Gebrauchtmaschinen: 20152, Termine: 133, Kleinanzeigen: 3078 / 176, 27226 reg. User, online: 456
 
Home Gebrauchte Kleinanzeigen Landtechnik Schwein Live dabei Links Termine Forum Versteigerung Spiel
 

Landwirt Forum

Forumsbeiträge suchen

Es sind 13821 Diskussionen online

Der Euro - Misserfolg von Anfang an

  Antworten: 10

Name: beginner 18-06-2008 13:01 nach oben

Tagebuch
Der Euro - Misserfolg von Anfang an
10 Jahre EZB. Die Hofberichterstatter der Europäischen Zentralbank feiern den Euro in der Presse als Erfolg. Sie preisen ihn als Hort der Stabilität. Doch das Gegenteil ist richtig.



Es ist unfassbar, wie die Mainstream Medien den Euro als Erfolg feiern. Die Fakten sprechen eine andere Sprache:

Am Anfang sank der Euro gegen Dollar ins Bodenlose. In den letzten Jahren steigt er zwar, aber der Vergleich hinkt! Nur weil andere schlechter sind ist der Euro nicht besser!



Ganz außer Acht wird bei dieser Rechnung gelassen, dass alle Währungen gegen Dollar steigen. Selbst der irakische Dinar hat zum Dollar 70% aufgewertet. Ist die Währung deshalb ein Erfolgsmodell?



Des Weiteren loben die Gazetten die Preisstabilität. Der Euro wird als Inflationsschutz verkauft. So berichtet „Die Zeit" von einer durchschnittlichen Inflationsrate „dank Euro" in Deutschland von 1,6% in den Jahren 2002 bis 2006. Typisch EZB Hofberichterstattung. Motto: immer brav drucken, was die Statistiker vorgaukeln. Die Statistiken mögen zwar richtig sein, mit der Realität haben sie nichts zu tun!



Die dauernde Gehirnwäsche nervt mehr denn je. Wenn trotzdem mal einer aufmuckt, dann heißt es beschwichtigend, das sei ja „nur" die „gefühlte Inflation". Motto: Gehen Sie mal zum Psychiater, sie fühlen die Preissteigerung nur. Aber tatsächlich ist sie nicht existent!



Eine Währung ist nur dann erfolgreich, wenn sie ihre Kaufkraft erhält. Und das kann man vom Euro nun wahrlich nicht behaupten. Im Gegenteil: Die Menschen wurden um Ihr Erspartes betrogen. Ihr Geld hat seine Kaufkraft in den letzten 10 Jahren halbiert. Dank Euro!



Vieles ist allein in den letzten sieben Jahren 50% teurer geworden, manches hat sich Preis verdoppelt, einiges sogar vermehrfacht. Da nutzt es wenig, dass z.B. ein Ikea Regal billiger wurde. Fakt ist, dass die Dinge, welche Menschen am nötigsten brauchen, sich im Laufe der letzten Jahre im Preis verdoppelt haben. Eine Pizza in meinem Stammrestaurant hat früher 8 Mark gekostet - heute 10 Euro. Ein Kaffee für 2 Mark war früher teuer. Heute sind 2,50 Euro normal. Eine Busfahrt früher 80Pfennig. Heute 2,10 Euro in Berlin. Diese Liste kann endlos fortgesetzt werden.



Sogar im Vergleich zu unbedrucktem Papier hat der Euro an Wert verloren. Heute müssen 40% mehr Euro für weißes Papier bezahlt werden als z.B. vor 3 Jahren. Selbst im Vergleich zu Toilettenpapier hat der Euro abgewertet. Kann man da noch von einem Erfolg sprechen?



