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Es sind 13028 Diskussionen online

Bio-Landbau verschärft Mangel

  Antworten: 163

Name: lacusfelix 10-04-2008 08:17 nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Artikel aus der OÖ Nachrichten:

"LINZ. Mehr Intensivanbau, weniger Bio-Landwirtschaft: Das würde die Versorgung der Bevölkerung verbessern und den Klimawandel bremsen.

Das sagt der Pflanzenbaudirektor der Landwirtschaftskammer OÖ, Christian Krumphuber: „Im Bio-Landbau haben wir die halben Ernteerträge“, sagt der Agrarexperte. Im österreichischen Lebensmittelhandel beträgt der Bioanteil derzeit fünf Prozent. Eine Verdoppelung auf zehn würde eine Fläche verbrauchen, die sonst für 20 Prozent der gesamten Nahrungsproduktion reichte. Würden wir aber nur Pflanzenprodukte essen, ließe sich die Ernährung der gesamten Welt ganz locker darstellen."

Eine sehr zu hinterfragende Aussage........



Am besten für den Klimaschutz sei Intensivlandwirtschaft, sagt Krumphuber, trotz hohen Energie- und Düngerverbrauchs: „Ein Maisfeld mit 20 Tonnen Biomasse bindet 28 Tonnen CO2 und produziert 20 Tonnen Sauerstoff.“
Name: iderfdes antwortet um 10-04-2008 09:56 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Hallo,

was er aber zu erwähnen vergessen hat, ist die Menge an CO2, die durch Produktion, Transport und Einsatz von Kunstdünger freigesetzt wird.
Oder von brasilianischem Soja, etc.

Womit er natürlich Recht haben könnte ist, dass damit die Produktion erhöht und damit der Preis gedrückt werden würde.

sg
Name: ALADIN antwortet um 10-04-2008 12:32 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Ein leitender Angestellter, der so einen Blödsinn verzapft, müsste sofort entlassen werden.
Bin schon neugierig ob von BIO Austria eine (offizielle) Reaktion kommt, oder ob wegen des Kuschelkurses geschwiegen wird.
Aladin
Name: lihp antwortet um 10-04-2008 13:24 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Dees mit der pflanzlichen Ernährung wird auch ned vungtionhirn.Weil da wird die Menschheit über ein paar Generationen wieder zum Affen.Weil dees Hirn braucht zur Entwicklung die Nährstoffe aus dem Tierischen.

Gestern hamms in Quivive die Steinzeiternährung empfohlen=viel Eiweiß(Fleisch). Dees macht schlank.
Name: biolix antwortet um 10-04-2008 13:36 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Aladin , als nicht Mitglied stellst du Ansprüche ;-))

klar die von Bio Austria sind schon 2 Wochen dran.. das ganze war schon in der Raiffeisenzeitung eh klar... zuerst mit der Bioethanolproduktion und der hoffentlich sinkenden Preise und dann das ;-) eh scho wissen... die Argumente sind so.. aber heute hab ich keine
zeit udn wie du sagst es komtm offiziell was.. hpffe aber das andere "biovertreter " auch was tun...

g biolix


Name: erdmechaniker antwortet um 10-04-2008 14:02 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Vielleicht sollte man nachforschen, auf welchen Gehaltslisten außer auf der der Landwirtschaftskammer dieser Pflanzenbaudirektor noch steht!
Das würde diese gedanklichen Missgeburten schon eher erklären, ansonsten ist er reif für die Frühpension.
Es wahrscheinlich auch keinen Sinn, ihm Biobetriebe zu zeigen, die Erträge erwirtschaften, die so manchen konventionellen vor Neid erblassen lassen - bei bester Pflanzen- und Bodengesundheit.
Solche Menschen glauben nämlich nicht einmal das was sie sehen!
Name: pa1984 antwortet um 10-04-2008 16:35 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Der Biolandbau hat es geschafft, zahlreiche Produkte hochpreisig am Markt zu platzieren. Diese Produkte werden auch nachgefragt. Anstatt aus diesem Beispiel zu lernen, glauben unsere Funktionäre weiterhin, dass man Lebensmittel nur über Produktionskosten verkaufen kann.

Ich habe es an anderer Stelle bereits geschrieben, wiederhole es hier aber noch einmal, weil es so gut passt:

Sollten irgendwelche religiös-fundamentalistische Terroristen es schaffen, uns in die versorgungspolitische Steinzeit zurückzubomben, dann müssen wir unsere Funktionäre nicht mehr umschulen, die sind da nämlich bereits angekommen - in der versorgungspolitschen Steinzeit nämlich.
Name: 6145 antwortet um 10-04-2008 17:00 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Zu Aladins Posting:

Man erkläre mir, worin die Unsinnigkeit des Postings von DI Krumphuber besteht.
Ich will nicht provozieren, daher sage ich nicht, Bio ist ein Preistreiber, aber dass es ingesamt die Durchschnittserträge senkt und damit die Grenzproduktivität einer Flächeneinheit verändert, werdet Ihr wohl anerkennen?
Name: freidenker antwortet um 10-04-2008 19:27 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
hallo 6145,

im Artikel der oöNachrichten steht unter anderem:

>Am besten für den Kimaschutz sei Intensivlandwirtschaft, sagt Krumphuber, trotz hohen >Energie- und Düngerverbrauchs:"Ein Maisfeld mit 20 Tonnen Biomasse bindet 28 Tonnen >CO" und produziert 20 Tonnen Sauerstoff."...

1)Also, fachlich gesehn ist diese Aussage meiner Meinung nach falsch. Bsp. vergleich mal 1ha Maisfeld gegenüber 1ha Weide in der Co2 Bilanz und somit die Auswirkung für den Klimaschutz.

