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Es sind 11234 Diskussionen online
Kinder verlernen schmecken und riechen
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Name: teilchenbeschleunigerin 06-05-2008 14:51 |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Interessant wenn auch besorgniserregend: Kinder haben schmecken und riechen verlernt. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie zeigt, dass drei Viertel aller Kinder in Österreich zwischen zehn und 13 Jahren süß, sauer, salzig und bitter nicht mehr unterscheiden können. Kinder aus ländlichen Gebieten schnitten bei Geruchs- und Geschmackstests deutlich besser ab als Stadtkinder. Die Studie wurde von der AMA in Auftrag gegeben und von der BOKU durchgeführt. Als Ursache für diesen Sinnesverlust werden, wenig erstaunlich, stark gesüßte Getränke und Schnellimbissgerichte angesehen. Mehr darüber unter http://help.orf.at/?story=7634 Der AMA-Marketing-GF dazu: "In einem Land, das sich rühmt, der Feinkostladen Europas zu sein, ist es nahezu beschämend, wenn unsere Kinder das Riechen und Schmecken verlernen beziehungsweise gar nicht mehr erlernen." --- Mein "red bull" in den späten 70ern waren noch Kakao und Vanillemilch. Manchmal ein Wurstbrot und sonst Schmalzbrot oder Leberaufstrichbrot. Gesund war das bestimmt auch nicht, aber ich hab noch meine Sinne beisammen. Und ich hatte sogar so verrückte Schulfreundinnen, die mir für mein Schmalzbrot ihre köstliche Wurstsemmel überließen :-)) Was habt Ihr in der Schule gejausnet, bzw. was bekommen Eure Kinder in der Schule zu essen? lg, tb. |
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Name: Kathi antwortet um 06-05-2008 14:55 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo tb wundert mich gar nicht - ich liebe es ja beim Einkaufen den anderen ins Wagerl zu schauen - erstaunlich welche Sachen man anscheinend in der modernen Küche braucht. Meine "Ausleihkinder" motzen hin und wieder, weil sie nie Süßes und/oder Semmeln etc mit in die Schule bekommen, immer nur das blöde, selbgemachte Brot - aber normalerweise essen sie es gaaanz gerne. Im Kindergarten bei uns im Ort, darf nur einmal in der Woche etwas ungesundes zur Schuljause mitgenommen werden. Weiss ich deshalb, weil da manche Mütter ganz massiv in Bedrängnis geraten sind, weil sie nicht wussten was mitgeben. LG Kathi |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 06-05-2008 19:58 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo Kathi, einmal in der Woche was Ungesundes, find ich eine gute Regelung. Ganz ohne gehts ja auch nicht, sonst lernen die Kinder nicht damit umzugehen. Ist ja wie mit dem Fernsehen und mit McDonalds-Essen. Und später regelt sich das dann von selbst, ich seh das auch bei meinen Nichten und Neffen. Dass die Mütter überfordert sind, was gesund ist und was nicht, das ist schon bedenklich. Gibts dann eine Beratung vom Kindergarten? Oder tut da irgendwer was dagegen? Kochkurse? Oder interessiert das die Frauen überhaupt? Liebe Grüße, tb. |
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Name: helmar antwortet um 06-05-2008 20:28 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Die Mütter überfordert?......i glaubs net so recht.... Mfg, helmar |
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Name: ALADIN antwortet um 06-05-2008 20:38 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen hallo teilchen! Ja. Da tut irgendwer was dagegen. Und zwar z.B: Bio Austria. Da gehen die Seminarbäuerinnen in die Schulen und Kindergärten und versuchen die kinder zu überzeugen. Wahrscheinlich ein Tropfen auf den heissen Stein. |
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Name: helmar antwortet um 06-05-2008 20:41 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Und übermorgen kommen 21 Vorschulkinder für einen halben Bauernhoftag zu mir.....und die Jause: Milch, Butterbrot mit Schnittlauch, wenn den jemand mag, und Brunnenkresse... Mfg, helmar |
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Name: Kathi antwortet um 06-05-2008 20:52 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo ich glaube, dass viele in der Schnelligkeit einfach zu ungesunden Sachen greifen - wobei vieles gar nicht soo viel mehr arbeit wäre. Ganz gegen Naschen und McDoo bin ich auch nicht - kenne genug Geschichten von Kindern, die dann das Naschzeugs den anderen gemoppst haben .. mmhh hört sich gut an deine Jause - und wenn die Kids den Schnittlauch noch selber schneiden dürfen sind sie selig (geht super mit der Kinderschere) LG Kathi |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 06-05-2008 21:07 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo Aladin, die Seminarbäuerinnen sind eine Super Sache, ich kenn das von meiner lieben Mama, die ist auch eine Seminarbäuerin. Sie macht selber zwar eher deftige Sachen und in ihren Kursen lernt man eher bestimmte Zubereitungsarten, aber sie hat mir von den Schulaktionen erzählt. Da können Kinder ein Joghurt, das rosa gefärbt ist, nicht mehr als Naturjoghurt erkennen, sondern sie halten es für ein Erdbeerjoghurt. Ich wüsste aber nicht, ob es mir nicht genauso ginge... Dabei sind es eher die Kinder in der Stadt, die vom Geschmacksverlust am stärksten betroffen sind. Ich muss einmal schauen, ob es in Wien ähnliche Aktionen gibt. schönen Abend und lg, tb. |
