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Milch als Lifestyleprodukt

  Antworten: 41

Name: kuhmechaniker 13-06-2008 09:47 nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Aus der Schwäbischen Zeitung vom 12. Juni 2008:

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"Sie muss nicht immer billig sein" - Milch auch als Lifestyleprodukt

Sie ist weder hipp noch exotisch und steht meist im Tetrapak-Einheitsdesign im Kühlregal. Nach Fleisch ist Milch den Deutschen das wichtigste Grundnahrungsmittel. Kosten darf sie aber nicht viel. Im hart umkämpften Milchmarkt setzen die Molkereien daher ständig auf Innovation. Einige spezialisieren sich auch auf edle Premiumprodukte, die nur regional verkauft werden, oder stellen auf Bio um. Nach Ansicht von Marketingexperten hat die Milch aber noch mehr Potenzial. So könnte sie ähnlich wie Wasser auch als teures Lifestyle- oder Wellnessprodukt angeboten werden.

"Den Wunsch nach Wohlbefinden und ewiger Jugend greifen die Unternehmen schon länger auf und kreieren ständig entsprechend neue Produkte", heißt es beim Milchindustrieverband. Molkereien wie Weihenstephan, Berchtesgadener Land oder Bärenmarke setzten auf regionalen Absatz von Edelmilch zu höheren Preisen als beim Discounter. "Möglich wäre aber auch, eine Milch zu verkaufen, die um Mitternacht bei Vollmond auf einem bestimmten Berg gemolken wurde", sagt Branchensprecher Michael Brandl.

"Milch muss nicht immer billig sein", finden Werbespezialisten mit Blick auf den aktuellen Preisstreit mit den Bauern. Ähnlich wie die Mineralwasserproduzenten könnten auch die Molkereiunternehmen völlig neue Wege gehen. "Da ist noch Raum für Markenbildung. Gerade bei der hochpreisigen Premium-Milch hat man schon gesehen, es funktioniert", betont Karen Heumann von der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt.

Statt die Milch aus allen möglichen Regionen Europas zu den Molkereien zu karren und sie dort in einen Topf zu kippen, könnte sie wie beispielsweise beim Wein nach Lagen angeboten werden. Denkbar wäre auch, sie nach Futter, Jahreszeit oder gar Kuh-Rasse zu unterscheiden. "Dann könnte es Premium-Milch von der Holsteiner Kuh, aber auch Mond- oder Frühlingsmolke geben. Und eine Butterblumenmilch oder Bergkräutermilch wären sicher sehr attraktive Produkte", betont Heumann. Wichtig sei zudem eine edle oder trendige Verpackung. Mineralwasser wird mittlerweile auch nach Gesteins- oder Gletscherlagen unterschieden. In speziellen Luxusläden wird es sogar in edelsteinbesetzten Flaschen für rund 50 Euro angeboten.

Die Milchindustrie mit ihren gut 100 Molkereien beschäftigt etwa 40000 Menschen und produziert bis zu 5000 verschiedene Milchprodukte - von der puren Vollmilch bis zum probiotischen fitmachenden Früchtejoghurt.

"Unsere Milch steht für bewussten Genuss und gesunde Ernährung", heißt es bei Weihenstephan im bayerischen Freising. Täglich werden in dem Traditionsunternehmen mit klösterlichem Ursprung gut 600000 Liter "Alpenmilch der Güteklasse S" produziert. Den Rohstoff liefern "1100 ausgesuchte Bauernhöfe aus den Alpen oder dem Alpenvorland". Jeder Hof ist familiengeführt und hat maximal 30 Kühe im Stall. Deutschlands größte Molkerei Nordmilch hat seit zwei Jahren im norddeutschen Zeven ein eigenes Forschungszentrum. Dort werde ständig an neuen Produkten auch für die weiterverarbeitende Industrie gearbeitet, zum Beispiel am optimalen Käse für die Tiefkühlpizza. Neu sei der Bereich "Life Science", der speziell für Milch nach völlig neuen Anwendungen forscht.

Die Molkerei Alois Müller aus Aretsried, die als eine der ersten ihre Milch auch in Kunststoffflaschen mit Schraubverschluss abfüllte, hat bereits Trinkmilch mit Melone-Mango-, Erdbeer- oder Pistazie- Kokos-Geschmack sowie Milch mit verschiedenen Kaffeevarianten im Sortiment. Eine "Luxusmilch für zehn Euro" werde es in Zukunft aber nicht geben. Und Campina (u.a. Landliebe und Südmilch) hat eine Fitmilch im Angebot: Das Produkt mit einem Fettgehalt von nur 0,1 Prozent zielt auf weibliche Kunden ab, die auf ihr Gewicht achten.

