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Es sind 11968 Diskussionen online
Ab Dienstag keine Milch mehr dafür rohstoff fonds
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Name: walterst 26-05-2008 15:28 |
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 Tagebuch
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Ab Dienstag keine Milch mehr Süddeutsche Nachrichten: Freising Bauern liefern keine Milch mehr Milch könnte bald knapp werden: Aus Protest gegen die Preispolitik der Molkereien haben die Bauern einen Lieferstopp beschlossen. Den Bauern reichts - aus Protest gegen die Molkereien wollen sie keine Milch mehr liefern. Aus Protest gegen die Preispolitik der Molkereien wollen deutsche Bauern von Dienstag an keine Milch mehr liefern. "Es bleibt uns nur noch die Möglichkeit, unsere Milch als Druckmittel einzusetzen. Milch ist Macht, und wir haben die Milch", sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Milchbauern (BDM), Romuald Schaber, bei einer Protestkundgebung vor der Molkerei Weihenstephan in Freising. An der Demonstration nahmen nach BDM-Angaben 9000 Bauern aus ganz Deutschland teil, die Polizei sprach von 7000 Demonstranten. "Durch den Preisverfall stehen wir mit dem Rücken zur Wand", sagte Schaber. Die Bauern forderten die Molkereien auf, ihnen mindestens 40 Cent pro Liter Milch zu zahlen. Nach Angaben des BDM liegt der Milchpreis derzeit bei 27 Cent im Norden Deutschlands und 35 Cent im Süden. In einer BDM-Befragung hätten 88 Prozent der deutschen Milchbauern sich zu einem Lieferstopp bereit erklärt. Durch die gestiegenen Energie- und Futterpreise wirtschafteten viele Milchbauern am Existenzminimum. "Um die Kosten voll zu decken, müssten wir den Liter Milch für mindestens 43 Cent an die Molkereien verkaufen", sagte Schaber. Den Verkaufspreis von 61 Cent pro Liter Milch nannte er einen "Skandal." Er kritisierte Absprachen zwischen Molkereien und Handel und machte auch die Agrarpolitik der Europäischen Kommission dafür verantwortlich, die die EU-Milchquote angehoben hatte. In Österreich koste der Liter Milch im Handel derzeit 79 Prozent, auch dieser Preis sei aber zu niedrig, sagte Ernst Halbmayr von der IG Milch, der österreichischen Partnerorganisation des BDM. "An dem Tag, an dem Deutschland nicht mehr liefert, schließen wir uns dem Lieferstopp an", sagte er. Auch niederländische Bauern wollten die Protestaktion unterstützen und dächten darüber nach, die Milchlieferung einzustellen, sagte Sieta van Keimpema vom niederländischen Verband der Milchbauern. |
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Name: Flanton antwortet um 26-05-2008 19:16 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Ein Lieferboykott im steirischen Berglandgebiet hätte keinen Sinn, da die Lager in Voitsberg voll sind und mit weniger Milch in der Steiermark würden wir der BLM derzeit nur einen gefallen tun. Käse ist Lagerware. Nur bei Frischmilchmolkereien würde das Sinn machen! |
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Name: walterst antwortet um 26-05-2008 19:49 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Ab Dienstag keine Milch mehr Schade, Flanton, dass Du Dein eigenes UNternehmen nicht gut kennst. Die Berglandmilch wäre sehr froh, wenn der Mengendruck ein wenig weg wäre. Dann könnte der derzeituge Preis nämlich gehalten werden. Bitte reduziere Deine Anlieferung! Walter |
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Name: Joschy antwortet um 26-05-2008 19:52 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Ab Dienstag keine Milch mehr Unsere Bauern müsse umbedingt mitstreiken den wen wir alleine was Anpacken sind wir zuwenig doch wenn in Deutschland den Niederlanden und Österreich ein Milchmangel herrscht müssen die Molkereien nachgeben!!!! Ist doch das gleiche wie beim Erdöl! |
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Name: Noro antwortet um 26-05-2008 20:04 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Ab Dienstag keine Milch mehr ich komm aus bayern (und sitzt grad in Freising, studier agrarwissenschaften an der tu). ich find es richtig, dass gestreikt wird, zuhause in der nachbarschaft streiken auch alle mit. aber 43 cent, dass reicht doch nicht lange, es müssen doch mindesten 45 cent her und dass reicht dann für max. 2 jahre.. |
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Name: walterst antwortet um 26-05-2008 20:16 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Ab Dienstag keine Milch mehr Der Verband Schottischer Milchbauern hat die Situation in Deutschland und Österreich schon aktuell auf seiner Homepage. Nur damit Ihr seht, welche Wellen der deutsche Startschuss schlägt. Wenn das vielgebrauchte Wort "Solidarität" auch Substanz haben soll, dann ist jetzt die Zeit gekommen, dies zu zeigen. Mittwoch bleibt die Milch zu Hause. WAlter. |
