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Es sind 12486 Diskussionen online
Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik
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Name: milchproduzent 06-07-2008 09:18 |
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Deutsches Kartellamt warnt Milchbauern vor erneutem Lieferst Im Bayerischen Wochenblatt NR 27 |
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Name: stallbub antwortet um 06-07-2008 09:25 auf diesen Beitrag |
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Deutsches Kartellamt warnt Milchbauern vor erneutem Lieferst Warum darf ich als bauer mit meinen erzeugten produkt nicht mehr machen was ich will. Jeder kann mit seiner arbeitskraft machen was er will. Ein arbeiter vernichtet auch seine arbeitskraft wenn er streikt. Wo bleibt hier das kartellamt. |
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Name: Gourmet antwortet um 06-07-2008 09:59 auf diesen Beitrag |
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Deutsches Kartellamt warnt Milchbauern vor erneutem Lieferst @stallbub Natürlich darfst Du mit der Milch machen, was Du willst. Hat hier jemand was anderes behauptet? Nein. Du solltest aber dann nicht der Molkerei am Anfang des Jahres erklären, das Du verlässlich liefern wirst, das wäre nämlich dann Vertragsbruch und das kann ganz schön teuer werden. Also: Sag Deiner Molkerei gleich, Du wirst nur dann liefern, wenn Du gerade Lust dazu hast. Und wenn es Spaß macht, schüttest Du die Milch wochenlang in den Gulli, die Badewanne oder woanders hin. Die Molkerei wird sicher nichts dagegen haben. Wahrscheinlich wirst Du dann zwar nicht besonders viel Geld dafür bekommen und der Sammelwagen wird Dich auch nicht jeden Tag auf Verdacht anfahren, ob Du vielleicht heute gerade Lust zum Liefern hast, aber wenn es Dir den Spaß wert ist, warum nicht? Das Kartellamt hat da sichern nichts dagegen. |
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Name: Bauer_Ing antwortet um 06-07-2008 10:29 auf diesen Beitrag |
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Deutsches Kartellamt warnt Milchbauern vor erneutem Lieferst An Gourmet, Wenn du glaubst, die Milchbauern haben sich am Boykott aus "Spaß oder Lust" beteiligt, so hast du anscheinend jeden Bezug zur Realität verloren. Wie wär´s wenn du dir einmal die Hintergründe für ein derartiges Verhalten überlegen würdest? Vielleicht würden dir wirtschaftliche Gründe einer zukunftsorientierten Berufsgruppe einfallen. Oder bist du selbst kein Milchbauer und argumenierts aus einer Funktionärspostion heraus. Egal was oder wer du bist - Ahnung worum es den Milchbauern in ganz Europa geht hast DU mit deiner Darstellung für mein dafürhalten mit Sicherheit nicht! Allein deine Feststellung, dass du mit einem Vertrag "verlässlich liefern wirst" (ansonsten Vertragsbruch) stellt dich genau in die Ecke aus der man den Bauern die oft zitierte Angst einflößt. Kannst du dir vorstellen, dass jeder Vertrag rechtswirdig ist, wenn er dich zum Abliefern unter den Gestehungskosten zwingt? Wahrscheinlich in allen Branchen gültig, nur nicht in der Landwirtschaft - oder????? |
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Name: naturbauer antwortet um 06-07-2008 10:39 auf diesen Beitrag |
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Deutsches Kartellamt warnt Milchbauern vor erneutem Lieferst Lebt der Gourmet vom beleidigen der Milchbauern? Gibts dafür guten Lohn? Oder warum gibt der dem stallbub solche Antworten? Gerade er weiß, dass es keine Molkerei gibt, die derartige Verträge macht. So dreckige Antworten kenn ich bis dato nur von den Molkereien. Nehme an der Gourmet beherzigt den Spruch; Was du heute kannst besorgen das verschiebe nicht auf morgen. Wenn in BÄLDE genug Milchbauern durchgebracht sind, ist`s wohl nicht mehr interessant diesen dreckige Antworten zu geben. |
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Name: Gourmet antwortet um 06-07-2008 10:43 auf diesen Beitrag |
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Deutsches Kartellamt warnt Milchbauern vor erneutem Lieferst @Bauer_Ing Ich dachte bisher, die meisten Funktionäre im Milchbereich sind Milchbauern. Gibt es da jetzt eine Trennung? Seit wann? Oder ist für Dich ein Funktionär einer Genossenschaft kein Milchbauer mehr? Interessante Einstellung, aber meiner Meinung nach ziemlich daneben. Die meisten Teilnehmer am Streik mit denen ich geredet habe, haben sich aus „Solidarität“ beteiligt. Ohne weiter nachzudenken. Aus meiner Erfahrung dauert es etwas, bis man die Leute dazu bringt, weiter nachzudenken und wenn sie das tun, kommen sie schnell zu der Erkenntnis, dass ein Milchlieferstreik eine ziemlich dumme Sache ist. Ich bin sicher, beim nächsten Streikaufruf werden viele von denen mehr nachdenken. Vor allem deshalb, weil jetzt trotz Streik Anfang Juni der Milchpreis gesunken ist. Das wird vielen die Augen öffnen. Einen Vertrag, der zur Lieferung unter den Gestehungskosten zwingt, ist rechtswidrig? Vermutlich wegen dem Wort „zwingt“. Ein Vertrag ist aber kein Zwang sondern eine Vereinbarung unter Partnern. Ich würde aber keinen solchen Vertrag abschließen, der mir ständig Verluste einbringt. Vorübergehend schlechte Preise gibt es in jeder Branche. Das ist kein Grund für einen Vertragsbruch. |
