Tagebuch
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Homöopathie oder Schulmedizin? Hallo Gourmet, des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Drum kann jeder so machen, wie er es für richtig hält. Ich staun immer mit unseren Kühen, wenn sie auf einer kräuterreichen Wiese draussen sind. Es gab vor längerer Zeit einen Arzt in Vermont, der über seine Lehrzeit bei den Kühen schrieb, das hab ich mir zu Herzen genommen und bin unseren Kühen auch ein bisschen nachgeschlichen. Mich hat es doch ganz schön gewundert, woher haben die Kühe das Wissen, dass sie ganz gezielt bestimmte " in deinen Augen nutzlose Kräuter" fressen. Die eine suchte sich den Frauenmantel, die Dame ging schon ein paar Tage über die Zeit, die andere hatte eine Entzündung am Knie und suchte sich den Spitzwegerich und eine Kuh, die nachweislich untersucht, mit der Leber Probleme hatte, frass gezielt Löwenzahn und die Blätter der Schafgarbe. Und mir gehts so, dass ich lieber die Medizin in Form von Globulis nehme, die nicht so grauslich und bitter schmeckt wie oft eine andere- und noch dazukommend, keine ellenlange Liste an Nebenwirkungen hat. Wir Menschlein laufen schon eine ganze Weile auf unserer buckligen Welt herum- Gesundheit und Krankheit war für den einzelnen ein überlebenswichtiger Bereich. Direkt mit der Brennsuppn sind auch früher die Leut nicht dahergeschwommen. Es gab Kulturen mit einem sehr hochstehenden medizinischen Wissen, das sich weit weg vom Dr. Eisenbart etabliert und bewährt hat. Heilen muss immer der Organismus selbst- mit Mitteln, die unterstützen - hab ich ein besseres Gefühl, als mit den teilweisen Hämmern, die mir beim Lesen schon ein ungutes Gefühl vermitteln. Und eins muss ich noch schreiben, die einen haben halt das Glück, dass sie eine unverwüstliche Gesundheit mitbekommen haben, die anderen lernen von und an ihrer Krankheit. So darf auch jeder sein Geld so ausgeben, wie er es für richtig hält.
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