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Name: milchproduzent antwortet um 26-05-2008 20:41 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Hallo Waldi! Auf der IG-Home steht noch nichts vom Streik? Sind die angeblichen 6000 Mitglieder nicht dabei? |
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Name: kuhmechaniker antwortet um 26-05-2008 20:52 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr >> Mittwoch bleibt die Milch zu Hause. Damit begehst du einen Vertragsbruch gegenüber deiner Molkerei. Dieser "Milchlieferstreik" wird gar nichts ändern. Damit beschädigt ihr nur das Image der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit. Und sollte es wider Erwarten doch zu einem Engpass bei der Milchversorgung kommen, dann wird das nicht zu einem höheren Preis sondern nur zum vorzeitigen Fall der Milchquote führen. Ach herrje - wann werdet ihr es endlich kapieren: Politik ist ein Lehrberuf! Lasst euch von solchen Westentaschen-Fadingers wie Schaber oder Halbmayr nicht ins Verderben führen. |
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Name: Bauernsbua antwortet um 26-05-2008 20:59 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Von den sogenannten Politikern ist bis jetzt noch keiner auf eine Vernünftige Lösung gekommen und wenn dann konnte er sich nicht durchsetzten. Wenn ich in meinem Beruf solche Leistungen erbringen würde wie manche Politiker müsste ich zum Arbeiten Geld mitbringen. Dass es sich bei einem Streik um einen Vertragsbruch handelt bezweifle ich. Ist eine Sache der Auslegung. |
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Name: milchproduzent antwortet um 26-05-2008 21:10 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Hallo Bauernbua Bist du dir sicher wegen der Auslegungssache, dann wird es für dich sicher kein Problem geben für deine Auslegungssache zu Haften!!!!!!!!!!! |
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Name: vidoursprung_@gmxat antwortet um 26-05-2008 21:18 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Also von wegen ins Verderben führen, nicht wenige glauben ja das die Milchbauern zur Zeit von Fischer Boel, Aldi, Danone und Co ins verderben geführt werden. So scheint mir das Verderben ja sowieso sicher, kommt nur darauf an mit welcher Seite man redet. Ich denke auch das dieser Lieferboykott durchaus seine Berechtigung hat und auch gemacht werden sollte. Ein Streik ist ja nichts verwerfliches, täglich wird gestreikt, er ist ein legitimes Mittel um auf die Situation der Streikenden aufmerksam zu machen. In diesem Speziellen Fall haben die Bauern nicht einmal viel zu verlieren. Machen viele mit wird kaum eine Molkerei den Finger rühren weil sie sich ja sonst selber die Rohstoffzufuhr abschneidet. Machen wenige mit werden die Mokereien auch nicht reagieren, immerhin sind ja die Lager voll, es wird Frischmilch nachgeliefert und die wirtschaftliche Situation ist nicht bedroht. Außerdem ist es in Handelsverträgen üblich Streiks und Aussperrungen als höhere Gewalt anzusehen, dadurch braucht sich auch keiner vor Schadensersatzforderungen seitens des Handels fürchten. Denen die meinen es wäre moralisch nicht vertretbar das kostbare Lebensmittel Milch wegzuschütten kann ich nicht ganz folgen: Auch die Ärzte wollen streiken, und das während der EM! Sie haben meiner Meinung nach noch eine viel strengere Moralische Verpflichtung ihren Beruf täglich auszuüben, die versprochenen Notdienste werden wohl bei Weitem nicht ausreichen, das eventuelle Fehlen einzelner Milchprodukte wird wohl auch nicht so gravierende Auswirkungen auf Leib und Leben des Einzelnen haben. Die Befürchtung man könne die Österreichischen Milchprodukte durch Ausländische ersetzen kann nicht ganz ernst gemeint sein. Österreich produziert ca 2,5% der gesamten Milchmenge Europas, sinkt die Produktion auch nur 1% unter den Verbrauch ziehen die Preise an, also woher soll denn auf einmal die gewaltige Milchmenge herkommen? Wie sollte man sie transportieren? Nichteinmal wenn nirgendwo anders gestreikt würde wäre das möglich. Ich denke die Milchbauern in Österreich haben angesichts der fehlenden Sonderregelungen für das Berggebiet nach dem Auslaufen der Quote nicht viel zu verlieren, einen Versuch ist es wert. |
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Name: farmboy antwortet um 26-05-2008 21:26 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr ich werd sicher nicht streiken, weil mir das einkommen fehlen würde. und ausserdem bin ich der meinung,dass mit solchen aktionen nur der hass gegen die bauern und der neid geschürt wird. besser ist aufklärung und information wie es wirklich läuft in der landwirtschaft!! |
