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Arbeiten nach 16:00 ?

  Antworten: 35

Name: Gewessler 18-05-2008 14:14 nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Laut Gusis Abgeortnetem - Sager daß im Parlament kaum wer nach 16:00 Uhr arbeitet, frage ich mich, wer arbeitet in Österreich eigentlich noch nach dieser Zeit?
Die Bauarbeiter ( 38,5 Stunden ) kaum, die Beamten mit Mittwoch nachmittags frei und meist auch am Freitag nachmittag frei, die Banken sind meist ist um 15:30 geschlossen usw.
Wieviel beträgt eure Wochenarbeitszeit, arbeitet ein Landwirt nach 16:00, wie schaut euer Stundenlohn im Vergleich zu einem Beamten aus, ist es ungerecht, daß der LEBES -mittelproduzent weniger verdient, als der Lebensmittelhändler usw.?
Name: baeuerin1 antwortet um 18-05-2008 14:21 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Also, eines weiß ich mit Sicherheit: So viel und so lange, wie die Bauern arbeitet kein anderer.
Aber, wenn ich nicht Bäurin wäre, wüsst ich nicht was ich nach 16 Uhr machen sollte, weil da beginnt meist die Stallarbeit.
Und die Hausarbeit, die muss sowieso druntergehen. Deshalb kann ich es manchmal auch nicht verstehen, dass manche es nicht einmal schaffen, Haus und Kinder zu managen.
Neugierig wär ich nur, wieviele Stunden Gusi am Tag schafft! - Sicher nicht viel....
Name: sturmi antwortet um 18-05-2008 14:33 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
@gewessler
Es gibt glaube ich nicht sehr viele Leute die nach 16 Uhr nichts mehr arbeiten! Weder in meinem Freundeskreis, noch in der Nachbarschaft kenne ich welche.
In meiner Verwandtschaft gibt´s einige Beamte, die haben relativ viel Freizeit, die wird mit Sport (Mountainbiken, reiten, laufen, usw.) ausgefüllt.
Das sind dann jene Zeitgenossen die tendenziell den Bauern sehr kritisch gegenüberstehen...:-(
MfG Sturmi


Name: Psycho antwortet um 18-05-2008 14:45 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
@baeuerin1:
so ists auch wieder nicht - denk nur mal an Ärzte die teilweise ja ewig arbeiten - und es gibt auch sonst noch ein paar berufe in denen man länger arbeiten muss


aber eines haben all diese berufe dem bauern voraus: man verdient besser beziehungsweise steigt das gehalt auch mit der inflation (nicht umgekehrt wie bei den bauern)



und eines stimmt auch sicherlich: ein bauer (gut, vielleicht nicht grad einer mit 5 kühen) bringt mehr wochenstunden zusammen als, sagen wir mal, 85% der bevölkerung (zeiten wo man nicht "wirklich" arbeitet, aber man trotzdem anwesend sein muss (abkalbewache/warten auf tierarzt/aufpassen beim ersten weidegang/etc...) nicht mitgerechnet )


PS: und politiker beneide ich sicher nicht ihres jobs wegen - die kriegen schon auch nicht wenig stunden zusammen (weil das was sie in der quatschbude hören, haben sie schon 20 mal vorher in gremien, usw. durchgekaut) (und nerven brauchst in dem geschäft auch ganz gute)
- nur kriegen die aber dann auch ein stattliches gehalt
Name: baeuerin1 antwortet um 18-05-2008 15:01 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
@ psycho,
ja du hast eh recht - es gibt auch andere die viel arbeiten.
Aber so wenig Freizeit wie der Bauer hat, gibt es in keinem anderen Beruf - leider.
Aber der positive Nebeneffekt: Wenn´s uns heut die Lust aufs Arbeiten fehlt (außer Heuarbeit steht an) machen wir auch manchmal einen Ausflug oder gehen Schoppen. Tut auch furchtbar gut, auch wenn´s nicht oft passiert.
Und sein eigener Chef ist man auch - sofern das über die AMA möglich ist.