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Name: Gourmet antwortet um 06-07-2008 10:48 auf diesen Beitrag |
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Deutsches Kartellamt warnt Milchbauern vor erneutem Lieferst @naturbauer Wo ist das Problem? Es ist nicht die Absicht, jemanden zu beleidigen. Der stallbub hat gefragt, ob er mit seinem Produkt machen kann, was er will. Und ich habe ihm einige Möglichkeiten aufgezeigt. Die Vermischung seiner Agumente (Streikende Arbeiter, Kartellamt) zeigt, dass er keine Ahnung hat, was die Kartellwächter machen. Offensichtlich fehlt einigen hier etwas der Blick über den Tellerrand. Fürs beleidigt fühlen gibt es nämlich kein Geld. Nicht mal eine EU-Förderung. Ich finde die Situation am Milchmarkt auch nicht schön. Aber richtig schlimm finde ich, dass es hier Leute gibt, die den Milchbauern vormachen, streiken oder die Bildung eines Kartells wäre die Lösung oder hätte auch nur die geringste Chance auf Erfolg. |
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Name: stallbub antwortet um 06-07-2008 10:59 auf diesen Beitrag |
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Deutsches Kartellamt warnt Milchbauern vor erneutem Lieferst @Gourmet. Man muß nicht molkereifunktionär sein um im nilchbereich zu verdienen! Und die "Solidarität" unter den milchbauern ist erst gestiegen als sie nachdachten, nach einigen tagen kamen sie zur erkenntnis, dass der milchlieferstop eine gute sache ist. |
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Name: Gourmet antwortet um 06-07-2008 11:17 auf diesen Beitrag |
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Deutsches Kartellamt warnt Milchbauern vor erneutem Lieferst @stallbub Wenn der Milchlieferstop eine gute Sache ist, wie Du meinst: Wo sind jetzt die Ergebnisse? Weniger für die Milch zu bekommen, wird ja vermutlich nicht das Ziel gewesen sein. Bevor jetzt wieder jemand meint, ich würde mich mit dieser Meldung lustig machen: Es ist mir durchaus ernst. Wo sind die Ergebnisse der "guten Sache". Bitte um Aufzählung, ich kann sie nämlich nicht erkennen. Wahrscheinlich bin ich einfach zu dumm um die fürsorgliche Arbeit und den Beitrag zum Bauerneinkommen von BDM und IG-Milch wirklich zu erkennen. Also hilf mir bitte. |
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Name: Fadinger antwortet um 06-07-2008 13:03 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt Molkereien vor Preisdumping Hallo! den Milchbauern kann das Kartellamt doch den Buckel runterrutschen. Die können sich brausen gehen ... Genausogut könnte die Wettbewerbsbehörde gegen Bauern vorgehen, die ihre Milch unter Gestehungskosten "wegschütten" (verschleudern) weil entweder mit billigen Familienarbeitskräften produziert wird, oder mit Hilfe von Subventionen quersubventoniert wird. Jeden der momentan seine Milch unter 47,- Cent abgibt, dem gehören die Förderungen gestrichen. Dann wurde so mancher über die "Erkenntnis", wie sie Gourmand nennt, auch genauer nachdenken ... Gruß F |
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Name: Johannfranz antwortet um 06-07-2008 13:06 auf diesen Beitrag |
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Deutsches Kartellamt warnt Milchbauern vor erneutem Lieferst @Gourmet Zum Thema Vertragsbruch: Bauer hat einen Liefervertrag.Lieferstreik = Vertragsbruch Arbeiter hat einen Arbeitsvertrag. Streik = ???????????? |
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Name: Gourmet antwortet um 06-07-2008 13:18 auf diesen Beitrag |
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Deutsches Kartellamt warnt Milchbauern vor erneutem Lieferst @JohannFranz Ja genau, guter Vergleich. Was passiert denn, wenn ein Arbeiter mehrere Tage hintereinander nicht zur Arbeit kommt? Bekommt er dann mehr bezahlt? Nur wenn er wirklich unersetzlich ist. Die meisten brauchen nach einigen Tagen Abwesenheit gar nicht mehr auftauchen. |
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Name: Fadinger antwortet um 06-07-2008 13:37 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt Molkereien vor Preisdumping Hallo! @Gourmand, und was glaubst Du passiert, wenn die Arbeiter gewerkschaftlich organisiert sind .... Gruß F |