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Name: Gourmet antwortet um 26-05-2008 21:26 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr @Bauernsbua Du sprichst das größte Problem schon an: Es sind aber nicht die Politiker, sondern die Tatsache, dass sich viele Menschen (nicht nur im bäuerlichen Bereich) auf die Politiker verlassen und meinen, die würden es schon richten. Können sie aber nicht immer. Auch die Vorstände von BDM und IG-Milch sind in diesem Sinne Politiker. Versprechen, aber häufig nicht halten können. Für die Lösungen, die ich hier häufig vorschlage, nämlich sich auf den eigenen Betrieb zu konzentrieren und zu versuchen, besser und größer zu werden, werde ich von den hier immer schwer angegriffen. Obwohl die Produktionsverbesserungen aber wirklich helfen. |
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Name: vidoursprung_@gmxat antwortet um 26-05-2008 21:33 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr @ farmboy: Aufklärung usw. haben ja immer schon geholfen,.. @ Gourmet: Das "Bessere viertel" (wie die am besten verdienenden 25% der Landwirte genannt werden) kann im Moment kaum kostendeckend arbeiten. Wie sollen die dann wachsen? Wie sollen sie moderne Technik anschaffen? Sind die restlichen 75% überflüssig und gehören wegrationalisiert? Werden die "besseren 25%" die freiwerdende Menge ersetzen können? Wenn nein, wird deren Milch dann im Ausland produziert? Wird sie dann auch dort verarbeitet? Wäre das gut für unsere Volkswirtschaft? Ich glaube nicht, was glaubst du? |
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Name: jacky65 antwortet um 26-05-2008 21:40 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr @Gourmet Du sprichst dich leicht, du hast eine gute Betriebsgröße und lieferst zur besten Molkerei aus D (Topagrar-Preisvergleich). Das hat und kann nicht jeder! Produktionsverbesserungen helfen sicher, da geb ich dir recht, wahrscheinlich mehr als die meisten hier für möglich halten, doch man sieht bei AK-Milch Betrieben, dass ein wesentlicher Faktor auch die Bezahlung der Milch liegt, darum ist auch an dieser Schraube zu drehen. Milch nicht abliefern ist kein Vertragsbruch, man muss doch nur verkehrsfähige Milch abliefern, und es könnte doch zufällig bei der Reinigung oder beim Melken etwas daneben gegangen sein, oder man hat die Milch einer behandelte Kuh in den Tank gemolken oder .... |
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Name: kuhmechaniker antwortet um 26-05-2008 21:40 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr >> Außerdem ist es in Handelsverträgen üblich Streiks >> und Aussperrungen als höhere Gewalt anzusehen Ach herrje. Als "Streik" wird die kollektive Arbeitsniederlegung von unselbständig Erwerbstätigen definiert. Die Nichterfüllung von Lieferverträgen durch selbständige Unternehmer (=Landwirte) ist kein "Streik" im Sinne des Gesetzes und kann deshalb auch nicht als höhere Gewalt angesehen werden. Wenn die Molkereien ihre Verträge nicht erfüllen (können), wird sich der Handel an ihnen schadlos halten. |
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Name: Gourmet antwortet um 26-05-2008 21:42 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr @vidoursprung Ich glaube, dass es so weitergehen wird, wie bisher. Die Milchmengen von den Betrieben, die aufgehört haben, sind sehr begehrt, sonst wären die Quotenpreise nicht lange Zeit so hoch gewesen. Und bei den Flächen ist es nicht anders. Also nix neues, vor dem man sich fürchten müsste, alles wie gehabt. |
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Name: kuhmechaniker antwortet um 26-05-2008 21:44 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr >> Sind die restlichen 75% überflüssig und gehören wegrationalisiert? >>Werden die "besseren 25%" die freiwerdende Menge ersetzen können? Beim Agrarministertreffen in Maribor kursiert z. Zt. ein Papier, das beide Fragen bejaht. |
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Name: vidoursprung_@gmxat antwortet um 26-05-2008 21:47 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Die Intelligenz der Akteure seitens der Molkereien sich in den Verträgen mit dem LEH gegen "Bauernstreiks" oder "Lieferboykotte" abzusichern traue ich ihnen durchaus zu. Das Betriebe in den Gunstlagen bzw den Grenz- Ackerbaustandorten ihre Milchproduktion weiter so massiv ausbauen hat sich mit den hohen Preisen für Marktfrüchter erledigt. "Die Kühe wandern zurück vom Acker aufs Grünland" Glaub halt ich |
