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An die Börse!!!
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Name: walterst 02-07-2008 09:40 |
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 Tagebuch
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An die Börse!!! Kleine Zeitung Wirtschaft, 2. Juli 2008 Bauern an die Börse Um die derzeit hohen Preisschwankungen bei Agrarprodukten abzufedern, raten Landwirtschaftskammer und Wifo den Bauern zu Termingeschäften. Die neueste Studie des Wirtschaftsforschungs-Institutes (Wifo) liest sich nicht gerade wie eine Frohbotschaft für heimische Bauern. "2008 dürfte für die meisten Landwirte weniger Wertschöpfung bringen als 2007", so Studienautor Franz Sinabell. Die Gründe: Während heuer die Verkaufspreise von Getreide & Co. höchstwahrscheinlich unter dem Niveau von 2007 liegen werden, sei auf der Kostenseite kein Ende der Preisanstiege (Energie, Dünger) in Sicht. Fazit, unter dem Strich wird heuer meist weniger übrig bleiben. Schwankungen. Eines sei laut Sinabell und Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski aber klar: Die Preise für Agrargüter werden in Zukunft noch stärker als bisher schwanken. Zur Preisabsicherung empfehlen daher Wifo und Landwirtschaftskammer den Bauern, einen Teil der Ernte über Termingeschäfte an Rohstoffbörsen abzuwickeln. Dort wird der Preis im Vorhinein festgelegt und die Ware zu einem späteren Zeitpunkt geliefert. Dazu brauche man natürlich eine gute Kenntnis solcher Finanzinstrumente. Nicht ohne Risiko. Das mache vor allem bei größeren Lieferanten, die jährlich mehr als 150 Tonnen Getreide abliefern, Sinn. Kleinere könnten sich, so der Vorschlag, zu Erzeugergemeinschaften zusammenschließen, wie es zum Beispiel bei Schweinefleisch an der Schweinebörse schon gehandhabt wird. "Natürlich", räumt Sinabell gegenüber der Kleinen Zeitung ein, "besteht bei solchen Geschäften auch ein gewisses Risiko." Dann nämlich, wenn im Endeffekt der aktuelle Marktpreis höher liegt, als jener, der im Vorhinein fixiert wurde. Bei der Landwirtschaftskammer gibt es aber Experten für solche Management-Aufgaben. Zu wenig bleibt über. Nicht nur auf der Verkaufs-, auch auf der Einkaufsseite mache es derzeit Sinn, wenn sich Bauern zusammenschließen, so Agrar-Experte Sinabell. Für Wlodkowski zeigt die Wifo-Studie auf, dass nicht nur die Konsumenten sondern auch die Produzenten unter den gestiegenen Energiepreisen zu leiden hätten, und von etwaigen höheren Verkaufspreisen wenig bis nichts übrig bleiben würde. ULRICH DUNST |
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Name: biolix antwortet um 02-07-2008 10:08 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! Sich die Bauern zusammen schließen ist gut ! ;-))) lg biolix |
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Name: helmar antwortet um 02-07-2008 10:43 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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An die Börse!!! Ach lieber Biolix...........mit Handschellen oder tun es auch Ballenschnüre?...........wenn es ein entsprechendes Gegenüber gibt, warum denn nicht, und Getreide kann man ja relativ einfach bis zum passenden Zeitpunkt lagern......mit dem weißen Saft ist das a bissl komplizierter, meint halt eure helmar |
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Name: Christoph38 antwortet um 02-07-2008 10:57 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! So einen ähnlichen Beitrag habe ich heute in den SN auch gelesen. Die Bauern sollen es also den Spekulanten gleich tun, die auf steigende Preise gesetzt haben, wie zB beim Reis. Aber wozu bin ich dann noch Bauern, wenn ich mich gut auskenne mit den Terminbörsen, kann ich ja gleich mich 100% auf die Börse konzentrieren. Mir ist auch der Sinn solcher Massnahmen nicht ganz klar. Natürlich gewinnt man etwas Planungssicherheit und kann zu einer Glättung der Einnahmen kommen, aber letztendlich kommt man den steigenden und fallenden Märkten nicht aus und die "Versicherungsprämie" zahlt man sowieso selber. Oder sollte ich als potenzieller Abnehmer von Futtergetreide gleich ein paar Körndlbauern Terminkontrakte für die Ernst 2009 anbieten um € 100/Tonne ?? Sollte ich vielleicht näher überlegen. :-) |
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Name: walterst antwortet um 02-07-2008 11:47 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! Die von Sinabell und Wlodkowski empfohlene Maßnahme scheint kammerintern noch nicht voll koordiniert und kommuniziert zu sein. Eine Anfrage um einen Kurstermin bei der LK Steiermark für die Einführung in die Spekulationskunde war heute erfolglos. Es war auch die Veröffentlichung der Empfehlung noch nicht bekannt. Walter |