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Name: Gourmet antwortet um 06-07-2008 14:22 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt Molkereien vor Preisdumping @Fadinger Und warum gehts den Gewerkschaften dann so schlecht? Die Mitglieder laufen überall weg. Wann war der letzte Streik, der wirklich den Arbeitern was gebracht hat? Mir scheint, hier wollen machen die Probleme in der Milcherzeugung mit den Mitteln der Arbeiterbewegung im vorigen Jahrhundert lösen. Das wird nicht funktioneren, weil Bauern keine Arbeiter sind und mit Streiks keine Kunden gewonnen werden, um nur zwei Punkte zu nennen. |
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Name: Christoph38 antwortet um 06-07-2008 15:27 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt Molkereien vor Preisdumping @ gourmet Bei keinem Streik geht es darum Kunden zu gewinnen. Der letzte Streik der mir einfällt ist der deutsche Bahnstreik, er hat stattgefunden um den Arbeitslohn zu verbessern und war für die Gewerkschaft erfolgreich. Dass Bauern keine Arbeiter ist eine formalrechtliche Unterscheidung in selbständige und unselbständige. Dabei wird übersehen, dass eine juristische Zuteilung zu einem Schema, nichts daran änderst, dass im realen Leben auch Bauern Arbeiter sind, die ihre Einnahme im wesentlichen für die eingesetzte Arbeitszeit erzielen. Auch unterscheidet sich die reale Marktposition der Bauern gegenüber ihrem Abnehmer nicht vom Bahnarbeiter gegenüber der dt. Bahn. In beiden Fällen stehen viele Kleine einem am Markt Mächtigeren gegenüber. Die mangelnden Möglichkeiten des Einzelnen und die "Stückzahl" führt zum Streik, daran kann auch kein Formalschema etwas ändern. |
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Name: sisu antwortet um 06-07-2008 15:32 auf diesen Beitrag |
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Deutsches Kartellamt warnt Milchbauern vor erneutem Lieferst Geht schon wieder die Hetzerei Bauer gegen Arbeiter los? Arbeiter braucht Bauer damit er zu essen hat, Bauer braucht Arbeiter damit er seine Produkte verkaufen kann. Aber anscheinend hat der Milchlieferstreik nicht viel gebracht sonst wäre nicht ein paar Tage später der Preis wieder herunter gegangen. Glaube nicht das dies Absicht der Streikenden war. Mehr Einigkeit unter den Beteiligten wäre halt wünschenswert. Aber wie sagt man schon in einem alten Sprichwort" Willst drei unter einen Hut bringen mußt zwei davon erschießen" Aber unter diesen Umständen gibt es immer einen lachenden dritten. Deshalb wäre die einzige Möglichkeit Geschlossen und Gemeinsam dagegen vorzugehen Egal ob Landwirt oder Arbeitnehmer. MfG sisu |
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Name: mfj antwortet um 06-07-2008 18:42 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Mein lieber Christoph, an und für sich mag ich Deine Beurteilung, der Bahnstreik in Deutschland hat 9 Monate gedauert - die Steiker haben (fast) Ihre Bedingungen durchgesetzt. Das Lied ist damit aber nicht zu Ende. Die Deutsche Bahn AG hat jetzt einen Personalabbau beschlossen und auch schon reagiert. Keine einzige Nachbesetzung seit 14 Monaten. Toll, oder ! Ausserdem wird das "Fahrerlose" System auf Volldampf erprobt. Warum ist die "Firmenaussiedlung so lukrativ ? Nierdrige Arbeitslöhne, wenig SV Beiträge, keine Behinderungsgesetze und keine "unberechenbare Gewerkschaft". Unser Molkereiunternehmen hat mittlerweile Ihre Bereiche auch in Töchterfirmen aufgeteilt. Ab 500 Mitarbeiter ist laut Arbeiterrecht, ein Betriebsrat und Vertreterspersonen der Gewerkschaft zwingend in Vorstand und Ausssichtsrat vorgeschrieben. Wer will das schon? Wenn meine "Kühe" mal streiken würden, hätte ich die Schlachthausnummer auch griffbereit :-) |
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Name: Christoph38 antwortet um 06-07-2008 19:03 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik @ mfj Das Lied ist nie zu Ende, solange es eine Tätigkeit gibt in einem Unternehmen. Wirklich zu Ende ist das Lied, wenn es einen Betrieb nicht mehr gibt. Bis es soweit ist, wird es immer wieder notwendig sein, unterschiedliche Interessen unter einen Hut zu bringen, zu streiten, Kompromisse zu schließen, nachzugeben und wieder die eigene Position auszubauen. In dem Sinn wird auch die Preisbildung bei Milch nie zu Ende sein. Aus subjektiver Sicht jedes Unternehmens ist es nie angenehm, wenn es anderen Interessengruppen, wie Arbeitnehmer oder Zulieferer gelingt ihre Position zu verbessern. So gesehen ist natürlich ein Betriebsrat absolut unerwünscht. Wenn ich ein Unternehmen hätte würde ich mir darin auch keinen Betriebsrat wünschen, je mehr Macht ich selber habe umso besser. |
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Name: Johannfranz antwortet um 06-07-2008 19:26 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Ja, Christoph 38 soeben hast Du Dich als machtbesessener Zeitgenosse offenbart. Man kann nach unten nie fest genug treten,nicht wahr ? |