2)Ein Pflanzenbaudirektor einer LWK =gesetzliche Interessensvertretung der L&Forstwirtschaft hat auch die Interessen der Biobauern zu Vertreten. Mit dieser Aussage eher eine Schädigung.

ich hoffe wir bekommen bald wieder eine kompentente Standesvertretung,
mit besten Grüßen,
f







Name: helmar antwortet um 10-04-2008 19:47 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Hallo zusammen......glaube nur jener Statistik welche du selber gefälscht hast, oder so ähnlich, und lern aus deinen eigenen Erfahrungen......über diesen Herrn DI herzufallen ist sinnlos, denn erst dann kann er sich im Notfall zum Märtyrer erklären. Tatsache ist aber dass weltweit die Intensivlandwirtschaft immer von irgendwo außen etwas herholt. Sei es nun fossile Energie, seien es Futtermittel von anderen Kontinenten. Nun, man glaubt, das die Versorgung damit sicher ist, aber eben man glaubt es nur......wenn nun, sagen wir mal, auf einmal für längere Zeit Soja ausbleibt, egal aus welchen Gründen auch immer, dann wird man sich schnell etwas einfallen müssen, dieses entweder mit hier vorhandenem zu ersetzen oder schlicht und einfach die Intensität zurückzufahren. Auch könnte es passieren, dass nur mehr eine gewisse Menge Energie pro ha verbraucht werden kann. Dann 5 Schnitte zur Nährstoffoptimierung ade......und da wären wir dann sehr schnell bei bio oder dessen Nähe, allein schon vom Eintrag von aussen her......und diese Überlegungen scheinen selbst für fachlich gut gebildete tabu sein zu müssen.
@ Biolix.....wenn jemand einen Verein oder was immer verläßt, dann wird er gute Gründe dafür haben, sonst bliebe er ja........aber wie schrieb schon Gourmet hier vor kurzem sinngemäß: wenn jemand eine Gruppe verläßt, dann ist er für eben diese Gruppe automatisch derjenige der etwas falsch macht.........aber vielleicht läuft doch in der Gruppe auch so einiges schief....
Mfg, helmar
Name: biolix antwortet um 10-04-2008 20:12 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
WO hab ich geschrieben das er was falsch gemacht hat ? ich schätze ihn sogar und er hoffentlich mich auch ;-))) ich hab nur geschrieben das er nun von wem was verlangt wo er nciht mehr dazu gehört, ist das dann noch ganz o.k. ? und das auch nur scherzhaft wie du oben sehen kannst...



lg biolix
Name: helmar antwortet um 10-04-2008 20:32 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Ist nicht bio bio? Oder sind bio Austria-Bio die besseren Bios?.....Oh du mein lieber Biolix.....
Mfg, helmar........sonst seids ja a net so gschreckt, oder?
Name: grafeder antwortet um 10-04-2008 22:57 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Problem!

Den Krumphuber kenne ich, und der ist eigentlich ein ganz intelligenter und geschickter Pflanzenbauer.

Dieser zitierte Text scheint mir etwas aus einem Zusammenhang gerissen, ist aber nicht wirklich falsch. Zumindest nicht in der Hinsicht, dass in diesem thread irgendwo steht, dass mit intensiv automatisch gemeint ist Handelsdünger und Spritzmittel zu verwenden. Das ist eine Interpretation aus dem Heraus, dass BIO die halben Erträge bringt.

In unserer Gegend sind halt auch viele BIO, die nichts mehr produzieren (wollen), aber sich die Förderung holen. Diese drücken den Durchschnitt natürlich stark nach unten, wenn man sich die Erträge anschaut.
Kann mir aber ganz gut eine intensive Biolandwirtschaft vorstellen - warum auch nicht? Auch Mais kann biologisch produziert werden!
Name: biolix antwortet um 10-04-2008 23:39 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Zu viel Autofahren und Fleisch Essen veschärft Mangel
Lieber Grafeder !

kennst du die Durchschnittserträge von Bios, z.b. aus dem grünen Bericht ? Und kennst du den Unterschied im Energieinput...
Warum solle ein Bio nicht produzieren wollen, wenn ich über 300 Euro über jahre für den Weizen bekommen habe, nächstes jahr 550 Euro die Tonen für den Dinkel etc. ??

ich kenne bei uns konv. die haben die Felder schlechter bei nand als der Durchschnitt der bios....

mehr morgen und auf die weitere "verwechslung" von helmine möcht ich eigentlich nciht mehr antworten, denn selbst bist leider nicht im stand mal irgend einen Sache die du ständig verbreitest zurück zu nehmen.. warum mischt du dich eigentlich in Bio themen so ein wenns eh nix für dich ist udn du bei konv. so glücklich bist ... ;-)))


guta nacht biolix

Name: biolix antwortet um 10-04-2008 23:41 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Unbegrenztes Wachstum veschärft Mangel und veursacht Krebs
ja die überschriften... aber ist das nicht passender als das grundsätzlich mal udn abseits der argumente auf den Biolandbau zu schieben....

lg biolix
Name: tristan antwortet um 11-04-2008 05:47 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
;-)
Name: helmar antwortet um 11-04-2008 05:59 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Lieber Biolix!
Schau doch mal was der Naturbauer bei "Moral" geschrieben hat....treffender hätte ich es gar nicht sagen können...........ich respektiere bio, aber genau so lange, solange mich niemand damit überrollen will, und genauso ist es auch anderswo.......wenn ich für bio zu blöd bin, von mir aus...andere werden es auch sein! Warum freut ihr euch dann nicht darüber dass ihr die Elite seid?
Mfg, helmar
Name: abs antwortet um 11-04-2008 07:37 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
gott sei dank, das es noch leute, beamte, politiker gibt, die wissen und sagen, das bio ein klimakiller, konsumentenverarsche, schuld am hunger auf der welt usw. usw. ist!
Danke herr pflanzenbau direktor!
Name: ALADIN antwortet um 11-04-2008 13:24 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Ich frage mich nach diesen Beiträgen wie die Menschen Millionen Jahre auf der Erde ohne Kunstdünger und Spritzmittel überlebt haben.
Wenn der LWK Angestellte ein gescheiter Mensch ist, dann hält er die Leser für dumm. Was einige hier auch bewiesen haben.