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Name: Kathi antwortet um 06-05-2008 21:30 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo naja - Seminarbäuerin - seid mir nicht bös - ich geh zwar gern auf einen Kurs - aber bei uns am Land ist das erstens was anderes (ich glaub da liegt weniger das Problem) aber - (jetzt schweife ich mal wieder vom Thema ab) diese unterbezahlten Handlanger der Landwirtschaftskammer - obwohl schon mehrmals angefragt wurde, werd ich das sicherlich nicht machen. Interessant sind da vielmehr die Geschmacksschulungen an Kindergärten und Volksschulen - Kurse für Teenies - etc LG Kathi |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 06-05-2008 22:03 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo Kathi, ich versteh Deine Kritik an den Seminarbäuerinnen nicht. Vielleicht weil ich zu wenig darüber weiß. Für die Kinder sind sie nicht die geeigneten, wenn ich Dich richtig verstehe - gebe Dir recht, da braucht es wohl auch eine pädagogische Ausbildung, oder zumindest Ernährungsberatungs-Know-How. Aber sind die Seminarbäuerinnen grundsätzlich eine schlechte Einrichtung? Wie kommen die in Deiner Umgebung an? Von der schlechten Honorierung und auch teilweise schlechten Organisation von der LWK hab ich allerdings auch gehört... lg, tb. |
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Name: Kathi antwortet um 06-05-2008 22:09 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo TB eben - sehr schlechte Honorierung - sehr schlechte Organisation - manche sind zwar in der Küche nicht schlecht, haben aber Schwierigkeiten das wissen hinüberzubringen beim Konsumenten kommt einfach ein relativ hoher Preis zustande, der tw sehr schwer zu "verkaufen" ist. Bei uns im Ort kommt der Kurs immer gut an - in der Stadt wieder sehr schlecht. Kaum Werbung, kaum interesse ... Grundsätzlich keine schlechte Idee - nur die Organisation und Bezahlung - da gehört dringend nachgebessert !! LG Kathi |
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Name: KWH antwortet um 07-05-2008 05:09 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen hallo ihr lieben ihr habt vielleicht sorgen, mg mike |
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Name: helmar antwortet um 07-05-2008 07:35 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Also, irgendwie find ich die Idee der Seminarbäuerinnen nicht so schlecht, habe mir schon verschiedene angehört......aber warum nur hat die Biobäuerin in der Gastgewerbeberuffschule eher für erheitertes Staunen als für gute Informationen gesorgt? Weil sie den Eindruck einer Fanatikerin machte welche generell nichts gutes an den "anderen" gelassen hat. Eigentlich wollte ich sie damals zuerst ins "Messer laufen" lassen, sprich sie hätte sich erbärmlich blamiert....aber dann hat sie mir leid getan und ich habe ihr insofern geholfen dass ich die Unterschiede erklärt habe und dass Bio auch eine Lebenphilosophie ist.......nach diesem Paarlauf wurde nicht mehr hämisch gelacht. Und da sehe ich in der Ausbildung Defizite.......man kann hinweisen, werben, erklären, aber wenn man die anderen als irgendwas hinstellt, ist das ein Schuß in den Ofen, sei denn man hat die entsprechenden Jünger. Ich bin keine, und die Sache mit den Vorschulkindern, und wenn angefragt wird, auch mit älteren( die sind manchmal eine Herausforderung, weil da oft genug schon Tierschutzorganisationen tolle Vorarbeit leisten), mache ich in Eigenregie, und komm auch ganz gut ohne Belehrung der Kammer aus.......und Milch und Butterbrot zum Abschluß sind eine Spende des Hauses.... Mfg, helmar |
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Name: biolix antwortet um 07-05-2008 08:05 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Na da lob ich mir die AMA Bäuerinnen, als ich letztens auf er Tullner Messe zum AMA Stand ging und fragte: "Ist hier irgend ein Gemüse Bio ", bekam ich zur antwort: "Wissen wir nciht, aber ist eh egal ist eh alles aus Ö..." das nenne ich faire KonsumenteInnen aufklärung ! ;-( das sind mir gut ausgebildete BIO AUSTRIA InfobäuerInnen vile lieber... g biolix |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 07-05-2008 09:23 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo Biolix, vielleicht sind die Seminarbäuerinnen wirklich - wie Aladin sagt - nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dass sie viel zu schlecht ausgebildet sind, um wirklich gut aufklären zu können. Mir tuts leid, wenn da so viel Engagement den Bach runtergeht, weil einfach nicht gut ausgebildet wird. Mir ist jetzt auch nicht klar, wer diese Ausbildungen macht, ich dachte immer es sind die Landwirtschaftskammern. Macht die AMA auch sowas? Und Bio Austria? Liebe Helmar, ich find das super, was Du machst, mit den Schulkindern! lg, tb. |
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Name: andy13 antwortet um 07-05-2008 19:48 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Jause: -Biofollkornbrot mit Biobelag(Radischen/Käse/Wurst/Krese/......) -Bioapfel -Biomüslieriegel -Mineralwasser |
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Name: andy13 antwortet um 09-05-2008 13:24 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen ja ich komm gar nicht in die gefahr schmecken zu verlernen. denn mir schmeckt nur zeug das eben natürlich schmeckt!!^^ (frisches obst und gemüse vom eigenen Hof ist für mich eine gaumenfreude!!) -> der winter macht einem Blatt und -biofresser hier sehr zu schaffen!! ^^ mfg. andy13 |
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Name: Josua antwortet um 10-05-2008 12:50 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo Teilchen, als ich Deinen Beitrag las, viel mir folgendendes Erlebnis ein: Meine Schwägerin ist Bergbäuerin in einem Nobelschiegebiet in den Tiroler Bergen. Für einen Reiseveranstalter machte sie öfters ein Bauernbüffet auf 1600m Seehöhe. Das heißt die Gäste werden nach einen zweistündigen Fußmarsch auf einen Hochplateau verköstigt (die Landschaft ist beeindruckend und die Aussicht bei schönen Wetter gewaltig). So wurde der Schlepper mit Verpflegungsboxen vollbeladen als hätte sie eine ganze Armee zu versorgen. Ich tucklete langsam, als hätte ich rohe Eier an Bord, den Berg hinauf. Oben angekommen bauten wir auf Biertische das Buffet auf. Brotaufstriche verschiedentster Art, gereuchtes Fleisch und verschiedene Fruchtsäfte und noch backofenwarmes Brot, alles selbstgemacht. Dann kamen unsere Gäste. Was sich da abspielte kann ich mir mit der Metapher "Schlacht-am-kalten-Buffet" beschreiben. Wie ein Schwarm Heuschrecken wurden die Tische kahlgefressen und die Kinder assen, als die Aufstriche fertig waren, das selbstgebackene Brot pur. In meiner Verwunderung fragte ich den Reiseleiter ob seine Gäste im Hotel ausreichend verköstigt werden, was mir nur einen vorwurfsvollen Blick eintrug. Dazu muss ich sagen, dass das Hotel der "hochpreisklassigen " Kategorie angehört und die Gäste als "betucht" gelten. Meine Schwägerin wurde mit Fragen (zB. wo man das kaufen könne) durchlöchert. Leider ist inzwischen das Projekt wegen andauerender Preisdückpolitik seitens des Reiseveranstalters gescheitert. Liebe Grüße Josua. |