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Name: Gourmet antwortet um 26-05-2008 21:51 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr @jacky65 Die Milchpreise innerhalb einer Region sind nicht sehr unterschiedlich. Molkereien, die mehr Milch brauchen, zahlen etwas mehr,das ist bei der von Dir gemeinten Molkerei der Fall, aber das sind nur wenige Cent. Die zahlt nicht deshalb mehr, weil der Geschäftsführer so ein netter Mensch ist, sondern weil sie auf Grund einer guten Vermarktung jährlich ca. 10 Millionen Liter mehr brauchen, und möglichst viel davon aus der Region haben wollen. Ein ganz normales Verhalten im Markt. Wirklich was machen kannst als Einzelner, wenn Du den Betrieb vergrößerst. Nicht mit mehr Maschinen, sondern mehr Quote, das war in den letzten Jahren immer die beste Investition. Die Menge ist ein großer Multiplikator. Aber das darf man hier im Forum nicht laut sagen. |
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Name: vidoursprung_@gmxat antwortet um 26-05-2008 21:53 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Mag sein das die 75% ersetzt werden können. Aber nicht in Ö. Nicht bei den Getreidepreisen. Transport über weite Strecken? Noch machbar. Eigenständige Versorgung Österreichs mit Grundnahrungsmitteln, ist das überflüssig? Da kann man lange darüber diskutieren, gehört aber nicht hier her, sondern in einen eigenen Thread. Nichts ist so beständig wie der Wandel. Vielleicht muß man einige Konzepte die in den letzten 40 Jahren funktioniert haben trotzdem kritisch betrachten, vielleicht muß man nochmal drüber nachdenken. |
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Name: Gourmet antwortet um 26-05-2008 21:58 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr @kuhmechaniker Das kann ich mir auch vorstellen. Das deckt sich mit meinen Beobachtungen aus den letzten Wochen, dass Molkereien jetzt mit großen Lieferanten sehr gute Einzelverträge machen. Guter Preis, garantiert auf mehrere Jahre mit jährlicher Steigerung. Und es sind die Molkereien, die die Initiative ergreifen, große Lieferanten mit guten Preisen länger an sich zu binden. |
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Name: helmar antwortet um 26-05-2008 22:14 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr ...und wahrscheinlich auch zuverlässige Lieferanten..... Mfg, helmar |
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Name: jacky65 antwortet um 26-05-2008 22:25 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr @Gourmet Wir produzieren nicht so schlecht je Kuh, es gibt aber immer Punkte, die zu verbessern sind. Auch wir haben Quote gekauft, aber momentan ist die Spanne Betriebsmittel zu Verkaufspreisen zu gering, als dass wirklich mit der zugekauften Quote, die meist zu teuer war, Geld verdeint werden kann. Bei uns geht es sich (derzeit) gerade aus, dass wir das eingesetzte Kapital leicht verzinst wieder herausbekommen. Mit einem besseren Milchpreis könnten wir auch was verdienen (so wie voriges Jahr). Mir scheint es, du willst keinen besseren Erzeugermilchpreis für die Allgemeinheit, damit möglichst schnell viele Betriebe die Milcherzeugung einstellen, und mehr Quote auf den Markt kommt und dann der Quotenpreis passt. |
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Name: Gourmet antwortet um 26-05-2008 22:29 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr @jacky65 Der letzte Absatz ist eine böse Unterstellung! Außerdem würde sich der Milchpreis nicht nach meinen Wünschen richten. Es ist einfacher selber auf die aktuelle Situation zu reagieren, wie Du es ja auch machst, als sich ständig was zu wünschen. |
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Name: muk antwortet um 26-05-2008 22:37 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr dafür rohstoff fonds wenn auf der einen seite nix zum holen ist stellt man sich auf die andere. wennst die milch in die güllegrube bringst wirst mit fonds gute gewinne machen. |
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Name: Noro antwortet um 26-05-2008 22:50 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr dafür rohstoff fonds ich finde es nicht schön und es ist finde ich ein ziemlich weitverbreitetes phänomen, dass sich landwirte untereinander sich nicht leiden können und sich gegenseitig bekriegen, auch wenn es nachbarn sind. dass jeder seine eigene meinung hat und darüber diskutiert wird und es ausseinandersetzungen gibt, ok warum nicht, aber dieser "kanibalismus", dass wenn der berufskollege doch was anderes im sinne hat ( mehr geld für seine produkte bzw. flächen ausweitung), was derselbst nicht für in ordnung hält, finde ich nicht gut. Wir sind alle landwirte und wir alle sollte am gleichen strang ziehen, egal welche betriebsgröße, sparte oder nationalität. Wie soll es uns denn besser gehn, wenn wir uns untereinander denn schon das leben schwer machen. ich bin für eine familiäre landwirtschaft und ich warte eigentlich nur auf den zeitungsartikel oder die nachricht: Aldi/ Hofer kauft die ersten 1000 Milchviehbetriebe auf. dann haben wir das gleiche wie in den usa. und noch mal n bisschen und wir haben die nächsten lebensmittelskandale und die gentechnik haben wir dann auch. Prost mahlzeit!! |
