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Es sind 12481 Diskussionen online
Milchlieferboykott
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Name: Gewessler 23-04-2008 15:10 |
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 Tagebuch
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Milchlieferboykott Der Bundesverband deutscher Milchviehhalter plant einen Lieferboykott. Der BDM vertritt rund ein Drittel aller deutschen Milchviehhalter, schadet oder nützt es der Sache, einen gerechten Milchpreis vom Handel zu erzielen? Kann man mit Brachialmaßnahmen den Handel in die Knie zwingen, oder sollte man doch so wie es Bayerns Ministerpräsident Beckstein formulierte, nicht die landwirtschaftliche Produktion ausweiten, sondern sich an die Quote halten um einen guten Preis zu erzielen? Eure Meinung ist gefragt Franz |
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Name: Kathi antwortet um 23-04-2008 15:26 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Milchlieferboykott Hallo also wenn ich mir anschaue zu welchen Preisen in deutschland Supermärkten die Milch verschleudert wird, dann kommt mir schon das Grausen: 54 Cent bei Rewe & Aldi und - es ist auch ganz klar, dass der Preisdruck eindeutlig vom Handel gekommen ist - nur um den Konsumenten wieder ins Geschäft zu locken Zwar spricht man in Deutschland von "deutlicher" Quotenüberlieferung - liest man genauer sind es 0,4 % mehr als die Quote.(http://www.zmp.de/agrarmarkt/milch/2008_04_04_Milchquote_Februar.asp) LG Kathi |
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Name: teraredlhaum antwortet um 23-04-2008 15:38 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott ich glaube nicht, dass die quotenüberlieferung in D für den preisrückgang verantwortlich ist, obwohl die produktionsbereitschaft bei den milchpreisen zu vertretbaren preisen wahrscheinlich ein bisserl gestiegen ist, aber wegen 4 monate guten milchpreis stockt keiner um 100% auf... es scheint als ob der handel weiterhin mit dumpingpreisen agieren möchte... bleibt nur, dass eine mehrheit der bauern an einen strang ziehen und wenn wirklich nötig auch streiken. ich finde es toll, dass es unter den deutschen milchbauern überhaupt möglich ist, dass sich 1/3 aller milchbauern zu einer nicht parteiabhängigen interessensgemeinschaft zusammenschließen... kenne selbst ein mitglied und da gibts keine derartige gewissensbisse ob man jetzt trotz parteimitgliedschaft zum bdm soll oder nicht ( der ist sogar ortsbauer...) in Ö glaube ich können wir von so einem geschlossenen auftreten nur träumen... naja ein land der oportunisten eben... |
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Name: BSE1 antwortet um 23-04-2008 15:44 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Ich halte eigentlich gar nichts von Liefer-"Verweigerung". Mache auch sicher nicht mit. Ich halte ein paar Jahre lang auch einen niedrigeren Milchpreis auch leicht aus. Außerdem sehe ich es nicht ein, warum jetzt die "Kleinen" bei solchen "HoRuck-Aktionen" mitmachen sollen, um den "größeren" Betrieben" aus der "Patsche" zu helfen. Warum wurde immer geglaubt, dass man nur durch "Größerwerden" alle Probleme lösen kann. Weil ich hier doch einige "vergallopiert" haben (oder lassen haben) sollen jetzt alle mithelfen, diesen wieder weiterzuhelfen. Ich finde es muss jeder selber wissen was er macht, aber dann auch die Konsequenzen dafür selber tragen. (nicht gleich groß schreien- alle sollen helfen) Wenn jemand im Casino alles auf eine Zahl setzt, kann er natürlich mehr gewinnen, als wenn er das Risiko "verteilt". Aber es kann auch leichter alles "verloren gehen". Genauso sehe ich es mit den "spezialisierten" Milchbetrieben. Da haben einige wohl "Alles" auf die falsche "Zahl" gesetzt, und bekommen jetzt "Muffensausen" wenn es sich nicht mehr ausgeht. In dieser Hinsicht sehe ich die ganze "Milchpreisdiskussion" relativ gelassen. Wäre mir auch nie eingefallen, (obwohl es mir öfters eingeredet worden wäre) diesen Betriebszweig großartig auszubauen. (ich stehe gerne auf "mehreren" Beinen, und kann auch ohne "Verdienst" im Milchbereich ein paar Jahre leicht durchhalten) Erst wenn das KF zu teuer zum Verfüttern wird, wird sich hier wieder etwas verbessern, denn dann sind die "flächenlosen" Milchbetriebe nicht mehr zu halten. |
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Name: Kathi antwortet um 23-04-2008 15:52 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Hallo BSE graturliere wenn du mit einen niedrigeren Milchpreis länger auskommst - ich kann es nicht - ob wir uns vergaloppiert haben - keine Ahnung? Glaube aber nicht - gehöre sicher zu den knallharten Rechnern und auch zu den Kleinbetrieben. Mir geht es hier auch viel mehr an ein Signal an den Handel und an den Konsumenten. Der Handel glaubt die Bauern ausnützen zu können, und der Konsument ist der Meinung - na hauptsache billig, aber bitte artgerecht und gentechfrei und was weiss ich - das geht ja eh alles - ist ja alles drinnen ... Das kanns nicht sein Kathi |
