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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation

  Antworten: 109

Name: walterst 21-03-2008 14:54 nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Wenn ich die Gespräche und Ereignisse des heutigen Tages richtig verstehe, dann hält die Führung der Ennstalmilch nicht viel vom Osterfrieden.
Es hat sich zwar ohnehin durch die untergriffige, persönliche und wahrheitsscheue Disussionskultur des Geschäftsführers in den Veranstaltungen abgezeichnet, dass der Molkereiboss voll auf Eskalation setzt.
Ich hätte aber nicht geglaubt, dass auch der Obmann im vollen Bewusstsein der Konsequenzen diese Linie voll mitträgt.
Im vollen Bewusstsein, dass es für die Ennstalmilch bei dieser Auseinandersetzung um den Ausschluss eines Kritikers keinen Blumenstrauss zu gewinnen gibt, wurde heute offensichtlich ein Osterfriedensangebot der IG-Milch abgelehnt. Im Gegenteil. Es scheint sogar noch stärkere Sanktionen zu geben.
Dass diese Situation, in die der Geschäftsführer und der Obmann den Vorstand hineingeritten haben, die volle Zustimmung der Mitglieder hat, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

Kurze Darstellung der Sanktion gegen den Ausgeschlossenen:
6 Jahre warten auf unverzinste Anteile
6 Jahre Schüttgebühr mit 3 Cent tragen
sind Daumen mal Pi das Geld für einen mittelprächtigen Grünlandtraktor.
Sollte auch noch der Verlust von Qualitätsprämien für Mitglieder dazukommen (kann ich nicht sicher sagen), dann wird der Milchbosskritiker aufgerechnet auf die 6 Jahre mit dem Gegenwert eines halben Einfamilienhauses bestraft.

Walter
Name: milchproduzent antwortet um 21-03-2008 15:13 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Hallo walter!
Bei dem Einfluss den die IG hat, und der nachfrage an Milch wie von dir immer behauptet wird, verstehe ich deine Aufragung nicht.
Für dich und die IG kann es doch nicht schwer sein seine Milch zu einer anderen Molkerei zu bringen mit 3 Cent aufschlag (er wollte Sie ja ohnehin wegbringen)?
fg

Name: walterst antwortet um 21-03-2008 15:35 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Du bist leider immer sehr schlecht informiert oder schreibst ganz bewusst Blödsinn herein um zu provozieren. Bitte nimm doch den Rechtschreibfehler aus Deinem Nicknamen, milchprovozent.
Da der 29. Februar vorbei ist, läuft für beide Seiten der Liefervertrag weiter und ist einzuhalten von beiden Seiten. Also stellt sich die Frage nicht, ob man die Milch wegbringen kann oder will.

Walter

Name: Rescha1 antwortet um 21-03-2008 15:52 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Ich kann dir garantieren, daß die überwiegende Mehrheit hinter dem Obmann und dem Geschäftsführer steht, für Eskalation hat die IG-Milch mit der angekündigten Demo gesorgt.
Damit ist wohl die letzte Gesprächsbasis zerstört worden.
Name: milchproduzent antwortet um 21-03-2008 15:55 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Hallo waldi!
Kann mir nicht vorstellen,daß der Liefervertrag noch rechtsgültig ist mit der höheren Schüttgebühr?
Es liegt in deiner und IG-Verantwortung!!!!!!!!!!!!!!!!!
Name: walterst antwortet um 21-03-2008 15:56 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
An Rescha
Es hat heute ein eindeutiges Angebot der IG-Milch gegeben, den Dienstag abzublasen.
Beim Beschluss des Vorstandes wurde die derzeitige Entwicklung laut Obmann bewusst in Kauf genommen.

Verbrenn Dir mit Deiner Garantie nicht die Finger.

Mehr habe ich dazu nicht mehr zu sagen.

An Milchprovozent: Ich hab es eh schon gesagt, dass Deine Informationen immer sehr bescheiden sind. In der Regel gehört zum Liefervertrag eine Milchlieferordnung, wo noch Details geregelt sind, die man mit dem Liefervertrag akzeptiert. Ich kenne den Ennstaler Vertrag noch nicht, vermute aber, dass sich der nicht wesentlich von anderen unterscheidet.

