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Landwirt Forum
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Es sind 13181 Diskussionen online
Sinnloser Lieferboykott
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Name: Steyrcvtfan antwortet um 31-05-2008 13:22 auf diesen Beitrag |
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Sinnloser Lieferboykott An kuhmechaniker: Das ist aber lieb von dir das du dich soviel Zeit nimmst und alle Kommentare sammelst um uns Milchbauern wieder schön klein zu machen. Bei einigen Zeitungsberichten finde ich es noch normal das sie nichts für uns Milchbauern übrig haben, aber daas bei uns in Österreich die eigene Interessensvertretung gegen uns Milchbauern auftritt, das tut mir mehr weh als meine Milch zum Verfüttern herzuschenken. Stell dir vor die Ärtze mit ihren Streikandrohung würden so von ihrer Vertretung verspottet wie es jetzt bei uns jetzt passiert. Bin sehr beeindruckt von deinem übergroßen Einsatz den du hier leistest. |
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Name: dorni antwortet um 31-05-2008 14:04 auf diesen Beitrag |
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Sinnloser Lieferboykott An KM: Warum bist du so gehässig gegen uns streikende Milchbauern!! mfg dorni |
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Name: grasi1 antwortet um 31-05-2008 14:15 auf diesen Beitrag |
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Sinnloser Lieferboykott Hallo Kuhmechaniker, nach deinen Darstellungen frage ich mich von wem Du bezahlt wirst? lg grasi |
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Name: Gourmet antwortet um 31-05-2008 14:22 auf diesen Beitrag |
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Sinnloser Lieferboykott @grasi1 Im Profil vom Kuhmechaniker habe ich gesehen, dass er Tiroler ist. Im ORF habe ich gelesen, dass vorgestern zwei Bauern am Streik teilgenommen haben, gestern acht. Und die anderen? Die halten den Streik vermutlich für Blödsinn. Genauso wie der Kuhmechaniker. Wenn der KM seine Kunden alle in Tirol hätte, was ich nicht glaube, für wen sollte er sich da einsetzen, wenn er schlau ist? Für die acht streikenden, oder die Tausenden anderen? Na, grasi, klingelt´s endlich? |
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Name: Bauernsbua antwortet um 31-05-2008 14:23 auf diesen Beitrag |
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Sinnloser Lieferboykott Traust du dich eigentlich noch in einen Stall wenn der Streik vorbei ist? |
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Name: theres antwortet um 31-05-2008 14:58 auf diesen Beitrag |
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Sinnloser Lieferboykott Hab mir KM´s Zeitungstext durchgelesen, nun so ganz von der Hand ist das nicht zu weisen. Wenn zuviel Milch den Preis drückt- dann fällt er eben. Meine Wut richtet sich weniger gegen den Kuhmechaniker, sondern gegen die vielen klugen Leute, die den Bauern in der kurzen Zeit des guten Milchpeises ihre ungefragten Ratschläge gegeben haben, jeder wollte sich ganz schnell ein dickes Stück vom Kuchen sichern, so uns bleiben jetzt die harten Brösel. Den Molkereien jetzt den Hahn zuzudrehen- ob es wirklich der richtige Weg ist? Was passiert mit den Molkereien, die aus den Regalen der Discounter rausfallen, ob die noch den geforderten Milchpreis zahlen können? Hoffentlich ist dann die so oft strapazierte bäuerliche Solidarität auch noch so gut, wenn Bauern von den kaputten Molkereien händeringend eine andere suchen. Der Handel spielt seine Marktmacht aus- aber ganz ehrlich, wer kauft auch die billigen Schnäppchen? Wird nach dem weniger liefern wieder Vernunft walten- oder machen wir dann genauso weiter? Oder wird es so sein, dass nach dieser Zeit wieder die übliche Ellenbogenmentalität herrscht und sich doch jeder wieder selbst der nächste ist. Ganz ehrlich, ich kann das Wort "Solidarität" einfach nicht mehr hören. |
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Name: walterst antwortet um 31-05-2008 15:05 auf diesen Beitrag |