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Name: ATH antwortet um 23-04-2008 15:58 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Hallo, ich komme aus Bayern, bin Mitglied beim BDM (und noch beim Bauernverband - wie lange noch weis ich nicht). Da ich einen kleinen Nebenerwerbsbetrieb habe, ist es auch bei mir nicht so tragisch, wenn ich mal eine Zeit etwas weniger Einnahmen habe. Aber genau das ist der Grund warum ich auf jeden Fall bei einem Lieferboykott mitmachen werde, da es bei mir nicht so tragisch ist, wenn ich mal einen Monat kein Milchgeld bekomme. Andere Bauern, die investiert haben und jedes Monat einen Haufen zurückzahlen müssen werden sich da schon schwerer tun. Trotzdem möchte ich an ALLE appellieren mitzumachen wenn es so weit ist. Schließlich hilft es allen, wenn wir mehr für unsere Milch bekommen. Übrigens hier mal nebenbei: Ein Lob an die Österreicher, was Landwirtschaft und Vermarktung unserer Produkte betrifft, könnten viele Deutsche noch was lernen von euch! MfG ATH |
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Name: teraredlhaum antwortet um 23-04-2008 16:00 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Milchlieferboykott was heißt kleinbetrieb? ich finde die aussage von wegen kann auch davon leben wenn ich nichts an den milchkühen verdiene vollkommen idiotisch. frag mal einen schlosser, was er dazu sagt wenn er erfährt, dass nächsten monat halt nix am lohnzettl steht oder zumindest nur soviel um wohnung und essen zu bezahlen.... außerdem lieber BSE, wer nicht mit der zeit geht, geht mit der zeit....viele standbeine sind schon schön und gut aber mit moderner landwirtschaft nur schwer verknüpfbar sprich, z.b 40 milchkühe, + bullen, 40 zuchtsaun + mast ( dort wos überhaupt geht) kenne nur wenige solche betriebe.... außerdem wennst ins salzburger land schaust geht nix andres als rinderhaltung ( keine äcker...) |
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Name: BSE1 antwortet um 23-04-2008 16:24 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Habe ich gesagt, dass ich nichts verdiene? Ich beobachte nun mein Einkommen schon etliche Jahre - Am Jahresende stimmt es dann immer. Wenn ein Zweig mal "schlechter" geht, macht es anderer dafür wieder wett. Und so passt es und hat es auch zu (z.B.: BSE-Zeiten) gepasst. Ich werde auch die "Milch" nicht auflassen, weil ich fest davon überzeugt bin, dass es in 5 - 8 Jahren kein (oder nur kleine Mengen) an Kraftfutter zu bekommen sein wird. Und dann regelt sich auch der Preis, wenn die Produkte "gebraucht" werden. In den nächsten Jahren wird es noch KF um "teures" Geld geben, (meine Schätzung ist bei 45 ct. für konv. Futtergetreide für die Saison 2008-09) Doch ein paar Jahre später bekommt man auch kein KF mehr für "teures" Geld, weil es zum "Essen" benötigt wird. So bin ich gelassen und "optimistisch". |
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Name: biolix antwortet um 23-04-2008 17:11 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Milchlieferboykott Hallo ! ich hab das ganze gesternim Deutschen fernsehen wo verfolgt.. und was mir aufgefallenist, das anscheinend die Milch weiter als Lockartikel verwendet wird.. und die Preisabsenkung um 12 Cent mehr als übertrieben ist, und das mancher Bauernvertreter dann wieder meinte, auf Grund des gestiegenen Angebotes... na was dankt man sich da, innerhalb von 3 Monaten ist wieder viel zu viel da, oder doch nicht ? wer kann dasbewerten bzw. warum sagt das ein bauernvertreter ? also welche Chance haben die Milchbauern sonst, wenn nciht mal den Milchhahn zuzudrehen das die Milchprodukte aus dem "Lockartikel-Eck" raus zu kommen... lg biolix |
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Name: Hausruckviertler antwortet um 23-04-2008 18:01 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Also, ich denke nicht, dass ein Lieferboykott den gewünschten Erfolg bringt. Den Preis bestimmt immer noch Angebot und Nachfrage. Ausserdem halten die Bauern einen Lieferstreik nicht so lang aus, dass er wirklich Wirkung zeigt. Wie schnell sich die Situation ändern kann haben wir voriges Jahr gesehen, wie der Milchpreis fast von heut auf morgen um 10 cent gestiegen ist. Ich habe das schon vor einiger Zeit hier im Forum erwähnt, dass es nur einer neuerlichen Dürreperiode in irgend einem Kontinent bedarf um Angebot und Nachfrage aus dem Gleichgewicht zu bringen. Ich denke, dass wir uns in 10 jahren keine Sorgen mehr zu machen brauchen, dass der Handel die Preise senken will, weil bis dahin die Milch zwar nich Mangelware sein wird, aber auch kein Überschuss mehr entstehen kann, weil die Nachfrage das Angebot zeitweise überholen wird. Natürlich ist der Handel bestrebt den Bauernmilchpreis niedrig zu halten, wenns nicht anders geht mit unfairen Mitteln und Lügen, aber das funktioniert nur eine kurze Zeit. Selbst wenn ich nicht recht hätte, dass ein Lieferboykott von vielleicht einer Woche vom Handel übertaucht werden kann, und er wirklich Wirkung zeigt, würde das die Gesellschaft ausnutzten den Bauern vorzuwerfen, dass sie zwar massenweise Förderungen beziehen aber nicht bereit sind die Versorgung an Grundnahrungsmitteln zu sichern. Auch wenns nicht stimmt, aber um den Bauern eins ans Zeug zu flicken ist gewissen Kreisen jedes Mittel recht. |