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Name: Christoph38 antwortet um 02-07-2008 12:10 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! Walter, wo Du gerade das Thema mit den Kursen ansprichst: Noch unbestätigten Gerüchten zufolge soll die LWK derzeit in Gesprächen sein mit den Herren Elsner und Flöttl. Die beiden sollen evtl. bereit sein sich als Kursvortragende zur Verfügung zu stellen. Im Zuge eines Diversionsverfahren könnten beide gemeinnützige Arbeit leisten, sich selbst die Haft ersparen und zudem den Bauern umfangreiches Spekulationswissen vermitteln. Ich finde das eigentlich eine gute Idee, wäre doch allen damit geholfen. Wer will soll sich vielleicht gleich im Forum eintragen, damit abgecheckt werden kann, ob ein Kurs zustande kommt. Christoph |
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Name: Gourmet antwortet um 02-07-2008 12:36 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! Ich finde Termingeschäfte nicht schlecht. Immerhin haben damit beide Seiten den Vorteil, schon lange vorher die Preise zu wissen. Das gibt bessere Grundlagen für die Kalkulation und daher mehr Sicherheit. Ein mehrjähriger Vertrag zwischen Milcherzeuger und Molkerei mit festgelegten Preisen ist eigentlich auch nichts anderes, nur eben ohne Beteiligung der Börse. Allerdings bezweifle ich, dass die Mitarbeiter der Landwirtschaftskammern die als Angestellte im geschützen Bereich arbeiten, die richtigen Fachleute für Rohstoffbörsen sind. Da würde ich mich doch eher an Leute halten, die täglich auf eigenes Risiko damit arbeiten und viel Erfahrung haben. |
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Name: Christoph38 antwortet um 02-07-2008 14:35 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! @ gourmet Gibt es Milchlieferverträge mit festgelegten Preisen ? Meist ist ja nur mehr oder weniger wischi/waschi ein Preis definiert ?? |
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Name: harakiri antwortet um 02-07-2008 18:42 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! hab vor ein paar jahren schon einen solchen kurs bei der lk noe besucht. hat sich dann herausgestellt, dass es für die warenterminbörse in hannover in österreich gar keine andienpunkte gibt. zudem werden die meisten kontrakte wieder zurückgekauft. ergo handelt es sich dabei in erster linie um spekulationen auf steigende oder fallende preise. hätte selbst kein problem, heute bereits 100 schweine für die lieferung im oktober zu einem fixen preis zu verkaufen. ein bekannter hat seine weizenernte schon fix zu einem vernünftigen preis verkauft. hindert die abnehmer ja niemand, kontrakte zu bestimmten preisen anzubieten. wo interessant, wird das sicher angenommen. |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 02-07-2008 19:17 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! Ist nicht die RWA schon so was wie eine Terminbörse, nur mit geringem Risiko und eben auch geringem Gewinn? Welche Rolle spielt die RWA als Warenvermarkter und -vermittler? Reagiert sie auf den Umstand, dass sich immer mehr Landwirte auf eigene Faust Märkte suchen? Zwangsläufig verliert sie an Bedeutung. Oder wie nehmt Ihr das wahr? lg, tb. (bei diesem Thema sehr unbedarft aber wissbegierig) |
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Name: walterst antwortet um 02-07-2008 20:22 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! Hab jetzt noch ein wenig im Agrarnet nachgelesen. Sinabell: Vorsicht vor Kostenfalle "Das bedeutet aber nicht notwendigerweise, dass auch die Wertschöpfung in der Landwirtschaft steigt. Die Lebensmittelproduktion ist eine sehr energieintensive und die Energiepreise werden dauerhaft hoch bleiben. Das wiederum schlägt auf andere Güter wie Düngemittel etc. über. Höhere Produktionskosten führen zu sinkenden Deckungsbeiträgen. Die Bauern dürfen sich dabei nicht von höheren Erzeugerpreisen beirren lassen", warnt Sinabel, "Vorsicht vor der Kostenfalle." Managementqualitäten und Börsekenntnisse gefordert Um auf diese Situation zu reagieren gebe es mehrere Möglichkeiten: "Mit Futures-Kontrakten auf den Terminmärkten können sich Landwirte gegen Preisrisiken absichern. Das macht aber nur bei größeren Mengen Sinn, kleinere Betriebe sollten sich daher zu Erzeugergemeinschaften zusammenschließen und durch gemeinsame Betriebsmitteleinkäufe an der Preisschraube drehen. Weiters sind durch die verstärkte Qualitätsproduktion höhere Erzeugerpreise erzielbar. Ein wichtiger Hebel liegt auch im Investitionsverhalten. Je höher die Abschreibung, desto weniger bleibt für die Produzenten unter dem Strich