Ich danke Dir aber für den Hinweis. Denn sollte es anders sein, als ich angeführt habe, dann nehmen wir Dich als Rechtsvertreter.

Walter
Name: wuzi antwortet um 21-03-2008 16:38 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
AN walterst
es ist in jeder Firma so der gegen den Strom schwimmt ist weg so war es auch bei Steiner !
Name: walterst antwortet um 21-03-2008 16:49 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Hallo Wuzi!

Nennst Du mir die Firma, wo die Mitarbeiter die Eigentümer der Firma rausschmeissen?
Name: pez antwortet um 21-03-2008 17:04 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
ein paar Fragen an Walter:

Wie schaut der Milchpreisvergleich der IG der letzten 12 Monate aus und wo steht dort die Ennstalmilch, wo steht sie im aktuellen Quartal. ( Auch im Vergleich zu Jäger und Bergader )
Was sagst du zur Behauptung vom Haltmayr Ernst , dass die Pizngaumilch den Biozuschlag
auf 10,25 ct aufgrund von Liefergenossenschaften angehoben hat. Er ist nach wie vor auf 7,6ct netto. ( Stand Heute Neuverhandlung Mitte April ).
Wie stets du zu § 7 Abs. 5 der Satzung der steir. Milchfaireinigung in dem es heist " Verstöße gegen den Vereinszweck gemäß §2 - insbesondere eigene Milchpreisverhandlungen und Vertragsabschlüsse mit einem Milcheinkäufer stellen einen sofortigen Ausschlußgrund dar.
Zur Schüttgebühr von 3 ct möchte ich nur sagen, dass mir als wachsender Betrieb durch die Anteileaufstockung von ca 14,5 ct auf 20 ct auch 2,5 ct pro Monat abgezogen werden. Soviel ich weiß bekommt Steiner alle Qualitätsprämien und kann mit dieser Schüttgebühr auch weiterhin Rinder in den Fleischverarbeitungsbetrieb schicken, welcher durchschnittlich 20ct pro kg Schlachtgewicht über den österr. Börsepreis bezahlt.

Name: walterst antwortet um 21-03-2008 17:32 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
1. Den Milchpreisvergleich macht die Liefergemeinschaft Alpenland und da liegt die EMI von April 2007 bis Februar 2008 auf 9. Stelle, knapp vor der roten Laterne und das bei den Extrem hohen Anteilen.
2. Das aktuelle Quartal ist glaub ich bei den meisten Molkereien noch nicht ausgezahlt (EMI schon so früh?), daher nicht im Sinne des MPV der Lieferg. Alpenland vergleichbar.
3. Musst du den Halbmayr fragen. Ist mir neu. Es haben einige den Biozuschlag erhöht, auf 8, 9 oder sogar über 10Cent . Vermutlich wegen Geldüberschuss. Pinzgau -Aussage kenn ich nicht.
4. Ich glaub nicht, dass die EMI die selben Statuten wie die Milchfaireinigung hat. Wirtschaftliche Sanktionen gegen Mitglieder kenne ich jedenfalls bei der MilchFairEinigung nicht.
5. Die 2,5 Cent, die bei Dir von der EMI einbehalten werden, dienen die zur Aufstockung Deines Genossenschaftsanteilsvermögens, oder verschluckt die der Geschäftsführer, dass Dir leid drum ist?