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Name: GruberLeopold antwortet um 23-04-2008 18:20 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Hallo! Da es wieder mal um die Milch geht hab ich auch so einen Gedanken. Habe mir gerade auf der AMA Seite einen Milchpreisvergleich zwischen 1980-2006 angeschaut. Da hab ich gesehen das 1993 der Durchschnitt bei 45,64 Cent + Mwst= damals glaube ich 10% dann sind es 50,20 Cent lag. Also kann ich mir nicht vorstellen das nun die Milch der große Preistreiber für die Konsumenten in letzter Zeit war wie es ja in den Medien dargestellt wird. mfg Gruber Leo |
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Name: Kathi antwortet um 23-04-2008 18:34 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Hallo natürlich gehört zum Lieferboykott eine sehr groß und gut aufgezogene Informationskampagne an die Konsumenten - nur so bekommt man Verständnis von den Konsumenten Alleine mal die Jahreskostenaufzählung: Strom, Diesel, Sozialversicherung - da staunen meistens die anderen. LG Kathi |
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Name: Christoph38 antwortet um 23-04-2008 19:02 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott @ Gruber Leo Die Lebensmittel sind statistisch gesehen deshalb der grosse Preistreiber, weil eben in zeitlicher Hinsicht die Rechnung so nicht angestellt wird. Soweit ich mich erinnern kann war die Inflation im März ca. 3,5%, also in einem Jahr. Die Lebensmittel machen ca. 13 % vom Warenkorb aus und sind ca. um 8% gestiegen, wodurch sich ein Anteil an der Inflation von ca. 1% Punkt ergibt. Der statistische Schmäh besteht darin, dass wenn ein Produkt preislich im Keller ist und sich übers Jahr wieder erholt, dass es dann zum Preistreiber wird, selbst wenn es evtl. weniger kostet als 2 Jahre zuvor. Die von der Bevölkerung "gefühlte Inflation" bei Lebensmittel liegt wohl bei mind. 20%. |
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Name: tch antwortet um 23-04-2008 19:26 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Hall Christoph Die 13% Anteil im Warenkorb... Wie ist das zu verstehen? Pro Person im Haushalt? oder für die gesamte Familie? zb: zwei Erwachsene und drei Kinder.. Ich habe den Eindruck das ich mit 13% vom "Familiengesamteinkommen" nur für Lebensmittel nicht über die Runde komme... Alleinverdiener Kinderbeihilfe.... 5 Personen im Haus lg tch |
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Name: helmar antwortet um 23-04-2008 20:20 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Lieber hausruckviertler! ich kann dir da nur zustimmen, der Milchlieferboykott bringt, sofern er zustande kommt ,gar nichts, und wenn dann auch noch welche vor Fernsehkameras die milch auslaufen lassen, wirds ein Schuß in den Ofen, und zwar ein großer.........es werden jetzt schon Ausgleichzahlungen, EHP und Umweltzahlungen als das große Abcashen der Bauern hingestellt, und wenn die Veröffentlichung kommt, dann wird nicht es besser, es sei denn dass manche sich wundern dass im Grünland gar nicht so viel zu holen ist wie manchen weisgemacht wird..... Liebe Grüße, helmar |
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Name: iderfdes antwortet um 23-04-2008 21:04 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Hallo, ich glaube nicht, dass wir uns damit einen guten Dienst erweisen und was wäre denn der Zweck? Die Öffentlichkeit auf die nicht besonders hohen Erzeugerpreise aufmerksam zu machen, wo doch schon alle stöhnen, weil Lebensmittel einmal in zehn Jahren teurer geworden sind, während man gleichzeitig davon hört, wie anderswo Lohnerhöhungen von bis zu acht Prozent gefordert werden? Oder dass die Molkereien das große Zittern bekommen, wenn ein paar Tage weniger oder fast gar nichts geliefert wird? Es würde viel mehr bringen, wenn nicht bei jeder kleinen Preissteigerung die Produktion unter vollkommener Missachtung der gestiegenen Getreide- oder Energiekosten erhöht würde. Ehrlich. sg |
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Name: Gewessler antwortet um 23-04-2008 22:35 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Zusammenfassung: Ich glaube, daß der Großteil der Forumsteilnehmer eher gegen einen Lieferboykott ist und der Meinung ist, daß der Handel die Preise diktiert. Daher sollte man eigentlich vor der Wettbewerbsbehörde demonstrieren, daß sie eine solche Handelskonzentration zulässt - oder? Oder will die Politik das - habs schon einmal hier geschrieben - Panem et circenses ( billiges Essen und Fußballeuropameisterschaft). Oder liefern wir Europaweit einfach unter der Nachfrage, wie wird sich dann der Preis entwickeln? Womit werden die Konzerne dann in die Geschäfte locken - mit Parfum oder Red Bull ? Ein kleines Beispiel womit sich die Wettbewerbsbehörde beschäftigt: die von der Besamungsstation gemieteten Container entsprechen nicht dem Wettbewerbsrecht, da der Mieter ja nur Samen von dieser Station lagern darf. Nun müssen die