Trotz der vielen Arbeit sollten wir trotzdem auf die Vorteile nicht vergessen.

Schönen Sonntag noch.
lg
baeuerin
Name: Psycho antwortet um 18-05-2008 15:03 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
@baeuerin1: genau
Name: Else antwortet um 18-05-2008 15:13 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
@ gewessler


schon wieder ein Neid-Thema !

Am "Stundenlohn" lassen sich die (wirtschaftlichen?) Unerschiede schwer berechnen.

Denkst an alle Menschen, die für Kranke, Alte und Junge in den verschiedensten Einrichtungen rund um die Uhr Dienst machen.

Während andere sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen oder nachts sich ausschlafen, verrichten solche Menschen ihre Arbeit.

Wie stellt sich bloß der Bauer den restlichen Teil der Arbeitswelt vor ?

Es ist ein nicht ausrottbares Vorurteil, daß es dem Bauern arbeitsmäßig am allerschlechtesten von allen geht.


Name: sturmi antwortet um 18-05-2008 15:13 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
@bäuerin
Du beklagst dich über zu wenig Freizeit?! Gerade als eigener Chef bestimmt man immer noch, wieviel man arbeitet und wieviel Freizeit man sich vergönnen/leisten will!
Viele Workaholics wüssten mit ihrer Freizeit (keine Hobbys) sowieso nichts anzufangen, also arbeiten sie von frühmorgens bis spätabends!
MfG Sturmi

Name: Arbeiter antwortet um 18-05-2008 17:05 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Sehr viele Arbeitnehmer sind vor 7 schon und nach16 Uhr noch längere Zeit auf ihre Kosten unterwegs. Wen man etwas über den eigenen Tellerand schaut, erkennt leicht das andere Berufsgruppen auch nichts geschenkt bekommen. Am besten nicht immer gleich einen Neid haben, man weis nie genau wie es den Anderen geht.
mfg Arbeiter
Name: loik antwortet um 18-05-2008 17:11 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Natürlich gibt es in der Landwirtschaft Stoßzeiten, wo mehr Stunden gearbeitet werden muß. Aber es sind die Arbeitszeiten auch selbst einteilbar und jeder Landwirt kann sich seinen Arbeitsablauf selbst gestalten. Es ist im Moment sicherlich das Einkommen, wo manche Betrieb benachteiligt sind. Denkt man nur an den Diesel, dann heißt es, weil die Nachfrage so groß ist, ist der Preis für das Produkt so hoch. Lebensmittel sind nicht so wichtig, dass die Erzeuger eine entsprechende Entlohnung erziehlen, andererseits ist das so gesteuert, dass Grundnahrungsmittel für jedermann erworben werden kann und diese sollen nichts bzw. nicht viel kosten.
Aber von der Arbeit her, sollte kein Landwirt es anstreben mit einem Arbeitnehmer zu tauschen. Auch Beamte, bis auf wenige müssen mehr Stunden arbeiten. Im Bundesministerium z.B. kann niemand schon um 16.00 Uhr aufhören, es sei denn, er hat schon um 6.00 Uhr mit dem Arbeiten begonnen. Von Arbeitnehmern, die im Sozialen und Gesundheitsbereich tätig sind und zusätzlich nachts arbeiten müssen, brauchen wir gar nicht zu sprechen. Denn mit denen möchte ich als Landwirt niemals tauschen.
Dann gibt es Arbeitnehmer, die zwar etwas früher nach Hause kommen, aber dann erst die Arbeit verrichten, die in der Landwirtschaft daneben gemacht werden. (Haushalt, Hof-und Gartenarbeit) Mit den Städtern und Wohnungsnehmern, die sonst nichts haben, ich glaube da ist kein Vergleich notwendig, weil die haben keine Lebensqualität.
Seien wir zufrieden, dass wir in der Natur und mit einklang der Natur arbeiten dürfen und können und es gibt keinen schöneren Beruf als Bauer zu sein.
Plant auch Freizeiten ein, dann werdet ihr auch keine Probleme mit den Nachfolgern haben.
In unserer Region gibt es einige, die den Hof auflassen und z.B. zur Straße arbeiten gehen.
Die bekommen dann voregeschrieben, was sie in der Zeit zu machen haben, wo sie was zu machen haben und dann bei jedem Wetter draussen sein. Da werden mit der Motorsense Böschungen gemäht, Unrat an den Straßenrändern zusammen geklaubt, Regenrinnen frei gemacht und gesäubert. Was hat dann so ein Landwirt eingetauscht und zu welchen Preis?
Was hat er schon für ein Einkommen? Was könnte er sich leisten, wenn nicht ein Hof schon vorhanden wäre? Könnte er sich das kaufen?
liebe Grüße

