Gebrauchtmaschinen: 19498, Termine: 127, Kleinanzeigen: 2244 / 119, 26312 reg. User, online: 449
 
Home Gebrauchte Kleinanzeigen Landtechnik Schwein Live dabei Links Termine Forum Versteigerung Spiel
 

Landwirt Forum

Forumsbeiträge suchen

Es sind 13027 Diskussionen online

Käsetod

  Antworten: 37

Name: naturbauernhof antwortet um 15-04-2008 10:42 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
im Aufsichtsrat der Molkereien ;-)
Name: Vollmilch antwortet um 15-04-2008 11:37 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Käsetod
Hallo!

Mein Tip: Die Clostridien sitzen in der Tränke und im Wasser.


Name: theres antwortet um 15-04-2008 11:57 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Käsetod
Icxh würde mal vermuten, dass die in der Gülle sitzen.
Name: leitnfexer antwortet um 15-04-2008 13:04 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
In der milch???
Name: bioanz antwortet um 15-04-2008 13:32 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Käsetod
Mit Heiswasser ohne Spühlmittel 6 minuten mit 83 ° C

mfg
bioanz
Name: Fadinger antwortet um 15-04-2008 13:34 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
Hallo!

Ich würde sagen, "in der Milch" ..... ;-) Sonst würden sie ja keine Probleme bedeuten.
Ansonsten könnte man sagen: "Sie sind überall" .... Eine besondere Vorliebe haben sie natürlich für anaerobe Zustände in Gülle, Silage, .... aber ein paar von den Tierchen bevölkern sicher jeden von uns. Ein gesunder Organismus hat auch keine Probleme damit, bzw. braucht sie zum Leben. Ja selbst Vegetarier verspeisen laufend diese Tierchen ...
Interessant wäre, um welche Spezies bzw. Subspezies der Clostridien es sich handelt. Denn neben vielen "guten" gibt es auch weniger gute Vertreter dieser Gattung (Rauschbrand, Wundstarrkrampf, ....).
Die Frage sollte daher nicht lauten, wo sie sind, sie sollte eher lauten, wie sie in die Milch kommen. Und da ist als erstes mal die Melktechnik zu sehen. Oder eher, was stimmt bei Organismus "Kuh" nicht, daß er mit "normalen" Umweltbedingungen nicht mehr zurechtkommt. Es ist ja zB. mit Staphylokokken ähnlich, auch diese tummeln sich fast überall, sogar in der Silage, sind normalerweise "friedlich", können aber, wenn sie sehr günstige Lebensbedingungen und Verbreitungsmöglichkeiten vorfinden, zu einer großen Plage weden.
Bei Clostridien denke ich da an Biogasgülle auf Futterflächen ausgebracht, oder Klärschlamm der auf solchen Flächen eigentlich auch eher ungünstig ist.

Gruß F
Name: leitnfexer antwortet um 15-04-2008 13:38 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
also ich denke, mindestens so wichtig wie die temperatur ist das dass melkgeschirr dannach gut abtropfen und resttrocknen kann. ohne feuchtigkeit keien bakterien(um sowas mag es sich bei den "klo-sterilen" wohl handeln?)
Name: Fadinger antwortet um 15-04-2008 13:47 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
Hallo!

Mit der Temperatur wird man Clostridien schwer Herr (über 100° nötig), mit vollständig abtrocknen lassen haben sie aber weniger Freude. Das gilt auch für andere Bakterien.

Gruß F
Name: Fadinger antwortet um 15-04-2008 14:24 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
Hallo!

"Trocknet aber tatsächlich die ganze Anlage (inkl. Leitungen) voll aus?"
Darin dürfte auch das Problem liegen ....
Nächste Frage: Warum fühlen sich Buttersäurebakterien gerade in meiner Melkanlage budelwohl? Könnte es sein, das sie nur als "Notquartier" dorthin ausweichen, weil woanders schon "Überpopulation" herrscht?
Clostridium tyrobutyricum dürfte aus der Silage stammen (Nachgärung), wärend C. butyricum (heißt der nun "butryricum" oder "butyricum" ???) ein Lactosevergärer ist und auch (oder vor allem) auf Heubetrieben beheimatet ist.