Hallo Biolix!

Erstens bin ich mindestens bis 31.12.08 Mitglied bei BIO Austria(Kündigungsfrist). Zweitens kriegt dieser Verein so viel öffentliches Geld, dass jeder Bürger dieses Landes seinen Senf dazu geben kann ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.
Name: helmar antwortet um 11-04-2008 13:38 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Nasowas...und ich dachte immer die tun es aus Nächstenliebe....
Mfg, helmar
Name: Else antwortet um 11-04-2008 14:19 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel

Aladin,

diese Frage stelle ich mir auch - immer wieder:
"... wie die Menschen Millionen Jahre auf der Erde ohne Kunstdünger und Spritzmittel überlebt haben".

Zum zweiten Absatz:
Das bestärkt mich in meiner "Senferei".
Kann man irgendwo nachlesen, wieviel "dieser Verein" an öffentlichen Geldern kriegt?

Gruß
Bio-Else
Name: krampus antwortet um 11-04-2008 14:26 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Lieber Biolix !
Der ganze Unsinn den Du in ca 3200 Beiträgen da verzapft hast - oft kaum entzifferbar- müßte einmal aufgearbeitet werden..... wenn er es wert wäre!
Hier hast nur DU recht, nicht der Aladin, nicht die Helmar kein Gourment oder sonst wer auch immer.
Deine Art zipft mich an!
Wenn man Deine Außerungen genauer überprüft so erkennt man sehr rasch den mangelnden Wahrheitsgehalt bzw. Deine grellgrün abstrakte Sichtweise der Dinge!
Du machst Dich glaube ich, über Gebühr nur wichtig!


Name: Gourmet antwortet um 11-04-2008 14:34 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
@krampus
Ui! Das waren jetzt aber starke Worte. Ob der biolix das jetzt vertragen wird? Auf Kritik ist er nämlich sehr empfindlich. Wahrscheinlich wird er Dich in eine Schulung schicken wollen: "Wie erweise ich dem biolix den nötigen Respekt?", oder so ähnlich.
Name: beginner antwortet um 11-04-2008 14:54 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Komisch finde ich auch, dass man mehr produzieren muss, wo doch so viel weggeschmissen wird, dass einer Sau graust!

Was würde es bringen, ausser dass der Preis fällt? Oder muss jemand hier hunger leiden, weil es keine Lebensmittel im Geschäft gibt,...dann natürlich muss mehr produziert werden..



Name: krampus antwortet um 11-04-2008 16:22 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
@ gourmet Betreff : Biolix
....er verkraftet es schon....... derzeit passt nämlich die Mondphase........!
Name: theres antwortet um 11-04-2008 18:32 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Also mich würde es interessieren, wer jetzt recht hat-
verschärft der Bio Landbau den Mangel
oder nicht?
Ist das wie bei der Statistik, die nur der für wahr erkennt, der sie gefälscht hat?
Wie wärs, wenn die Brille der Ideologie abgenommen wird- und ohne Schnörkel und Besserwisserei ganz ehrlich geschaut wird- was wirklich stimmt.
Wir sind doch erwachsene Leute und können auch was vertragen :-)))

Name: rosenberger antwortet um 11-04-2008 18:34 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
lieber Krampus!

Du schreibst mir aus der Seele!

Bin ganz deiner Meinung!

Name: mfj antwortet um 11-04-2008 18:54 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Tatsache ist, wenn alle satt werden wollen - und wer ist da dagegen - reicht die derzeitige LW. nicht. Und Bio , als Sonderform, sicher mit ökologischen Vorteilen aber ökonömischen Defiziten ist der falsche Weg.

Die Weltgesellschaft ist im "Aufholen" Asienstaaten mit dem Ölboom können sich hochwertige Nahrungsmittel leisten, zumindestens auf Staatsebene, Südamerika holt auchdamit unaufhörlich auf, und Afrika sobald das Buschmesser dem richtigen Zweck zugeführt wurde.

Die Gentech, über das wir hier schon viel diskutiert haben mit pro und contra ist ebenfalls unausweichlich. Aber Österreich mit seiner Nahrungs-Überversorgung denkt da halt anders :-) ......klar bei der Bioquote !
Name: theres antwortet um 11-04-2008 19:51 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Hallo mfj,
wer hat dir denn das Märchen erzählt, dass die Gentechnik unausweichlich ist für die Ernährungssicherheit????????
Pro Tag sterben auf der Welt mehr als 20.000 Menschen an Hunger und den Folgen von Unterernährung. Das ist aber ein Verteilungs- und kein Mangelproblem. Ausgerechnet in den Ländern, die im grossen Stil gentechnisch veränderten Soja anbauen- haben die dort lebenden Menschen eher ein Hungerproblem.
Wir sind kein Biobetrieb, deshalb hätte es mich wirklich interessiert, wieviel Energie In- und Output der Bio und der Konv. Landbau hat.
Unser Grünland läuft jetzt schon mehr als 5 Jahre ohne mineralischen Dünger, sicher muss man die Gülle anders ausbringen und behandeln, aber wir haben um kein Rind weniger, kaufen weniger Kraftfutter als früher zu- die Milchleistung kann sich auch sehen lassen.
Wenn wir das im Ackerbau auch noch so auf die Reihe bringen, dann kann ich mir nicht mehr vorstellen, dass mit Bio weniger wächst.
Mir scheint es so, dass es gar nicht um die Zahlen geht, sondern lieber gegeneinander.