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Name: kuhmechaniker antwortet um 13-06-2008 10:31 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Mmmhhhhh…. nachdem ich jetzt mein Patent an den Mann gebracht habe, suche ich ohnehin nach einer neuen Herausforderung. Vielleicht tu ich mir ja so ein Milch-Lifestyle-Produkt an. Warum nicht? Lust hätte ich und Investoren hab ich inzwischen auch einige kennen gelernt. Weidemilch in einer runden 0,75l Packung mit Schraubverschluss, kein Kraftfutter, keine Silage, nur Weide, vielleicht nur bestimmte Rassen (jedenfalls keine HF Böcke), eine g’scheite Story dazu, Verkaufspreis: 1,40, ein Abfüller würde sich sicher auch finden...
Name: kuhmechaniker antwortet um 13-06-2008 10:46 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
...keine Homogenisierung, GVO-frei...
Name: theres antwortet um 13-06-2008 10:46 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Beeil dich, das ist genau die Marktnische, die es zu füllen gilt.
Wenn für Omega 3 Öl 34 Euro ohne grosse Diskussionen bezahlt wird, dann ist diese MIlch noch äusserst günstig.
Als Sortimentserweiterung- wäre Joghurt, Käse aus dieser Produktlinie bestimmt genauso gut zu platzieren.
Wir haben lange versucht, Molkereien dafür zu gewinnen, bis jetzt bekamen wir nur abfuhren.
Ich sehe es inzwischen auch so, dass solche Nischenprodukte nur in Eigeninitative gemacht werden können.


Name: naturbauer antwortet um 13-06-2008 10:47 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Ich hätte hierzu alle Voraussetzungen! NUR wenn ernst gemacht wird meinerseits, dann ja dann sind die Schikanierer am Werk, sodass es unser einem in Wirklichkeit niemals zugelassen würde damit Geld zu verdienen. s`Geld darf wohl nur bei allen anderen, nur nicht beim Bauern sein. Geld, dass der Bauer sowieso wieder in die Wirtschaft stecken würde. Leider erkennt das keiner. Ewig werden die Bauern nicht auf Pump kaufen!

Name: theres antwortet um 13-06-2008 10:55 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Wann gibts diese Milch zu kaufen?
Name: donauprinz antwortet um 13-06-2008 10:59 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt


jaja naturbauer, du sagst es ....

....man mag heutzutags fast nicht mehr (bauern)schlau genug sein, dass einem - wenns ums Geld geht - nicht das Raubeisen angelegt wird.

Name: kuhmechaniker antwortet um 13-06-2008 11:14 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Inzwischen ist es mir sogar sehr ernst. Ich habe mich gestern fast drei Stunden mit meinem Nachbarn (Martin Essl, BauMax) über diese Sache unterhalten. Der ist ebenfalls überzeugt, dass es klappen kann. Alles hängt eigentlich an der „Story“, die man mitverkauft: „Geschmack, Gesundheit, Nachhaltigkeit, gutes Gewissen“.
Name: naturbauer antwortet um 13-06-2008 11:33 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Auf deinen diesen Eintrag, meinen die Verbraucher es sei alles einfach! Stimmt aber nicht! Es ist für uns Milchbauern, die von der Milch leben bei weitem nicht sooooo einfach, qusai mal 3 Std unterhalten, dann läuft das, in meiner Heimat schon 2mal nicht.
Du musst dazu wissen, in meiner Gemeinde gibts seit nicht langer Zeit einen kompletten Baustopp im Aussenbereich. Aktuell sind á 48, die NICHT und NIX bauen dürfen. (Bauern eingeschlossen) Von wegen ländliche Entwicklung.
Das ganze Genehmigungsszenario dürftest auch hier rein stellen, damit der Verbraucher richtig informiert ist.
Name: beni11 antwortet um 13-06-2008 11:34 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
@ Kuhmechaniker

Das Ding klappt ja bei so Sachen wie Act*mel und sonstigen Plunder ganz ausgezeichhnet. Aber es darf nicht 1,40 kosten sondern auf den Liter hochgerechnet mindestens 5 Euro.

Werbelinie: Feelgood und ein bisschen "was vorn reinkommt kommt hinten raus: eine Kuh firsst Müll, DEINE kuh frisst Manna und Ambrosia :-)

Und etwas schlechtes Gewissen (ein Kind hustet) und viel Weltfriede mit Bio und Öko Und dazu das ernste Gesicht eines Doktors aus Japan oder Kanada und eine Animation "guter" Aminosäuren (sag aber nicht "Gene" dazu) die lächelnd böse Dinger mampfen. Und eine glückliche Familie im Sonnenuntergang.

Voila!

PS: Das ist mit dieser Veröffentlichung MEIN Copyright, also beteilige mich dementsprechend! :-)

Name: Christoph38 antwortet um 13-06-2008 11:55 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Wenn die Österreicher dann Europameister geworden sind, genehmige ich mir ein 6er Tragerl von der Weidemilch.