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Name: Jophi antwortet um 06-07-2008 19:50 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Hallo ! Fast alles richtig was Ihr da schreibt, auch ich war für den Streik. Gebracht hat er zumindest mal, daß auf die Situation aufmerksam gemacht wurde und Minister Seehofer mit allen Beteiligten spricht. Wunder darf man sich da nicht erhoffen. In Deutschland wird es in Zukunft " Bauernmilch " zu einem höheren Preis im Laden zu kaufen geben, ich werde zukünftig nur noch solche Milch kaufen. Aber zu einem weiteren Streik würde ich keinesfalls raten, ich befürchte nochmal würde das Kartellamt und die Molkereien nicht tatenlos zusehen. Nur so ein Gefühl von mir. Jophi |
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Name: BBB antwortet um 06-07-2008 20:04 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Der schnellste Weg zu einen höheren Milchpreis ist wenn er auf ca. 20 ct fallen und einige Zeit dort bleiben würde. Danach kommt der Preis wo jeder von denen die Übrigbleiben zufrieden ist. |
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Name: BSE1 antwortet um 06-07-2008 20:11 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik ja, BBB genauso ist es, aber davor wird immer versucht noch mehr den Markt zu überschwemmen. Ber Preis wird weiter fallen. Nach der "preisbedingten" Milchanbieter-Reduktion können ja die Banken mit Managern in den gepfändten Ställen "geldverdienen". |
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Name: milchproduzent antwortet um 06-07-2008 20:13 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Nur eine Frage? Warum hat der Milchlieferstreik so plötztlich geendet? |
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Name: Gourmet antwortet um 06-07-2008 20:22 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik @Christoph38 Du schreibst es vollkommen richtig. Solange es unterschiedliche Interessen gibt, gibt es immer was zu tun. Auch die Preisbildung bei der Milch. Nun schau Dir doch mal die Vorstellungen des BDM und der IG-Milch an. Die wollen den Preis diktieren. Ein Kartell gründen. Andere Interessen kommen da nicht vor. Das zu fordern ist zwar ihr gutes Recht als Interessensvertreter von Milchbauern. Aber sie sollten sich nicht wundern, dass niemand dran glaubt, dass diese Wünsche in Erfüllung gehen werden. @BBB Deine Meinung klingt zwar brutal, ist aber richtig. Die derzeitige Unzufriedenheit unter den Milchbauern hat ihre Ursache in der Überregulierung des Milchmarktes in den letzten Jahrzehnten. Man denke nur an die unsinnige 80.000 kg – Regelung nach Einführung der Quoten-Handelbarkeit in Österreich. So was verhindert den Strukturwandeln überhaupt nicht, es verlagert ihn nur unnötig in die Zukunft. Und in dieser Zukunft sind wir jetzt. |
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Name: biolix antwortet um 06-07-2008 20:39 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Der satz is tschon wieder herrlich G. : BDM und IG Milch wollen einen Preis Diktieren... nein, sie wollen auffordern das nciht weiter Bauerninnen gegeneinander ausgespielt werden ink. Molkereien... Keiner kann in dem System nämlich sagen wann 2% zu viel da ist, bzw. gaukelt die Politik slebst vor inkl. Qouten die man um 20% höher ansettz das zu viel da ist etc. etc... also es geht um ganz andere DInge wie du in den Forderungen der IG und des BDM auch lesen kannst... inkl. Bewusstsein der BäuerInnen für eine eigene Mengensteuerung die sich noch niemand getraut hat anzukurbeln.... davon haben alle angst.. Aber komisch, was ist das für ein Preisdiktat wenn andererseits gefordert wird der Milchpreis soll auf 25 cent runter ? g biolix |
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Name: grafeder antwortet um 06-07-2008 20:43 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Wer fordert den 25 Cent Milchpreis??? |
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Name: Christoph38 antwortet um 06-07-2008 20:45 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik @ gourmet Der BDM und die IG-Milch sind Interessenvertreter, wie Du ja selber schreibst. Ich persönlich sehe es aber trotzdem nicht so, dass die anstreben den Preis rücksichtlos diktieren zu können. Ich bin vielmehr der Meinung, dass die Preisbildung der Vergangenheit auch viel mit Marktmacht zu tun hat und die Milchbauern dabei regelmässig unter die Räder gekommen sind. Fairer Wettbewerb hat für mich sehr viel mit Gleichberechtigung zu tun, wozu auch gleiche Augenhöhe gehört. Ich habe selber kein Problem damit, mit jemand etwas zu verhandeln, aber als Milchbauer wäre es mir nie in den Sinn gekommen bei der Molkerei wegen dem Preis vorzusprechen und mir einen Deppen runterzureissen mit meinem Anliegen. Die Molkerei kann auf jeden EINZELN verzichten, dadurch ist der einzelne unwichtig und hat ein Problem. Daran ändert sich auch nichts dadurch dass die Molkerei grundsätzlich Milch braucht. Christoph PS: Diejenigen die meine Machtbesessenheit erkannt haben wollen: Ihr habt da was falsch verstanden. |