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Name: fedorow antwortet um 26-05-2008 23:08 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr dafür rohstoff fonds Milchstreik hin oder her, ich habe mich ( obwohl ich von einem milchstreik nach wie vor nicht voll überzeugt bin ) entschlossen beim Milchstreik mitzumachen. Die Frage ob er was bringt, ist die Frage wieviele machen mit !!! Sollte Europaweit ( was unter den Landwirten wohl nicht möglich ist ) ALLE mitstreiken, wäre das Problem nach 3-4 Tagen gelöst und die Molkerein oder Einzelhandel würden sich zukünftig jede Milchpreissenkung 3 mal überlegen. Sollte der jetzige Streik ins Wasser fallen ( aufgrund mangelnder Teilnahme ) wäre es das sichere Aus für den BDM. Und wir Landwirte wären dann vollends dem Handel ( billige Nahrungsmittel zum spottpreis, über 4 liter Milch für 1 Liter Diesel ?? ) ausgeliefert. Würden jetzt alle Landwirte zusammenhalten würden die Großkonzerne endlich die Landwirte als Handelspartner aktzeptieren. Ich mache mit, in der Hoffnung das sich viele so entscheiden !!! |
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Name: biolix antwortet um 26-05-2008 23:20 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr dafür rohstoff fonds Hallo ! bravo ihr beiden vorschreiber, bin voll bei euch ! lieber walter, wie kann ich als nicht Milchlieferant euch unterstützen , ich würde es gerne ! lg biolix p.s. klar ist aber mit den Flankierenden Maßnahmen die du gesprochen has t unbedingt auch mit einzubinden.. siehe mail des Bio Austria Milchberaters ... BIO Milch-Rind-Infoblitz 05/08 Aus Deutschland kommen schlechte Nachrichten über den Biomilchpreis für Juni. Da die Märkte in Deutschland und Österreich mittlerweile stark verschränkt sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Biomilchpreis auch in Österreich auf Grund des schlechten konventionellen Preises rutschen könnte. Nach der Preissenkung vom Mai bei Seifried stehen auch bei den anderen Molkereien Preisentscheidungen an. Der Markt muss jetzt durch weniger Milch entlastet werden. Teures Kraftfutter sparsamst einsetzen, Merzungen vorziehen, Bestände später ergänzen. Das sind einige der Möglichkeiten, kurzfristig zu reagieren. Beste Grüße, DI Alois Burgstaller Beratung Milch/Grünland _________________________________________________ BIO AUSTRIA Niederösterreich und Wien |
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Name: biolix antwortet um 26-05-2008 23:30 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr aber böse sind nur die, die gemeinsam auf eine Situation reagieren, gell gourmet ;-)))) freunde, lasst euch nicht solche bären aufbinden... warum schließen sich Konzerenzusammen, warum gibts in jeder Branche Preisabsprachen...denkt nur einmal logisch... lg biolix |
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Name: KWH antwortet um 27-05-2008 00:36 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr dafür rohstoff fonds an Noro einer der BESTEN BEITRÄGE seit langer Zeit in diesem zerstrittenen Forum! mbg mike |
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Name: antach antwortet um 27-05-2008 07:03 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Hallo Wielange soll gestreikt werden einen Tag eine Woche oder ein Monat bringt überhaupt nichts wenn so lange gestreikt wird bis keine Milch mehr da ist wird es Hofer oder die andern egal sein ist halt keine Milch mehr da, der dumme ist der Konsument der bekommt keine Milch blieibt halt das Regal leer wegden wird Hofer nicht gleich zur Molkerei laufen und mehr bezahlen da hat Hofer langfristige verträge. |
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Name: helmar antwortet um 27-05-2008 07:19 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Die Lebensmittelhersteller haben bei der Preissteigerung für Rohmilch im Vorjahr dort wo es möglich gewesen ist die Rezepturen verändert, und z.T. Planzenfette verwendet. Auch das drückt jetzt auf den Markt von z.b. Milchpulver. Und wenn die Milch aus den Regalen verschwindet, dann wird was anderes, zum Superangebotspreis, dort stehen. Und wenn erst mal die Leute auf dem Geschmack dieses Produktes gekommen sind, dann kommen sie vielleicht nicht mehr zur Milch zurück.......hat sich da noch niemand in diese Richtung Gedanken gemacht? Sojaprodukte werden ziemlich beworben, und da scheint es den Konsumenten Wurscht sein ob Genfrei oder nicht, weils sooo gesund sein soll.... Mfg, helmar |