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Name: Gourmet antwortet um 10-05-2008 12:50 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen @teilchen Also diese Studie würde ich gerne sehen. Drei Viertel aller Kinder? Das kann ich mir nämlich nicht vorstellen. Das ist vermutlich eine Auftragsarbeit um die Ziele des Auftraggebers zu stützen, zu was auch immer. @Kathi Du hast über Seminarbäuerinnen geschrieben: „unterbezahlten Handlanger der Landwirtschaftskammer„. Ja, das trifft es genau. Die, die ich kenne, sind alle unzufrieden. Sie sind soweit an die Landwirtschaftskammer gebunden, dass sie nicht einfach selbständig arbeiten können, bekommen von dieser aber zu wenig Aufträge und bei den wenigen Jobs schneidet die Kammer dann auch noch einen zu großen Teil an den Einnahmen mit. @biolix Die Mitarbeiterinnen an dem von Dir besuchten AMA-Stand haben es doch richtig gemacht. Die AMA wirbt für Lebensmittel aus Österreich. Und genau darauf haben sie Wert gelegt. Ich verstehe nicht, was Du ihnen vorwirfst. |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 10-05-2008 13:59 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Servus Gourmet, ich sende Dir den Link zur Presseaussendung der AMA (Auftraggeber der Studie) - und klar werden Ziele damit verfolgt, nämlich mehr frische Lebensmittel zu essen, und die AMA als sorgetragende Institution dafür zu etablieren. http://www.ama-marketing.at/index.php?id=28&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=231&tx_ttnews[backPid]=2 So abwegig sind die 3/4 nicht. Es heißt, nur 1/4 konnte alle 4 Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter eindeutig unterscheiden und zuordnen. 8% konnten sogar gar keine Geschmacksrichtung zuordnen... Befragt und getestet wurden 385 Schulkinder zwischen 10 und 13 Jahren. Das ist als Sample ausreichend groß für die Grundgesamtheit aller Schulkinder zwischen 10 und 13. lg, tb. |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 10-05-2008 14:13 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo Josua, wilde Story, die Du da erzählst. Ich hab mal so was ähnliches erlebt bei einem Buffet, das meine Mama ausrichtete, für eine Vernissage in einem Schloss. Lauter betuchte Gesellschaft aus der Stadt, aber es war ein Verhalten, als gelte es, das letzte Essen vor einem Atomkrieg einzuhamstern. Ähnlich wie Du es beschreibst. Weiß auch nicht woran das liegt, dass gerade Menschen, von denen wir das nicht erwarten, sich derart unzivilisiert benehmen. Vielleicht glauben sie, dass sie sich am Land leisten können, ihre guten Manieren in der Stadt zurücklassen zu können. Und sie verwechseln "Natürlichkeit" mit "Maßlosigkeit". Oder aber so ein Bauernbuffet ist einfach wirklich um sooo viel besser als anderes Essen... Lieber will ich an Zweiteres glauben! ;-) lieben Gruß, tb. |
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Name: gfb antwortet um 10-05-2008 19:34 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen In Italien gibt es auch schon Kochkurse für Kinder um die regionale Küche bekannt zum machen. Auch in Österreich sollte es keine Schule mehr geben in welcher nicht ein Kochkurs mit Regionalprodukten abgehalten wird. Das wäre eine Aufgabe der Schulpolitik. |
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Name: helmar antwortet um 10-05-2008 20:37 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Ich hatte am Donnerstag vormittag eine Vorschulgruppe am Hof, d.h. 21 Kinder, 3 Kindegartenpädagoginnen, 4 Praktikantinnen.......zur Jause gab es Butterbrot und frische Milch, zu meiner Überraschung waren weder Schnittllauch noch Kresse der große Renner.....aber von den Betreuerinnen wurde schmunzelnd beobachtet, dass gerade jene Kinder welche sonst recht heikel sind, so richtig reinhauten........eine der Praktikantinnen meinte dass sie in Zukunft wohl keine fettreduzierte Milch, sondern doch Vollmilch trinken wird, einfach weils doch besser schmeckt....... Mfg, helmar Es lief trotz der große Gruppe hervorragend, was meint ihr, hätte das mit einer gleich großen Montessorigruppe auch geklappt? |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 11-05-2008 18:48 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo Helmar, Dein Schwenk auf die Montessori-Gruppe überrascht mich. Ich würde sagen: ja. Mit Montessori-Kindern klappt es mindestens ebenso gut. Die Montessori-Kinder die ich kenne und erlebe, sind rücksichtsvoll, höflich und äusserst selbständig. Im Streit sind sie eher bereit sich zurückzunehmen und nachzugeben, und sie sind empathisch und helfen sofort, wenn ein Kind sich verletzt hat, sich ärgert oder traurig ist. - Für mich ein Zeichen von hoher sozialer Kompetenz. Das schon als Kind zu lernen ist für mich sehr wertvoll auch im Erwachsenenleben, das lernt man später schwer. Wenn mal vor der Wahl stünde, ich würde meine Kinder auf jeden Fall in so eine Gruppe geben als in eine andere. Hast Du schlechte Erfahrungen mit Montessori-Kindern gemacht? lg, tb. |