Besamungsstationen die Mietverträge ändern - da hatten genau, ich habs gezählt 37 Beamte 14 Tage damit Arbeit und haben dabei 3476 km mit dem Auto fahren müssen, entspricht 1,3 Tonnen CO2, 7439 Blatt Papier beschrieben, das nun an 23 Besamungsstationen in dreifacher Ausführung geschickt wird. Für die penible Einhaltung sorgen nun 4 Kontrollore, die wiederum wegen der Befangenheitsgeschichte von einer externen Kontrollstelle überprüft werden, somit hat die Behörde für genau 27 Vollarbeitsplätze gesorgt. Aber leider geht das so nicht weiter, weil der Ex von Bayern, Herr Stoiber nun als Sonderkommisar für Bürokratieabbau bestellt wurde ( kann aber noch nicht arbeiten, weil er noch kein geeignetes Büro für seine 29 Mitarbeiter und 12 Pressesprecher und für die Hauseigene Druckerei gefunden hat) |
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Name: teraredlhaum antwortet um 23-04-2008 22:55 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott mit verlaub vielleicht irre ich mich auch aber ich glaube, dass ein großer teil der landwirte hier im forum nach wie vor ziemlich schwarz geimpft sind und sich fürchten, dass andere menschen sie anprangern wieviel förderung sie nicht kassieren. andere berufsgruppen gehen jedes jahr lohnfordern, und wenn die tarife bei post/ bahn / oder die wochenstunden in den schulen gekürzt werden dann wird gestreikt. und wenn die nahrungsmittelversorgung eigentlich gefährdet ist weil bauern zu einem nicht vertretbaren preis produzieren dann ist das plötzlich nicht mehr richtig. also nix für ungut aber dann haben die bauern ihren gesellschaftlichen status wirklich verkauft, um prämien abzukassieren, statt fairen erzeugerpreisen! ich bin der meinung, wenn das milchboykott in deutschland zu stande kommen wird, was ich stark hoffe, wird diese vorgehensweise stark auf österreich abkupfern. lg |
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Name: Christoph38 antwortet um 24-04-2008 08:21 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Ob du hinsichtlich Wettbewerbsbehörde nicht was falsch verstanden hast Franz ? Die Wettbewerbsbehörde stört bei der Handelskonzentration vor allem, dass dadurch zuwenig Wettbewerb ist, was für den Konsumenten zu überhöhten Preisen führt. |
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Name: helmar antwortet um 24-04-2008 08:23 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Manchmal habe ich schon den Eindruck, dass bäuerliche Protestmaßnahmen, egal ob Milchstreik oder sonstwas, von gewissen Richtungen, ganz weit links bia ganz weit rechts, sagen wir mal, gewünscht werden...und wenn man sich die Gallionsfiguren etwas näher anschaut..........aber die Bauern, zumindest einige, haben ein sehr wirksames Argument aus der Hand gegeben, nämlich jenes, dass "es sich nimmer ausgeht". In jedem Wirtschafteil einer Zeitung steht wieviel neue Landmaschinen gekauft werden/wurden, und wenn der Städter durchs Land fährt, dann sieht er des öfteren Baustellen für nicht Ställe, sondern Hallen.......die Fremdfinanzierung sieht er nicht oder will sie nicht sehen, und dass ein normaler Traktor das Doppelte seines PKW kostet, das weiß er auch.........es mag vielleicht das "Wir"Gefühl stärken wenn man den Milchtankhahn aufmacht, wenn man in Begleitung von Otti die Fairness begrabt, oder wieder mal mit Kühen, welchen das sichtbar nicht so recht ist, vor Supermärkten steht, aber das ist ein 1 Minüter im Fernsehen, wenn überhaupt............Menge knapp halten, nur das allernotwendigste kaufen, nicht mehr jeden Fleck abmähen, überhaupt dort wo der ders läßt noch meint dass er ein großes Geschenk damit macht, und mal die Zeit arbeiten lassen......... Mfg, helmar |
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Name: Joschy antwortet um 24-04-2008 09:20 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Eins ist klar Deutschland ist groß genug um etwas zu bewirken! Und wenn wir Österreicher mitmachen bekommen wir auch einen besseren Milchpreis! lg Joschy |
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Name: biolix antwortet um 24-04-2008 17:37 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott hallo ! na und irgend wie deute ich sogar Sonnleitners und Seehofers stellungnahme als zustimmung zu dir Joschy ;-) lg biolix Bauernverband besteht auf Korrektur der Preissenkung Gleichwohl geht das Bundeskartellamt der Beschwerde des Bauernverbands nach, die fast gleichzeitige Preissenkung deute auf eine Absprache hin. Ein Sprecher sagte gestern in Bonn, die zuständige Beschlussabteilung untersuche, ob ein Verfahren eingeleitet werden müsse. Bauernverbandspräsident Gerd Sonnleitner hatte sich am Montag an die Wettbewerbshüter gewandt. Die Bauern bestehen laut Sonnleitner darauf, dass "die völlig unnötige Preissenkung durch den Lebensmitteleinzelhandel umgehend wieder vollständig korrigiert wird". Darüber hinaus attackierte Sonnleitner die Molkereiwirtschaft. Sie sei erneut nicht in der Lage gewesen, faire Bedingungen für die Bauern durchzusetzen. Seehofer stellt sich hinter Bauernproteste Der deutsche Landwirtschaftsminister, Horst