 Tagebuch
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Nestle fordert EU auf mehr Gentechnikfreiheit Naja, es gibt 2 Probleme: 1. Die Lobbyisten in Brüssel, die unbedingt die Industrie gegen die Landwirtschaft ausspielen wollen und besonders jene der Gentech-Firmen. Die sitzen in der EFSA und solange die EU nicht fähig ist, sich eigene Labors zu leisten und die Gentechnik-Sachen ordentlich zu überprüfen, wird man nie vernünftige Testergebnisse bekommen, mit denen man sicher argumentieren kann. 2. Die EU ist in der Zwickmühle der WTO: Die ist von USA, Brasilien etc und weiteren großen Agrarländern dominiert, wo die Gentechnik-Firmen schon das Sagen haben. Dementsprechend wollen sie mit aller Gewalt ihre "Technologie" (in meinen Augen: Experimente auf Kosten aller Lebewesen) durchsetzen, sei es auch mit wirtschaftlicher Erpressung (Verhandlungen, zB Doha-Runde). Wenn die EU-Staaten sich wenigstens in einer Mehrheit gegen Gentechnik aussprechen würden, hätten diese Firmen keine Chance, weil die EU damit intern gestärkt würde, deren Machtausbau zu bremsen und somit auch von den Befürwortern der Technik eingesehen würde, dass ihre Bestrebungen keinen Sinn machen. Solange sich aber alle Agrarminister uneinig sind und nichts Besseres zu tun haben, als zu streiten, werden die anderen diesen Zustand ausnützen und versuchen, uns irgendwann einmal vor vollendete Tatsachen zu stellen. Dann taucht die Frage auf, warum niemand etwas gemacht hat... Warum ist der halbe Kontinent (die politischen Vertreter) schon jetzt für Gentechnik? Die Bevölkerung ist es sicher nicht. --> Die europäischen Nationalstaaten hätten es also in der Hand, sie bräuchten nur mehrheitlich für ein Verbot sein und dies vor der WTO auch standhaft vertreten, nur das geht nur mit guten wissenschaftlichen Beweisen oder politisch - mit europaweiten Referenden könnte man dies auch versuchen und starke Signale nach Übersee aussenden - warum tut das niemand? mfg diewahrheitist |
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