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Name: Steyrcvtfan antwortet um 27-05-2008 09:57 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr An antach: Glaubst wirklich das es dem Lebensmittelhandel egal ist ob sie noch Milchprodukte verkaufewn können. Glaubst selber die Milchprodukte sind Sachen die man nicht unbedingt braucht. Genau diese Einstellung macht uns Milchbauern so wertlos. den genau dies wird uns immer erklärt, wenn einer aufhört es macht dann der andere. Vielleicht werden die Konsumenten endlich aufgerütelt und ihnen einmal erklärt was hinter jedem Liter Milch für Arbeit dahintersteht. Die Politik wird versuchen die Debatte solange wie möglich ruhig zun halten, weil sie selber genau weiß welche großen Fehler sie begangen hat. |
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Name: Kathi antwortet um 27-05-2008 09:58 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Hallo Joghurt - selbst gemacht Die Milch auf ca. 95°C erhitzen, aber nicht kochen lassen. Dann auf ca. 45°C abkühlen lassen. Den Joghurt nun dazugeben und gut unterrühren. In saubere Gläser abfüllen, verschließen und in eine Isolierkiste stellen - die Temperatur sollte darin ca. 4-6 Stunden gehalten werden können (oder im Backrohr, aber nicht wärmer als 50°C). Dann bis zum Verzehr für ca. 12 Stunden in den Kühlschrank geben. Topfen In kuhwarme Milch (oder aufgewärmte Milch) einen Schuss Buttermilch und dann eine Messerspitze Labferment (in einer guten Drogerie zu bekommen). Ca. 12 Stunden küchenwarm stehen lassen, wenn der Topfen fest wird und sich ein Molkesee darauf bildet, mit einen Messer schneiden - damit mehr Molke austreten kann. Nach ein paar Stunden den Topfen in eine Stoffwindel schütten und abtropfen lassen. Solange wie man gerne den Topfen hat - eher nass oder trocken. Wenn man will die Molke aufheben und erhitzen, um dann die Restflocken abzuseihen (für Trinkmolke) oder so wie es ist für ein \"Schönheitsbad\" verwenden LG Kathi |
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Name: Kathi antwortet um 27-05-2008 10:05 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Hallo und hier noch ein paar Milchverwerter-Rezepte: http://www.chefkoch.de/rezepte/168971073376923/Mozzarella-selbstgemacht.html http://www.chefkoch.de/rezepte/36071012053162/Ricotta-selbst-gemacht.html LG Kathi |
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Name: Bauernsbua antwortet um 27-05-2008 11:35 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Zum Vertragsbruch: Die Milch ist erstens mal Eigentum des Landwirts, der Landwirt verpflichtet sich durch seinen Vertrag lediglich dazu, seine Milch an die Molkerei zu verkaufen, mit der er einen Vertrag abgeschlossen hat. Wenn der Landwirt seine Milch zum eigenen Gebrauch verwendet kann man dies nicht als Vertragsbruch ansehen. |
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Name: Bauernsbua antwortet um 27-05-2008 11:42 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Und wer als Argument anführt "er wird bestimmt nicht streiken" soll sich mal ausrechnen, was eine Senkung des Milchpreises um drei cent, auf das Jahr gerechnet ausmacht. Da sind die paar Tage Streik schnell wieder gutgemacht. |
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Name: diewahrheitist antwortet um 27-05-2008 12:14 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr @ Bauernsbua: Ein eventueller Vertragsbruch lässt sich nur durch Auslegung des Vertrages ergründen. Ich glaube aber nicht, dass man so pauschal sagen kann, dass eine Nichtlieferung trotz Lieferverpflichtung kein Vertragsbruch sein soll. Zudem mangelt es dir anscheinend an den erforderlichem juristischen Kenntnissen, um diesbezügliche Aussagen zu treffen. Nix für ungut ;) mfg diewahrheitist |
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Name: beni11 antwortet um 27-05-2008 12:20 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Nur weil ein paar ohnehin privilegierte Milchbauern den Hals nicht voll bekommen! Damit schaden sie UNS ALLEN ganz gewaltig! Die Stimmung in der Bevölkerung wird sich gegen die Bauern drehen, "Preistreiber für Babynahrung" werden wir sein und dazu hört man von den Milliarden Euro mit denen sowieso die Landwirtschaft subventioniert wird. Wenn DAS jetzt nicht zur Abschaffung des Milchkontingentes führen wird dann gratuliere ich! Bedankt euch bei den Streik-Kollegen! |
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Name: biolix antwortet um 27-05-2008 12:22 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Von jemanden der sich die Wahrheit ist nennt, na ja da kann der das schon über jemanden anderen behaupten ;-)) Du , aber sperren kann dich die Molkerei schon, z.b.ö bei zu Hemmstoffen oder bei hoher Zellzahl.. na bitte da haben wirs schon, wenn ich das in der Milch hab, möchte doch wirklcih niemand das ich abliefere.... lg biolix ein nicht jurist... |