Seehofer, stellte sich laut APA hingegen hinter die Bauernproteste. "Ich kann nur sagen, dass die Bauern für ihr Verhalten bei mir großes Verständnis haben, weil ich möchte, dass die Agrarwirtschaft bei uns in Deutschland eine Existenz hat", so Seehofer, der faire, kostendeckende Preise in der Höhe von 40 Cent pro kg fordert. Dieser Betrag sei durch die zurückliegenden Preiserhöhungen erreicht worden und werde jetzt wieder zurückgedreht. Im Übrigen bedauere er die Entscheidung der EU, die Milchquoten mit 01.04. "zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt" zu erhöhen, ohne den besonders betroffenen Milchbauern "ein Begleitprogramm in Aussicht zu stellen". ganze aiz Pressemeldung unter : http://www.aiz.info/netautor/napro4/appl/na_professional/parse.php?mlay_id=80100&mdoc_id=1075680&xmlval_ID_DOC[0]=1055734 |
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Name: Muuh antwortet um 24-04-2008 17:59 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Wirtschaftsministerium fordert kostendeckende Milchpreise Köln (AFP) — Das Bundeswirtschaftsministerium hat an den Einzelhandel appelliert, den Molkereien und damit den Bauern kostendeckende Preise für Milch zu zahlen. Der Handel habe sich bei den aktuellen Preisgesprächen mit den Molkereien "in einer konzertierten Aktion offensichtlich abgesprochen, die Molkereien unter Druck zu setzen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär des Ministeriums, Gerd Müller (CSU), in der ARD. Die Molkereien müssten das Ihrige dazu tun, diese Preise nicht zu akzeptieren. Wären sie sich einig, "würden sie auch einen höheren Preis beim Handel durchsetzen". Die Verbraucher sind nach Ansicht Müllers bereit, 71 Cent pro Liter Frischmilch zu zahlen - also in etwa soviel, wie die Milch vor der aktuellen Preissenkung auf 61 Cent kostete. "Die Bauern brauchen dies", sagte Müller. Der einzelne Bauer habe keine Chance, er müsse den Preis akzeptieren, den die Molkereien bieten. Langfristig sei die Milchproduktion in Deutschland nicht zu halten, wenn die Bauern keine kostendeckenden Preise erhielten, sagte Müller. "Das müssen die Molkereien und die großen Discounter verstehen." |
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Name: naturbauer antwortet um 24-04-2008 19:38 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Momentan wollen alle wissen wann denn der Lieferboykott stattfindet. Ist natürlich enttäuschend, dass der BDM nichts aussagt. Allen voran möchten es die Molkereien wissen. Dadurch dass die Handlanger der Molkereien auch nichts in Erfahrung bringen können, obwohl sie Milcherzeuger sind, ist eine Niederlage mir der keiner gerechnet hat. Der Tag ist nicht mehr fern, an dem die Preissenkung für Milch unendlich verflucht wird. Verflucht wird, weil es dann deshalb zuwenig Milchbauern geben wird. Dann wird es richtig teuer. Vielleicht auch ein Vorteil für die dann noch exsistierenden Milchbauern. Der Handel, die Politiker, etc. werden dann ALLE Schuld von sich weisen. Habe nicht damit gerechnet, dass eine sooo hohe Bereitschaft vorhanden ist zum Boykott! Das mit Moral uns so weiter zieht nicht mehr!! (wegen In Gülle schütten) |
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Name: helmar antwortet um 24-04-2008 20:00 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott "Müssen Molkereien und Handel verstehen!"?..........müssen sie nicht, solange die Milch auch ankommt, und selbst wenn sie eine Woche lang mal nicht kommt, ändert sich nichts wenn dann die Milchlieferung wieder hochgefahren wird und noch höher geht......wirklich nervös diewerden erst, wenn die Anlieferung wochen- oder gar monatelang, sagen wir mal um 10% unten bleibt......wir wissen noch nicht wie der Sommer werden wird, und dass die KF preise noch mal wirklich spürbar sinken, wird wohl auch Wunsch und nicht Wirklichkeit sein.......und da kommt dann etwas ins Laufen welches in diese Richtung gehen wird, einerseits jene welche immer noch mit Leistungssteigerung um jeden Preis drübertauchen wollen, und wohl jene Mehrheit welche der Meinung ist dass man sich halt eben nach der Decke strecken muß. Und dort wird dann etwas schlagend, was bis jetzt wenig beachtet wurde, nämlich die Grundfutterverdrängung durch Kraftfutter. Und damit steigt der Grundfutterverbrauch, ergo sinkt damit der Besatz auf der Fläche........weniger Kühe, weniger Milch, und doch ein halten oder gar, wegen Nachfragesteigerung, steigende Preise? Mfg, helmar |
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Name: Gewessler antwortet um 24-04-2008 21:04 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott << ich meine halt, daß der Handel durch die Konzentration die Preise diktiert, und sich die drei Konzerne wie gerade jetzt bewiesen leichter absprechen, als wenn 10 Konzerne da wären. Es stimmt mich nun schon seit über 40 Jahren äußerst bedenklich, daß der Handel immer mit Milchprodukten lockt - die sind nicht an höheren Preisen interessiert, obwohl sie ja mit einem Aufschlag von einem höherpreisigen Produkt ja mehr verdienen würden. Und das immer zu einer Zeit wenn die Molkereien einfach Absatzschwieigkeiten haben so zwischen März und Mai und teils einlagern müssen. Das wäre nicht wenn es mehrere Handelsketten gäbe und die nur 40 -50 % des LEH ausmachen würden. Franz |