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Name: biolix antwortet um 06-07-2008 20:48 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Nicht gefordert grafeder o.k sondern nur "der EU Milchpreis soll sich auf 25 Cent einpendeln bzw. wird sich auf 25Cent einopendelb..." du weißt doch noch das war vor der IG Milchgründung, weil das dann sogar in der Bauernzeitung gstanden ist ohne AUfschrei der Vertretung... schau liber christoph, jetzt siehst einmal wie es dir ergeht wennst eine "gscheite" meinung hast und dazu stehst ;-)) lg biolix |
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Name: Gourmet antwortet um 06-07-2008 20:49 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik @biolix Niemand fordert einen bestimmten Preis auf den Cent genau (ausgenommen die 40-Cent-Tafeln die in der Landschaft herum standen). Und wenn irgend ein Politiker meint, der Preis würde irgendwann bei 25 oder 22 Cent liegen, ist das keine Forderung sondern nur eine Meinung. Aber es wird halt schnell einem was angedichtet, was nie behauptet wurde. Der Preis bildet sich am Markt, aber das wollen auch Politiker alle Farben schwer akzeptieren, weil sie zeigt, wie machtlos sie sind. Und das, obwohl sie uns gerne zeigen wollen, wie viel sie zu reden haben. Und die Mengensteuerung? Die ist eine Idee aus der Planwirtschaft und hat dort schon nicht funktioniert. Und deshalb in der EU schon gar keine Chance. Wer darauf hofft könnte irgendwann schwer enttäuscht sein. |
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Name: biolix antwortet um 06-07-2008 20:55 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Komisch, hat VW Mercedes etc. etwa eine Planwirtschaft weil sie entweder je nach Marktlage mehr oder weniger Autos bauen ? |
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Name: milchproduzent antwortet um 06-07-2008 20:56 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Eine Frage? Wie viele Betriebe die gestreikt haben, hatten Ihre Milchquote im letzten Jahr überliefert? |
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Name: BBB antwortet um 06-07-2008 20:56 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Es ist aber nicht in meinem Sinne den Strukturwandel voranzutreiben. Vielmehr glaube ich das für sehr viele Betriebe die derzeitige Größe passt. Eine neue herausforderung für BDM u. IG würde ich darin sehen indem bei sinkenden Milchpreisen versucht wird die Produktion Europaweit zu reduzieren. Das würde den Milchpreis stabilisieren, und ist für unsere Betriebe auf jeden fall Gesünder als bei tiefen Preisen mehr Milch zu Produzieren. Solange wir das nicht schaffen wird sich an der derzeitigen Situation nicht viel Ändern. Wir brauchen uns nicht die Norddeutschen Kollegen als Vorbild nehmen, und uns auch nicht unbedingt Solidarisch mit denen sein. Die haben schon vor 25 Jahren auf jede Preissenkung anstatt einer Reduktion mit einer Erweiterung reagiert. |
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Name: biolix antwortet um 06-07-2008 20:56 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik und umgekehrt, und wie viele Bauernbundfunktionäre haben überliefert ;-)))))) |
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Name: Gourmet antwortet um 06-07-2008 20:58 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik @biolix Mercedes? Es gibt noch genug andere Autohersteller. Wenn Mercedes weniger bauen will werden sich die anderen Hersteller freuen. Bei der Milch ist es nicht viel anders. Wenn einige Prozent nicht mehr liefern wollen, freuen sich andere. Problematisch wird es nur, wenn Leute sagen (wie zu mir auf einem IG-Milch-Stand letztes Jahr): "Wir haben die Milch, niemand anderer, deshalb können wir den Preis diktieren." |
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Name: grafeder antwortet um 06-07-2008 20:59 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik @ biolix Meine Antwort deckt sich mit der Aussage von Gourmet! Der Christoph diskutiert ganz gut, dass Problem ist nur deine immerwährende Schlamperei und dein Populismus! |
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Name: grafeder antwortet um 06-07-2008 21:00 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Mir ist klar, dass mit z.B. 40 Cent / kg Milch nicht viel zu verdienen ist! Mir ist auch klar, dass die Milchbauern frustriert sind! Ich habe Verständnis für den Lieferstreik, sehe aber bis dato noch kein fruchtendes Resultat daraus. Ich verstehe nicht, warum Betriebe, die in den letzten Jahren laufend zig-tausend Kilo überliefert haben jetzt fanatische IG-Milch-Anhänger sind. Die Einsicht, dass zuviel liefern schlecht für den Markt ist, kommt jetzt ziemlich spät. Ich könnte mir vorstellen, dass die Betriebe, welche in den letzten Jahren immer überliefert haben aus Solidarität gegenüber den Nicht-Überliefernden in den nächsten Jahren genau diese Menge unterliefern! |