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Name: jacky65 antwortet um 27-05-2008 12:24 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr @helmar auch die Sojaprodukte sind erheblich teurer geworden. Und seit einigen Monaten sind Milchfett und -pulver vom Preis her wieder sehr interessant, sodass Eis usw. wieder auf Milchbasis preiswert sprich billig hergestellt werden kann |
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Name: kuhmechaniker antwortet um 27-05-2008 12:26 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr >> der Landwirt verpflichtet sich durch seinen Vertrag lediglich dazu, >> seine Milch an die Molkerei zu verkaufen, mit der er einen Vertrag >> abgeschlossen hat. Wenn der Landwirt seine Milch zum eigenen >> Gebrauch verwendet kann man dies nicht als Vertragsbruch ansehen. Für diese kreative und von Sachkenntnis nur wenig getrübte Interpretation des BGB werde ich dich für den Emil von Sauer Preis vorschlagen. |
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Name: jacky65 antwortet um 27-05-2008 12:29 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr @wahrheit schreibt: dass eine Nichtlieferung trotz Lieferverpflichtung kein Vertragsbruch sein soll. siehe dazu mein Beitrag von 21.40 |
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Name: Bauernsbua antwortet um 27-05-2008 12:53 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Wenn mein Beitrag schon so juristisch verkehrt und vorallem "kreativ" ist, dann sind meine Kritiker bestimmt in der Lage eine sachliche und juristisch Korrigierte Antwort zu geben anstatt eine nur wenig aussagende Stellung abzugeben. |
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Name: Gourmet antwortet um 27-05-2008 13:08 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr @beni11 Das befürchte ich auch, dass das Image der Milchbauern sehr leiden wird. Es könnte der Eindruck bleiben, dass viele Bauern es sich gerade wegen der öffentlichen Förderungen leisten können, Milch wegzuschütten. @Bauernsbua Ich bin kein Jurist. Aber ich denke, die Molkerei werden nicht jetzt die Lieferanten klagen, das tun sie sich vermutlich nicht an. Sie reagieren auf andere Art, indem sie unterschiedliche Preise zahlen. Verlässliche Lieferanten bekommen langfristige (mehrjährige) Verträge mit guten Preisen. Damit gewinnen beide Seiten. Die Molkerei garantierte Milchmengen und die Lieferanten gute Preise. Damit ist auch gleich der nächste Kündigungstermin am Ende des Milchwirtschaftsjahres entschärft, vor allem was Bündelung der Milch betrifft. Übrig bleiben die, die gerne demonstrieren. Und die wird niemand aufhalten. |
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Name: Kathi antwortet um 27-05-2008 13:38 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Hallo Milchverwertung mal anders: Schokoladenlikör 400 g Zucker und 150 g Schokolade in die Milch (1/2 ltr) geben und so lange kochen bis die Schokolade zergangen ist. Nach dem Abkühlen 1/4 l Weingeist dazu geben. Wenn man den Likör etwas stärker möchte kann man bis zu einem 1/2l Weingeist dazu leeren. Eierlikör 10 Eigelb mit 200 g Zucker und 1 Pk Vanillezucker schaumig schlagen. Anschließend die Milch (1 ltr) und den Weingeist (1/4 ltr)dazugeben. In Flaschen Abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren, er ist nicht unbegrenzt haltbar. - Naja da wird sich schon wer opfern ;-) LG Kathi |
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Name: naturbauernhof antwortet um 27-05-2008 13:57 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr, oder freiwillig 5% weniger Nach dem die Milcherzeuger sehr gut Organisiert sind dürfte es wohl kein Problem sein einen freiwilligen Lieferverzicht von 5 % einzuführen. Dies ist meiner Meinung nach das effektivste Mittel die Milch knapp und dadurch im Preis hoch zu halten. (Gleichzeitig spart man auch Betriebsmittel). Jetzt ist die Milch in ausreichender Menge vorhanden im Herbst/Winter schaut es wieder anders aus. Der Zeitpunkt eines Streiks ist dadruch auch nicht unbedingt der Beste. |
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Name: Johannfranz antwortet um 27-05-2008 14:20 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr, oder freiwillig 5% weniger @ naturbauernhof freiwillig 5 % weniger liefern ? Das versuch mal einem Vollgas - Milcherzeuger beizubringen ! Ist traurig aber wahr ,eher wird überliefert und dafür Strafe bezahlt ,und wenn Tag und Nacht gehacklt werden muss.Hauptsache produzieren,produzieren,produzieren......usw..........und jammern wegen eines daraus resultierenden,darniederliegenden Milchpreises.Aber immerhin hat auch jemand seine Freude daran : HOFER , SPAR , REWE.................. |