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Name: helmar antwortet um 11-05-2008 21:06 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Ich weiß über Montessori nicht allzuviel, muß ich zugeben, aber der Biolix hat hier im Forum davon geschwärmt, dass quasi die Kinder in solchen Gruppen tun können was sie wollen.....und ob dies dann funktioniert wenn man z.b. sagt: Bitte bis hierher und dann warten, oder keinesfalls über oder durch eine Absperrung klettern? Und wenn dann Kinder auf einen Bauernhof, bei der führung im Stall und bei der Runde durch Wald und wiese tun was sie wollen, ist halt das Unfallrisiko höher, oder? Mfg, helmar |
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Name: grafeder antwortet um 11-05-2008 21:42 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Helmar, sowenig weißt du eigentlich nicht über die Montessori-Kinder. Stimmt schon, so wie Teilchen sagt, eine hohe "soziale Kompetenz", aber Deine Argumente sind auch richtig. Solche Kinder oftmals in einen "normalen" Arbeitsprozess einbringen, wenn es vielleicht mal gerade eilt - nein danke, da bekomme ich alle Zustände wenn ich das auf einem Hof öfter beobachte, der immer wieder solche Praktikanten hat. Diese Kinder kommen mir irgendwie etwas spätreif (geistig) vor. Zum schmecken und riechen: Wenn die Frauen oftmals nicht mehr "gscheit" kochen können, dann wundert es keinen, wenn man nicht mehr weiß, wie was natürlich bzw. richtig riecht und schmeckt. Ketchup, Mayo, Senf, Pommes, McDonalds, Pringles & Co. tun da noch das ihre dazu. Den Damen ist es halt auch wichtig Karriere zu machen und sich im Beruf zu verwirklichen. Die Kinder die sie gebären, benötigt man, dass man auch sagen kann, dass man welche hat, und mit spätestens 3 Jahren werden sie in den nächsten Hort oder Kindergarten abgeschoben. Will nicht alle Mütter in einen Topf werfen, aber bei vielen ist es so bzw. habe ich den Eindruck, dass das immer mehr wird! Wenn man gut verdient, dann kann man die lieben dafür in eine bessere Schule schicken, wo sie dann das nachholen können, was sie zuhause an Hausverstand versäumt haben - vielleicht auch in eine Montessori-Schule. |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 11-05-2008 22:19 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo Helmar, "tun können was sie wollen" ist ein dehnbarer Begriff - Biolix müsste uns das näher erläutern was er damit meint. Ich habe jetzt ein bisschen im Internet gestöbert, um einige Eckpunkte der Montessori-Pädagogik herauszustreichen: Ein Kernelement der Montessori-Pädagogik ist die Erziehung zu mehr Selbständigkeit im Lernprozess. Belohnung und Bestrafung sind laut Montessori überflüssig, weil Kinder eine natürliche Neugierde und somit einen natürlichen Drang zum Lernen haben. Durch Belohnung und Bestrafung würde der Mensch sein Tun zu sehr an seiner Umgebung orientieren, was zu Abhängigkeit einer Beurteilung von außen führt. Montessori befürwortet ein freies Lernen, in dem jedes Kind nach eigenem Rhythmus, Talenten und Fähigkeiten gefördert wird. Ist natürlich aufwändiger und teurer als Norm-Kindergärten und -Schulen. Kritik gibt es dort, wo es um die Integration in Normsysteme geht, zu recht, denn es gibt da und dort Lerndefizite bzw. einfach Integrationsschwierigkeiten. Bewährt haben sich die Montessori-Kindergärten, also in einem Alter, in der es um das Erlernen sozialer Fähigkeiten und die Prägung der Persönlichkeit geht. Bei Volksschul- und Unterstufe-/Hauptschul-Niveau wird es schon schwierig, weil eine vollkommen unterschiedliche Herangehensweise auch unterschiedliche Lernergebnisse liefern. Das zu harmonisieren ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich Montessoripädagogik eher in Kindergärten als in Schulen durchsetzt. In Wien gibt es einen öffentlichen Versuchskindergarten mit Montessoripädagogik - alle anderen sind privat und kosten eine Lawine. Die Plätze in diesem Versuchskindergarten sind heiß begehrt... @grafeder Eine ähnliche Erfahrung wie Du habe ich mit Waldorf-Schülern gemacht, die auf unserem Hof ein Praktikum gemacht haben. Die Waldorfpädagogik orientiert sich an Rudolf Steiners Anthroposophie - diese Philosophie ist auch die Grundlage der Biologisch-Dynamischen Landwirtschaft (Stichwort "Demeter"). Ich weiß nicht sehr viel darüber, habe aber Eindruck gewonnen, dass Reformpädagogik ab einem bestimmten Alter das Leben der Kinder eher verkompliziert, dabei soll sie den Kinder helfen, ihr Leben leichter zu bewältigen. Was auch diesen Kindern allerdings eigen war, dass sie mit Kritik und unangenehmen Situationen einfach leichter fertig werden, sie sind zuversichtlich und lassen sich nicht entmutigen, auch wenn ihre Arbeit nicht dem entspricht, was wir gewohnt sind. Sie wirken etwas weltfremd, aber mir imponieren sie, trotz allem. - Natürlich gibt es genug Menschen mit solchen Eigenschaften, die aus dem konventionellen Bildungssystem kommen - die imponieren mir genauso. lg, tb. |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 13-05-2008 21:11 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Guten Abend grafeder, spiel mir das Lied von der karrieregeilen Rabenmutter... Dazu will ich sagen, dass diese refexartige Schuldzuweisung an berufstätige Frauen aus meiner Sicht ungerecht und auch nicht richtig ist. Es sind nicht die "Karrierefrauen", die nicht mehr "gscheit" kochen können. Gerade solche Frauen bemühen sich um eine gute, gesunde Ernährung, weil sie sonst in ihrem sozialen und beruflichen Ansehen untendurch sind. Schlechte Ernährung und Bewegungsmangel sind Unterschichterscheinungen, also von Menschen mit wenig Bildung, mit dem Einkommen hat es schon wieder nichts zu tun, denn es gibt auch ungebildete Wohlhabende. Für mich sind es eher Menschen, die ihre Verantwortung als Eltern nicht wahrnehmen. Verantwortung ist unabhängig von Bildung und Einkommen. In der AMA-Studie schneiden Hauptschulkinder im Geschmackstest schlechter ab, weil diese "weniger Misch- und Vollkornbrot, weniger Gemüse und Obst, dafür mehr gesüßte Getränke und mehr klassische Schnellimbissgerichte" konsumieren. Hauptschule haben in der Stadt einen schlechteren Ruf und auch einen schlechteren Standard hat als auf dem