Walter
Name: Rescha1 antwortet um 21-03-2008 18:19 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Walter, du scheinst es wohl immer noch nicht zu begreifen: nicht ein Mitarbeiter(der Geschäftsführer) hat Herrn S. hinausgeworfen, da dies rechtlich gar nicht möglich wäre, sondern die Vorstandsfunktionäre, die natürlich Mitglieder der Genossenschaft sind.
Name: grasi1 antwortet um 21-03-2008 18:49 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Wir Milchlieferanten bezahlen bei unserer Ennstalmilch ganz brav Monat für Monat Anteile ein (200 EURO/1000kg) soweit so gut.
Aber es wird immer von der Anteilsverzinsung gesprochen, die es überhaupt nicht gibt!
Wenn ich meine Anteile ausbezahlt haben will, muß ich 5 Jahre darauf warten, bis ich sie bekomme und dies dafür zinsenlos. In den 5 Jahren gäbe es bei geschickter Veranlagung sicher einiges an Zinsen zu erzielen. Im Grunde genommen ist es ja ein Witz, das wir Anteile zeichnen nur damit wir unsere Milch im eigenen Betrieb verkaufen können. Andere große Molkereien und Verarbeitungsbetriebe verlangen weder Anteile, oder eine Schüttgebühr. Wahr scheinlich wird jeder cent dringend benötigt um die Verschuldung der EMI-KG abzudecken, aber so nebenbei noch eine neue Molkerei bauen um ca. 22 Millionen EURO und das bei einen Umsatz von rund 50 Mio.
Der geschäftsführer will sich halt ein "Denkmal" setzen.
Wir haben in der Ennstalmilch auch sicher die komplettzierteste Auszahlung auf den Kilo Milch gerechnet, die es in ganz Österreich oder ganz Europa gibt, darum ist es auch schwierig einen richtigen Milchpreisvergleich anzustellen.

grasi
Name: naturbauer antwortet um 21-03-2008 19:01 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Wenn 5000kg z B. im Monat abgeliefert wurden, sind 1000 Euro für das Monat Anteile zu zahlen? Bitte um Aufklärung, wenn ich falsch bin.
Name: grasi1 antwortet um 21-03-2008 19:16 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Deine Rechnung stimmt natürlich nicht, Du mußt es auf die Jahresmenge hochrechnen.
zb.Damit du 200 000 kg Milch im Jahr liefern darfst, mußt Du 40 000 Euro an Anteile zeichnen.(basis 2o cent)

grasi
Name: GruberLeopold antwortet um 21-03-2008 19:27 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Hallo!

Also ich verfolge die Beiträge nun auch schon einige Zeit, aber der von grasi1
hat mich schon nachdenklich gemacht. Da sind wir bei der Nöm- MGN ja mit 4000,-
Euro für 200.000 kg billig dabei.
Also so eine Anteile- Politik finde ich aber schon ziemlich bedenklich.

mfg Gruber Leopold
Name: naturbauer antwortet um 21-03-2008 19:33 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Danke für die Aufklärung!
Name: Gourmet antwortet um 21-03-2008 19:34 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
@walterst
Der Obmann trägt den Ausschluß mit? Ja was hast Du denn geglaubt, dass der Geschäftsführer gegen die Interessen des Obmanns und des Vorstands handelt? Das hab ich Dir sowieso nie abgenommen. Das geht nämlich bei keiner Genossenschaft, weil der Geschäftsführer dann seinen Job los ist. Hineingeritten wurde da niemand, soweit ich das verfolgen kann. Milchproduzent hat Recht, der Steiner wollte die Milch sowieso wegbringen, da spielt der Milchpreis sowieso keine Rolle. Das er gescheitert ist, ist eine andere Sache.
Ich bin zwar kein Steirer, aber das Du hier falsch informierst, sehe sogar ich: Nicht der Geschäftsführer hat den Steiner hinausgeworfen, sondern der Vorstand hat entschieden, der Geschäftsführer muss den Job nur dann machen. Was steht denn als Konsequenz in den Statuten, wenn jemand gegen die Interessen der Genossenschaft handelt? Da wird in jeder Genossenschaft der Ausschluß nicht weit sein. Aber darauf hat Rescha1 ja auch hingewiesen, wie ich jetzt gerade lese.