übrig. Mit diesem Wissen im Hintergrund sollten Landwirte überlegen, ob sich tatsächlich jede Investition rechnet." Für mich einige wichtige Erkenntnisse: Das WIFO traut unseren bisherigen Vermarktungsstrukturen (da dürfte er ja die Genossenschaften, Erzeugergemeinschaften usw. meinen) nicht zu, das Optimum für die Bauern herauszuholen. Das selbe noch einmal bei der Betriebsmittelbeschaffung! Wir sollen Einkaufsgemeinschaften bilden, obwohl wir alle Mitglied im Lagerhaus sind. (Ist das nicht Genossenschaftsschädigend?) Und dann ist da noch der Punkt, den Christoph38 schon ein paar mal angeschnitten hat: Man muss möglichst rationell produzieren, alle technischen Fortschritte dafür nützen, dann bekommt man vielleicht den Großteil der Produktionskosten bezahlt und für zusätzliche Qualitätsproduktion noch einmal einen Teil der Zusatzkosten. Das ganze soll man aber am besten ohne Investitionen bewerkstelligen. Und für seine Managerqualitäten und die Börsekenntnisse setzt man einen Hilfsarbeiterlohn an. Ich freue mich schon auf den ersten Kurs der Kammer zu diesen Fragen! Walter |
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Name: Gourmet antwortet um 02-07-2008 20:51 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! @christoph Ja, die gibt es. Und zwar zar nicht irgendwo, sondern hier in Mitteleuropa, genau genommen an der Salzach. Interessant an diesem Fall für mich war, das es die Molkerei war, die auf den Bauern mit einem guten Angebot zugeangen ist. Offensichtlich haben einige Molkereien aus dem Streik gelernt und wollen sich eine gewisse Grundversorgung bei verlässlichen Lieferanten sichern. Für den letzten Satz habe ich leider noch keine Beweise, aber es sieht ganz danach aus. |
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Name: Christoph38 antwortet um 02-07-2008 21:05 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! @ gourmet Mich würde interessieren, wie die Preisgestaltung formuliert ist ? Für wie lange geht der Vertrag bzw. wie hoch sind die jährlichen Preissteigerungen (wenn mehrjährig) ? Jeder prostituiert sich zu einem gewissen Grad im Geschäftsleben, wie teuer hast du dein "Streikrecht" verkauft. Ich nehme an, du wirst mir zustimmen, dass es nicht sehr sinnvoll ist gratis auf die evtl. Möglichkeit zu streiken zu verzichten, unabhängig von der eigenen inneren Einstellung ? |
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Name: Gourmet antwortet um 02-07-2008 21:12 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! @christoph Ich werde, wenn sie die Gelegenheit bietet, noch mal nachfragen. Vermutlich war Streikverzicht bisher deshalb fast kein Thema in den Verträgen, weil eh nie gestreikt wurde. Das ist inzwischen anders. Da kann ich mir schon vorstellen, dass es gute Verträge mit höherem Milchpreis gibt, aber eben auch mit hohen Sanktionen, falls der Lieferant die vereinbarte Menge nicht liefert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass in Zukunft in den Verträgen auch tägliche Mindestmengen stehen werden. In anderen Bereichen ist es schon so. Ziegenmilchproduzenten , zum Beispiel, bekommen viel mehr pro Liter, wenn sie das ganze Jahr über Milch liefern können. |
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Name: walterst antwortet um 03-07-2008 17:38 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! Immerhin ist gourmet einer der ersten Streikgegener, die offen zugeben, dass er selbst und gleichgesinnte vom Streik profitieren könnten. Dass sein Abnehmer durch den Streik auf 43 Cent bis September getrieben wurde, darf glaube ich, auch erwähnt werden. Zum ursprünglichen Thema: Heute klingt das ganze bei der Kammer, beim Sinabell und bei der Raiffeisen Ware Austria etwas anders, Sinabell und Raiffeisen-Konrad sind überraschend einstimmig, es dürfte einen regen Meinungsaustausch gegeben haben: Aus Agrarnet (Auszug) LK Österreich gibt Tipps zur Getreidevermarktung Terminhandel den Profis überlassen - RWA bietet Service Sinabell: "Nur für große Unternehmen wird die eigenständige Durchführung von Hedging sinnvoll sein; für die Mehrzahl der Betriebe gibt es Organisationen, die dies erledigen", weist etwa der WIFO-Agrarexperte auf diesen Service der RWA hin. Ähnlich Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad gestern bei der Eröffnung des Bioethanolwerkes in Pischelsdorf: Er betonte, Genossenschaften hätten seit Jahrzehnten ihren Mitgliedern gegenüber stets Vertragstreue bewiesen, seien um Nachhaltigkeit bemüht und ein verlässlicher Partner. Auch Konrad riet den Landwirten ab, selbst zu versuchen, sich durch Börsespekulationen mit Hilfe sogenannter Futures gegen starke Schwankungen der Agrarpreise abzusichern. Wer nämlich glaube, mit Futures könne man nur gewinnen, könnte ein böses Erwachen erleben. "Seriöse Betrachter der Szene - und dazu gehören die Landwirte - wissen ganz genau, dass wir in der Raiffeisenorganisation eng miteinander verbunden sind, dass wir gemeinschaftlich wirtschaften und die Fragen des Landes, der Ernährung und der Energie gemeinsam zu lösen versuchen", so Konrad. |