Name: manu1 antwortet um 18-05-2008 17:15 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
ach so ein blödsinn,
banken haben wochentags immer bis 17:00 uhr offen,
handwerker arbeiten auch bis 17 uhr.
und es gibt sicher unternehmer, die mindestens gleich viel arbeiten wie landwirte.
Name: rossz antwortet um 18-05-2008 17:38 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Viele Pendler sind schon nach 4.00 h unterwegs und kommen oft erst um18-19.oo Uhr
nach Hause,wo meistens keine Fahrtzeit bezahlt wird.

Diejenigen müssen oft bei Regen,Schnee,Kälte oder Hitze genau so ihre
Arbeit machen,mitunter in gefährlichen Höhen oder Tiefen,daß würde so manches
Bäuerlein nicht machen,oder es einer Firma übergeben.

Die meisten Bauern können sich die Rosienen aus dem Kuchen recht gut
herausholen.

Gr.
Rossz
Name: Lucky antwortet um 18-05-2008 17:39 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
hallo, ich weis nicht. ich bin milchbauer. wenn ich nur 40 stunden arbeiten würde müsste ich am donnerstag zu arbeiten aufhören. an stoßzeiten noch früher. und urlaub hat man auch keine 5 Wochen. trotzdem, der vorteil ist das mein sein eigener chef ist. lg
Name: walterst antwortet um 18-05-2008 18:03 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Eine interessante Sache:

Gusi macht einen ziemlich unnötigen Sager im Ausland und ein Tierarzt
beginnt darüber eine Diskussion, die Bauern, Arbeiter und Beamte gegeneinander aufbringt.

Erstens glaube ich, dass es nicht all zu viele Menschen sind, die nie nach 16 Uhr arbeiten.
Zweitens habe ich eigentlich nichts davon, wenn andere mehr arbeiten.

Ich will für meine produkte einen preis bekommen, der es ermöglicht, selbst mit einer menschenwürdigen Arbeitszeit auszukommen.

Es wäre interessant zu wissen, in welcher Enklave Gewessler lebt, wo nach 16 Uhr nicht mehr im Gasthaus bedient, im Krankenhaus gepflegt, auf der Strasse transportiert oder in der Abendschicht montiert wird.