Aber mal in echt:
Der Gedanke ist prinzipiell sicher gut, wo es doch wie beni11 schriebt auch schon Sachen gibt, wie etwa das actimel.
Ich glaube auch, dass sowas klappen kann.

Ich hoffe nur du sagst dann nicht zu den Bauern, ich zahl Euch nur 20 ct/Liter, weil ihr habt bei der Produktion doch eh fast keinen Aufwand, weil ihr Euch das ganze Kraftfutter sparts und das Grundfutter ist total billig.
Name: kuhmechaniker antwortet um 13-06-2008 12:06 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
@Christoph38

>> Ich hoffe nur du sagst dann nicht zu den Bauern,
>> ich zahl Euch nur 20 ct/Liter

Meine Schmerzgrenze sind 80 ct/Liter. Darunter hätte die ganze Aktion nur wenig Sinn.

@beni11

Ich denke du liegst gar nicht so weit daneben. Allerdings glaube ich, dass es auch ohne japanische Doktoren und den ganzen Aminosäuremist geht. Mein Ansatz ist eher: "Pimp my milk". Also so etwas wie die „Faire Milch“ (Domestic Fair Trade = „fairer“ Preis für den Bauern), die zusätzlich auch noch besser schmeckt (kein „böses“ KF, nur Weide, keine Homogenisierung = klingt für viele ohnehin nach Chemie), ein „cooles“ Image hat und noch dazu unser „grünes“ Gewissen beruhigt (kein Kraftfutter, keine „Turbokühe“, Kühe auf der Weide etc.). Ein Nischenprodukt, zweifellos. Allerdings ist diese Nische gar nicht *so* klein. In Österreich gibt es sicher einige Zehntausend, die sich so etwas leisten können und wollen. Eigentlich würde sich da ein Vertrieb über den SPAR-Gourmet anbieten. Schau ma mal, wie der Drexel das findet…
Name: kraftwerk81 antwortet um 13-06-2008 12:45 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Probiers! Wennst es ned los wirst kannst Ja Deine Wildsaukreuzungen mit der Milch füttern.
Name: kuhmechaniker antwortet um 13-06-2008 12:55 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Milchwerbung:

http://www.youtube.com/watch?v=-ak5rUwMqG8

Danke Kathi!

>> Probiers! Wennst es ned los wirst kannst Ja Deine
>> Wildsaukreuzungen mit der Milch füttern.

Tolle Idee!
Name: walterst antwortet um 13-06-2008 13:11 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Was ist jetzt los mit FAIREA und Gut So vom Ökosozialen Forum?
Hat der Pröll das Fördergeld noch nicht locker gemacht?

Das ganze wurde ja schon angekündigt.

Walter
Name: beni11 antwortet um 13-06-2008 13:21 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
@ Kuhmechaniker

Stimme dir zu, nur Homegenisieren wirst du auch müssen sonst ist das ein technischer Rückschritt, wer will heute noch Milch mit Rahmschicht oder Haut haben, also vorsicht!

Name: Icebreaker antwortet um 13-06-2008 13:59 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Hallo beni11,
Weil du sagst: "wer will heute noch Milch mit Rahmschicht oder Haut haben".
Gute Frage. Ich aber frage dich: WER (wieviele) kenn(t)en heutzutage noch/überhaupt Milch mit Rahmschickt oder Haut?
(bedenke all die Nicht-LW)

Mit dem technischen Rückschritt magst du schon recht haben ... doch überhaupt kein Problem.
Lässt sich problemlos als Teilchen vom "Back to the Roots Feeling" bewerben und verkaufen ;-)

lg Ice

Name: walterst antwortet um 13-06-2008 14:04 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Keine Sorge. Rückschritte wird es keine geben.
Das Ökosoziale Forum wird schon schauen, dass es ordentlich Zusatzauflagen gibt.

Stellenangebot
Hochqualitative, ethische Lebensmittel aus nachhaltiger Produktion

Das Projekt ist seit Anfang 2008 in der Umsetzung und das Ökosoziale Forum Europa sucht zur Komplettierung seines Teams eine/n Mitarbeiter/in für

Produktentwicklung und Schulung im Sektor Milch und Milcherzeugnisse (Werkvertrag).

Das Fairea-Projekt-Team setzt sich für den Erhalt und Markterfolg heimischer Lebensmittel in neuen Qualitätsdimensionen ein und möchte ein thematisch interessiertes und engagiertes Team aufbauen.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Foto an office@fairea.eu oder per Post an Ökosoziales Forum, Franz Josefs-Kai 13, 1010 Wien. www.fairea.eu

ÖSFE Ökosoziales Forum Europa
Fairea-Lebensmittel-Kennzeichnungs-GmbH., Wien (in Gründung)

Anforderungsprofil (Kurzfassung)

Sektorexperte/expertin für Milch und Milchproduke

Zuständigkeiten:

• Qualitätssicherung der Label-Produkte im Sektor („Etikettenwahrheit“)
• Erarbeitung und Weiterentwicklung von sektorspezifischen Produktionsrichtlinien, Einholung der ggf. fehlenden Expertise, Konsultation und Vorbereitung von Entscheidungen des Richtlinienausschusses
• Produktidentifikation und -entwicklung gemeinsam mit (potenziellen) Lizenznehmern/Label-Bewerbern
• Laufende Beratung, Informations- und Schulungsarbeit – ggf. in Abstimmung mit dem/der Kommunikationsverantwortlichen – auf Ebene der Landwirte, Verarbeiter, Handel, Konsumenten
• Enge Kooperation mit Zertifizierungs- und Kontrollstellen
• Liaison mit Betreiber EDV-Rückverfolgungssystem; Monitoring der Kontrolldaten
• Verfolgung der Medien und Forschungstätigkeit im Sektor
• Managementbriefing zu aktuellen Entwicklungen im Sektor regional/international
• Empfehlungen, Weiterentwicklung Sektor-Strategie der Labelvergabeorganisation
• Sitzungsorganisation Richtlinienausschuß und Follow-up zu dessen Beschlüssen
• Datensammlung, Aufbereitung und Berichterstattung als Basis für Management-Entscheidungen und für die Kommunikationsexperten


Mindestanforderungen:

• Ausbildung in Agronomie oder Lebensmitteltechnologie
• Gute Englischkenntnisse
• Mindestens 5 Jahre Erfahrung in Milchproduktion und -verarbeitung sowie Logistik und anderen betriebsübergreifenden Aktivitäten
• Erfahrung in der Produktentwicklung
• Erfahrung mit Qualitätssicherungs- und Zertifizierungssystemen
• Erfahrung im direkten Kundenkontakt (z. B. Lebensmittelhandel, Gastronomie)
• Bonus für Marketing-Erfahrung im Lebensmittelsektor

Allgemeine Voraussetzungen:

• Hilfsbereitschaft und Teamfähigkeit
• NGO-Kompatibilität in Interessen und Werthaltungen
• Interesse an nachhaltiger Landwirtschaft, gesunder Ernährung, Konsumentenpolitik und Bewusstseinsbildung für ethische Praxis
• Engagement für gesellschaftliche Anliegen im Allgemeinen und die Projektanliegen im Besonderen

„Philosophie" der Rekrutierung:

Wir möchten ein vielseitiges ausgewogenes und engagiertes Team gewinnen

Name: Christoph38 antwortet um 13-06-2008 14:44 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Für das "homogenisieren" muss das Rad nicht neu erfunden werden.

Das ist ungefähr so, wie wenn ich meine 200 Jahre alte Almhütte vermiete. Die Leute sind ganz narrisch auf sowas, alles Original: offene Feuerstelle, Wasserrad zum antreiben vom Butterfass etc.
Aber wennst wirklich gut vermieten willst, mit Strom, Kühlschrank, Dusche, thats life.

Drum homogenisieren ja, aber die passende Erklärung dazu, sprich Behandlung nach einem uralten Verfahren, das im Prinzip die gleiche Wirkung hat, aber ein bisserl mehr Aufwand verursacht.
Name: kuhmechaniker antwortet um 13-06-2008 14:58 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
>> nur Homegenisieren wirst du auch müssen
>> sonst ist das ein technischer Rückschritt

Stimmt. Das Nicht-Homogenisieren wäre ja auch nur ein weiterer, kleinerer Beitrag zur Geschmacksverbesserung. Der Hauptteil wäre sicher die Fütterung. Allerdings: Viele (auch ich) meinen, dass nicht homogenisierte Milch "echter" schmeckt. Wie auch immer: Noch handelt es sich ja nur um eine Idee. Eines kann ich aber bereits jetzt, nach den ersten, sehr kurzen Vorgesprächen, schon sagen: Wenn, dann wird dieses Projekt zuerst in den Wiener Märkten starten. Sollte es also rund um Wien Produzenten geben, die sich vorstellen können zumindest teilweise auf Ganzjahresweide ohne Kraftfuttereinsatz umzustellen, dann können sich die schon einmal unverbindlich bei mir melden (c.schreiber@rindergesundheit.at). Schau mal mal, ob es für so etwas überhaupt genug Produzenten gibt.
Name: walterst antwortet um 13-06-2008 15:00 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Man muss den Konsumenten in den Prozess einbinden!

Energiesparenden Kurbel-Handmixxer mitverkaufen oder Milchshaker.

Die Gäste werden begeistert sein, wenn die Frage zur Kaffemilch kommt?

Gerührt oder geschüttelt?

Walter
Name: kuhmechaniker antwortet um 13-06-2008 15:04 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
>> Drum homogenisieren ja...

Wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Es muss halt "ankommen" beim Konsumenten. D.h. man muss es "verkaufen" können. Am Besten sind immer noch irgendwelche Alleinstellungsmerkmale (Diskriminierungsmerkmale).
Name: Christoph38 antwortet um 13-06-2008 15:25 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Kompliment Kuhmechaniker, die Formulierung gefällt mir:

Wenn, dann wird dieses Projekt zuerst in den Wiener Märkten starten.

Du bist wirklich gut. So kann man natürlich auch sagen, wenn man die Förderungen anzapft.
Mir gefällt einfach dieser doppelte Sinn, wo man vordergründig meinen könnte es geht um den Milchverkauf.

Schön formuliert !


Name: Icebreaker antwortet um 13-06-2008 16:16 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
... vielleicht ja nur deshalb, weil in Wien die entsprechende Zielgruppe en Masse anzutreffen wäre und wenns die mal annehmen, so manch andere dann auch bereit sind, auf einen "fahrenden Zug" aufzusprinegen ...? Ich weiß natürlich nicht - bin ja nicht der Kuchenmechaniker, aber wenn, dann würd ichs auch so starten .... und ich bezweifle, dass es dem Kuhmechaniker dabei primär ums schielen nach Förderungen geht. Da bin ich mir sogar mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sicher ... ;-)

lg Ice
Name: Else antwortet um 13-06-2008 16:58 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
@ Kuhmechaniker, Du schreibst:

"Mein Ansatz ist eher: "Pimp my milk". Also so etwas wie die „Faire Milch“ (Domestic Fair Trade = „fairer“ Preis für den Bauern), die zusätzlich auch noch besser schmeckt (kein „böses“ KF, nur Weide, keine Homogenisierung = klingt für viele ohnehin nach Chemie), ein „cooles“ Image hat und noch dazu unser „grünes“ Gewissen beruhigt (kein Kraftfutter, keine „Turbokühe“, Kühe auf der Weide etc.). Ein Nischenprodukt, zweifellos. Allerdings ist diese Nische gar nicht *so* klein. In Österreich gibt es sicher einige Zehntausend, die sich so etwas leisten können und wollen."

Gute Idee. Das Homogenisieren solltest wirklich lassen!
- Der von der Milch abgeschöpfte Rahm ist sowieso der allerbeste -
Und wie kommst Du an die Milch von Kühen, die so gehalten/gefüttert werden, daß sie diesen Ansprüchen gerecht werden?
Kontrollen muß es da wohl geben. Das rückt dann aber schon wieder in die Nähe der Bio-Schiene - oder etwa nicht?
Und Kontrollen wollen die Bauern nicht soo gern ...
Oder steigt die Bereitschaft, sich/das Vieh kontrollieren zu lassen mit dem Preis für den Liter Milch?


Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 13-06-2008 19:39 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Super Idee, Kuhmechaniker, gratulier Dir zu dieser Idee!
Das Produkt mit einer "Story" aus ethischen Werten zu besetzen ist kein leichter, aber dafür ein nachhaltiger Weg.

Ich bin ein Fan der Erfolgsgeschichte von "Fasten" von NÖM - ist zwar eine andere Story, da 1998 noch andere Trends die Wertewelt prägten, aber das Prinzip ist gleich.
Die haben auch mit einem niederschwelligen, stinknormalen Produkt, Magerjoghurt, angefangen, und es allein durch die Fasten-"Story" zu einem hochpreisigen Lifestyle-Produkt gemacht. Und es läuft und läuft...

Lasse mich gern von einer weiteren Erfolgsgeschichte beeindrucken und begeistern :-)
---

Zum Stichwort "Silofreie Milch" gibt's in Vorarlberg ein Vorzeigeprojekt, die Käsestraße Bregenzerwald.
http://www.kaesestrasse.at
Viele von Euch kennen dieses Projekt sicher.

Klar, Käse lässt sich differenzierter vermarkten als Milch, allerdings sind einige wertvolle Erfolge hervorzuheben.
"Durch den USP der silofreien Produktion ist die Milch derart aufgewertet, dass die regionale Wertschöpfung und die Existenz viele Landwirte gesichert ist.
Der Bregenzerwald ist die größte zusammenhängende silofreie EU-Region, nur 2% der EU-Milchbauern produzieren silofrei.
Von den 2,4 Mrd. Liter silofreier EU-Milch stammen 45 Mio. Liter aus dem Bregenzerwald" (aus dem Pressetext).
---

Mir gefällt das einfach, wenn Leute sich dessen besinnen, was an Gutem da ist, und es dann hervorheben und es zum Besonderen machen.