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Sinnvoller Lieferboykott Standard: 95 von 100 Tiroler Bauern stimmten für Lieferboykott IG-Milch: Sehr repräsentativ - ´"Mutige Bauern" kämpfen für Systemwechsel und Anhebung des Milchpreises Innsbruck - Bei einer Krisensitzung zum Milchstreik von Tiroler Bauernvertretern am Freitag haben 95 von 100 Bauern für einen Milchlieferboykott gestimmt, hieß es in einer Aussendung des IG-Milch-Vorstandes, Josef Niederstrasser, am Samstag. "Das ist schon repräsentativ. Die Sache ist am Anfang. Es haben sich mutige Bauern gefunden, die für einen Systemwechsel kämpfen wollen", erklärte er. Bauernbund und Kammer würden an der Basis vorbeiarbeiten. Systemwechsel Nach einer "hitzigen, aber sachlichen Diskussion" habe Landwirtschaftskammer Präsident Hechenberger selbst die Frage gestellt, wer nun beim Streik mitmachen werde: Rund 95 Prozent der anwesenden Bauern hätten aufgezeigt. Mehr als sich die Organisatoren selbst erwartet hätten, schilderte Niederstrasser. Die Obersteirische Molkerei habe gestern laut Niederstrasser eine Milchpreissenkung um zwei Cent für Juni angekündigt. "Falls die Bauern mit ihrem Streik baden gehen, wollen sie noch weniger zahlen, hat es geheißen", sagte er. Der deutsche Milchindustrieverband habe gemeldet, dass das System beim Zusammenbrechen sei, da teilweise bis zu 70 Prozent der benötigten Milch nicht mehr angeliefert würden, erklärte Niederstrasser. Ziel des Milchlieferboykottes sei ein Systemwechsel. "Die Bauern brauchen kostendeckende Milchpreise. Die Preisfindung muss auf Basis der Produktionskosten erfolgen und nicht mehr vom Handel diktiert werden. Wir fordern einen Milchpreis von 47 Cent", fasste Neiderstrasser zusammen. Die IG-Milch habe in Tirol 300, österreichweit rund 6.000 Mitglieder, sagte Niederstrasser. In Tirol gibt es rund 4.500 Milchbauern. Bei der Krisensitzung seien Bauern "quer durch" alle Interessengemeinschaften und Verbände anwesend gewesen. (APA) |
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Name: milchproduzent antwortet um 31-05-2008 15:08 auf diesen Beitrag |
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Sinnvoller Lieferboykott In Bayern haben sich Bauern schon wieder bei Ihren Molkerein gemeldet die Milch liefern wollen, da der finazielle Schaden in grenzen gehalten werden soll!!!!!!!!!!!!!!! Der Liter weggeschüttete Milch kostet mehr als 70Cent!!!!!!!!! |
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Name: walterst antwortet um 31-05-2008 15:08 auf diesen Beitrag |
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Sinnvoller Lieferboykott LANDWIRTSCHAFT 31.05.2008 2.000 von 5.500 Bauern liefern keine Milch Rund 2.000 von insgesamt 5.500 Bauern in Salzburg haben ihre Milch am Samstag nicht an Molkereien und Käsereien geliefert. Das betont die Interessensgemeinschaft der Milchbauern. Einzelne Orte im Flachgau komplett "trocken" Vor allem der Käsehof und die Käserei Woerle im Flachgau seien betroffen, betont der Landwirt aus Dorfbeuern (Flachgau). Im Flachgau gebe es in einigen Orten überhaupt keine Lieferungen mehr, auch in Kuchl (Tennengau) seien 90 Prozent "trocken", sagt Stefan Scheipl von der IG Milch. Den Bauern geht es einerseits um Solidarität mit den deutschen Bauern und andererseits darum, statt der angekündigten Senkung des Milchgeldes eine Erhöhung durchzusetzen. Wo es geht, verfüttern die Bauern die Frischmilch an ihre Kälber. In anderen Betrieben ohne Kälber wird die Milch auch weggeschüttet. Molkereien veröffentlichen keine Zahlen Von den Molkereien waren am Samstag keine Zahlen zum Milchboykott zu erfahren. |
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Name: walterst antwortet um 31-05-2008 15:13 auf diesen Beitrag |
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Sinnvoller Lieferboykott @theres: Du schriebst: "Wenn zuviel Milch den Preis drückt- dann fällt er eben. Meine Wut richtet sich weniger gegen den Kuhmechaniker, sondern gegen die vielen klugen Leute, die den Bauern in der kurzen Zeit des guten Milchpeises ihre ungefragten Ratschläge gegeben haben,.... Du meinst jetzt konkret die pressekonferenz des Verbandes Österreichsicher Molkereien im September, wo gesagt wurde, dass wieder mehr Kühe eingestellt werden müssen und mehr Milch auf den Markt geschüttet gehört, weil Milchsee und Butterberg aus dem Wörterbuch gestrichen wurden? Übrigens: Alle, die den Faire-Milch Vertrag haben und nicht überliefert haben, erwartet bald ein netter Bonus. Walter |
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Name: rossz antwortet um 31-05-2008 15:35 auf diesen Beitrag |
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Sinnvoller Lieferboykott Da sieht man es ...ist weniger Milch am Markt, bekommst du gleich einen netten Bonus .....grins Rossz |
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Name: Steyrcvtfan antwortet um 31-05-2008 16:22 auf diesen Beitrag |