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Name: muk antwortet um 24-04-2008 21:36 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott interessante diskussion. genau jene regen sich jetzt auf die vor einiger zeit unsachlich über das vorhaben der milchbündelung durch die ig-milch hergezogen sind. welch ein skandal wäre es wenn es in österreich nur mehr drei anbieter von rohmilch geben würde. einige wenige ( diesmal nicht rewe und spar . . usw) diktieren den rohmilchpreis - nämlich l i e f e r g e m e i n s c h a f t e n. aber die zeit vom abschluß neuer lieferverträge kommt wieder - und hoffentlich kommen bis dann auch die kritiker zur einsicht . |
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Name: Gewessler antwortet um 25-04-2008 08:06 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Zum Unterschied zur BRD wo ca 50 % der Molkereien privat sind sind in Österreich nahezu alle genossenschaftlich organisiert - warum da kein geschlossenes Auftreten dem Handel gegenüber möglich ist, ist mir schleierhaft. I hab da so an Spruch in Erinnerung : Genossen aller Länder vereinigt euch - oder so ähnlich. F.G. |
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Name: biolix antwortet um 25-04-2008 08:10 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott könnte von mir gewesen sein, Genossen und Bauern und Arbeiter verbündet euch doch endlich, lasst euch nicht ständig auseinander treiben.... ;-) lg biolix p.s. und danke für Ihre antwort als Hr Dr. im anderen threat, sind wir ja jetzt froh das wir so 2 kompetente hier haben... |
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Name: Hausruckviertler antwortet um 25-04-2008 09:26 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Genau darauf wollte ich hinaus, wie ich in einem Beitrag vor einigen Wochen geschrieben habe, dass die IG MIlch nicht neben den Genossenschaften agieren soll, sondern versuchen soll sich als Dachorganisation der Genossenschaften zu etablieren. Wird aber sicher nicht zustande kommen, weil die Obmänner der Genossenschaften fürchten sich unterordnen zu müssen. |
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Name: teraredlhaum antwortet um 25-04-2008 11:58 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott PROLETARIER aller länder vereinigt euch... wer prolet sein will, der ist es auch =) war übrigens ein kommunist der das gesagt hat, besser gesagt DER kommunist schlechthin... hätte kein problem damit, milchtank auslaufen zu lassen. ist immerhin besser als zu einem unwürdigen preis zu produzieren. kraftfutter würd ich allerdings dann nix mehr füttern.. =) |
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Name: biolix antwortet um 25-04-2008 12:05 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott mahlzeit ! Kann man das nicht auch schaffen ohne Kommunismus ? denn die Großen Konzerne und viele ander schaffens ja auch... lg biolix |
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Name: naturbauer antwortet um 25-04-2008 12:14 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Servus Hausruckviertler! Aber schon ganz genau so ist es. Dachorganisation, mehr ist nicht gewollt. Jede andere Berufsparte hat sowas schon lange. Auch da geb ich dir recht, dass Obmänner...... Man sieht ja, dass die Handlanger der Molkereien satt und absichtlich überliefert haben. |
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Name: biolix antwortet um 25-04-2008 12:19 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Ja naturbauer, das sage ich seit jahren.. welche Molkerei hat jemals ihren bauern gesagt "liefert bittte weniger ... " .. jeder will über menge und Preis cash machen... passt das alles noch zusammen ? lg biolix |
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Name: naturbauer antwortet um 25-04-2008 12:31 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Am 12.02. 2008 hat unser Genossenschaftsvorstand gesagt: 5% Überlieferung kein Problem!! Haben alles im Griff. Hatte ja recht, Preisrückführung damit voll im Griff. |
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Name: pa1984 antwortet um 25-04-2008 12:50 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott An alle, welche glauben, sie müssten den Handel davon überzeugen, dass ihre Milch mehr wert ist, möchte ich ein Geheimnis verraten: Der Handel weiss das bereits! Trotzdem kaufen sie die Milch billig ein. Warum? Weil sie diese so billig bekommen. Warum bekommen sie die Milch so billig? Weil die Zwischenhändler (Molkereien) wissen, dass sie notfalls den Preisdruck beliebig auf ihre Lieferanten weitergeben können. Wenn ihr also wissen wollt, wieviel eure Milch am österr. Markt wert ist, müsst ihr sie teurer machen. So einfach ist das. Der Handel wird die Preissteigerung hinnehmen. Zumindest solange, bis jenes Niveau erreicht ist, wo der Wettberwerbsvorteil der heimischen Herkunft (Konsumentenpreferenz) durch den höheren Preis ausgeglichen wird, d. h. jener Punkt erreicht ist, an welchen die Milch durch ausländ. Produkte ausgetauscht werden könnte. Der Preis, welcher diese Situation wiederspiegelt, ist der Marktpreis der österr. Milch. Übrigens: dieses Spiel nennt man freie Marktwirtschaft. |