In unseren Futterbarren kommt kein Soja mehr, es geht auch ohne sehr gut, die Bilder, die ich über Sojaanbau mitbekommen hab, haben mir diese Pflanze verdorben.
Sicher haben wir eine Nahrungsüberversorgung, aber auch nur, weil wir den Soja aus anderen Ländern herholen. Und dazu noch Gemüse und Obst usw. in einer grossen Fülle aus anderen Ländern- dort arbeiten die Leute um einen Hungerlohn und unter menschenunwürdigen Bedingungen.
Ehrlich gesagt, da vergeht mir der Appetit.

Name: Else antwortet um 11-04-2008 19:54 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel

Also, i find, der Krampus ist zur Unzeit hier. Ist doch normalerweise im Dezember, der Kramperltag.

Und außerdem, wie paßt das zusammen:

Bio verschärft Mangel.
Es wird soviel weggeschmissen.
Das heißt doch, wir kommen eh mit weniger aus.
Oder ist 1+1 doch 3 ???

Und noch was, Ihr lieben Bio-Gegner. Ihr seid es, die immer wieder oft auch recht unqualifiziert und auch persönlich gegen die sogeannten Bios anschreibt und lästert. Und zwar, gegen Erzeuger und Verbraucher.
Ich gebe so manchem Bekannten Links zu diesem Forum, auch solchen, die nicht mit Bio zu tun haben. Für die ist die Tendenz auch ziemlich rasch erkennbar.

Euch selbst fällt das wahrscheinlich gar nicht mehr auf.

Es grüßt
Bio-Else




Name: mfj antwortet um 11-04-2008 20:17 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Hallo liebe Theres,

leider reduzierst Du alles auf wenige Futterkomponenten, wie Soja und zweifelhafte Firmen wie Monsanto.
Auch vergißt Du und viele in Österrreich, in was für einem gelobten Land - sprich ausgewogene Naturereignisse wie Klima, Wasserversorgung, Strukturen usw. wir leben.
Wir löffeln täglich am Milchreisberg ohne das es ausgeht. Der liebe Gott hat uns ein kleines Paradies geschenkt :-)

Es gibt aber viele oder besser gesagt ,großteils ungeordnete Naturverhältnisse wo Menschen, anders um Ihre Erträge kämpfen müssen. Natürlich ist Hunger auch gemacht.
Und unser Wohlstand von dem wir so klug argumentieren, Blutzoll !
Es ist sehr kurz gedacht, österreichische Verhältnisse weltweit zu propagieren....und Musterschüler zu spielen!


Heute hat der deutsche Bundestag die Stammzellenforschung genehmigt mit kleinen Ausnahmen. Forschungsministerin "Schavan", eine Frau die übrigens streng gläubig ist war federführend.

Würdest Du da mitgehen? Oder siehst Du da auch nur Deine Umstände ?

P.S.
Else, wir lästern nicht - wir diskutieren....über Hydrostaten, Gene, Gott, BDM, Bio und Maultiere auch wenn das Vatertier kein Esel ist ! IhhhAhh


Name: helmar antwortet um 11-04-2008 20:25 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Also irgendwie kommt mir vor wie wenn manche Bio für so etwas ähnliches wie eine Religion halten, denn auch bei den Glaubensgruppen ist die eigene gut, und alles was vom eigenen Weltbild abweicht, ist böse.........bei so einigen wenigen Biojüngern kommt es mir vor dass diese wie Wanderprediger agieren, und für sich selber alle Toleranz der Welt beanspruchen, selber aber nicht bereit sind diese zu geben. Als ich noch bei Bio gewesen bin hat es die Gentechnikvoksabstimmung gegeben. Dass die Verbände dafür geworben haben sehe ich ja noch ein, aber mir ist ein Schreiben vom Verband damals ins Haus geflattert im welchem stand dass es meine Pflicht als Biobauer wäre, zu unterschreiben und möglichst den Rest der Familie zu bewegen das auch zu tun........ich hätte es wahrscheinlich getan, aber nach eben diesem Schreiben hab ich auf meine Unterschriftsleistung verzichtet. Meine Schwester hat unterschrieben und mich gefragt warum ich nicht.....als sie diesen Brief gelesen hatte, meinte sie dass sie jetzt mich auch versteht. Auch haben die Grünen zu dieser Zeit für die Kammerwahl kandidiert, und auch da war man beliebter Adressat für Werbematerial als Biobauer. Das ist nun fast ein Jahrzehnt her, seit 2000 bin ich nicht mehr dabei........aber als Exbio müßte ich mich wohl als verräterischer Nestbeschmutzer ins ewige Schweigen hüllen, ginge es nach so manchem Exponenten biobäuerlicher Gruppierungen. Das tu ich nicht, und weil es mit der biologischen Inqusition ungefährlicher zugeht als früher mit der kirchlichen, müssen mich jene welche sich von mir belästigt fühlen entweder aushalten oder mich beim Lesen links liegen lassen.....an der Form der Biolandwirtschaft ist vieles dran, und ich denke dass sie Zukunft hat. Dass diese Wirtschaftsform aber so al la bist du nicht willig, dann brauc ich Gewalt, über alle Bauern nach dem Weltbild mancher drübergestülpt werden soll, verstehe ich nicht. Wers will, der solls, und wer nicht, ist auch kein Verbrecher. Tut mir leid, mußte auch mal geschrieben werden...
Mfg, helmar
Seltsam ist nur dass sich so manche welche ihre Höfe in Kreislaufwirtschaft und mit erneuerbarer Energie bewirtschaften von Bio und deren Verbänden fern halten....
Name: mfj antwortet um 11-04-2008 21:03 auf diesen Beitrag nach oben
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Bio-Landbau verschärft Mangel
Hallo Helmar,

so gläubig kommen mir viele Bios gar nicht vor. Eher abhängig, und zwar vom Geldtropf der Förderungen. Unser Land hat dafür eine prima Lobby zum Anmachen :-)

Österreich hat die Flächenförderung, und steht da so ziemlich alleine als Hauptsponsor in der EU da. Würde diese Quelle versiegen, also alleine der Produktpreis als Hauptwort und Grund gelten - ich glaube mancher Biobauer würde sein Ampfergabel im weiten Bogen zum Bach werfen, und etliche Bioverband-Angestellterwürden wieder "Brötchen ausfahren gehen".

