Tagebuch
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Dreck stärkt Abwehrkräfte Schönen Nachmittag! @edde - den Thread musste ich gleich ändern. Es geht ja nicht um den körpereigenen Geruch, der den Bauern nachgesagt wird, sondern um den Stallgeruch. Der ist einfach partout nicht zu vermeiden, er hält sich in Haut und Haaren. Ich hab das auch oft genug erlebt, als ich noch ins Gymnasium ging und wir hatten nicht jeden Tag Warmwasser zum Duschen und Haarewaschen. Mich mit kaltem Wasser abzuhärten habe ich dann auch wieder nicht zusammengebracht. Mit meinem Odeur war ich natürlich nicht gerade anziehend, lustig war das nicht. Heute ist das für mich unvorstellbar, und ich dusche und bade mit Genuss, lieber zu viel als zu wenig. Jene die schon immer Wert auf Körperpflege gelegt haben, werden weiterhin Wege finden, um sich ausreichend waschen und pflegen zu können. Die anderen sind auch dann ungepflegt, wenn Ihnen Warmwasser unbegrenzt zur Verfügung steht - Bauer oder Nicht-Bauer. --- Andererseits, der Kontakt mit Tieren und Stallmist hat auch sein Gutes: er stärkt das Immunsystem. Die "Parsival-Gruppe", ein Team europäischer Allergieexperten, behandelt Kinder mit bestimmten Komponenten von Stallmist, die durch die Nase eingeatmet werden. Dies entspreche dem natürlichen Kontakt mit Keimen, der ja auch über die Schleimhäute stattfände. Virologen sehen Viren und Bakterien als "alte Freunde" unseres Immunsystems, die in symbiotischem Zusammenspiel unsere Abwehrkräfte immer wieder neu auf die Probe stellen und stärken. Der Mensch trage angeblich 1,5 kg Bakterien (!) mit sich herum. Diese Mikroflora wird mittlerweile als eigenes Organ angesehen, ebenso wichtig wie die Nieren. (Alles aus profil 21) --- Geredet wird ja schon immer davon, dass Landmenschen gesünder sind als Stadtmenschen, dass es jetzt Therapien anstelle von medikamentösen Behandlungen, etwa belastender Corisontherapien, gibt, finde ich eine gute Entwicklung. lg, tb.
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