Walter
Name: Hausruckviertler antwortet um 18-05-2008 18:38 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Wieder ein Thema bei dem versucht wird Neid zu schüren, Vorteile und Nachteile gegenseitig aufzurechnen. Ich denke, dass in Österreich jeder die Möglichkeit hat je nach Neigung und Begabung beruflich das zu machen, was er gerne macht. Abgesehen von den Orten in denen das Arbeitsplatzangebot beschränkt ist und deshalb Jobs angenommen werden müssen, die halt einen Lohn bringen, aber nicht wirkich erfüllend sind. Aber ob jemand Arbeiter, Angestellter, Beamter, Freiberufler, Bauer oder Politiker wird, das kann sich jeder assuchen. deshalb sollte man nicht den Fehler machen dem Anderen vorzurechnen wieviel er verdient und wieviel er zu arbeiten hat um das zu verdienen.
Ich war Staplerfahrer bei einer Armaturenfirma im eigenen Ort. Habe durchschnittlich verdient. Hätte durchaus die Möglichkeit gehabt durch größeres Engagement in der Firma weiter zu kommen und mehr zu verdienen. Nur hätte dadurch meine Landwirtschaft darunter gelitten.Das war mir die Sache nicht wert. Ein Anderer sieht das naturgemäß wieder anders und hätte die Landwirtschaft an den Nagel gehängt. Ich hab zwar nicht soviel Pension wie ich möglicherweise sonst hätte, aber dafür mehr Lebensqualität. Es wird so mancher sagen, mit mehr Pension könnte ich mir auch mehr Lebensqualität schaffen, trifft aber nur zu wenn man ein Konsummensch ist, der nicht genug bekommt und mit nichts zufrieden ist. Zufriedenheit ist überhaupt der Schlüssel zu mehr Lebensquälität, falls man nicht gesundheitliche Probleme hat.
Ich möchte sicher mt keinem Politiker tauschen, soviel er auch "verdient", besser gesagt erhält. es gibt eben immer Berufe, die man nicht in ein Zeitkorsett drängen kann mit geregelter Arbeitszeit. Der Beruf des Bauern und des Politikers, vielleicht auch noch andere, haben da was gemeinsam, auch wenn man beide, vor allem vom Ergebnis her, überhaupt nicht vergleichen kann. Denn würde ein Bauer so hirnverbrannt arbeiten, wie so mancher Politiker (Ausnahmen bestätigen die Regel), würde er um seinen Hof kommen.
Als Gusenbauer, der nun wirklich nicht mein "Freund" ist, diesen Sager gemacht hat, war es als hätte er in ein Wespennest gestochen. Seine Bemerkung, dass man an einem Freitag nach 16 h keine Abgeordneten bei der Arbeit antrifft, war wohl nur symbolisch gemeint und sollte eigentlich darstellen wie unverschämt leicht sich Abgeordnete ihr Salär "verdienen". das würde sich schnell ändern, wenn einmal der Klubzwang wegfallen würde und jeder Abgeordnete nach bestem Wissen und Gewissen abstimmen müsste und sein Votum vor seinen Wählern in seinem Wahlkreis verantworten müsste.
Es wird zwar immer ein Wunschdenekn von mir bleiben, aber gerecht wäre es, wenn sich nach einer Wahl die Anzahl der Abgeordneten nach dem Anteil der abgegeben Stimmen richten müsste. Also bei einer Wahlbeteiligung von 70% hätten wir dan folglich nur mehr ca 130 Abgeordnete im Nationalrat. Da würden sich die Hintern der Politiker so schnell bewegen, dass Gusi keinen Grund mehr hätte ihnen mangelnden Eifer nach zusagen.
P.S. Entschuldige mich gleich, weil mein Beitrag wieder so lang geworden ist, aber es liegt mir einfach nicht nur in Schlagworten zu schreiben. L.G. Lois
Name: helmar antwortet um 18-05-2008 19:43 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Servus Lois!
Also irgendwie finde ich dass man so manche Arbeit wie einen "Strafdienst" sieht....es gibt in jedem Beruf angenehme und unangenehme Tätigkeiten, aber oft empfinde ich diese oder jene Arbeit gar nicht so schlimm, zB. ich arbeite gern im Wald, oder meistens macht mir sogar in Zeiten von Milchpreissenkungen die Arbeit mit den Rindsviechern Freude. Was halt zu den weniger beliebten Tätigkeiten gehört schau ich halt, dass ich diese dann so zügig wie möglich erledige, manches schieb ich auf etwas auf und tu es dann wenn grad Zeit dafür ist oder ich grad, wie in den vergangenen Wochen, mir den berühmten Stoß gebe und Hagebuttenhecken, Waldrebengirlanden, dürren Ästen und ähnlichen nicht gerade den besten Anblick ergebenden "Landschaftselementen" den Garaus mache. Verwegen würd ich es finden, wenn ich Balkonblumen gießen, Essen machen, Salatpflanzen setzen und all das was so das bißchen Haushalt sein soll, der Landwirtschaft anrechne.........also ich arbeite nach 16.00 meistens noch, aber dafür habe ich tagsüber Luft.....was mir so auf den Geist geht, ist die Ansicht von meist etwas älteren, nie in andere Berufe reingeschnuppert habenden Bauersleuten, dass sie die einzigen sind, welche wirklich etwas arbeiten..
Mfg, helmar
Name: grafeder antwortet um 18-05-2008 20:22 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Ich halte nicht viel vom Gusi, aber diese ehrliche Aussage gefällt mir schon von ihm! :-)
Name: Steyrcvtfan antwortet um 18-05-2008 21:30 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
An tch:
Ich halte auch nicht viel von Gusenbauer, aber seine Aussage sollte ja ein Scherz gewesen sein , der wie er selber nicht glauben konnte falsch verstanden wurde.
Hoffe das bei seinen Auslandsaufenthalt wichtigere Dinge im Vordergrund gestanden sind.
Name: tch antwortet um 18-05-2008 21:37 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
An tch:.....?