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Name: soamist antwortet um 27-05-2008 14:32 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr hallo zweitfrau ;-) ich steh zwar nicht vor dem problem einen tank voll milch verwerten zu müssen aber deinen vorschlag jeden zweiten tag einige hundert liter eier oder schokoladenlikör find i um häuser besser als die milch in die güllegrube zu schütten. i wünsch deiner familie (denkt nur an die leberwerte ....) allerdings das der lieferstreik net allzulang dauert. :--)))))))))) lg soamist PS.: i würd mi schon opfern dir bei der "verwertung" zu helfen |
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Name: lihp antwortet um 27-05-2008 14:46 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Bin ja BDM,Ig-Milch,....-Freund aber das mit dem Kontingent und Streik iss mir unsympathisch. Wir müssen 6...8 große Erzeeugergemeinschaften in EU schaffen,welche die gesamte Milch der Bauern an die Molkereien verkaufen. Dann geht eine EG mal mit dem Preis nach oben und die anderen ziehen ohne sich abzusprechen(praktisch aber so als ob) nach. Der Müller z.B. kauft dann halt 40% seiner Milch beim BDM,30% bei der Bayern-meg und 30% bei der IG-Milch. |
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Name: naturbauer antwortet um 27-05-2008 16:16 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr Ich liefere meine Milch. Streiken geht gar nicht, weil ich sowas nicht in der Satzung von unserer Genossenschaft habe. Darüber steht nun wieder das Genossenschafts-Recht, welches einen Streik nicht ermöglicht. Da kann der BDM sagen was er will, da hat er nicht recht. Manche sind beim Streiken und NICHT in einer Genossenschaft zusammen geschlossen, die können streiken, weil sie keine >Genossenschaft sind, sondern eine Gemeinschaft. |
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Name: jacky65 antwortet um 27-05-2008 16:44 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr @naturbauer was machst Du, wenn du aus Versehen z. B die Milch einer antibiotikabehandelten Kuh oder eine grob Zellzahlhaltige Milch in den Tank leerst?? Was machst Du, wenn bei der Maschinenreinigung Wasser in den Tank kommt? Lieferst Du da auch Deine Milch??? Wenn ja, machst Du dich straffällig!! Und genau diese Dinge passieren Dir diese Tage!!! Hier hat das Genossenschaftsrecht sprich der Kaiser das Recht verloren |
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Name: Steyrcvtfan antwortet um 27-05-2008 17:07 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr An kuhmechaniker: Wenn du dich als TA bei diesem Thema jetzt einmal nicht zu Wort melden tust , glaube tust du vielen einen gefallen. Glaube nicht das sich viele Bauern zu Wort gemeldet haben als zB. die Post oder die Eisenbahner oder.. sonst wer gestreikt hat. Bei den Bauern wird jetzt von einigen Seiten bewußt Druck ausgeübt, damit die Bauern so wie bisher schön ruhig und immer sehr brav bleiben und jegliches Denken den anderen, vieleicht sogar den TA usw. überlassen. Dein Beitrag ist ganz bewußt gesteuert.. |
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Name: Gewessler antwortet um 27-05-2008 17:41 auf diesen Beitrag |
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Ab Dienstag keine Milch mehr 1973 habe ich an einem Positionspapier mitgearbeitet, wo das Für und Wider eines Milchboykotts (Streik wie auch immer) beleuchtet wurden, da hat sich bis dato nichts daran geändert. Rechtlich: weder in den Genossenschaften ,noch bei privaten Vereinbarungen ist ein Streik vorgesehen, sondern das ist ein Vertrag, der von beiden Seiten einzuhalten ist. Lebensmittel Milch: der Mensch braucht Milch zur Ernährung nur solange er gesäugt wird, danach ernährt er sich von anderen Dingen. In anderen Kulturkreisen , mit anderen Ernährungsgewohnheiten verursacht Milch Durchfall . Somit ist es gefährlich ein Genußmittel zu bestreiken und mühsam eroberte Marktanteile aufs Spiel zu setzen. Zeitpunkt: falsch gewählt, wenn genügend Milch in Europa zur Verfügung steht, somit ist ein Streik zwecklos. Allerdings sollte der Streik was ich nicht glaube , aber für euch hoffe, Erfolg haben, befürchte ich das hard landing sprich die Abschaffung der Kontigente womöglich noch vor dem geplanten Termin ( wozu Kontingent, wenn eh zuwenig da ist und dann liefern nur mehr die Großen mit guten Verträgen und die Kleinen?) Technologie: seit Jänner/ Februar wird bei den Verarbeitern auf Lager gefahren ( Magermilchpulver+ Wasser+ Butterfett = Milch + schonende Verarbeitung im Röhrenpasteur ergibt einen Trinkmilchvorrat für ca 2-3 Monate für Europa, wenn der Lagerbe | | |