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Es sind 13027 Diskussionen online
kritischer Bericht im SWR nano über EU- Agrarförderung
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Name: KWH 15-04-2008 04:49 |
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Tagebuch
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kritischer Bericht im SWR nano über EU- Agrarförderung sah gestern einen Bericht im SWR 3 nano worin über Trockenmilch aus Europa für Afrika und Biosprit berichtet wurde. Angeprangert wird in erster Linie die "kritischen Agrarförderungen" der EU, USA und Japan. Ein Sprecher von Greenpeace nannte es kriminell wie damit Armut und Hunger in der 3. Welt beschleunigt wird. Wenn es stimmt daß die subventionierten Überschüsse (Milchpulver, Hühnerfleisch etc.) unter dem einheimischen Erzeugerpreis auf den Markt geworfen werden, und dort den Kleinbauern schaden, ist diese Handlungsweise zu hinterfragen. Selbiges in Sache Biosprit. Weltweit werden immer mehr Flächen für die Erzeugung von Biosprit verwendet der dann mit Förderung von Industrie-Staaten mit fragwürdigen Begründugen ( CO2, Klimawandel etc.) den Bürgern aufgezwungen wird. Der Bericht, den man bei SWR3 nachlesen kann und weit umfangreicher als hier beschrieben ist , erschien mir logisch und hat mich nachdenkend gemacht. Wer hat die Sendung gesehen-hat eine Meinung dazu ? |
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Name: jonson antwortet um 15-04-2008 06:24 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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kritischer Bericht im SWR nano über EU- Agrarförderung
Ich habe die Sendung zwar nicht gesehen, aber solche Dokus können immer von verschiedenen Blickwinkeln gebracht werden. Fakt ist aber, dass die Agrarförderungen mit Sicherheit zum Großteil falsch eingesetzt werden. Wir (Klein)Bauern haben lediglich die Aufgabe, mit unseren Flächen zur Förderungssumme allgemein einen Beitrag zu leisten. Wie diese Förderungssumme dann aufgeteilt wird, ist wieder eine andere Sache. Die Hauptsumme des Geldes ziehen sich dann die Mächtigen ans Land. Und zum Thema Biosprit (was ist daran bio?), Energiewälder, Biogasanlagen usw. habe ich persönlich eine sehr negative Einstellung. Die Sonne und der Wind liefern uns so viel Energie, nur verdienen da scheinbar zu wenig Firmen mit. Stattdessen werden wertvolle Flächen hergenommen, mit einem großen Aufwand an Energie bearbeitet (diese Fl. fehlen dann der Nahrungsmittelerzeugung) und dann mit einigen Stützungen wieder in Energie umgewandelt. Unser Hauptproblem dieser falschen Politik sind, so glaube ich, die allesbestimmenden Großkonzerne die im Prinzip ja den Politikern die Marschroute vorgeben. jonson |
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Name: iderfdes antwortet um 15-04-2008 09:20 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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kritischer Bericht im SWR nano über EU- Agrarförderung Hallo, wenn der Preis für Milchpulver am Weltmarkt stark angezogen hat, kann es wohl kaum ein Überschussprodukt sein.Ich weiß auch nicht, wie aktuell diese Sendung ist, das Ganze kommt mir sehr bekannt vor, hab ich vor Jahren schon mal gesehen, glaub ich. Ohne Ausgleichszahlungen würde die Produktion wahrscheinlich stark sinken, da hohe Ausgaben für Dünger oder Kraftfutter nicht vertretbar wären. Wie man schon am Beispiel Neuseeland gesehen hat. Landwirtschaftliche Flächen werden nur deshalb zur Energiegewinnung herangezogen, weil die Preise für Lebensmittel niedrig sind. Der Hauptkritikpunkt war aber die Tatsache, dass Europa und andere Staaten ärmere Länder mit billigen Nahrungsmitteln überschwemmen. Sozusagen. Einerseits ist das sehr schlecht für die Landbevölkerung, andererseits ist das Bereitstellen von billigen Nahrungsmitteln für arme Menschen nicht unbedingt ein Verbrechen. sg |
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Name: aha antwortet um 15-04-2008 10:25 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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kritischer Bericht im SWR nano über EU- Agrarförderung Ja, da ist tatsächlich einiges nicht richtig gelaufen. Es sind Fehler unserer Entscheidungsträger, nicht von uns. Würde zB. der europäische Lebensmittelmarkt durch Importzölle besser geschützt, würden nicht alle Hungerländer versuchen, den EU-Markt zu erobern. Dies würde jeder Bevölkerung ihre nach Produktionskosten angemessenen Preise ermöglichen, ohne jemandem zu schaden. Auch müsste niemand Regenwälder abholzen, um uns mit Palmöl oder Zucker zu beliefern. Aber unserer Politik gehts nur um billige Lebensmittel, damit die Sozialhilfe niedrig, und die Steuern hoch gehalten werden können. |
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