@grasi1
Teilweise bin ich hier Deiner Meinung. Ich frage mich auch, ob die Mitglieder von den hohen Geschäftsanteilen jemals profitieren werden. Aber das kann nur die Zukunft zeigen. Vielleicht zahlt es sich wirklich aus.
Name: Rescha1 antwortet um 21-03-2008 19:37 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Wir bezahlen für die Anteilsaufstockung aufgrund des Molkereineubaues momentan 0,015 Euro
pro kg angelieferter Milch. Die 20 Cent pro kg sind nur für eine zugekaufte Quote zu bezahlen.
Name: Gourmet antwortet um 21-03-2008 19:42 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
@walterst
Hab Deine Meldungen noch mal nachgelesen, deshalb eine Frage: Was bedeutet „Es hat heute ein eindeutiges Angebot der IG-Milch gegeben, den Dienstag abzublasen.“ ???
Falls es das bedeutet, was ich vermute (die IG-Milch droht Demonstrationen oder sonst was an, und macht dann ein Angebot, die Drohung teilweise zurückzuziehen) dann ist das ja das Höchste! So was ist brutal und jetzt verstehe ich die Molkereien, dass sie mit Leuten die so arbeiten, nichts zu tun haben wollen. Ich hoffe, ich vermute falsch und habe mich geirrt. Du wirst das sicher aufklären können, was dieser Dein Satz bedeutet.
Name: tch antwortet um 21-03-2008 19:48 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Einmal Karfreitag, einmal Dienstag nach Ostern...

http://www.kleinezeitung.at/regionen/steiermark/ennstal/986567/index.do

Wer nimmt das noch ernst, wenn schon wieder überlegt wird , den Schw.. einzuziehen?

lg
tch
Name: walterst antwortet um 21-03-2008 20:09 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
An Gourmet: Deinen Vorwurf der Falschinformation weise ich scharf zurück.
Selbstverständlich hat formal der Vorstand den Besschluss über einen Ausschluss zu fassen und der ist, so weit ich weiss mit 30 zu 1 Stimme ausgegangen. Das habe ich nie in Zweifel gezogen. Ich hab auch schon geschrieben, dass ich den einzelnen Vorständen keinen Vorwurf mache. Gefilterte Information und extremer Druck vom Geschf. tun ihr Übriges.

Nachdem ich die Spitzenfunktionäre und den Geschäftsführer ausführlich kennenlernen konnte bleibe ich dabei, dass der Geschäftsführer die Initative gesetzt hat, dabei einen persönlichen Konflikt mit dem Ausgeschlossenen mit einbindet und dazu den Vorstand mißbraucht. Der Geschf. ist eine starke Persönlichkeit, die nicht vor Untergriffen und äußerst aggresivem Verhalten zurückschreckt und es gibt sicher nur sehr wenige Personen, die sich einem solchen Geschäftsführer entgegenzutreten trauen. Dem Obmann der EMI traue ich das jedenfalls nicht zu.

Nachdem mein Name hier im Gegensatz zu Dir bekannt ist und genug Molkereifunktionäre mitlesen, nehme ich das Risiko gerne auf mich, für diese Behauptung belangt zu werden.

Für alle, die es noch nicht voll realisiert haben:
Bei der Ennstalmilch werden 200€ je Tonne Jahresanlieferung als Genossenschaftsanteil fällig. Also z.B. bei 150 000 kg Jahresmenge sind 30.000€ Geld unverzinst in der Genossenschaft.
Bei Ausschluss oder auch bei Aufgabe der Milchproduktion und Kündigung der Anteile hat man praktisch 6 Jahre auf das Geld unverzinst zu warten.

Die Erklärung von Rescha ist sehr schwer verständlich., wenn ich nicht sagen will Blödsinn.
20 Cent je kg sind für jedes Kg gelieferter Milch an Anteilen zu zeichnen ob vorhandene oder zugekaufte Quote. Wer noch nicht voll eingezahlt hat, dem wird eben vom Milchgeld weiterhin ein Betrag abgezogen.

Walter


Name: Gourmet antwortet um 21-03-2008 20:16 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
@walterst
Ja, so kann man es auch sehen. Die Funktionäre als willenlose Marionetten des Geschäftsführers. Aber das nehme ich Dir auch nicht ab. Ich bin sicher, dass die Funktionäre wissen, dass sie es sind die entscheiden, und auch, dass sie nicht dem Geschäftsführer einen Gefallen tun. Du hast ja keine sehr hohe Meinung von den Kollegen im Vorstand. Genau die sind es aber, die einen Ausschluß beschließen können und das auch verantworten müssen. Nicht der Geschäftsführer. Wenn der eine starke Persönlichkeit ist, ist das nur gut für die Genossenschaft.
Name: walterst antwortet um 21-03-2008 20:18 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation an PEZI
Ich bin weiter oben an Pez eine Antwort schuldig geblieben, weil ich selbst nicht ausreichend informiert bin, aber sehr neugierig, worum es da gehen soll.
Die Frage von Pez war: "Was sagst du zur Behauptung vom Haltmayr Ernst , dass die Pizngaumilch den Biozuschlag
auf 10,25 ct aufgrund von Liefergenossenschaften angehoben hat. Er ist nach wie vor auf 7,6ct netto. ( Stand Heute Neuverhandlung Mitte April )."