Good luck and go for gold!
lg, tb.
Name: helmar antwortet um 13-06-2008 20:01 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
..zurück zum Ursprung ist aber schon besetzt! Also nicht vergessen, wenn dann etwa gar wieder fürs Heu mit der Sense mähen, Bäuerin im Dirndl, Bauer in der Lederhosen, Punkt 12 fünf Juchaza...........dann ist es soweit dass ich um die Pension ansuche! .....denn das Heu der heutigen Heumilchfütterung wird großteils auch mit viel Technik gemacht, und dies macht ja erst Grundfutterleistungen möglich. Also das Rad zurückdrehen wird da schwer gehen...
Mfg, helmar
Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 13-06-2008 20:29 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Das wäre in der Tat ein Schuss ins Knie, Helmar.
Täuschungsmalerei war zuletzt im Rokoko "in", siehe auch Trompe-l´œil (Illusionsgemälde).
http://de.wikipedia.org/wiki/Trompe_d%27oeil

lg, tb.
Name: mfj antwortet um 14-06-2008 07:30 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
...die Frage bleibt - wie wird Milch "in". Die Milch macht´s eben nicht !

derzeit läuft es unter Mitleidsartikel...will man ja so.


also, McDoof lernen die Schüler auch nicht in Biologie und (fr)essens trotzdem am liebsten !
Name: theres antwortet um 14-06-2008 08:14 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Es ist auch einfacher, als sich selbst an den Herd zu stellen und wohlschmeckend und gesund zu kochen.
Wenn Essen nur aus der Sicht der Inhaltstoffe gesehen wird, dann machts doch auch eigentlich keinen Unterschied aus, ob von Mac ........ oder als Fertigpizza oder altmodisch von Mum gekocht.
Und bei der Milch scheints ähnlich zu sein- Inhaltstoffe sind ja auch die gleichen oder doch nicht?
Wenn es so wäre wie bei den Fischleins, die ihre Fettsäuremuster mit dem verschiedenen hapi-Hapi doch total verändern?
Und Homo Sapiens als letzter der Nahrungskette?????????????????
Man fällt ja nicht um und ist hinüber, ob man so oder so isst-
ausserdem interessierts auch keinen, wird doch am Kranksein viel mehr als am Gesundsein verdient.
Und Homosapiens sitzt sich doch lieber vor die Flimmerkiste, als dass er was für seine Gesundheit tut.
Erst wenns überall rappelt und sticht, dann wird die Gesundheit ein teures Gut, da ist dann das Omega 3 Öl um 34 Euro gerade gut genug.
Und wer sich eben dann diese Gesundheit nicht leisten kann- Pech gehabt.
Vorbeugen, ja wo kämen wir dahin, da müsste man ja was tun?

Interessanterweise sieht man den Unterschied von Fütterung schon bei den neugeborenen Kälbern, spart sich eine Menge Arbeit und Ärger.
Angeblich soll es auch eine Wirkung auf die grauen Zellen im oberen Stübchen haben-
bei den Kälbern sieht man es recht schnell, die sind viel flinker, stehen schneller auf und finden das Euter um einiges schneller.
Kluge Rinder sind überhaupt praktisch, aber gescheide Kälber schätze ich sehr.
Und wenn so eine Fütterung eine Wirkung bei den Rindviechern hat-
was wäre, wenn es sich bei Mensch auch auswirken würde?
Was wäre, wenn sich ein Glas Milch gut fürs Oberstübchen wirken könnte?
Nix mehr mit Mitleid und billigen Verramschen.


Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 14-06-2008 08:40 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Guten Morgen Theres,

also ich finde, man soll Muttermilch, die von Neugeborenen getrunken wird, von Kuhmilch unterscheiden, die von Erwachsenen und Kindern getrunken wird.
Dass Muttermilch so konzipiert ist, dass sie das Neugeborene in idealster Weise stärkt und immunisiert, ist eine Optimierung der Natur.
Ob Kuhmilch für Erwachsene auch sooo gut ist und eine so tolle Wirkung auf den Organismus hat, bezweifle ich.

Die Idee von Kuhmechaniker, hochwertige, differenzierbare Milch zu produzieren und das auch verständlich zu machen, finde ich gut. Meiner Meinung nach kann es aber nur eine Nische für ein mehr oder weniger kleines Konsumentensegment sein, und es kann nicht automatisch die Milch an sich in den Köpfen wertvoller machen.

Trinkmilch sehe ich als einen Lebensmittel-Rohstoff, ebenso Topfen, Rahm, Creme Fraiche (ich glaube man nennt es auch die "weiße Range").
Die sog. "Convenience"-Milprodukte (Fruchtjoghurt und -topfen, Funktionsjoghurts, Puddingprodukte...) sehe ich als Genussmittel so wie Süßigkeiten oder Kuchen.
Milch in die Convenience-Produkte-Schiene ebenso, die gibt's als Bananenmilch, Erdbeermilch, Kokosgeschmack-Milch von Bergland-Milch. Mein Verdauungssystem rebelliert nach ein paar Schluck davon.

