahren genau demselben angehören, weil er Vorarbeit geleistet hat, um das zu erreichen wo ihr hinwollt: nachhaltige Landwirtschaft !!!!!! Könnts schon lästern drüber, so wie früher das halbe Dorf über zb meinen Vater als ersten Biobauern ............. heute sind sie selber Bios ............. und bald noch einige mehr. Denn: wenn schon ohne Kunstdünger und Spritzerie arbeiten, dann gleich Bio zu ca. 10% höheren Ausgleichszahlungen und ca 10% höheren Produktpreisen .......... der Aufwand bleibt derselbe ............. ;-))))))) lg |
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Name: Tyrolens antwortet um 22-07-2008 15:30 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Erstens: Nachhaltigkeit haben nicht die Bios erfunden. Den Anbau von Zwischenfrüchten und Leguminosen gab's bspw. schon vor hunderten von Jahren. Damals ist aber keiner auf die Idee gekommen, den Anbau dieser in ein Lable namens Bio zu verpacken. Im Übrigen find ich's ein bissl merkwürdig, die ganze Dünger-Geschichte auf N runterzubrechen. Was machen denn die Bios um den Bedraf an Mg, Ca, K und P zu decken? Und jetzt sprechen wir noch gar nicht von den Mirkonährstoffen... Was ich nicht verstehe: Wenn die Bios ihre Böden so super beinand haben und absolut nachhaltig wirtschaften, warum sind dann deren Erträge so gering. Der Biolix ist ja schon happy, wenn er 3 bis 4 to Weizen erntet. Der ebenso nachhaltig arbeitende Konvi kommt aber auf doppelte bis dreifache Erträge bei gleicher Qualität und eben Nachhaltigkeit? Warn liegt's, dass die Bios, bei angeblich deutlich besserem/gesünderem Bodenzustand, solche Erträge nicht erreichen? Hier mal ein Photo von einem ganz ganz bösen Konvi-Bauern. ;) http://images.imagehotel.net/61clj9vi1e.jpg Viele Grüße Thomas PS Urlaub ist aber gar nicht bio. ;) Trotzdem viel Spaß dabei... |
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Name: 0815 antwortet um 22-07-2008 19:38 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau @ ich bin ich du bist leicht jetzt die Vertretung von unserem Biolix, weil er im Urlaub ist? |
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Name: helmar antwortet um 22-07-2008 20:08 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Da wünsch ich dem Biolix gute Erholung und uns daheim viel Vergnügen.... Mfg, helmar |
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Name: rotfeder antwortet um 22-07-2008 21:59 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Hallo! Zwei anmerkungen von mir. Erstens ist es richtig, das Biolandbau mit öffent. Mitteln gefördert wird, aber ich kenne genug konventionelle Kollegen, die ebenfalls Umweltprämien , Ausgleichszahlungen ec. aus öffentlichen Geldern annehmen. Also konsequent wäre, wenn die konventionellen Bauern nur mit dem Produkterlös das auslangen finden. Und zweitens zum Thema nachhaltigkeit. Die Bauern vor 200 Jahren waren ´schon gezwungener Maßen Bios auch ohne Kontrolle. Und in Tausenden von Jahren sind sies vielleicht auch wieder. Die paar Jahrzehnte des Erdölzeitalters, da kann man nicht von nachhaltigkeit sprechen, wenn innerhalb kürzester Zeit die Bodenschätze und Resoursen unserer Erde verpulvert werden. Ich habe aber Verständnis für eure Denkweise, ich bin auch einmal in die Landwirtschaftsschule gegangen. |
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Name: Tyrolens antwortet um 22-07-2008 23:43 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, eine Ideologie, nämlich die der Schulen, also Konvi, gegen eine andere, nämlich die der Bios, zu ersetzten. Aber ist schon klar. Man muss die Marke "Bio" stärken. ;) Viele Grüße Thomas |