Steyrfan, Du solltest mal die Vibrationen am Traktor prüfen lassen....

tch
Name: Steyrcvtfan antwortet um 18-05-2008 21:44 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
An tch:
Hoffe das auch du wichtigeres zu tun hast als jeden Blödsinn Ernst zu nehmen der in Südamerika erzählt wurde.
Name: tch antwortet um 18-05-2008 21:49 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Steyrfan, hast Du von mir zu der Gusenbauer-Aussage irgendeinen Kommentar gelesen? wo?

tch
Name: Steyrcvtfan antwortet um 18-05-2008 21:52 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Entschuldigung ich habe dich mit grafeder verwechselt.
Entschuldige meinen Fehler.
Name: tch antwortet um 18-05-2008 21:54 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
:-)

lg
tch
Name: eranz antwortet um 18-05-2008 22:43 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Hallo zusammen,
Ein Bekannter von mit (Tischler) kam schon auf 90 Arbeitsstunden.

mfg
eranz
Name: Gewessler antwortet um 18-05-2008 23:03 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
@walterst
geh walter i wui do niemanden gegeneinander aufhetzen!
I für mein Teil hab seit mein 15 Jahr meine Kohle selber verdienen müssen, ( Schichtarbeit) i woas was Fließbandarbeit bedeutet. Und i hab vor jedem Respekt der arbeitet, egal was , denn nur dann funktioniert ein Zusammenleben.
Zu den Beamten aber ein Beispiel: der Blocher in der Schweiz als er noch Kantonspräsident war, hat in seinem kleinen Kanton die Verwaltung auf Verhältnisse umgestellt, wie sie in seiner Firma für die Büroangestellten gelten und siehe da, da wurden pro Jahr an die 100 Mio. Fränkli eingespart - also so ganz glaub i das nit, daß bei uns alle Beamten vor 16:00 effektiv arbeiten.( das weißt du ja sicher bei deinen Erfahrungen mit der AMA -oder?)
Name: walterst antwortet um 18-05-2008 23:19 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Um den AMA-Mitarbeitern pauschal ein schlechtes Zeugnis über die Arbeitsmoral auszustellen, bin ich der falsche Mann.

Ich kenne nicht die genaue Arbeitszeitregelung der AMA-Abteilungen.

Kann mich aber an zahlreiche Telefonate mit der AMA erinnern, die nach 16 Uhr stattgefunden haben und das auch am Freitag.

Es ist ja praktisch unausweichlich, dass man mit den AMA-Leuten auch mal einen Konflikt austrägt. Um ihren Job beneide ich die Leute sicher nicht.