Ich will hier keine Neiddiskussion starten, es soll so sein wie sein muss, aber mit Gießkannen übers Land zu fahren, und hier und dort ein Spritzelchen oder ein Giesser zu tun bei flächenstarken Betrieben, macht die Sache halt nicht natürlich.
Im Grunde wie "künstliche Bewässerung".
Es lebt nur solange wie es die Leitung gibt !!!

Nun, jede Gruppierung hat Ihre Ideologie, bei Bio ist halt die Genvariante inklusive.
Sozusagen das erste Sakrament...das Überlebens-Sakrament.

War heute, auf einer Milchwirtschaftstagung in D. Die Nachfrage nach Genfreien Milchprodukten ist kein Thema. Diese Aussage kommt nicht von mir, sondern von hochrangigen Vermarktern - ich habe extra danach gefragt.

Aber vielleicht ist die österreichische Tendenz ja anders ?


Name: biolix antwortet um 11-04-2008 21:21 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Was soll mamn hier nch schreiben, tiefer, noch tiefer am tiefsten.....

ja mann, da könnte ja der mfj fast dieser Pfanzenbaudirektor sein inkl. dem Krampus ;-)

ja was geht dir so am "Sack" Krampus, das ich viele "Ehrlichkeiten" schreibe... ;-))

das es manchmal ordentlich weh tut... ;-)


wo sidn deine Argumente ?

dann kommt wieder die hemine mit "Religion" was ist denn die konv. LW geworden wenn ich mir hier die einträge so anschau..

ein mfj der wieder den Bio den Födertopf vorwirft,a ebr selsbt nicht weiß wie die Aufteilung der Gesamten Förderungen in Ö ist ?? Bio gleich mit konv. weil sie bei den ZA viel schlechter abschneiden...

und immer wieder die selben geschichten...

kern der frage, siehe meine "simplen" antworten von gestern... was ist ein Mangel., wann ist er.. Was gibt unsere Mutter Erde her... das was hier nun vierle vorhaben ..
das kostet mich nur ein müdes lächeln...

Heute grad wieder in den Nachrichten ein region um Barcelona seit 18 monaten fast keine
niederschläge, aber der sommer kommt erst etc. etc.

Freunde aufwachen !

lg biolix


p.s. hab heute erst erfahren das das neue Werk von Jungbunzlauer noch 500.000 tonnen Mais braucht und in Tschechien alles Gentechnikfrei ;-))))))))))))))))))))

mfj wie viel zahlen sie dir... mir zahlt keiner was... ich steh zu dem, und die biobäuerInnen auch...
Apropos war erst zufällig auf einer "PSM Chemieparty".. na die unterlagen alleine schon und die tollen Verlosungen inkl. Essenseinladungen.. so leicht seit ihr käuflich...
na das kostet mir nochmals ein abendliches Lächeln...



Name: zimme24 antwortet um 11-04-2008 21:31 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
hallo, aladin u else

Aladin,

diese Frage stelle ich mir auch - immer wieder:
"... wie die Menschen Millionen Jahre auf der Erde ohne Kunstdünger und Spritzmittel überlebt haben".

wieviel menschen haben früher auf den planeten gelebt im gegensatz zu heute??
jetzt braucht euch diese frage nicht mehr quälen.

günter
Name: biolix antwortet um 11-04-2008 21:33 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Hallo Günter !

nur 80% der Menschen dieser Welt verbrauchen zur Zeit nur 20% der Resourcen.. schon mal
über das nach gedacht ?

lg biolix
Name: mfj antwortet um 11-04-2008 21:36 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
ach Biolix....

Du immer mit Deinen Gehaltslisten. Irgendwie hast Du schlechte Erfahrungen damit, oder Biolix. Fast kommt es mir ein bischen Neurotraumatisch vor. Was man selber erlebt hat, unterstellt man immer anderen.

Ich nehme es Dir ab, dass Du auch ohne Förderung Biobauer wärst. Aber für wieviel Biobauern würdest Du "Hand in Feuer legen"..... Sei auch mal ehrlich, wenigstens einmal !

Du wiederholst meine Worte, wir leben in einem Paradies. für Dich haben es die Bioverbände gemacht, für mich Gott.
Bei uns ist einfach wirtschaften, man kann wirtschaftsdünger ausbringen ohne Ende. Bio´s sogar ohne Schlagkartei bis zu N-Grenze :-)
Bring jetzt mal Gülle in Spanien aus, hast da auch eine Lösung...

Also Biolix, geh mit mir mal auf eine Party, wir trinken Montgomery Rum und Kaleika-Sekt - da fragst dann nicht mehr ob ökologisch oder nicht, da siehst alle Sterne bio-leuchten...:-)


Name: biolix antwortet um 11-04-2008 21:41 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Hallo !

also noch besser 20% bracuhen 80 % der Resourcen... ;-)) toll nicht ?

da hab ich noch was... ja bei uns sind auch die "HAgelschätzer" schon wieder unterwegs bez. Auswinterungen oder eher Nässe schäden... bitte schaut euch die Böden mal an, alle vor Kraft strotzend, toll frauf, jauchzen endlich mit eigener "Kraft" ordentliches
haranzubringen... oh mann/frau ich sehe anderes..

aber hier die Studie,....