Land. Wer ein bisschen Wert auf Bildung legt, schickt seine Kinder in der Stadt nicht in die Hauptschulen. Karrierefrauen tun das am wenigsten, denn sie könnten es sich am wenigsten leisten, ihre Kinder zu vernachlässigen. Eine berufstätige Frau, die mit ihren Kindern zu Mittag bei McDonalds gesehen wird, erleidet einen ähnlichen Statusverlust wie ein Mann, der im Puff gesichtet wird. Er steigt vielleicht sogar noch besser aus. --- Windelnwechseln und Kotze wegwischen sind ein Liebesdienst, aber keine sinnerfüllende Tätigkeit. Wir Frauen haben es nicht in den Genen, dass uns solche Arbeit glücklich macht. Der Intelligenzquotent von Frauen ist nicht zufällig durchschnittlich gleich hoch wie bei Männern. Wenn also eine Frau eine gute Ausbildung hat bzw. intelligent ist, warum soll sie nicht auch ihr Potential ausschöpfen und ihre Fähigkeiten möglichst gewinnbringend einsetzen? Abgesehen davon dass einem irgendwann die Decke auf den Kopf fällt, wenn es den ganzen Tag keine anderen Gespräche gibt als über Kindergeschichten. Was Du beschreibst, dass Kinder mit spätestens 3 Jahren in den Hort oder Kindergarten kommen, ist ohnehin schon sehr spät. Ich kenne viele, die ihre Kinder schon mit einem Jahr oder sogar früher stundenweise bei der Tagesmutter oder im Hort abgeben. Aus diesen Kinder werden keine asozialen Erwachsenen, wenn sich jemand ordentlich um sie kümmert. Gerade Ihr aus den Landwirtegroßfamilien müsstet es wissen, die bäuerliche Großfamilie von früher war nichts anderes: die Kinder wurden schon von ganz klein auf von Oma, Tante, großen Geschwistern oder Mägden betreut, während die Bäuerin ganz selbstverständlich ihrer Arbeit in Küche und Haus nachging. Zum Stillen war sie dann da. Meine Elterngeneration ist so aufgezogen worden. Ist Dir das fremd? Aus diesen Kindern sind doch auch ordentliche Erwachsene geworden. Man könnte diesen Müttern dasselbe vorwerfen, was Du den "Karrierefrauen" vorwirfst. --- Ich würde gern die Beispiele sehen, die Du aufzählen kannst, von "Karrierefrauen", die ihre Kinder nicht gut ernähren. Ich kenn keine einzige. Aber ich kann Dir einige nennen, die sich großartig um ihre Kleinen kümmern. Mit einem hast Du recht: Es werden immer mehr, und vielleicht wird es sogar einmal wie in Skandinavien oder Dänemark sein, dass die Geburtenraten wieder steigen werden - wär doch schön! tg, tb. |
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Name: soamist antwortet um 13-05-2008 21:36 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen hi teilchen, so aggressiv ? das is ja ganz was neues an dir ;-) ist aber nett zu lesen wie du trotz aufgeregtheit stil bewahrst. lg soamist |
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Name: Kathi antwortet um 13-05-2008 22:31 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo Tb manchmal frag ich mich aber schon - so wie dein Beispiel Schweden oder so - die Damen überhaupt Kinder bekommen, denn innerhalb kürzerster Zeit, steht man wieder voll im Berufsleben und das Kind erzieht wer anderer. Da war erst vor kurzem ein Bericht - wie super toll diese Gesellschaft ist, da kann man den Sprössling schon mit 6 Monaten in die Krabbelstube abschieben. Sorry - auch wenn der Hausfrauenjob alles andere als erfüllend ist - sind für mich die Prioriäten klar: Job oder Kinder- bei beides muss irgendwas oder wer leiden, meistens die Kinder, denn der Beruf darf ja nicht leiden, weil frau muss ja ihren mann stehen. Zum Thema Ernährung uns Frau im Beruf - ich red jetzt nicht von der sogenannten Karrierefrau - sondern von der Dame, die (und der gesellschafftlichen Werte entsprechend - weil man will ja nicht "nur" Hausfrau sein) wieder an der Kassa sitzt oder für ein paar Stunden im Büro hockt. Unterm Strich genau kalkuliert, bleibt von dem Geld fast nichts über - denn nicht nur das Fast - food (fast ein Essen), auch der 2. Wagen und Hortkosten fressen den Minimallohn auf. Ist es da nicht eine Überlegung wert, mal in eine andere Richtung denken - Hausfrau und Mutter mit frisch gekochten und gebackenen Sachen in der Gesellschaft einen Stellenwert zu geben? In den Schulen wieder Kochen und Haushaltsführung zu unterreichten?? Ist das wirklich soo verkehrt?? Liebe Grüße Kathi |
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Name: tch antwortet um 13-05-2008 23:02 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo Kathi Manche wollen Hausfrau sein, müssen aber arbeiten gehen... Ich denke das Du in Deiner gefundenen Traumwelt den Bezug zur Realität verloren hast, oder doch etwas abgehoben...? Hast Du eine Ahnung wie wenig manche Männer (Nährväter) draussen in der Welt verdienen? Klar die können es sich alle verbessern.... Hast Du auch eine Ahnung wieviel so eine kleine Wohnung kostet? zuviel naja dann wegziehen... Übrigens... der Semmeltipp zur Jause war einfach genial.... tch |
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Name: Gourmet antwortet um 13-05-2008 23:31 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Kinder verlernen schmecken und riechen @grafeder, @teilchen „Den Damen ist es auch wichtig, Karriere zu machen“. Ich erkläre ein Beispiel aus meinem näheren Bekanntenkreis. Sie hat einen Job bei einer kleinen Firma und ist dort fast unentbehrlich. Knapp 30, bekommt sie ein Kind. Wenn sie jetzt 3 Jahre oder länger zuhause bleibt, muss sich die Firma jemand anderen suchen. Das ist nicht nur für die Bekannte schlecht, sondern auch für die Firma, die alles tut, um diese Frau zu halten. Aber mehr als 3 Monate Abwesenheit sind halt nicht drin. Wie sollte sie Deiner Meinung nach entscheiden? @teilchen Würde ich jetzt provozieren wollen, würde ich schreiben: „Kein Wunder, dass die Montessori/Waldorf-Kinder lernen, gut mit Kritik umzugehen. Wenn sie nach eigenem Tempo lernen, oder auch nicht, wie sie gerade drauf sind, werden sie viel Kritik einstecken müssen.“ Aber jetzt im ernst: Der Vergleich mit McDonalds und dem Puff ist wohl etwas überzogen. Ich gehe auch gerne hin (zum McDonalds), und das Zeug ist gar nicht mal schlecht. Vor allem steht genau drauf, was drin ist. Frag mal einen normalen Wirt, welche Inhaltstoffe sein Essen hat. Ich kann auch nicht erkennen, dass das Essen in der Systemgastronomie schlechter sein soll, als anderswo. Vielleicht ist es sogar besser an die heutigen Ernährungserfordernisse angepasst, als das typisch bäuerliche Essen. Das oft so aussieht, als würden alle den ganzen Tag im Wald oder auf dem Bau arbeiten, oder das Gras eigenhändig mit der Sense mähen. |