Gruß F
Name: walterst antwortet um 15-04-2008 15:07 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
Muss zugeben, dass ich über dieses wie Kuhmechaniker es darstellt bereits weithin bekannten aktuellen Problem noch wenig gehört habe.

Als erste Frage fällt mir ein: In welchem Zeitraum wurde die Milch geliefert, die nun beim Käse Probleme verursacht. Clostr. tyrobut ist doch ein Spätbläher, also geht es vermutlich nicht um aktuelle Milchanlieferung?

Walter
Name: Milibauer antwortet um 15-04-2008 19:05 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
Meine Meinung dazu: Mir wurscht, das ist das Problem der Käserei.
Was kümmerts mich wenn in meiner Milch sowas drin sein sollte, solange ich keine anderweitigen Probleme dadurch hab. Um was sollen wir uns denn noch alles kümmern? Für was noch den Kopf hinhalten?

mfg Hubb
Name: helmar antwortet um 15-04-2008 19:17 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
Ja, lieber Millibauer, ist es dir auch noch wurscht, wenn in Zukunft ein Abnehmer den Käse dann von ganz woanders kauft und dir deine Molkerei weniger für die Milch bezahlt? Ahja, dann gehn wir halt wieder vor die Molkerei demonstrieren und nehmen auch noch eine Kuh mit.....
mfg, helmar
Name: Milibauer antwortet um 15-04-2008 19:32 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
Meine Molkerei macht keinen Käse!

mfg Hubb
Name: theres antwortet um 15-04-2008 19:39 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Käsetod
Lieber Millibauer,
bei deinen Beiträgen bin ich immer soooooooooooo froh, dass meine Erziehungsversuche bei unseren Kindern doch etwas gewirkt haben. Ich glaub, ich würd unserem Hofnachfolger mit dem Hacklstecken nachlaufen, wenn er so eine Einstellung hätte. :-))
Solche Bauern braucht das Land :-))))
Name: Kathi antwortet um 15-04-2008 20:41 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
Hallo Helmar

willst jetzt wieder sagen nur die IG-Milchler haben "Mitbewohner" in der Melkanlage oder kommt der Seitenhieb wiedermal nur aus Lust und Laune

Kathi
Name: Milibauer antwortet um 15-04-2008 21:52 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
@ Mister Franzosenhut
was soll den ein AK Betrieb sein? willst mich beleidigen? Solange ich meine Qualitätskritieren erfülle, kann von mir aus der Sturmi auf meinen Zitzengummis hausen. Da hätte er es auf alle Fälle besser als zu Hause. Da fliegt ihm nämlich alle Daum lang ein schindl von seim marodem Dach aufm Schädl!

mfg Hubb


Name: Milibauer antwortet um 15-04-2008 21:57 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
@ Theres

deine "Hofnachfolger" bzw. "Frettereinachfolger" ziehen sich wahrscheinlich grad ein Büschel "Gras" rein und lassen den Lieben Gott einen guten Mann sein.

mfg Hubb
Name: lihp antwortet um 15-04-2008 21:59 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Käsetod
Werden die Viecher beim Pasteuerisieren denn nicht abgetötet?
Name: eranz antwortet um 15-04-2008 22:27 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Käsetod
Interessante Beiträge

mfg
eranz

Name: walterst antwortet um 15-04-2008 22:55 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
Ich bin noch immer nicht ganz schlau.
Um welchen Käseberg geht es denn. Mir ist eh egal welche Molkerei. Aber wann wurde die Milch für den Käseberg geliefert?
Macht es Sinn, jetzt den Keimen nachzulaufen, die vielleicht vor 6 oder 8 Wochen sich in die Produktion eingeschlichen haben?