Die einzige Richtschnur für eine Erfolgswährung ist neben der Kaufkraft das Verhältnis zum Gold. Mitte 1999 kauften 240 Euro eine Unze Gold. Im Jahr 2008 musste man für die gleiche Menge Gold in der Spitze 640 Euro zahlen. Entspricht einer Preissteigerung von fast 200%! Das bedeutet umgerechnet eine Inflationsrate von fast 20% pro Jahr. Bei dieser Rechnung kommen wir der Realität sicherlich etwas näher als durch offizielle Statistiken, welche dem geschundenen Verbraucher weiß machen wollen, dass die Inflation bei 2% liegt.

Quelle: http://www.mmnews.de/index.php/20080601438/MM-News/Der-Euro-Misserfolg-von-Anfang-an.html
Name: Christoph38 antwortet um 18-06-2008 17:29 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Der Euro - Misserfolg von Anfang an
Wer viele Schulden hat der müsste danach ja jetzt im Paradies leben. Der hat harte Schillinge geliehen und zahlt jetzt mit wertlosen Euronen zurück.

Wenn der Sparer der Looser der Geldentwertung ist, muss nach meiner Logik der Kreditnehmer der Gewinner sein, oder lieg ich da ganz falsch ?

Inflation hats vorher auch gegeben. Wie ich zur Schule gegangen bin hat die Semmel beim Bäcker S 1,- gekostet und bis zum Euro waren etliche S-Erhöhungen.

Praktisch finde ich auch die offenen Grenzen und dass man nicht mehr Geld wechseln muss.
Name: Fetzerl antwortet um 18-06-2008 20:19 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Der Euro - Misserfolg von Anfang an
@ beginner: immer mal auf die Quelle achten... die erscheint mir mindestens genauso wenig vertrauenswürdig wie die EZB-Hofberichterstattung...

Die Preisvergleiche sind etwas weit hergeholt; z.B. kostete die Pizza vorher sicher schon 14 Mark statt 8 Mark, oder die Busfahrt sicher auch mehr als 80 Pfennig.

Was der Mann zurecht in Frage stellt, ist die Inflationsberechnung; die kann man tatsächlich hinterfragen. Leider bringt er aber in seinem Artikel auch wieder nur Polemik und keine harten Fakten und Zahlen (hat er Marktbeobachtungen bzw. Zahlenreihen über die letzten 20 Jahre???); er spielt mindestens genauso mit der gefühlten Inflation wie alle anderen Statistiker...
Eine Inflationsrate von 20 % Jahr seit der Euro-Einführung: dann hätten wir jetzt Dieselpreise von weit über 2 €/Liter...

Servus, Franz

Name: Gourmet antwortet um 18-06-2008 20:56 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Der Euro - Misserfolg von Anfang an
@Fetzerl
Der Beginner stellt hier gerne Artikel herein, die derart einseitig geschrieben sind, dass sie nur von ganz wenigen geglaubt werden. Die angeführten Sachen stimmen vermutlich schon, es ist nur eine einfache Ansammlung von Tatsachen, die den Euro schlecht dastehen lassen sollen. Und die sind teilweise so weit hergeholt, dass es richtig lustig ist.

Ich persönlich halte den Euro für eine Meisterleistung in der Überwindung von kleinkariertem Nationendenken, von dem ja gerade Politiker nicht befreit sind. Eine europäische Erfolgsgeschichte. Ich möchte nicht wieder zu den alten Währungen zurück.
Name: Temmerer antwortet um 18-06-2008 21:31 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Der Euro - Misserfolg von Anfang an
@ Beginner

du hast vollkommen recht - man muss heute für viele Dinge das Doppelte bezahlen wie noch vor 10 Jahren. Ob da der Euro jetzt schuld hat, wage ich zu bezweifeln.

Die Energiepreise sind überproprtional gestiegen - das pusht den Preis aller Waren, die bei der Herstellung Energie benötigen.

Was ist noch ein Preistreiber? Na die Staatsschulden. Österreich z.B. zahlt im Jahr 7Mrd. € nur an Zinsen. Ihr in Deutschland zahlts glaub ich 25Mrd €. Das sind in erster Linie Sozialleistungen der Vergangenhit, die irgendwann bezahlt werden wollen.