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Name: milchproduzent antwortet um 06-07-2008 21:06 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Was hilft der EU eine Quotenerhöhung, wenn sie die Milchbauern nicht mitmachen! |
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Name: Kathi antwortet um 06-07-2008 21:09 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Hallo also wenn man bei euch so liest - glaubt man ja das Problem sei ganz "easy" weil alle IGler überliefern - und die sind sowieso die bösen, weil alle die nicht bei der IG sind, brav bei der Quote bleiben (oder Umkehrgedanke: alle die Überliefern sind bei der IG) ausserdem ist ja die IG schuld daran, dass die Bauern nicht einer Meinung sind Wenn das so einfach wäre, dann bräuchten wir ja die IG gar nicht, weil ja vorher alles eitle-wonne ist/war Kathi |
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Name: Christoph38 antwortet um 06-07-2008 21:13 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik @ grafeder Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich bin dafür, dass die Quote eingehalten wird, wir haben früher immer bei der freiwilligen Einschränkung mitgetan. Nur Milch hat kein Mascherl, es kann doch etwas zu einfach sein, die Milch außerhalb der Quote zu verdammen. Zwei Bauern mit gleicher Fläche, gleich hoher Milcherzeugung, nur der eine hat 200.000 Quote und der andere nur die Hälfte, bloss weil sein Vater nicht so schlau war beim "Quotenmachen". Und jetzt kommt der mit der hohen Quote und verlangt vom andern er darf nicht überliefern ?? |
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Name: grafeder antwortet um 06-07-2008 21:13 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Als ehemaliger Milchbauer freue ich mich was ich einmal für meine Quote erhalten habe. Andererseits denke ich mir, dass es eine Frechheit ist, dass man sich was kaufen muß um produzieren zu können, von dem man nicht weiß ob es das (Quote) in einigen Jahren noch gibt und das sich im Endeffekt eh keiner dran hält. Oftmals denke ich, dass es vielleicht ohne Quote genau so gut geht. Die Anschaffungskosten dafür fallen weg und die Betriebe müssen nicht mehr in der Unsicherheit leben, ob es die Quote noch länger gibt oder ob sie abgeschafft wird. Sollte sie bleiben, ob mit oder ohne 2% Aufstockung, gehört gegen die Überlieferer strenger vorgegangen. Wie, das weiß ich auch nicht genau, aber da gibt es hier sicher genug vom Fach die das besser wissen als ich. |
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Name: BBB antwortet um 06-07-2008 21:16 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Ich glaube Milch und Mercedes kann man nicht gut vergleichen. Wer einen Mercedes kaufen will (oder kann) der wartet wenn es sein muß auch ein Jahr lang bis er ihn bekommt. Und wer sich eine Milch kaufen will der geht ins Geschäft und kauft sich eine denn es ist ja genug da, ausser sie ist heute schon aus. Aber dann holt er hald Morgen eine. |
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Name: grafeder antwortet um 06-07-2008 21:24 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik @ christoph Ich verstehe dich nicht falsch. Diesen Vergleich mit den zwei Bauern habe ich letztens erst wo so ähnlich gelesen. Der mit weniger Quote hat aber trotzdem nicht das recht deswegen überliefern zu dürfen. Die Quote ist die Regelung die es einzuhalten gibt. Warum sie unterschiedlich pro Betrieb ausgefallen ist, hat eben seine Gründe. Vielleicht hatte der zweite vor Jahren neben der Milch noch andere Einnahmenquellen die jetzt versiegt sind und jetzt muß halt z.B. der Vater als Sündenbock herhalten für die schlechte Quote. Was wäre, wenn diese Alternative Einnahmenquelle das Non-Plus-Ultra geworden wäre und er aber fälschlicherweise auf die Milch gesetzt hätte? Fazit: Im Nachhinein weiß man immer alles besser. Und wenn der "Sohn" in Kenntnis ist, dass der Betrieb mit einer schlechten Quote ausgestattet ist, dann trifft ihn selber genau soviel "Schuld" wenn er ihn übernimmt und weiterbewirtschaftet wie seine Vorgänger. Denn, er hat eine ENTSCHEIDUNG getroffen und man muß auch für manche Entscheidungen gerade stehen, ob es einem paßt oder nicht und kann nicht immer andere dafür verantwortlich machen. Milch außerhalb der Quote zu verdammen ist vielleicht etwas hart formuliert. Mir ist klar, wäre die Kuh eine Maschine: 5 mal beim Schweif kurbeln 5000 Liter, 8 mal = 8000 Liter. Wäre das so, wäre alles einfach. Manchmal hat man Jahre, wo man die Quote gerade halt liefern kann und dann kommt man halt um einige Prozent darüber. Von den "Fanatischen" von denen ich oben gesprochen habe meine ich die, die 30% !!!!! überliefert haben. Diese Menge in absoluten Zahlen will ich hier nicht nennen, aber da wären viele froh, wenn sie das überhaupt als Kontingent hätten. |