Walter
Name: Fadinger antwortet um 15-04-2008 22:59 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
Hallo!

@lihp,
wie schon oben geschrieben, ist Pasteurisieren für die Viecher blos ´ne warme Brause ...

@walter,
die Käser haben ein Interesse daran, Milch mit möglichst nur den Keimen zu bekommen, die sie auch gebrauchen können. Die einzelnen Keime zu isolieren und zu bestimmen ist aber ziemlich aufwendig und wird normalerweise auch nicht gemacht. Hat man jedoch erst mal eine Fehlgärung, ist der "Käse" meist " fertig". Soll heißen, im Nachhinein kann man nichts mehr machen, daher muß man im Vorfeld bereits mögliche Beeinträchtigungen ausschließen. Das hat eigentlich mit bestimmten Molkereien nichts zu tun.

Irgendwie hat der Hubb ja auch recht, wenn man sich mit Durchschnitt begnügt und so an der Keimzahlgrenze dahinwurschtelt, ist´s schon ziemlich wurscht, welche einzelne Namen die 50000 Tierchen haben. Haupsache eben hoher Tierbestand ..... ;-)

Meine Anspielung mit der "Überpopulation" hat sich eigentlich auf etwaigen erhöhten Keimdruck bezogen, wenn halt der Hygiene nicht der nötige Stellenwert eingeräumt wird. Nicht nur in der Milchkammer, auch bei der Fütterung und generell im Stall.
Welche Futtermittel werden auf den Clostridien züchtenden Heubetrieb sonst noch eingesetzt? Irgendwelche feuchte (vergorene) Sachen wie Rüben oder so? Mach doch mal einen Abklatsch von den verwendeten Kübeln oder Bottichen. Vielleicht ist die wahre Heimat doch nicht die Melkanlage ....

Gruß F
Name: helmar antwortet um 16-04-2008 08:39 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Käsetod
Guten Morgen, Kathi!
Was du als Seitenhieb auf die IG empfindest, sehe ich nicht so........der Millibauer schrieb sinngemäß dass es ihm wurscht sei und dass da nicht wieder die LW "schuld" sein soll. Wenn dem wurscht ist, ob man bei solchen Vorkommnissen nach Ursachen sucht oder nicht, und ob vielleicht auch er ein Problem hat, und wenn dann sich irgendwo in der ganzen Geschichte der wirtschaftliche Schaden auf die Erzeugerpreise durchschlägt, dann haben gar nicht so wenige den guten alten Brauch, der Molkerei die Schuld zu geben.....das war gemeint.
Liebe Grüße, helmar
Name: theres antwortet um 16-04-2008 08:59 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Käsetod
Ich hab vor ein paar Jahren einen Vortrag über Chlostridien und Güllebehandlung gehört-
die Referentin war Monika Krüger- seither ist für mich die Behandlung des Hofdüngers Chefsache- denn es geht um Ursachenforschung und nicht um Sympthombehandlung.
Was kommt zuerst - die Mikrobe oder das Milleu?
Darüber streiten sich die Gelehrten seit langer Zeit.
 [ Zurück zur Forumsübersicht ] 
 
 
Passwort vergessen
Neu registrieren

Agrarlinks

Agrarwetter 21.11.2008
Wetter in Österreich
 
Max: 1 °C
Min: 0°C

[ Impressum ] [ Datenschutzerklärung ] [ Geschäftsbedingungen ] [ Sitemap ] [ Index ] [ Diashow Sitemap ] [ Traktor ] [ Gebrauchtmaschinenmarkt ]
Gebrauchtmaschinen [ Landwirtschaftliche Motorfahrzeuge ]
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews

Der fortschrittliche Landwirt, Hofgasse 5, A-8011 Graz, Tel: 0 316/82 16 36, Fax: 0 316/83 56 12

Alle Angaben ohne Gewähr - Druck und Satzfehler vorbehalten

redaktion@landwirt.com