Walter


Name: Gewessler antwortet um 19-05-2008 09:54 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
@walter
Ich hab mit der AMA nur eine Erfahrung im Wald, da habe ich wegen eines Sturmschadens was verpflichtend zäunen müssen und das wurde vom Kontrollor auf den cm vermessen und da ich eine Rolle nur halb verbraucht hatte, musste ich 18,50.-€ zurückzahlen, Einspruch, da bekam ich recht - wenn man nun den Verwaltungsaufwand rechnet............da würde ich abhausen, wenn ich so arbeiten müsste.
Aber ich möchte diese Behörde beileibe nicht in Frage stellen - bei den Bezirksverwaltungsbehörden sieht das aber schon ganz anders aus - mit der Behörde habe ich permanent zu tun.
Beispiel: habe 200 alte Obstbaumsorten gepflanzt( Streuobstwiese) wegen der Feuerbrandgeschichte vor drei Jahren, bis heute war noch niemand da, um die ordentliche Pflanzung und den Anwuchs zu kontrollieren( obwohl schon 4x ein Termin fixiert wurde)geschweige denn habe ich weder von der AMA noch vom Land einen Cent an versprochenen Förderungen erhalten. Da kann man doch nicht von effizienter Behördenarbeit sprechen.
Geschweige denn in meinem angestammten Beruf - versuch einmal einen Amtstierarzt am Freitag nachmittags zu erreichen - nimm an wegen eines BSE Verdachts - viel Vergnügen - in Murau allerdings wirds anders ausschauen, weil der Armin Deutz wenigstens beim Jagen ist und man weiß wo er sich aufhaltet.
Name: walterst antwortet um 19-05-2008 09:59 auf diesen Beitrag nach oben

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Arbeiten nach 16:00 ?
Wer hat denn die in Oberöstereich die Herrschaft über das Beamtentum?

Walter
Name: Gewessler antwortet um 19-05-2008 11:52 auf diesen Beitrag nach oben

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Arbeiten nach 16:00 ?
@walterst
Bezirkshauptmannschaften:mittelbare und unmittelbare Bundesverwaltung, wie auch in der STMK
Land: Straßenmeistereien, Gemeinden, Güterweg, Landesspitäler ...- da funktionierts eh!
Die Beamten haben unwahrscheinliche Privilegien, zB.: Lehrer: Stunde dauert dort nur 50 min, d.h. bei 6 Stunden Unterricht 60 min frei. Als ich noch am Fließband gestanden bin pro 8 Stunden 40 min Pause allerdings unbezahlt! Und so ists auch heute noch.

franz
Name: Adampower antwortet um 19-05-2008 12:35 auf diesen Beitrag nach oben
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Arbeiten nach 16:00 ?
Was habt ihr eigentlich gegen die Beamten? Die tun doch eh nichts!

Hab ich mal wo gehört......

LG
Name: joker124 antwortet um 20-05-2008 17:13 auf diesen Beitrag nach oben

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Arbeiten nach 16:00 ?
Ich nenne meinen Beruf hier nicht da ich sonst abgestempelt werde.
Mein Tag beginnt zwischen 6 und 9 Uhr und endet zwischen 22 und 4 Uhr.

Die Durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Montag bis Sonntag beträgt zwischen 60 und 100 Stunden. Im Schnitt also 80 h.

Ich habe mehrere Arbeiten zu erledigen. Teilweise unentgeltlich die mir in ferner Zukunft etwas bringen. Bei der anderen Arbeit im Schnitt 20h die Woche verdiene ich gut. Dann habe ich eine dritte Arbeit auf Selbstständigen Basis. Nebenbei gebe ich rundum Betreuung für 1 Schulkind.

Ein Bauer ist selbstständig. Er kann sich die Arbeit und den Arbeitsaufwand selbst einteilen. Außerdem Arbeit und Arbeit ist auch ein Unterschied.
Wenn jemand meint er arbeite 80h die Woche, hinterfrage ich was er da macht und wieviel zeit zB mit dem Tratschen mit dem Nachbarn verbracht wird.

Hört also bitte auf zu sudern. Ein kleiner Spruch noch am Rande:

Hast du dich daran gewöhnt, gering von dir zu denken, so werden es auch andere tun!

So ich hackl weiter!