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Name: helmar antwortet um 06-07-2008 21:25 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Und wenn die Dieselpreise weiter steigen löst sich das Problem Überlieferung vieleicht schneller als manche glauben, denn wenn ich mir anschaue wie weit heute manche um einen Ladewagen voll Grünfutter zum Silieren fahren.... Mfg, helmar |
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Name: milchproduzent antwortet um 06-07-2008 21:31 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Hallo Kathi: Ich verstehe Die nicht, was überliefert und gestreickt habern, egal ob von BB oder IG. Jeder ist für seinen eigenen Betrieb verantwortlich, egal was BB und IG sagen!!!!!!!!!!!!!!!!!! |
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Name: helmar antwortet um 06-07-2008 21:35 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Genauso ist es, lieber Milchproduzent....ich nehm werder BB noch IG besonders ernst, und mit den Agrarsprechern, Ratgebern uws. kann ich auch eher selten was anfangen. Es gibt ganz einfache Fakten..Angebot/Nachfrage, und egal aus welcher Ecke auch die Politik sich da stark macht, es ist für die Katz.......aber es kommen immer mehr drauf. Mfg, helmar |
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Name: grafeder antwortet um 06-07-2008 21:39 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Punkto Milchdiskussion stelle ich auch immer fest, dass ein jeder für seine Seite schreibt, seine Sicht der Dinge. Unterscheide da auch nicht den BB von der IG, sind alle gleich. Einen guten Beitrag dazu hat meiner Meinung nach der Weber in der letzten Blick Ins Land geliefert. Der ist mir von allen gelesen Artikeln als einer der objektivsten erschienen. |
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Name: Christoph38 antwortet um 06-07-2008 21:40 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik @ grafeder Wer weniger Quote hat muss ohnehin mit dem Nachteil leben, egal ob er die Quote einhält oder nicht einhält und Superabgabe zahlt. Mir ist es nur darum gegangen wie problematisch es sein kann, den Überlieferer als Schädling zu verdammen. @ alle Noch was zur Quote: Es ist eine unrichtige Vorstellung, dass die Quote der Milchmarkt sei. Die Quote ist die Quote, der Markt und die Nachfrage deckt sich nicht zwangsläufig mit der Quote. Ursprünglich wurde die Quote mal mit so ca. 115% des Inlandsbedarfes festgelegt. Aus Vermarktungsgesichtspunkten gesehen überliefern daher auch die Nichtüberlieferer. Ich bin jedenfalls schon gespannt, wie es dann ohne Quote laufen wird. Ich schätze mal, dass sich gar nicht soviel ändern wird, leben doch die meisten Milchbauern in der EU effektiv schon ohne Quote, da dort keine Landesüberlieferung erfolgt. |
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Name: Steyrcvtfan antwortet um 06-07-2008 22:05 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik an gourmet und andere Besserwisser: Wir Milchbauern sind wirklich enttäuscht über die Situation beim Milchlieferstreik. Man hat wirklich Angst gehabt das die Situation von Deutschland auf Österreich überschabt. Der große Unterschied zwischen Ö. und D. war , das sich bei den Deutschen die Interessensvertretung hinter die Bauern gesstellt hat, ganz in gegenteil bei uns in Österreich wo man die ganze Zeit nur dagegen gekämpft hat, anstatt gemeinsam auf die Situation aufmerksam zu machen. Nämlich das die Produktionskosten höher sind als den Preis den der Milchbauer bekommt. Dann hätten es sicher mehr verstehen können. Lustig wäre der Ärztestreik wenn sich die Ärztekammer dagegen ausgesprochen hätte, ich glaube die Ärzte hätten nicht so brav zugeschaut. Für jeden Milchbauern war die Zeit des Milchlieferboykottes eine sehr schwere Zeit, sie hat für jeden lange genug gedauert, obwohl die meisten noch einige Tage durchgehalten hätten, waren alle erleichtert das der Boykott zu Ende war. Nochdazu glaube ich hat niemand irgenwenn einen Schaden machen wollen, das ist nie im Intereese eines Milchbauern, nochdazu wußte man das unsere Molkereien unsrere Milch am dringensden brauchen. Unsere Molkereien glaube ich sind froh das sie wieder unsere Milch angeliefert bekommen und sollen jetzt fair mit uns umgehen. Mir ist es egal wieviele den Milchlieferboykott mitgetragen haben, den jeder einzelne mit schweren finanziellen Milchgeldeinbußen zu tragen hat, ob es 30 % oder mehr gewesen sind aber jetzt sozutun als ob es eh nur einige Verückte waren ist gegenüber uns ein bißchen brutal. Dazu passt auch das man jezt den Milchpreis stark senkt, obwohl wir von der Interessensvertretung gehört haben, der Milchpreis darf nicht mehr gesenkt werden, da wir die hohen Produktionskosten ect. haben. Bei der jetzigen Milchpreissenkung hat sich aber keiner mehr daran erinnern können.!!!!!!! Leider passt es einigen das es so gekommen ist , da sie den Milchlieferstreik nicht mitgetragen haben.!!!!!!!!!!!!!!!!! Viele Milochbauern werden diese Zeiten und wie mit uns umgegengen worden ist nicht so schnell vergessen!!!!!!!!!!!!!!. |