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Name: mfj antwortet um 23-07-2008 07:26 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Der retardierte Kunde Von Käthe | 21. Juni 2007 | 12:36 So zärtlich wie eine Mutter einen Säugling hochhebt und ansieht, so verfährt der Kunde im Bio-Supermarkt mit einer großen Flasche WC-Reiniger. Für diesen Akt hat er rein prophylaktisch den Einkaufswagen quer in den Regalgang gestellt, damit ihn niemand stört. Beim Liebhaben der Produkte, die die liebgewordene Umwelt schont und schützt. Er steht da sicherlich zehn Minuten. "Mal eben noch ein paar Äpfel kaufen", das können Sie im Bio-Supermarkt ganz einfach vergessen. Die Äpfel sind kein Problem, aber das "mal eben". Alle stehen selbstvergessen zwischen Gläsern biologisch angebauter Kalamata-Oliven, duftenden Äpfeln aus dem "Alten Land", Hirsebratlingbackmischungen und ayurvedischen Duftölen. An der Käsetheke geht es zäh - nun ja, nicht richtig - voran. "Nee, das find ich jetzt auch nicht so gut für mich, wenn das ohne vegane Lab ist" - vegan? Lab? Wie soll das gehen? Und was ist das überhaupt für ein Satz, "das find ich jetzt nicht gut für mich"? Ich staune Bauklötze. Einerseits finde ich es ja sehr schön, daß man nicht alle paar Meter mit Schmackes einen Einkaufswagen in die Hacken bekommt. Auch die klassische "Quengelzone" (wo im "normalen" Supermarkt immer die Schokoladenerzeugnisse in Kinderaugenhöhe feilgeboten und mit großem Gebrüll eingefordert werden) fehlt. Sehr schön. Alle Kunden sind total vertieft. Nicht etwa von Inhaltsstoffen oder dergleichen. Nein, das ist es nicht. Der Laden "macht etwas" mit ihnen. Er gibt ihnen das Gefühl, ganz nah bei sich und auf der Erde zu sein. Etwas zu kaufen, was für einen selber und gleichzeitig für Mutter Erde gut ist. "Das ist auch irgendwie so´n Gefühl, daß da was ganz Rundes ist". Ach so. Ganz egal, ob Möhren, Amaranth-Brot, Gesichtswasser oder Würstchen - die Ware ist gut, also bin ich es auch. Diese Erkenntnis muss man erstmal sacken lassen. Da kann man nicht einfach mal eben mit dem Einkaufswagen durch die Gänge knattern und mal eben Äpfel und einen Joghurt hineinpfeffern, weil man eh schon knapp dran ist. Das ginge auch gar nicht, denn hinter jeder Kurve steht jemand und meditiert über einem Etikett. Die Verletzungsgefahr im Bio-Supermarkt ist daher ungleich höer als im "normalen" Discounter, bei dem man ja weiß, daß man seine Fersen schützen muss. Die ersten Male, nachdem ich im Bio-Supermarkt war, hatte ich das Gefühl, ich sei aus einer Art Narkose erwacht. Es war so ruhig, so friedlich, jede Minute hätte Bob Dylan um die Ecke kommen und für und mit allen was tolles gesungen. Im Zeitlupentempo packte ich zu Hause die Ware aus. Ich war eins mit mir und der Welt. - Schöne neue Bio Welt - Aldous Huxley II läßt grüssen.... |
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Name: helmar antwortet um 23-07-2008 09:29 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Tolle Geschichte....lieber MFJ...........schön wenn der Vormittag mit einem Schmunzeln beginnen kann.... Mfg, helmar |