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Name: Gourmet antwortet um 03-07-2008 17:57 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! @walterst Du solltest aber nicht vergessen zu erwähnen, dass eine Flachgauer Privatkäserei den Preis nach dem Streik um 3,5 bis 5 Cent gesenkt hat und das unter anderem mit den Folgen des Streiks begründet. Dieser Betrieb war vom Streik stark betroffen. Und die betroffenen Lieferanten? Die sind jetzt doppelt sauer. Einmal auf den Betrieb und zum Anderen fangen manche an nachzudenken, was sie da mit der unsinnigen Wegschüttaktion kaputt gemacht haben. Deshalb vermute ich, dass ein Milchstreik vor allem schwächere Betriebe in den Ruin treibt. Die Molkerei in Piding kann sich 43 Cent vermutlich leisten, andere, mit schwacher Marktposition nicht. Abgesehen vom Schaden am Image der Milch, der für alle Beteiligten unangenehm ist, kommen bei solchen Aktionen vermutlich vor allem kleinere Verarbeiter unter Druck. Das sollte zu Denken geben, weil der Erzeuger-Milchpreis in jenen Gebieten, wo nur ein Anbieter da ist, eher im unteren Bereich liegt. |
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Name: Gourmet antwortet um 03-07-2008 18:13 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! @walterst Man sollte auch noch erwähnen, dass euer Streik-Organisator im Flachgau seine Biomilch nach P. liefert und vom guten Preis profitiert, während viele seiner Nachbarn die er zum Streik überredet hat (in seiner Gemeinde wurde besonders viel gestreikt) zum W. liefern und jetzt trotz viel verschütteter MIlch weniger bekommen als vorher. So haben sie die meisten die Solidarität nicht vorgestellt. |
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Name: Gourmet antwortet um 03-07-2008 20:22 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! @Christoph38 Mir braucht hier niemand was glauben. Ich gebe nur meine Meinungen und Ansichten wieder. Und was meine Identität betrifft: Ich habe hier niemals Hinweise gegeben, nichts bestätigt und auch keine einzige der Falschmeldungen dementiert. Das werde ich auch weiter so halten. Mir geht es nicht um Personen sondern nur um die Sache. Und ich meine, den meisten anderen hier im Forum auch. Spekulationen, wer hinter welchem Nick steckt, finde ich schädlich für die Diskussionskultur. Wer will, kann ja mit seinem Namen unterschreiben. Einige tun das ja auch. Soweit ich es bisher beobachtet habe, dienen alle Versuche, die Person hinter dem Nick aufzudecken nur dazu, sie abzuwerten. Kommt ja eh oft genug hier im Forum vor, dass jemandem gleich in die Schuhe geschoben wird, er würde für das bezahlt, was er hier schreibt. Deshalb schätze ich es besonders, dass der fortschrittliche Landwirt dies Möglichkeit bietet und auch darüber wacht, dass die Forumsregeln eingehalten werden. |
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Name: Christoph38 antwortet um 03-07-2008 20:33 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! Das war auch keine Spekulation wer du persönlich bist. Ich kenne in der Salzburger Gegend sowieso kaum jemand, insofern ist mir jeder Name egal. Trotzdem fällt mir auf, dass du besonders bestrebt bist in Deckung zu bleiben. Vor mir aus gerne. Ich versuche auch sonst nicht Identitäten aufzudecken. |
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Name: Gourmet antwortet um 03-07-2008 20:47 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! @Christoph38 Das war jetzt auch kein Vorwurf gegen Dich. Ich schätze Deine Beiträge. Ich glaube, ich bin nicht mehr bestrebt, anonym zu bleiben, als andere anonyme Teilnehmer auch. Was ich aber mache ist: Ich weise darauf hin, dass die Aufdeckung der Anonymität nicht gut für ein Forum ist. Das machen nicht alle. |
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Name: helmar antwortet um 03-07-2008 21:12 auf diesen Beitrag |
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An die Börse!!! Ich habe einige Zeit geschmunzelt wenn jemand dem "lieben helmar" mal wieder kräftig kontra gab, und als ich hier mal einem User unter seiner gmx-Adresse antwortete, hat er selber dann zugegeben dass er sehr überrascht gewesen ist.....aber warum eigentlich? Mfg, helmar |
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