lg biolix

Studien orten steigendes Risiko von Ertragsausfällen

Rentenbank: Landwirte sollten ihr Risikomanagement anpassen

Frankfurt, 11. April 2008 (AIZ). - Landwirte müssen sich auf steigende Ertragsrisiken einstellen. Ursachen sind die Folgen des Klimawandels, die fortschreitende Marktliberalisierung und agrarpolitische Veränderungen. Das haben Untersuchungen im Auftrag der Edmund-Rehwinkel-Stiftung der Landwirtschaftlichen Rentenbank ergeben. Auf einem Symposium in Frankfurt stellte das Kreditinstitut heute die Ergebnisse von fünf wissenschaftlichen Studien zum Risikomanagement in der Landwirtschaft vor. Danach fehlen - zumindest in Deutschland - bislang geeignete Absicherungen gegen Ertragsausfälle. Fast ausschließlich Hagelschäden werden versichert. Bei anderen Ertragsausfällen sind somit Einkommenseinbußen die unmittelbare Folge.
Wissenschafter der Humboldt-Universität Berlin haben untersucht, inwieweit indexbasierte Wetterversicherungen zu einer Begrenzung witterungsbedingter Produktionsrisiken beitragen können. Die Ergebnisse zeigen nach Angaben der Rentenbank, dass ursachenbezogene Versicherungen gegenüber klassischen Versicherungen einfacher zu verwalten sind und damit kostengünstiger angeboten werden können. Eine Studie der Hochschule Neubrandenburg weist Anpassungsstrategien für das landwirtschaftliche Risikomanagement im Pflanzenbau vor dem Hintergrund zu erwartender Klimaveränderungen auf. Die Universität Göttingen beschäftigte sich wiederum mit den betriebswirtschaftlichen Risiken, die durch den Ausstieg aus der Milchquotenregelung zu erwarten sind. Aus Sicht der befragten Landwirte sind vor allem steigende Futtermittel- und Pachtpreise sowie eine verringerte Flächenverfügbarkeit als wesentliche Risiken zu erwarten. Die Produktionsrisiken werden hingegen als vergleichsweise gering eingeschätzt. Die TU München-Weihenstephan analysierte die ökonomischen Risiken der Biogaserzeugung. Dem betrieblichen Rechnungswesen als Instrument des Risikomanagements widmete sich die Universität Rostock.

Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat die Forschungsergebnisse der fünf Studien in Band 23 ihrer Schriftenreihe veröffentlicht, der unter der Telefonnummer 0049-(0)69-2107-363 oder im Internet unter www.rentenbank.dekostenlos angefordert werden kann. (Schluss) leh - 2.128 Anschläge


p.s tch, man sagte den kindern nur wie wertvoll die Regenwürmer für ein gesundes Bodenleben sind und überhaupt für die Biodengarre.. Weißt tch bist ja nicht so ein landwirt, das wer der nämlich scheißt hat um 30% auch mehr Phosphor, Kali etc. drin...

hey da müsste ja jeder Konvie hellhörig werden bei den Mineraldünger Preisen ;-)))

hab gehört Phosphor schon bei 600 die Tonne, gratuliere.. darfs noch ein wenig mehr sein...
da kann ich nur mehr lachen, das wir bios am "tropf" hängen, da wirds immer immer
lukrativer... war heute bei preisverahndlungen, Bioroggen geht richtung 400, Weizen auch..
Sonnenblume richtung 600 mensch die bios, lauter auslaufende Betrieb und Trotteln ;-))))
und das alles schon preise für Ernte 08 ,-)

und bei euch reden alle wieder, das muß runter gehen... Konvies was habt ihr für eine
Vertretung ? ;-))))))))))))))
Name: Josef_Knecht antwortet um 11-04-2008 21:44 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
Zitat Biolix:

"nur 80% der Menschen dieser Welt verbrauchen zur Zeit nur 20% der Resourcen.. schon mal
über das nach gedacht ?"

nachgedacht und für Unfug befunden :-)))

Name: biolix antwortet um 11-04-2008 21:46 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Bio-Landbau verschärft Mangel
mfj sorry keien ahnung vom Biolandbau... amch weiter mit deinen Einzel Beispielen, gibts die wirklich ? bitte um betriebe die das machen... bei usn z.b. ist der Konv. Gülleeinsatz verboten bei Bio Austria.. also gschichterl um gschichterl....

und die konvies dürfen alles ;-)))

inkl. neuer "Intensivierungswellle" wenns die Industrie wünscht inkl. Gentechnik wies sich mfj wünscht... komisch, was das wohl wem alles bringt ;-)))

gute nacht... das reicht für heute...

blg an alle hier... das was ich heute auf unseren Feldern gesehen habe ist mir viel viel wertvoller udn gibt so viel zurück... biolix

Name: biolix antwortet um 11-04-2008 21:46 auf diesen Beitrag nach oben
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Bio-Landbau verschärft Mangel
knecht bitte um dein Statistiken , danke !
und beim Geld wie schauts da aus, auch so, vielleicht findest die Satistik auch , danke ;-))

du kann dir die UNO empfehlen, die linksgrünen UNO leute machen tolle Statistiken,..;-))

ach ja, toll alle meinungen die einen nich gefallen schieben wir jetzt überhaupt den linkgrünen oder den rechtnationalistischen Rechten zu... das wärs doch ;-))))

lg biolix
Name: sturmi antwortet um 11-04-2008 22:30 auf diesen Beitrag nach oben

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Bio-Landbau verschärft Mangel
@biolix
***war erst zufällig auf einer "PSM Chemieparty".. na die unterlagen alleine schon und die tollen Verlosungen inkl. Essenseinladungen.. so leicht seit ihr käuflich...***
Warum warst du den rein "zufällig" auf einer Pflanzenschutzmittel-Tagung?! Spionieren und/oder schnorren?! ;-)
Du arbeitest ja nicht mit Unterstellungen, Verallgemeinerungen und Vorurteilen, nein du bist der Bio-Messias, Halleluja! ;-))
Zurück zum Thema, Bio kann weder Österreich, Europa noch die Welt ernähren, das ist Faktum! Außer, du missionierst die Konsumenten auf Veganer um. Der Intensivtierhalter, wie ich, hat ausgedient! Zur Erinnerung, laut Tierschutz-Else sind alle Massentierhalter (=Intensivtierhaltung) die über 5 Rinder halten!!!
War mach ma dann Gourmet, wir zwei Fleischesser, wieder zu Hause schlachten oder Veganer werden?! ;-))
MfG Sturmi


Name: biolix antwortet um 11-04-2008 22:46 auf diesen Beitrag nach oben
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Bio-Landbau verschärft Mangel
Ich arbeite mit Unterstellungen das sagt grad der Sturmi ;-)))))))))))))))))))))

nein du die war im selben gasthaus neben einer bioveranstaltung...