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Sinnloser Lieferboykott Liebe Theres: Ein bißchenverwundert bin ichn schon das du einen sogenanntenBauernhasser wie Kuhmechaniker glaußst der ständig uns Bauern für blöd verkauft. Meine Milch wird allee verfüttert, bei Schweinen kein Problem, aber mir ist das Milch nicht abliefern auch nicht leicht gefallen.Dachte mir immer ein Eisenbahner hat leichter, braucht nicht einmal seine Arbeit erledigen, wird sogar von seiner Vertretung mit Sicherheit unterstützt. Aber am meisten hat mir wehgetan das unsere Vertretung , so wie in Deutschland nicht hinter uns steht. Es sollte so wie es jezt ausschaut eine baldige Lösung zugunsten uns Milchbauern entstehen, auch wenn es Kuhmechaniker, gourmet, tch usw. uns nicht vergönnt sind. Hoffe daher das du Verständnis aufbringst, auch wenn es momentan für uns Bauern nicht leicht ist. Wie gehts uns eigentlich mit den Biogasanlagen wo Lebensmittel vergärt und zu Biogas gemacht weren.? Wie gehts uns mit den neugebauten Bioethanolwerken, wo Lebensmittel, Getreide, Mais, Zuckerrüben, einiges sogar von Ländern die selber zuwenig zum Essen haben, wo ist da inden letzten Jahren die große Aufregung gewesen? Ich freue mich schon sehr auf den Sommer wo wir dann mit den Kindern die Ferien inRuhe geniesen werden. |
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Name: Christoph38 antwortet um 31-05-2008 16:46 auf diesen Beitrag |
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Sinnloser Lieferboykott Danke für die Zeitungsbeiträge Kuhmechaniker. Aber bitte sei so gut, damit wir uns eine eigene Meinung bilden können und gib positive und negative Bericht rein. Oder verträgt es sich nicht mit deiner Aufgabenstellung und darfst du nach Durchsicht nur einseitig Informationen weitergeben ? |
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Name: walterst antwortet um 31-05-2008 17:59 auf diesen Beitrag |
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Sinnloser Lieferboykott Dass der Kuhmechaniker einseitige Informationen hereinstellt, finde ich nicht so schlimm und er hat mir mal kundgetan, dass er dazu einen deutlichen Auftrag hat. Dass es aber ständig die Wahrheit beugt (Milchfaireinigung gegen LIeferboykott ist klare Lüge), geht mir auf den Nerv. Und warum er sich berufen fühlt, mit Stimmungsmache gegen den Lieferboykott die Bauern zu schädigen, kann ich nicht nachvollziehen. Der Lieferboykott ist im Gang und wird sicher am schnellsten zu Ende und von Erfolg gekrönt zu sein, wenn ein rascher Schulterschluss gelingt. Aber vielleicht muss mit Kuhmechanikers Hilfe verhindert werden, dass die Bauern draufkommen, dass sie selbst etwas erreichen können. Womöglich kommen die dann noch auf den Geschmack und verzichten darauf, bestimmte Mandate mit Experten wie dem KM zu besetzen? Walter |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 31-05-2008 18:18 auf diesen Beitrag |
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Sinnloser Lieferboykott Hallo Walter, dann ist er ein Lobbyist - was wäre schlimm daran? Ihr seid doch auch alle irgendwie Lobbyisten für Eure Sache, wenn Ihr hier Meinung macht. An jedem Stammtisch wird Lobbying im Kleinen gemacht. Ist es ein Sakrileg, diese Plattform dafür zu nutzen? Alle haben ein Hirn zu denken und sich eine Meinung zu bilden, welcher Richtung sie nun folgen wollen. Die Währung des Lobbyings ist Information, der Markt ist der Meinungsmarkt. lg, tb. |
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Name: biolix antwortet um 01-06-2008 07:03 auf diesen Beitrag |
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Sinnvoller Lieferboykott Hallo ! zum unterwschied vom KM stellt der walter weniger Kommentare rein als Tatsachen.. z.b. das am Spottmarkt Milch gefragt ist wie noch nie.. doppelt so viele Tankzüge aus der BRD und Italien bei den Molkereien verfahren und große angst vor der kommenden Woche haben... das hat zur folge das der Preis bereits auf 43 cent ist... daher war das alles schon sehr sinnvoll, inkl. das nun viele bereits drauf gekommen sind, die MilchbauerInnen haben selbst sehr viel macht, und eben auch in zukunft ihre Mengenregulierung selbst in dei hand zu nehmen... heute sind schon verhandlungen, die hätte es nciht gegeben wäre all das was in den letzten tagen passiert ist, nicht passiert.... also sehr sinnvoll meiner meinung nach... daher danke KM für deinen Beiträge, jeder kann sich aber auf www.topagrar.at selbst ein Bild machen....und ich werde auch weider "Sinnvolle" Beiträge hier rein stellen... lg biolix |
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