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Name: Gewessler antwortet um 25-04-2008 13:00 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Milchlieferboykott Des mit dem Kommunismus war nur a Gaudi- nit falsch verstehen. Ich meine, daß sich in den Genossenschaften was ändern muß und zwar wäre folgendes überlegenswert - man macht die Molkereien zu 100 % Töchtern und die Molkerei muß gewinnbringend arbeiten. Alle Genossenschaften gründen eine Gemeinschaft und die Milch wird dort hin verbracht wo sie auch gebraucht wird und die Landwirte liefern auch nur was verkauft werden kann. So wäre auch eine saisonale Abkalbung anzudenken. Das vernichtet zwar in der verarbeitenden Industrie Arbeitsplätze und Standorte, aber der BMW, Mercedes oder ALDI Manager kümmern sich ja auch nicht um Arbeitsplätze sondern nur um den Gewinn. Die ALDI Brüder sind die reichsten Männer Deutschlands und das auf Kosten der Landwirte!! |
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Name: helmar antwortet um 25-04-2008 13:11 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Milchlieferboykott Als der Ing. Gruber-Doberer einmal vor ein paar Jahren einen österreichweiten Genossenschaftsverbund halblaut angedacht hat, was glaubt ihr von woher da der Gegenwind kam? U.a. aus dem Westen und übern Semmering........und längst nicht jede Molkerei/Genossenschat hat Raiffeisen als Hausbank. Mfg, helmar |
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Name: teraredlhaum antwortet um 25-04-2008 13:11 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott scheinst ja ein ganz ein gscheiter zu sein pa1984! eine derart nichtsaussagende mitteilung hab ich schon lang nicht mehr glesn... =) |
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Name: biolix antwortet um 25-04-2008 15:42 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott dann musst halt mal dein Hirn einschalten.. ;-( er hat nähmlich so recht, genauso wie herr Dr., danke ! lg biolix |
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Name: pa1984 antwortet um 25-04-2008 16:13 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott An teraredlhaum: Du hast recht. Der Ratschlag, die Milch teurer zu verkaufen ist wirklich sehr banal. Warum verkauft ihr eure Milch denn nicht teurer? Kann es vielleicht sein, dass ihr die Milch gar nicht verkauft, sondern an die nächste Molkerei liefert, und wartet, was diese nachträglich bereit ist, dafür zu zahlen? |
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Name: muk antwortet um 25-04-2008 21:43 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott an gewessler bei jeder gesellschaft gibt der eigentümer dem geschäftsführer den auftrag was dieser zu erreichen hat . bei den bäuerlichen gesellschaften (genossenschaften) gibt der geschäftsführer den eigentümer ( mitgliedern) vor was zu geschehen hat. das kommt daher, das das ausbildungssystem und somit die zukünftige denkensweise der landwirte alles andere als betriebswirtschaftlich ist. und nebenbei erwähnt, wird ein produktpreis im regal nicht kalkulatorisch errechnet sondern es wird ausgelotet was am markt erziehlbar ist. bis zu welchem preis der kunde das produkt gerade noch kauft. also preisbildung nach gefühl. |
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Name: Gewessler antwortet um 26-04-2008 07:53 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott >>>Geschäftsfüher den Bauern.. da gib i da recht, aber die Bauern könnten ja unabhängige Vertreter ihrer Wahl( Wirtschaftstreuhänder...) in die Vorstände schicken - um die Interessen der Landwirte zu vertreten. Detto in die Aufsichtsräte oder? >>> Preisbildung nach Gefühl Des stell ich auch nicht in Abrede, aber wenn das Produkt knapp wird und somit teurer, dann wird der Herr ALDI von seinem immensen Reichtum was dazuzahlen müssen, wenn er dumpt und das macht der sicher nicht, solange er die Produzenten gängeln kann und sein Geld vermehren, macht er eher das letzte. Hab mir gestern eine Halbe Bier vergönnt - da staunst was des kostet - der Wirt, obwohl Milch-.Bauer hat keine Milch im Angebot gehabt ! Der weiß a womit sie was verdienen lasst. |
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Name: naturbauer antwortet um 26-04-2008 08:20 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Ja Gewessler, das sehe ich auch so. Nur wie kann dieses System den Milchbauern nahe gebracht werden? Da müssten ja jene, die ihr Ansehen dadurch hatten, dass sie im Vorstand etc.. waren sind, glatt aufgeben. Genau aus diesem Grund kommt kein Systemwechsel zustande. Systemwechsel,damit meine ich, dass wir von richtigen Profis vertreten werden. Bei mir hier ist es noch immer so, wie schon ewig ist, wo der Vater im Rat war ist dann auch automatisch der Sohn dazu gekommen, wenn Papa den Löffel abgegeben hat. Folglich kann s`Buberl nie nix verkehrt machen und es läuft munter so weiter wie eh und je. Daher kommen immer die gleichen Ausreden vom Markt machts. Der Markt wird gemacht. Mitmischen können wir schon, allerdings müssten viele ihr Vergangenheit aufgeben, das heißt sie müssten sich unterordnen gegenüber echten Profis. Wer gibt schon zu, dass es andere besser machen könnten? Wir sind noch zuwenige, die neue Wege beschreiten wollen. |