Du Sturmi, eh wie sollenwir uns denn Ernähren ?

Kennst die Studie , minus 30% Fleischkonsum in Europa und wir schaffens mit bio locker...

und die Chinesen bräuchten wir nicht zum Fleischkonsum "verführen"...

komm schließ eien wette ab, in zehn jahren wenn wir jetzt endlich mal ein ordentliches Bodenmonitoring bekommen, schlägt bio alles.... wetten wir..

Es leben die Zukunftsfähigen Systeme ! Sturmis kleine konvi Welt... erlebt in einer wo nicht mal die LW es z.b. schafft ohne fosslie energie auszukommen und will sogar der Klimaretter sein...eiweißversorgung 70% Importe... tolles System einfach zukunftsfähig.. da machen die
paar Prozent bios wirklich was her... ;-)))

du wie gesagt , besuch mich einfach gehen wir auf die Felder.. oder kommst mal auf einen
peramkultur/ Mischkultur / Pfluglosstammtisch vorbei, dann siehst wie Innovativ BiobauernInnen wirklich sind.. mit minus 40% Dieseleinsparung ahben wir einige dabei.. wie viel hast du schon gespart inkl. PSM und Handlesdünger ? ;-))))

guats nächtle.. hab morgen was vor ;-)))

biolix

p.s. tch, du kannst es entziffern, das trau ich dir zu...
Agrospritterzeugung mit 90% Importe...
Name: sturmi antwortet um 11-04-2008 23:08 auf diesen Beitrag nach oben

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Bio-Landbau verschärft Mangel
@biolix
Übrigens, hab gestern ECO g´schaut, war ganz interessant, der Pflanzenöl-Deutz! ;-)
MfG Sturmi
Name: theres antwortet um 12-04-2008 06:52 auf diesen Beitrag nach oben
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Bio-Landbau verschärft Mangel
Wahnsinn, welch tolle sachliche Diskussion, fast wie ein Bauernkrieg :-)))
Es muss doch möglich sein, in unserer Zeit von pc-Rechnern, von Taschenrechnern, von WWW und sonstigen technischen Errungenschaften- auszurechnen, wer wieviel Energie reinsteckt und rausholt.
Entweder in Joule, Kalorien, Watt und letztlich auch in Euros und Cent.
@mfj, wir schauen in der Welt herum- ausgerechnet in den Ländern, wo das Klima nicht so günstig ist, ist eben unsere moderne Landnutzung mehr Katastrophe als Hilfe.
Die Böden in anderen Länder sind noch viel sensibler, in den Bergregionen passieren da Dinge, die einem das Herz sprengen möchten.
Oder die abgebrannten Regenwälder als Sojaplantagen, nach einigen Jahren ist Schluss mit lustig. Die Böden sind hart wie Beton und dank der gentechnischen Nutzung wird der Verbrauch von Pflanzenschutzmitteln immer höher, es werden abenteuerliche Mischungen ausgebracht, die dann in Form von Soja wieder zu uns zurückkommen.
Ich möchte mich nicht in indeologische Streitigkeiten reinziehen lassen, ich mach das lieber anders,
schau mir die Sachen mit meinen eigenen Augen an und mach mir daraus mein eigenes Urteil.
Rein gefühlmässig werden wir auch in unserem gesegneten Land so nicht weitermachen können, weil auch wir ein anderes Klima haben werden und da wird die Zukunft nicht der Energieewirt, sondern der Wasserwirt der Zukunftsbetrieb. Die Regenfälle so nutzen können, dass sie in den Boden weider einsickern können- das wird die Zukunftunsaufgabe der Landwirtschaft schlechthin. Fruchtbare Böden und Wasser - das wird die Zukunftsressource für das Überleben der Menschheit.
Sollt ich mich irren, zahle ich gerne eine Kiste Bier, leider hab ich mit meinen Überlegungen bis jetzt immer Recht behalten- wär mir oft lieber gewesen, es wär nicht so.




Name: krampus antwortet um 12-04-2008 08:21 auf diesen Beitrag nach oben
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@ biolix:
Was mich echt stört an Deinen Einrägen sind das kaum unentwirrbare Kudelmudel von Rechthabereien, sei es aussagenmäßig oder auch nur die extrem schlampige Schreibweise.

Ich weiß schon das grobe Arbeitshände ( auch ich hab solche! ) für eine Tasatur oft zu grob sind und man sich deshalb auch vertippen kann.... bei Dir denk ich manchmal Du bist auf der Tastatur eingeschlafen!