Ich hab leider nicht Zeit, nachzuforschen, wo das geschrieben wurde?
Oder bei welcher Veranstaltung hätte er denn das gesagt?

Walter
Name: walterst antwortet um 21-03-2008 20:25 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation an PEZI
An Gourmet: Lass die Unterstellung! Von Willenlosen Marionetten sprichst nur Du und nicht ich.
Die Vorstände sind sicher nicht willenlos.
Dem Geschäftsführer sind sie trotzdem unterlegen.


Beim Deinem vorletzten Satz sind wir uns wieder völlig einig und ich freue mich, dass Du mich bestätigst. Du schreibst:
"Genau die sind es aber, die einen Ausschluß beschließen können und das auch verantworten müssen. Nicht der Geschäftsführer."
Der Geschäftsführer kann sich abputzen, wenn ein Schaden für die Genossenschaft entsteht.

Walter

Name: walterst antwortet um 21-03-2008 20:28 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation an PEZI
An tch:

Ernst, alter Heckenschütze! Habe Deine Gemeinheiten eh schon vermisst.

Walter
Name: milchproduzent antwortet um 21-03-2008 20:30 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation an PEZI
Hallo waldi!
Ich hoffe es sind Ennstalmilch Lieferanten die am Dienstag? demonstrieren, und nicht wieder außenständige!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
fg
Name: helmar antwortet um 21-03-2008 20:36 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation an PEZI
@walter...gehen dir meine Gemeinheiten auch schon ab? Trotz allem, frohe Ostern........Einersuchen im Schnee oder Klee?
Mfg, helmar
Name: pezl antwortet um 21-03-2008 20:36 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation an PEZI
Demonstrieren werden dort alle die versucht haben Milch zu bündeln, nicht nur Ennstalmilch Lieferanten .Wir müßen ein Zeichen setzen .
Name: pezl antwortet um 21-03-2008 20:38 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation an PEZI
2446 Einträge wieviele Stunden sind das am tag vorm PC?
Name: helmar antwortet um 21-03-2008 20:38 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation an PEZI
Darf man fragen welches?....dir auch schöne Ostern, schon Eier bemalt? Bringt die der Has oder heuer die Kuh?
Mfg, helmar
Name: tch antwortet um 21-03-2008 20:41 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation an PEZI
Hallo Walter

Freut mich das zu lesen:-)

Wünsche Dir ein schönes Osterfest und ein paar erholsame Tage!

lg
tch
Name: helmar antwortet um 21-03-2008 20:43 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation an PEZI
@Pezl, beim Tee trinken.....und ich tippe fast so schnell wie ich mir mein Teil denke......Übrigends, kan Kamillentee....helmar
Name: pezl antwortet um 21-03-2008 20:46 auf diesen Beitrag nach oben
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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation
Mit schnaps oder Rum?
Name: helmar antwortet um 21-03-2008 20:48 auf diesen Beitrag nach oben

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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation an PEZI
@Pezl, hab gerade nachgerechnet.....seit 5 jahren bin i dabei, nach adam riese so 500/Jahr, aber den Biolix übetrifft eh kaner....
Mfg, helmar
Name: Milchpower antwortet um 21-03-2008 20:49 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation an PEZI
Hallo!

Also ich verstehe nicht daß anscheinend alle so zufrieden sind mit der Ennstalmilch. Aber ich meine, daß die 200Euro je 1000kg Milch einfach zuviel ist. Wenn mann bedenkt was von der LGE alles gebaut worden ist. In Liezen ein Autohaus, an ungünstiger Stelle weil zuwenig Platz dafür sehr teuer. Noch dazu besetzt mit nicht gerade den optimalen Mitarbeitern. In Liezen der neue Eurogast ist eine der teuersten Hallen weit und breit. In Schladming soll auch ein neuer Eurogast entstehen.
Überall ist Geld genug vorhanden, aber weil die Molkerei erneuert werden soll müssen die Bauern mitzahlen.
Die nicht Ennstal Milch Lieferanten sollen sich mal ausrechen wieviel Anteile das in ihrem Fall in der Molkerei wären. Mit diesem Geld kann ich als Bauer nicht arbeiten.