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Name: Kathi antwortet um 14-05-2008 07:38 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo tch ich glaube nicht, dass ich in einer Traumwelt lebe - denn schließlich war auch ich das Fräulein an der Kassa - und weiss welcher Hungerlohn das ist. zB mein Schwesterherz - sicherlich ein guter Job - aber beide Kids 2 mal die Woche über MIttag im Hort, dazu Oma oder Tagesmutterdienst wenns stressig ist - bzw. wenn einer der Spösslinge krank ist. - und Schwuups, abgezogen von dem Geld, was die Schnelle Küche kostet und es bleibt vom tollen Lohn nicht mehr viel über - GsD braucht sie kein 2. Auto, weil dann bleibt nichts mehr. und in Nö muss man nicht so, wie bei uns in OÖ für den Kiga zahlen Semmeltipp?? Ähm -steh auf der Leitung?? LG Kathi, die sich derzeit bewusst für Job entschieden hat und erst später Kinder haben will - ohne Job |
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Name: helmar antwortet um 14-05-2008 08:10 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Ich bin jetzt a bissl nachdenklich geworden, denn eigentlich bin ich auch die "Karrieregeile"......nur bei mir fällts nicht auf denn ich hab meinen arbeitsplatz wo ich wohne. Aber, ich habe unser Kind mit 35 bekommen, und als man so über ein eventuell 2. Kind nachdachte, hatte ich auf einmal keine Oma, welche in den Anfangszeiten, und zwar sehr gern, tagsüber auf die Kleine aufgepasst hat, weil sie schwe erkrankte......und Landwirtschaft, Haushalt ein knapp über 2 jähriges Kind, dazu Betreuung meiner Mutter und mit einem Auge immer auf meinen damals über 80 jährigen Vater, der zwar fit, aber durchaus gefährlich dabei unterwegs war, du das war nicht ohne........und hätte mir, besonders als es dann mit Mutter zu Ende ging, nicht meine Schwestern geholfen, hätte nicht Schwiegermutter und Nachbarin Wäsche gewaschen, hätte nicht regelrecht mein Mann die Kleine aufgezogen........ich glaub, ich hätte durchgedreht! Wißt ihr wie froh ich gewesen wäre damals, mein Kind in den Kindergarten "abschieben" zu können? Denn da wäre sie unter Aufsicht gewesen........als Mutter nicht mehr war, konnte manchmal die Kleine bei den Nachbarn, die hatten etwas jüngere Kleinkinder, und noch die Omas, unterschlüpfen, und manchmal war sie auch beim Silieren.z.B. bei ihrer anderen Oma........und ich war heilfroh, als sie mit 4 in den Kindergarten kam, denn da war sie in Sicherheit und ich hatte ien paar stunden in welchen ich wirklich was weiter brachte......und das Einzelkind lernte auch sinch in der Gruppe anzupassen...... Die heile Welt für Frauen existiert auch in der Ehe nicht immer, und die kluge Frau baut vor, und das kann sie u.a. nur, wenn sie eigenes Einkommen und vor allem auch Pensionsversicherungszeiten hat. Und jemand der entweder in eine Wohnung zieht, oder so kleinweis ein haus baut, der ist auch auf die oft mitleidig belächelten paar hundert Euro aus dem Kassasitzen etc. der Ehefrau und Mutter angewiesen..... Über beruftstätige Mütter aller Art herzuziehen ist eher unfair, und ich denke dass Kinder von diesen selbstständiger sind. Und Deppen sind die meisten auch keine, denn sonst müßte bei fast jedem/jeder Maturanten bei der Mutter "Hausfrau" stehen..... Leider etwas in Rage geraten, helmar |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 14-05-2008 08:17 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Guten Morgen Kathi, Kinder machen einfach eine Freude und bedeuten Glück, es ist ein erfüllendes Ziel, Kinder großzuziehen. Darum tun es die Leute. Bei uns wird es einer Frau schwer gemacht, Kinder zu haben, weil sie ihre berufliche Stabilität aufgeben muss. Beruf ODER Kinder, heißt es bei uns immer noch. Die Gesellschaft in Schweden ist nicht deshalb so "super toll", weil man die Kinder in der Krabbelstube "abschieben" kann, sondern weil sie eine Wahlmöglichkeit bietet, wie man sein Leben leben möchte. Kinder leiden nicht, wenn sie fremdbetreut sind, zumal die Eltern die Betreuungspersonen ja aussuchen. Da wars wohl früher in den Großfamilien schlimmer, wenns eine grantige Tante gab, die die Kinder erzog, und es gab keine Alternative dazu. Für viele Frauen ist es eine wirtschaftliche Notwendigkeit, wie tch richtig schreibt, zu arbeiten. Gerade die Supermarktkassierin, die Du ansprichst, würde sich geradezu verhöhnt fühlen, wenn Du ihr unterstellst, dass sie wegen der Selbstverwirklichung arbeitet. Die Angestellten im Handel sind so ziemlich die letzten im Ranking, wo man fair behandelt wird. Deine Rechnung stimmt auch nicht, denn von den Teilzeitbeschäftigten bleibt vom Bruttogehalt viel mehr übrig als von den Vollzeitbeschäftigten. Sonst würden sie es mit Sicherheit nicht machen, Kathi. Die müssen ziemlich gut wirtschaften, weiß nicht ob sich Fast-Food oft ausgeht. In der Stadt braucht sie auch kein Auto, könnte sie sich auch nicht leisten, wenn sie Alleinerzieherin wäre. Und in den Hort gibt so eine Frau die Kinder auch nicht, eher zur Tagesmutter. Hort ist für sie nicht bezahlbar. Die einzigen, die für mich berufliche Selbstverwirklicherinnen sind, sind solche die es wirtschaftlich nicht notwendig hätten, zu arbeiten. --- Ich will Dir noch ein Beispiel von meiner Schwester erzählen. Sie hat eine 10jährige Tochter und einen 3jährigen Sohn. Ihr Mann ist Geschäftsführer einer rasch expandierenden Firma und verdient