Was mich betrifft, glaub ich das ich eben der Zöllner unter den Biobauern bin und ich bewundere so manchen Biopharisäer daß der nicht rot wird bei seiner tatsächlich gelebten Lebens und Wirtschaftweise!
Name: helmar antwortet um 12-04-2008 08:38 auf diesen Beitrag nach oben

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Bio-Landbau verschärft Mangel
Klimawandel betrifft uns alle, und wir sollten uns so weit es geht, drauf einstellen. Wenn wir wochenlang 35 Grad haben und Wasser sparen müssen, dann werden wohl am ehesten die 15.000er Kühe schlapp machen..........auch du, lieber Biolix, weist zu Recht auf diesen Umstand hin und dass die KonviÄcker im schlechteren Zustand wären als die Bio. Nun, darf ich mir die Frage erlauben ob es am Bio Acker zum richtigen Zeitpunkt regnet und bei den anderen nicht? Komm wider runter, freu dich dass du besser bist als so Leute wie ich bin, tu wie es du tust, und missioniere dort wo man es auch glaubt....
Mfg, helmar
Name: sturmi antwortet um 12-04-2008 10:01 auf diesen Beitrag nach oben

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Bio-Landbau verschärft Mangel
Hallo Theres!
Der Klimawandel ist Herausforderung für uns alle, damit meine ich natürlich auch uns konv. Ackerbauern. Es wird ja immer in den Raum gestellt, dass Konvis ihren Humus abbauen, also in einer Sackgasse unterwegs sind.
Was trage ich zu einen fruchtbaren Boden bei?
1. Winterbegrünung
2. Mulchsaat
3. Nährstoffbilanzierung
4. BioAktiv Gülle & Pflanze
Meiner Ansicht nach ist mein Boden gut in Schuss, dass bestätigen immer wieder meine Spitzenerträge (Arbeitskreisvergleiche) obwohl ich 25% weniger Pflanzenschutz als auch
Dünger verwende als üblich! Soviel wie nötig und so wenig wie möglich ist ein gangbarer Weg für die Zukunft! Wir Intensivtierhalter und konv. Ackerbauern sorgen für die Ernährungssicherheit unseres Landes. Lassen wir uns durch eine Minderheit von Bio- und Tierschutzfanatikern nicht verunsichern, die sich gerade hier im Forum lautstark bemerkbar machen!
Das die Ernährungssicherheit nicht selbstverständlich ist ist sicherlich vielen nicht bewusst! Diese "freie" Marktwirtschaft ufert immer mehr zum ungehemmten Kapitalismus aus.
Wohin das Bauernsterben führen wird kann man jetzt schon in Dänemark, Holland, Nord- und Ostdeutschland beobachten. Bis zu 50% der Schweinehaltung werden dort nicht mehr von Bauern betrieben, sondern von Tierärzten, Rechtsanwälten, Banken, Spekulanten, usw.. Das merkt man aber kaum, den der abgewirtschaftete Bauer arbeitet dann meist als Arbeitnehmer weiter! Bei Unrentabilität wird schnell reagiert und die Produktion stillgelegt, passt der Preis wird wieder eingestallt! Bauern wirtschaften auch bei Unrentabilität weiter und sorgen dadurch für Ernährungssicherheit. Viele Klein- und Mittelbetriebe, aber auch "Zukunftsbetriebe" mit Überschuldung, werden noch aus der Urproduktion ausscheiden.
Ein hoher Preis für die Geiz ist geil Mentalität bzw. Gewinnmaximierer (z.b. Müller-Milch & Co) den in letzter Konsequenz der Verbraucher zahlen muß, die mit massiven Preisschwankungen leben lernen werden müssen!
MfG Sturmi



Name: sturmi antwortet um 12-04-2008 10:26 auf diesen Beitrag nach oben

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Bio-Landbau verschärft Mangel
@Biolix
***Ich arbeite mit Unterstellungen das sagt grad der Sturmi ;-)))))))))))))))))))))***
Habe grade gegoogelt, der Link wo du als Kassier der Grünen angeführt bist steht immer noch im Netz und ist jederzeit abrufbar!!!
Solltest vielleicht mal deine grünen Freunde dazu bewegen diese "Lüge" zu löschen! ;-)
Weiters möchte ich dich Fragen, ob deine grüne Parteifreundin Petrovic kein Naheverhältnis bzw. Sympathien zum VgT (Verein gegen Tierfabriken) hat?!
http://www.vgt.at/presse/news/1999/news134.php
Interessant ist auch, das der Gründer von VgT Dr. Erwin Kessler als militanter Tierschützer und Mitglied der Nationalen Aktion gegen die Überfremdung von Volk und Heimat, den heutigen Schweizer Demokraten, wird als fremdenfeindliche, isolatorische Partei eingestuft wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Kessler
Ist immer wieder interessant wie sich linksgrüne und rechtsextreme Politiker zusammentun um ihr Ziele konsequent verfolgen zu können, so wie auch gerade beim EU Reforumvertrag!
Der Zweck heiligt anscheinden jedes Mittel, traurig aber wahr! :-(
MfG Sturmi





Name: sturmi antwortet um 12-04-2008 11:12 auf diesen Beitrag nach oben

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Bio-Landbau verschärft Mangel
@tch
Ach wirklich?! ;-)
MfG Sturmi
Name: Else antwortet um 12-04-2008 14:31 auf diesen Beitrag nach oben
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Na, wird ja viel geschrieben und vor allem "diskutiert".
Und der Herr Sturmi unterstellt mir wieder mal ...

Und die Gschicht mit dem VgT-Gründer ist eh sooo alt.
Aber immer wieder gut, die Aktivitäten des VgT in Ö in eine bestimmte Ecke zu stellen.

Ich finde es sehr wichtig, daß es Menschen/Organisationen gibt, die gegen tierquälerische Massentierhaltung aktiv werden, und zwar in Richtung Erzeuger UND Verbraucher.

Unabhängig von Bio:

Habt Ihr noch immer nicht verstanden, daß die Ernährung für alle Menschen gesichert ist, wenn die Flächen/das Getreide nicht (in diesem Ausmaß) für Tierfutter und Energie verwendet wird?

Davon wollen natürlich die "Massentierhalter" nix wissen.
Sie sind ja moderne Unternehmer und erzeugen Rohstoffe und da spielt es auch keine Rolle, ob in Mexiko, Brasilien oder sonstwo aufgrund des EU- Vieh-Futter-und Energie-Bedarfes sich die einfachen Menschen in diesen Länder