Ein Nahrungsmittel das klug macht - Da wird die Nachfrage bei weitem das Angebot übersteigen...

lg, tb.
Name: theres antwortet um 14-06-2008 09:15 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Liebes Teilchen,
ich habe vor mehreren Jahren ein Buch eines Neurologen über die Wirkung der Fettsäuren auf das Gehirn gelesen, dort wird beschrieben, dass damit der EQ gesteigert wird, nachweislich mit Gehirnscan gemessen.
Das Buch machte in meinem Bekanntenkreis die Runde und viele haben sich und deren mit Fischölkapseln versorgt.
Die Schilderung der positiven Erfahrungen hat mich überrascht.
In einem Vortrag eines Ernährungwissenschaftlers habe ich dann über die Wirkung der Fettsäuren auf das Herz gehört und weil ich leider davon auch etwas betroffen bin, hab ich mich mit diesem Thema sehr intensiv auseinander gesetzt.
Wir haben unsere Milch und unser Fleisch untersuchen lassen- und deshalb weiß ich wie Fütterung auf die Fettsäuren wirkt.
Milch hat kurzkettige Omega 3 Fettsäuren, Fleisch hat langkettige Omega 3 Fettsäuren.
Ich wollte wissen, wie sich eine Fütterung, die das Fettsäuremuster verändert-
auf die Gesundheit der Kälber auswirkt, denn sie bekommen ja in der 9 monatigen Trächtigkeit und danach anschliessenden Tränkephase ihre Ration fürs Leben mit.
Wir haben Vergleichsgruppen gebildet und die Erfahrungen mit den kleinen Kälbern hb ich als Versuch ausprobiert.
Die Kälber, die mit einer guten Fütterungsversorgung des Muttertieres in Richtung Omega 3 Fettsäure auf die Welt gekommen sind- unterscheiden sich von der Vergleichsgruppe mit der herkömmlichen Fütterung so gewaltig, dass wir mit Sicherheit keine Vergleichsgruppe mehr füttern werden.
Schneller auf den Beinen nach der Geburt, ein etwas geringeres Geburtsgewicht, deshalb leichtere Geburten, besonders bei Erstkalbinnien hat das grosse Vorteile, die Kälber saugen schneller am Euter, sind wesentlich fitaler.
Ob Omega 3 Fettsäure mit Fisch, mit pflanzlicher Zufügung, mit Milch und Fleisch, darüber streiten sich die Gelehrten.
Ich kann nur von meinen inzwischen 2 jährigen Erfahrungen sprechen- und den in dieser Zeit geborenen Kälbern.
Ich hab von einer Studie aus England gelesen, dort bekam eine Gruppe Schüler in einem Internat ein Glas Milch mehr als die andere Gruppe. Der Versuchsleiter konnte die Schüler ohne zu wissen, welcher Gruppe sie angehörten, unterscheiden.
Ich hab das Ergebnis abgespeichert, muss es suchen, dann stell ich es rein.
Mir gehts nicht darum, irgendwem zum Milchkonsum zu bewegen, sondern darzustellen, dass wir als Bäuerinnen und Bauern sehr viel selbst für die Gesundheit unserer Tiere machen können.
Dass Ernährung einen Einfluss auf das Gehirn hat, das ist inzwischen in vielen Studien zweifelsfrei bewiesen.
Dass wir als Normalverbraucher davon nichts mitbekommen, empfinde ich als etwas merkwürdig, wo wir doch sonst wirklich mit den aller unwichtigsten Meldungen geradezu überschüttet werden.


Name: mfj antwortet um 14-06-2008 09:23 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
...die Frage bleibt - trinkt Biolix auch Milch.....

und wenn ja, warum nützt nichts ? ;-)))
Name: Christoph38 antwortet um 14-06-2008 09:36 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Wie willst du das beurteilen können, wenn du biolix nicht kennst.
Vielleicht hat es eh genützt.
Name: helmar antwortet um 14-06-2008 10:30 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Hmmmm......und Erbsen und Bohnen?
Mfg, helmar
Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 14-06-2008 10:38 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Milch als Lifestyleprodukt
Liebe Theres,

von der guten Wirkung der Omega 3 Fettsäuren habe ich auch schon gehört, allerdings dass sie eher bei Fisch zu finden sind.
Was habt Ihr den Kühen dann gefüttert, damit sie mehr davon bekommen?
Ich finde es übrigens sehr beachtenswert, wie Ihr experimentiert, um bessere Erfolge zu erzielen.

Auch wenn die Milch Omega 3 Fettsäuren enthält, die dem Organismus gut tun, sie bringt auch etliche Nachteile.
Zum Beispiel verschleimt sie den Körper, und es gibt auch hier Studien, dass Kinder mit reduziertem Milchproduktekonsum mit weniger Schnupfen durch den Winter kommen.
Ich selber hab es am eigenen Leib erfahren, ich habe es einfach an meinem Taschentücherkonsum gemerkt, der deutlich zurückgegangen ist. Früher begann die Nase automatisch zu tropfen, wenn ich vom Kalten ins Warme gekommen bin, oder umgekehrt, die Augen zu tränen, wenn ich hinausgegangen bin. Das ist jetzt vorbei.
---

Dass eine gute Versorgung des Organismus mit guten Nahrungsmitteln auch gut für das Gehirn ist, da stimme ich Dir zu.
Was die Hirnleistung betrifft, so bin ich der Meinung, dass diese immer noch durch Beschäftigung desselben gesteigert wird.