gut. Es besteht keine Notwendigkeit für sie zu arbeiten. Ihr Sohn ist jetzt halbtags bei einer Tagesmutter, entwickelt sich prächtig, weil er mit gleichaltrigen oder älteren Buben zusammen ist. Sie arbeitet wieder halbtags in einen Zivilingenieurbüro. Warum? Sie ist im Haus einfach nicht ausgelastet, die Hausarbeit ist auch am Nachmittag leicht bewältigbar. Was soll sie tun? Warum soll sie daheim bleiben? Selber am Vormittag mit ihrem Sohn spielen? Dem vielleicht fad mit ihr ist, weil er lieber mit anderen Kindern spielen würde? Der Sohn profitiert von der jetzigen Lösung viel mehr, und sie ist froh, endlich wieder Anspruchsvolleres zu tun und ein Einkommen zu haben. Die Kinder essen in der Schule bzw. bei der Tagesmutter, das gemeinsame Essen ist das Abendessen und das Frühstück. Und sie kocht gesund und mit frischen Sachen. Was ist daran schlecht? --- Es gibt natürlich Frauen, die sich in der Hausarbeit verwirklichen, die gerne Handarbeiten, oder sich sozial engagieren. Oder einen so großen Haushalt zu führen haben, dass sie ausgelastet sind. Oder im Betrieb des Mannes mitarbeiten. Oder Hobbies nachgehen - gibt's ja auch. Es gibt nicht die Einheitsfrau, wie es auch nicht den Einheitsmann gibt. Männern wird ja im allgemeinen auch die Wahl gelassen, was sie beruflich machen wollen. Manche sind zufrieden mit ihrem Status, manche wollen an die Spitze. Manche sind kommunikativer und brauchen Leute um sich herum, manche wollen lieber ihre Ruhe beim Arbeiten. Undundund... Warum sollen Frauen nicht auch verschieden sein und verschiedene Bedürfnisse an ihre Lebensgestaltung haben? Lieben Gruß, tb. |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 14-05-2008 08:37 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen @soamist Ja, bei diesem Thema steig ich auf die Barrikaden - danke dass Du mir trotzdem noch Stil zugestehst :-) @Gourmet Die Montessori- und Waldorf-Kinder interessiert das gar nicht, was wir hier über sie schreiben, ob wie sie kritisieren oder nicht... Man darf Kindern nicht unterstellen, dass sie nicht lernen WOLLEN, sondern davon ausgehen dass sie von Natur aus lernwillig und neugierig sind. Der dort geförderte Lernstil ist nicht dafür gedacht, sich drücken zu können - diese Denke kommt aus unserer Pädagogik - sondern ihr Potential bestmöglich entfalten zu können. Ad McDonalds - schlechter als ein Wirtshausessen ist es nicht, das glaub ich auch. Dennoch ist alles tiefgekühlt und kommt als Fertiggericht daher, also mit allen möglichen Konservierungs- und Geschmacksstoffen. Dass es gut schmeckt, ist klar, daran wird lang genug getüftelt, dass es die Geschmäcker von möglichst vielen Menschen trifft. Und vom Energiegehalt steht ein Fast-Food-Menü dem eines deftigen bäuerlichen Essens um nichts nach - 1.000 -1.500 Kalorien hast Du auch dort bald beisammen. Lg und schönen Tag! tb. |
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Name: realist antwortet um 14-05-2008 08:49 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Ja, TB, genau so sehe ich das ja auch. Es ist keine Situation mit einer Anderen vergleichbar, und jeder muss für sich und Familie das Beste daraus machen. Deshalb ist es ja ut, dass schön langsam auch auf dem Lande Ganztagesplätze angeboten werden. (wurde ja viel zu spät damit begonnen) Aber angenommen werden diese Ganztagsplätze warscheinlich auch erst schön langsam. Bei uns im Ort sind 90 Kindergartenkinder. 5 davon bleiben auch am Nachmittag. Was mich aber wundert, es ist nur eine Muter der 5 berufstätig, die Anderen sind zuhause. (am Preis glaube ich nicht dass es liegt - es kostet im Monat Euro 30,-- Aufpreis für den Nachmittag) Was mich aber dann schon etwas bedenklicher stimmt, sind die angaben meiner zukünftigen Schwägerin, die in einem Privaten Ganztageskindergarten arbeitet. Am Abend um 7 kommen ein paar Mütter "(stock)besoffen" die Kinder abholen, die sie um 7 Uhr morgens abgeben hatten. Diese Mütter brauchen die Kinder leider nur, um erzälen zu können, dass Sie auch zur "normalen" Gesellschaft gehören. (wenn ein Bett für die Nacht angeboten würde, hätten einige die Kinder in der Nacht auch noch übrig). GsD nur Einzelfälle |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 14-05-2008 09:02 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen @realist das würde mich auch nachdenklich stimmen, wenn nicht-berufstätige Frauen ihre Kinder abgeben. Das nenne ich verantwortungslos, denn diese Frauen hätten sich wirklich überlegen müssen ob sie wirklich Kinder haben WOLLEN oder diese nur als Statussymbol missbrauchen. Ganz abgesehen von Alkoholikerinnen. Ich glaube aber nicht, dass die Etablierung von Betreuungsplätzen solche Tragödien fördern, sondern dass es - hoffentlich - traurige Einzelfälle bleiben. Zerrüttete Familien wird es immer geben, unabhängig vom Betreuungsangebot. Selbst da wird es für die betroffenen Kinder nur gut sein, einmal in einer "normalen" Umgebung zu sein, so können auch Auffälligkeiten vielleicht noch eher erkannt werden. lg, tb. |
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Name: Kathi antwortet um 14-05-2008 13:14 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo tb anscheindend bin ich nicht nur fürchterlich altmodisch mit meinen Ansichten, sondern auch noch schlampig und faul - weil das bisschen Haushalt schaffe ich nicht leicht am Nachmittag (und wir sind nur zu zweit) Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich immer frisch koche, selber Brot backe, Marmelade einkoche und auch noch mein Gemüse aus dem Garten habe - der sich leider auch nicht von selbst macht. Ich finde es halt schade, dass weder die Gesellschaft noch die Politik - die "nur" Hausfrau anerkennt und so wie Helmar schreibt, auch finanziell abgegolten wird (Steuerliche Erleichterung zB und angerechnete Pensionsjahre) Für mich sind die Prioritäten klar - ist mal Nachwuchs da - will ich voll und ganz für ihn da sein, wird mit der