Lg Joker
Name: berndi_ antwortet um 20-05-2008 17:23 auf diesen Beitrag nach oben

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Arbeiten nach 16:00 ?
Hallo!
Alles schön und gut. Arbeiten nach 16 Uhr kein Problem wenns nicht auf die Dauer sein muss. Beim Heuen im Sommer kanns manchmal auch bis spät in die Nach reingehen. MS fahrer die Pressen, fahren Nächte durch. Konzentrier dich da mal.

Noch schlimmer als nach 16 Uhr noch Arbeiten ist, bis 17 Uhr 20 Theoretishchen Unterricht in der LFS zu haben! Am Montag Nachmittag, und am Mittwoch den ganzen Tag 9 Stunden Theorie!
Da dreht man fast durch! 9 h Arbeiten ist leichter.
mfg.
Name: baeuerin1 antwortet um 20-05-2008 19:06 auf diesen Beitrag nach oben
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Arbeiten nach 16:00 ?
@joker124,
ok, du nennst deinen Beruf nicht, nehme an du bist in der Politik oder so.
Wenn man das so liest hast du wirklich einen sehr ausgefüllten Tag, aber auch ich möchte mich gerne zurückerinnern, wann ich das letzte mal mit meinen Nachbarn "getratscht" habe.
Traurig ist nur, dass jeder so beschäftigt ist, dass nicht einmal Zeit da ist um sich mal mit den nächtsten Nachbarn zu unterhalten.

Nicht-Bauern glauben oft, dass wir Bauern den ganzen Tag nur in die Luft schauen und die Sonnenstrahlen genießen...
Name: sthuber antwortet um 20-05-2008 21:48 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
@joker:
Also, wenn ein Bauer von 80 Stunden Arbeit spricht, glaubst du das nicht. Aber von dir sollen wir's glauben?
Mein Tipp für deine 3 Berufe: 1. Student, 2. "Echter Beruf" zum Geldverdienen, 3. Hausfrau/Hausmann + Alleinerzieher(in)

Stimmt's?

Name: eder81 antwortet um 20-05-2008 22:56 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
wenn ein normaler Handwerker nur 39 Std. in der Woche arbeitet, verdient er im Schnitt ca. 1500 Euro. So, jetzt hat er ein Haus gebaut, muss den Kredit zurückzahlen, hat zwei oder drei Kinder, Frau ist zuhause, Wasser, Kanal, Heizkosten muss er auch bezahlen, da kommt er mit seinen 1500 Euro nicht weit. Was macht er? Pfuschen! Und dann ist er auch wieder auf seiner 50- 60 Std. Woche. Wenn man sich was leisten will, dann muss man als normaler Mensch schon mehr arbeiten als 39 Stunden in der Woche. Das ist nicht nur bei den Bauern so
Name: joker124 antwortet um 22-05-2008 16:40 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Arbeiten nach 16:00 ?
Hallo

@bäuerin

Gott sei dank bin ich nicht in der Politik. Ich habe dem Bauernstand nie unterstellt nichts zu tun. Ich habe selbst schon in gewissen Praktika in der Landwirtschaft 80-90 Stunden gearbeitet. Zeit zu tratschen war da aber keine mehr.
Ich wollte nur mal andeuten, dass es bei Arbeit und Arbeit auch Unterschiede gibt und man hinterfragen muss wie produktiv der Arbeiter seine 80h nutzt.

Der Bauernstand ist überwiegend selbstständig tätig. D.h. man kann sich den Tag frei einteilen. Es gibt auch Spitzenzeiten indenen man mehr als 80h hackelt. Nur dann gibt es wieder auch zeiten indenen man die 80h auch in 50 oder weniger erledigen könnte da man einfach in einem gewissen Trott hängen bleibt.
Aber allgemein gesehen ist der Beruf Landwirt sicher kein leichter und auch ein Zeitraubender und zeitaufwendiger.

@ sthuber

Ich glaube es den Bauern. alles andere siehe oben.
Bei deinen Annahmen lagst du Nahe. Eigene Kinder habe ich noch keine!

Wünsche noch einen schönen Fronleichnam. I go downstairs learning English with my school-child.

Lg joker



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