Der EQ wird gesteigert durch emotionale Zustandskontrolle. Also der Bewusstmachtung von Gefühlen. In der Praxis heißt das, wenn ich z.B. wütend bin, gehe ich in den Verstand und frage mich, was die Wut verursacht hat. Erst dann kommt eine Handlung, um die Wut adäquat auszuleben, ohne (!) jemandem zu schaden. Das läuft natürlich in Sekungenbruchteilen ab, aber es macht einen gutem EQ aus.
Es ist ein ständiges Hin- und Herspringen zwischen Gefühlszentrum (Limbischem System) und Verstand (Neokortex).
Je öfter man dieses Hin- und Herspringen macht, um so stärker werden die neuronalen Verbindungen, und umso besser wird das soziale Verhalten.

Es wäre aber falsch zu sagen, dass man damit die Gefühle kontrolliert, sondern es ist nur eine Bewusstmachung des Gefühlszustandes und eine bewusste Entscheidung des darauffolgenden Handelns.
Kontrolle wäre Unterdrückung, und davon wird man ein emotionaler Zombi, der irgendwann keine Gefühle mehr zeigen kann.
Kein seltenes Phänomen.

Ich bin übrigens weit davon entfernt, meine emotionale Zustandskontrolle so gut im Griff zu haben, dass ich immer alles richtig mache.
Im Gegenteil, manchmal kommt mir vor, manche Fettnäpfchen scheinen nur dafür geschaffen zu sein, dass ich mich so richtig darin eintunke ;-)

lg, tb.
Name: tristan antwortet um 14-06-2008 10:43 auf diesen Beitrag nach oben

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Milch als Lifestyleprodukt
hätte da einen tollen spruch von meiner oma selig:

MILCH IST FÜR DIE KÄLBER DA

habe zwar den sinn dieser aussage nie so richtig verstanden, aber sie wird sich schon was dabei gedacht haben. vielleicht kann man ihn für die km-rohrkrepierer-heumilch als werbung nehmen
hde tristan


Name: kuhmechaniker antwortet um 14-06-2008 12:31 auf diesen Beitrag nach oben

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Milch als Lifestyleprodukt
Schau ma mal. In zwei, drei Wochen werden wir mehr wissen.
Name: kuhmechaniker antwortet um 14-06-2008 12:48 auf diesen Beitrag nach oben

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Milch als Lifestyleprodukt
Ach so… Wie immer dieses Produkt am Ende auch aussieht, es wird auf jeden Fall ohne Kitsch und bäuerliche Platitüden auskommen. Im Idealfall sieht die Verpackung überhaupt nicht wie eine Milchpackung aus. „Sagen sie niemals Milch zu ihr!“. Das Design der Packung werde ich an der Akademie der bildenden Künste Wien ausschreiben. Wie gesagt - schau ma mal...
Name: tristan antwortet um 14-06-2008 14:03 auf diesen Beitrag nach oben

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Milch als Lifestyleprodukt
sagen sie nicht kuhmechaniker zu ihm. er ist der alchemist 2008 und sucht sein panacea ;-)

schau ma mal

viel erfolg ;-))
hde tristan
Name: Gourmet antwortet um 14-06-2008 14:41 auf diesen Beitrag nach oben
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Milch als Lifestyleprodukt
@kuhmechaniker

Also ich wünsche Dir viel Erfolg bei diesem Projekt.
Die meisten Milchdrinks sind mir viel zu süß. Vielleicht wäre es eine Idee, von einem verarbeiteten Produkt auszugehen. Kefir zum Beispiel. Mein absolutes Lieblingsgetränk ist der fettarme Kefir, den es von Müller Milch und von der Molkerei in Piding gibt. Der halbe Liter ungefähr um 70 Cent. Erfrischend, süffig. Dafür lasse ich jedes Bier stehen. Geschichten gibt es auch schon „Getränk der 100-jährigen“, hab ich mal irgendwo gelesen.
Ich meine, darauf könnte man aufbauen und das Zeug ordentlich vermarkten. Vielleicht lässt es sich noch spritziger machen, mit geheimnisvollen Zutaten versehen, und schon könnte was daraus werden. Milch alleine erinnert mich zu sehr an Schulmilch und Kakao. Das ist nicht gerade IN.
Name: tristan antwortet um 07-07-2008 16:37 auf diesen Beitrag nach oben

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Milch als Lifestyleprodukt
hallo
gibt es schon was neues von der lifestylemilch?
hde tristan
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