Landwirtschafts schon schwer genung - abschieben zur Tagesmutter (die bis zu 10 Kids gleichzeitig hat) oder Hort kommt für mich nicht in Frage Dafür gibt es - und da sind wir wieder am Anfang der Diskussion: selbstgebackenes Brot und Mehlspeisen, frisches Obst und Gemüse - und ich muss (und kann) mir nicht die Liebe meiner Kinder mit unnötigen Zeugs erkaufen Liebe Grüße Kathi |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 14-05-2008 14:30 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Liebe Kathi, wenn Du Freude am selber Brot backen hast, dann ist das wunderschön. Es haben nur nicht alle Frauen das Bedürfnis selber zu backen und Marmelade einzukochen. Und manche sind einfach - das muss auch einmal gesagt werden - keine talentierten Köchinnen, genauso wie es Männer gibt, die keinen Nagel gerade einschlagen können. Wir sind alle keine perfekten Menschen. So wie Du denkst, das ist nicht altmodisch, sondern es ist Deine individuelle Vorstellung von Deinem Lebensplan. Das ist gut so. Dass Brot vom Bäcker schlechter wäre als Selbstgebackenes, ist mir aber neu. Was Du beschreibst, wäre eine Rückkehr zur Subsistenzwirtschaft, jeder macht sich alles selbst. Ganze Wirtschaftszweige, wie die Bäckereien, würden aussterben, oder zumindest müssten tausende Bäckereiangestellte auf die Straße gesetzt werden. --- Ob Du schlampig und faul bist, weiß ich nicht. Redet Dir das jemand ein? Von mir kommt es jedenfalls nicht. Ist Dein Haushalt sehr groß? Und selbst wenn er es nicht wäre, es ist Dein Recht zu sagen, ich schaffe nicht alles auf einmal. Viele Frauen scheuen sich zu sagen, dass ihnen alles zu viel wird, Männer übrigens auch. Lässt sich von der Arbeit etwas delegieren? Gibt es jemand der das Putzen und/oder die Wäsche übernimmt, zu einem geringeren Stundensatz, als Deine eigene Arbeit wert ist? Dann kannst Du inzwischen das machen was Du gut kannst, und produktiver sein, als wenn Du selber putzt und wäscht. Ist ja keine Schande. --- Von den Tagesmüttern weiß ich, dass sie maximal 5 Kinder nehmen dürfen, zumindest in Stmk und Wien. Ist das in OÖ anders? Ich kenn keine, die das voll ausschöpft, weil sie mit 2 oder 3 genug gefordert ist, zusätzlich zu den eigenen Kindern. Deinen Plan finde ich übrigens großartig, für die Kinder da zu sein, und den Job zu lassen, wenn Du es Dir schon jetzt so einrichtest und es Dir leisten kannst. Liebe Grüße, tb. |
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Name: Kathi antwortet um 14-05-2008 14:58 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo tb Brotbacken ist erst vor kurzem zum neuen Hobby geworden - weil es auch verdammt schwer ist gutes Vollkornbrot zu bekommen. Beim Bäcker im Ort schmeckt uns nicht, ist nach 2 Tagen steinhart - schad um die 3,2 € fürs 750 g. Faul? - naja du hast oben geschrieben, deine Schwester schupft das bisserl Haushalt am Nachmittag - gratuliere, ich schaffs nicht, die Mutter meiner Ausleihkinder auch nicht (sie gönnt sich auch den "Luxus" für die Kinder da zu sein und ist "nur" Hausfrau) - meine Schwester schaffts auch nicht, die hat jemanden gefunden zum Arbeitdelegieren. Ich glaube halt, und hier sind wir wieder am Anfang unseres Thema´s, dass das kaum mehr frisch gekocht wird und es daher kommt, dass die Kinder nicht mehr "schmecken" können. aber - und da bin ich mir sicher - wird die Verantwortung wieder an die Schulen abgeschoben, denn das passt besser ins Konzept als den Eltern (weil auch Väter kochen könn(t)en) die Verantwortung zuzuspielen Liebe Grüße und einen schönen Tag noch Kathi |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 14-05-2008 18:47 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo Kathi, Brotbacken wollt ich auch immer, für mich allein hab ichs aber noch nie gemacht. Ich glaube Du und ich, wir haben unterschiedliche Definitionen von gesund und frisch kochen. Ich sag Dir einmal meine: Was muss selbst gemacht sein, um gesund zu sein? Für mich gehören die meisten Dinge, die man aufbewahren kann, nicht dazu. Wie Brot, Butter, Marmelade, alle Milchprodukte, Leberpastete uvm. Genau genommen ist das alles Fast Food. Brot ist überhaupt das erste Fast Food der Welt - Getreide ist so aufbereitet, dass es haltbar ist und dass man es mitnehmen und jederzeit verzehren kann. Es gibt natürlich Qualitätsunterschiede, ob man Weißbrot oder Vollkornbrot, Marmelade mit oder ohne Konservierungs-, Farb- und Geschmackstoffen kauft. Aber grundsätzlich gibt's das alles in guter Qualität, und das Selbstgemachte bringt keinen Vorteil, außer dem Erlebnis des Selbermachens. Frisch hingegen müssen für mich alle warmen Speisen sein, und ich lehne Tiefkühlprodukte ab und ich friere auch selber nichts ein. Nichts fertig Gewürztes oder Abgemachtes. Das ist im Großen und Ganzen mein Verständnis von gesundem Kochen. Was ist Deine Definition von gesund? Lieben Gruß, tb. PS: solche Leute wie meine Schwester stressen mich ehrlich gesagt auch, weil ich mich schon auch frage: wie schafft die das? Sie backt zwar kein Brot selber, aber Kuchen und Kekse backt sie sehr wohl, und das Essen das auf dem Tisch steht, ist jeden Tag frisch gemacht. |
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Name: grafeder antwortet um 14-05-2008 20:50 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen @ teilchen Dein Verständnis punkto gesundem Kochen ist meinem ziemlich ähnlich. Findest du alle Milchprodukte ungesund oder nur einen Teil und welche befindest du für gesund? Habe nicht alles gelesen von dir, aber Kinder hast noch keine - oder??? |
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Name: Kathi antwortet um 14-05-2008 21:05 auf diesen Beitrag |
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Kinder verlernen schmecken und riechen Hallo Tb also wenn du Brot und Milchprodukte für nicht gesund hältst - dann sind wir weit, weit weg bei der Definition gesund LG Kathi |
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