Und zum Gold: Gold ist nicht unbedingt Richtschnur für eine Erfolgswährung. Gold wird fast ausschließlich als Wertanlage und Spekulationsmittel gebraucht - sonst fast für nix!! Diesen Preis bestimmen die Spekulanten.

Beste Grüße
Temmerer
Name: Christoph38 antwortet um 18-06-2008 21:38 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Der Euro - Misserfolg von Anfang an
Was war eigentlich wie das Gold so stark gefallen ist, so bis ca. 2002 ?
Da müssten wir ja im Kaufkraftparadies gewesen sein und haben nichts davon gemerkt, also ich zumindest.
Name: Temmerer antwortet um 18-06-2008 22:54 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Der Euro - Misserfolg von Anfang an
Da haben die Spekulanten ihr Geld wo anders hingesteckt, weils lukrativer war
Name: beni11 antwortet um 18-06-2008 23:14 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
DIE Euro - Misserfolg von Anfang an
Ich denke der EURO ist das gelungenste SICHTBARE Projekt der ganzen europäischen Integration. Wer hätte sich sowas vor 20 jahren vorstellen können?

Ich denke DIE Euro 2008 war für Österreich weit weniger erfolgreich als DER Euro.


@ Beginner:

Wie wäre es mit einer Demonstration gegen den Euro? Mit öffentlicher Verbrennung dieser ungeliebten Papierfetzen? Wenn sich deine komischen Freunde DAZU durchringen können dann nehme ich ihnen ab daß sie es ehrlich meinen!


Name: BSE1 antwortet um 18-06-2008 23:24 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
DIE Euro - Misserfolg von Anfang an
das kann uns schon nochmal passieren, dass diese "Fetzen" soviel wert sind, dass wir sie auch verbrennen können.
Ich denke, dass wir das wir noch eine Geldentwertung erleben werden. Den Anfang wird sie von Italien aus nehmen, die in einigen Jahren vom "Euro" ausgeschlossen werden.
So meine Meinung - "Befürchtung"
Aber was schert es uns, wenn wir nicht viel haben?
Name: Josef_Knecht antwortet um 18-06-2008 23:29 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
DIE Euro - Misserfolg von Anfang an

"Ich denke
DIE Euro 2008 war .............

...und hier, beginnt dein Irrtum!


Name: beni11 antwortet um 18-06-2008 23:35 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
DIE Euro - Misserfolg von Anfang an
@ BSE

Sol ange die EZB ihre Mahnschreiben und ihre Sanktionen brav durchzieht und die hohen Beitritts-Ansprüche einfordert sehe ich da keine Gefahr. Im gegenteil, jetzt können die Italiener auch nicht immer nach Belieben abwerten um ihre Wirtschaft in Gang zu haltten sondern müssen auch die Ärmel aufkrempeln.

Und Vorteile muss er ja haben, sogar die Dänen und die Briten und die Schweden überlegen beizutreten, ganz zu schweigen von den neuen EU-Mitgliedern
 [ Zurück zur Forumsübersicht ] 
 
 
Passwort vergessen
Neu registrieren

Agrarlinks

Agrarwetter 09.01.2009
Wetter in Österreich
 
Max: -5 °C
Min: -15°C

[ Impressum ] [ Datenschutzerklärung ] [ Geschäftsbedingungen ] [ Sitemap ] [ Index ] [ Diashow Sitemap ] [ Traktor ] [ Gebrauchtmaschinenmarkt ]
Gebrauchtmaschinen [ Landwirtschaftliche Motorfahrzeuge ]
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews

Der fortschrittliche Landwirt, Hofgasse 5, A-8011 Graz, Tel: 0 316/82 16 36, Fax: 0 316/83 56 12

Alle Angaben ohne Gewähr - Druck und Satzfehler vorbehalten

redaktion@landwirt.com