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Name: helmar antwortet um 26-04-2008 08:26 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Lieber Gewessler! Du hast auch noch in deiner Ausbildung mit dem Trend zu tun gehabt, dass eine Kraftfutterkuh gezüchtet wurde, weils Körndl damals relativ billig war.........dann ist der scharfe Umsatztyp gekommen, irgendwann ist man wieder drauf geommen, dass die Grundfutterkuh der 5 Silageschnitte und dieses Zeug noch vermust dargeboten und ganzjährig auf den Futtetisch serviert, das non-plus-ultra ist, und dann hat man sich gewundert dass die Rindsviecher zur Sau wurden...........die Umstände werden dazu zwingen dass die Rindsviecher wieder Gras/Heuviecher werden(müssen), und dann denke ich, Marktdruck bei der Milch, aber auch beim Fleisch ade........denn um z.B. 100 kg geringeres Lebendgewicht bringt weniger Milch und weniger Schlachtausbeute....und dann wird der Rohstoff nimmer so verwaltet werden müssen, wie es derzeit noch passiert.Mfg, helmar Mfg, helmar |
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Name: pa1984 antwortet um 26-04-2008 10:56 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott An Naturbauer: Mehr Profis in die Molkereien? Was ist das Geschäft eines Zwischenhändlers (Molkerei)? Ein guter Händler (Profi) kauft billig ein und verkauft teuer. Die Molkereien sind aber leider dem LEH ausgeliefert, weil von ihm abhängig. Also nix mit teuer verkaufen. Also bleibt nur mehr billig einkaufen. Wollt ihr wirklich mehr Profis in den Molkereien? Oder sollten sich die Profis nicht vielleicht auf Produzentenseite zusammenschließen? |
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Name: walterst antwortet um 26-04-2008 11:08 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott @gewessler Dass sich Vorstände oder Aufsichtsräte einer Genossenschaft vertreten lassen können, wäre mir neu. Ich behaupte, dass Deine Ratschläge zu den Genossenschaften und zum Lieferstopp sehr sehr sehr weit weg von der Realität sind. Walter |
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Name: naturbauer antwortet um 26-04-2008 15:21 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott pa1984, wenns´d gscheid glesen hosd, dann kost wos moan, früha nit. Duast so deppat oda bis das? |
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Name: Gewessler antwortet um 26-04-2008 17:57 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott >>>pa1984 In Österreich sind nahezu alle Molkereien in Bauernhand - ergo nix mit Zwischenhandel. Alle Anbieter (= alle Milchproduzenten) bieten dem Handel gegenüber mit einer Stimme an. Wie Du schon einmal geschrieben hast, kann es sich der Handel nicht leisten, viel in die Werbung mit österreichischen Produkten zu stecken und dann nicht anzubieten. Also wie es der Handel macht - Konzentration auf einen Anbieter gegen 3 Konzerne. Das wärs - oder. Und dann noch die Sache verknappen, ein bisserl unter Null genügt schon. franz |
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Name: Gewessler antwortet um 26-04-2008 18:03 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott >>> walterst Aber Überlegenswert wäre es - wenn statt einem wie ihr immer sagt zu allem Jasager, ein Wirtschaftler, ein Unternehmer so wie der Veit Schalle zum Beispiel, in einer Genossenschaft als Vertreter der Landwirte drinnen sitzt - ha glaub mas die Gschäftsführer brauchen a Windelhosen. Franz |
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Name: grasi1 antwortet um 26-04-2008 18:25 auf diesen Beitrag |
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Milchlieferboykott Wie viele Milchproduzenten halten einen Lieferstopp wie lange durch? (Finanziell) Eine Woche, zwei Wochen oder gar ein Monat! Erreichen könnte man mit einem Lieferstopp sicher einiges, aber es ist halt eine Frage des "Durchhaltens". Noch leichter könnte man einen Investitionsstopp organisieren. Ich meine damit, auf eine unbestimmte Zeit nur das allernotwendigste zu investieren um der Industrie und deren Arbeiter und auch Bauwirtschaft zu zeigen, daß die Landwirtschaft in allen Bereichen eine wichtige Rolle spielt. Wenn man bedenkt wieviel Geld von der Landwirtschaft in diesen Bereichen umgesetzt wird, kann man erahnen welche Folgen ein solcher Investitionsstopp bedeuten würde. Man kann sich vorstellen, das in so einem Fall die Arbeiter dieser Industrie oder Bauwirtschaft sehr wohl auch höhere Lebensmittelpreise in kauf nehmen würden, wenn sie nur nicht ihre Arbeit durch nicht getätigte Investitonen der Bauern verlieren, oder ist da wer einer anderen Meinung? lg grasi |
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