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Name: grafeder antwortet um 06-07-2008 22:16 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Das der Milchpreis nach dem Boykott fällt war mir klar! Da habe ich jede Wette gewonnen! Wäre der Preis gestiegen, hätte es den Anschein gehabt, dass dies auf Grund des Lieferboykotts der Fall ist. Damit würde sich die Molkerei und der Handel als erpressbar outen! |
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Name: Kathi antwortet um 06-07-2008 22:19 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Hallo Graf also der Handel hatte kein Problem damit, dass der Milchpreis (und auch der Butterpreis) wieder gestiegen ist - denn man will ja nicht den Schwarzen Peter in der Hand halten - den haben aber jetzt die Molkereien Kathi |
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Name: grafeder antwortet um 06-07-2008 22:21 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik @ christoph Du hast grundsätzlich recht in Deinen Ausführungen. Der Überlieferer ist aber trotzdem der erste, der sich nicht an die allgemeinen "Spielregeln" hält, egal wie viel oder wie wenig Quote er hat und ob die Quote der Inlandsversorgung entspricht oder nicht! Etwas lese ich bei dem Vergleich mit den zwei Bauern zwischen den Zeilen, und zwar, dass der der weniger hat, sich einfach das Recht heraus nimmt sich deswegen frei selber zu bedienen und einem anderen, der sich was erarbeitet hat, von mir aus kann er auch was gewonnen haben, dies wegnimmt oder wegnehmen will. Diese Ideologie finde ich gefährlich! Aber so kann man die "vielen Kleinen" ganz leicht mobilisieren. Politische Parteien arbeiten damit sehr erfolgreich! |
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Name: grafeder antwortet um 06-07-2008 22:28 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik @kathi Soweit ich weiß, kann mich auch irren, ist der Preis den die Molkerei beim Handel erzielen nicht höher geworden. Höhere Regalpreise dienen in erster Linie dem Handel selber und nicht der Molkerei und letztlich dem Bauern. Was nützen die paar Prozent Trinkmilch und was ist mit den anderen Milchprodukten? Wer sagt, dass hier der Handel nicht sein Spielchen treibt um die Meute noch mehr zu hetzen? Um wieviel erhält die Molkerei jetzt mehr vom Handel? Bitte um Auskunft! |
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Name: Christoph38 antwortet um 06-07-2008 22:36 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik @ grafeder Das ist ja gerade das Dilemma das Du ansprichst, dass sehr sehr viele Bauern aus ihrer einzelbetrieblichen Sicht heraus handeln, versuchen Mehrerlöse einzufahren, auch unter Berücksichtigung dass die Einzelmenge keine preisliche Auswirkung hat. Aber weil eben zuviele nach diesem Muster handeln, treten negative Preiseffekte für alle ein. Die einzelbetriebliche Rückkoppelung daraus ergibt, dass diejenigen die nichts zum Preisverfall beigetragen haben, den Schaden genauso haben, also die größten Deppen sind. Christoph NS: An dieser Stelle bin ich dann froh, dass ich keine Milch mehr liefere. |
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Name: mfj antwortet um 06-07-2008 22:40 auf diesen Beitrag |
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Wettbewerbsbehörde warnt vor neuem Lieferstreik Landwirte, vor allem Milchproduzierende sind eine der ganz wenigen Berufsgruppen, die nachweislich und das schon seit Generationen "zu spät aufhören". Dass ausgerechnet Bauern immer viel zu lange wirtschaften, und nicht etwa dann aufhören, wenn sie von der Substanz ihrer Betriebe noch eine halbwegs gute Rente behalten könnten, sondern erst dann, wenn sie so rettungslos überschuldet sind, daß gar nichts mehr geht. Und dann steigt man die Treppe der Heilungsmannschaft BDM und IG Milch ein – und hofft auf Absolution. Das ergibt auch das marktwirtschaftliche Problem, das vernetzte und doch durchlöcherte Milcherzeugssystem - wenn sich jeder kurzfristig zum Nutzen SEINES EINZELNEN Betriebes betriebserhaltend verhält, dann gehen im Endeffekt ALLE den Bach runter als wenn freiwillig einige rechtzeitig verzichten würden. Aber das tut keiner. Und vor allem wer traut sich das zu sagen. |
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