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Name: theres antwortet um 23-07-2008 10:03 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Hallo mfj, ja, da muss ich auch schmunzeln, weil ich auch als Konsumentin zu entscheiden hab, was nach Hause kommt. Fern von aller Ideologie von der einen wie der anderen Seite- mich durchprobiert hab- es gibt Lebensmittel, die einfach gut schmecken. Und da gibts echte Könner, die aus Rohprodukten wahre Kunstwerke schaffen. Ich bin draufgekommen, dass handwerklich hergestellte Lebensmittel am Besten schmecken. Also bleibt das Wagerl im Supermarkt immer leerer, zum Putzen reicht die gute alte Schmierseife, ein paar Flascherl EM, ohne ideologische Brille, es wird sauber und ich kann das Putzwasser auch ins Blumenbeet schütten. Dazu noch 2 Bokahsieimer, beim Einkaufen verzicht ich auf die viele Verpackung, also haben wir weniger Müll. Wir laufen weder in Jesuslatschen und Jutesäcken rum, lassen es uns gut gehen. Ich bin froh um meinen Gemüse- und Obstgarten, weil ich da ohne grosse Probleme viel ausprobieren und genau beobachten kann. Es ist erstaunlich, was auf einer kleinen Fläche an Vielfalt wächst- ohne GVO, sondern nur mit einem bisserl mehr Humus- meinen vielen Pflanzen sind die Diskussionen um Bio, GVO, und Düngestreitigkeiten vollkommen egal, wenn sie die Bedingungen haben, dass es ihnen gut geht, dann machen sie mir die Freude und wachsen. Wir können aus mehr als 20 Tomatensorten, über 15 Paprikasorten, aus einer Unzahl von Bäumen und Stäuchern, wir haben sehr viele verschiedene Weintraubensorten, Pfirische, Nekatrinen, Marillen, aus allem Gemüse, dass es auf der Welt gibt und das bei uns im Garten, in Kübeln wächst - ernten. Sogar die Zitronenbäume in den Kübeln sind inzwischen so ertragreich, dass ich keine Zitronen mehr kaufen muss. Es ist hochinteressant zu beobachten, wie Pflanzen mit viel oder weniger Humus sich entwickeln, - ob da Gewissen was mitspielt, kann ich nicht sagen. Ich bin gerne Bäuerin und es macht mir unheimlich viel Freude, rund um unseren Hof anzupflanzen, was uns der Herrgott anvertraut hat. So eine Fülle und Vielfalt- da können noch so kluge Leute kluge Artikel schreiben, ich geh jetzt raus und hol mir unser Essen für Mittag aus dem Gartl. Pfirsiche frisch vom Baum- Salat vom Garten gleich in die Salatschüssel, Gurken in zig verschiedenen Sorten, das Schweinsbratl von einer befreundeten Familie, bei unserem Essen weiß ich wo es herkommt. Ich brauch für unseren Garten keinen Dünger kaufen, Mist und Brennessel haben wir sowieso. Muss über deine Beiträge schmunzeln, ich finds so lustig, wie die eine, wie die andere Seite versucht, zu überzeugen. Mich hat interessiert, ob ich es arbeitsmässig schaffe, unsere Familie mit dem, was auf dem Hof wächst zu versorgen. Inzwischen ist die ganze Familie angesteckt worden. Biologisch = kommt von Bios, das Leben, und Leben haben wir wirklich in Fülle. |
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Name: Else antwortet um 23-07-2008 13:02 auf diesen Beitrag |
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Prozessqualität im biologischen Landbau Da staunt sogar die Bio-Else. mfj, würdest Du bitte die Quelle angeben? Seit zig Jahren kaufe ich Bio - in der Reihenfolge: Ab-Hof, Bio-Bauernladen in der Stadt, Bio-Abteilung im Supermarkt, Bio-Supermarkt. Noch nieeeee habe ich derartige, meditierende, liebhabende Bio-Konsumenten erlebt! Auch ich selbst gehe beim Kauf von BioProdukten keine sinnliche, esoterische usw. Liebesbeziehung ein. Aber das "nee" samt Anhang führt ja nach D. Und dort gibts bekanntlich viele Sekten-eigene Bio-Läden (von UL zB). Daß sich dort hören läßt, was Du leider ohne Quellenangabe hereingestellt hast, wundert mich nicht. Solch einen Artikel - ohne Quellenangabe - zum Thema Bio und Bio-Konsum hereinzustellen, läßt wiederum Rückschlüsse zu ... BIO-Befürworter ... Gentech-Befürworter ... Apropos: bist vielleicht gar Du "Käthe | 21. Juni 2007 | 12:36 So" ? So ein Artikel läßt nicht nur schmunzeln sondern auch vermuten. |
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