Der Vorstand hat meines Wissens auch noch keinen Vorschlag des GF nicht zugestimmt.....
Der eigene Schlachthof wurde geschlossen. Sehr viele Bauern waren dagegen. Der Vorstand hat zugestimmt....
Der GF hat erklärt das bringt Vorteile. Man kann die Rinder jetzt gebündelt an Schlachthöfe anbieten und kann bessere Preise erzielen, weil ganze LKW Züge voll verkauft werden. Wenn das jemant bei der Milch machen will ist das dann ein Blödsinn? Also wenns die LGE macht ists super und wenns die IG macht ist schlecht...
Also ich muß sagen, nur zustimmung gibts nicht für die EMI!
Name: helmar antwortet um 21-03-2008 20:49 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation an PEZI
@Zitrone und Zucker, dass i net zu sauer werd.....helmar
Name: kuhmechaniker antwortet um 21-03-2008 20:49 auf diesen Beitrag nach oben

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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation
So. Nutzt nix… Hätte ich Milch zu verkaufen, dann würde ich mich nach einem knallharten und rücksichtslosen Ungustl umsehen, der beinhart, auch im Raiffeisenverband, meine Interessen vertritt und dabei, wenn es die Umstände erfordern, eben auch über Leichen geht. Mag. Pitzer wäre da definitiv in der allerengsten Wahl. Heutzutage eine Molkerei zu leiten, ist wahrlich kein Honiglecken. Und dabei sind die Mitglieder – selbst rebellische - bei weitem noch das kleinste Problem… Na ja. Der Ausschluss war jedenfalls überzogen und wohl auch unnötig. Trotzdem sollten wir unsere Feindbilder nicht in den Molkereien suchen.
Name: helmar antwortet um 21-03-2008 20:52 auf diesen Beitrag nach oben

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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation
...aber dort tut man sich mit dem Finden leider sehr leicht.....zumindest manche.....helmar
Name: rossz antwortet um 21-03-2008 20:59 auf diesen Beitrag nach oben

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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Demo ?
Ich kann euch nicht helfen,denn bei so einem bösen Wind würde meine
Kerze ausgeblasen werden.
Rossz
Name: helmar antwortet um 21-03-2008 21:02 auf diesen Beitrag nach oben

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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Bei dem Sturm der Entrüstung bestüde für dich außerdem die Gefahr, dass du von dannen segelst.........
Mfg, helmar
Name: walterst antwortet um 21-03-2008 21:03 auf diesen Beitrag nach oben

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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation
Stimme mit kuhmechaniker 100% überein, aber nur muss der Ungustl in die entsprechende Richtung gelenkt werden.
Wenn sich der Geschäftsführer dann irgendwann seine Chefs aussucht oder unterwirft, wird es etwas mühsam.

Übrigens glaube ich nicht, dass der ausgeschlossene auf der Suche nach Feindbidern in der Molkerei war. Schließlich war er mal selber im Vorstand und hat auch jahrelang danach ncoh Vorschläge eingebracht z.B. über Bio-Regionalprojekte usw.

Walter
Name: walterst antwortet um 21-03-2008 21:05 auf diesen Beitrag nach oben

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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation
Rossz,ich wäre sehr dankbar, wenn Du mit Deinem Nachthemd am Dienstag dabei wärst. Da wäre viel Platz drauf zum Schreiben und wir sparen uns ein Transparent.

Walter
Name: helmar antwortet um 21-03-2008 21:07 auf diesen Beitrag nach oben

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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation
...naja, er könnt auch auf der Faironika reiten......helmar
Name: haapee antwortet um 21-03-2008 21:18 auf diesen Beitrag nach oben
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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
hallo

verfolge diese diskussion sehr interessiert.

bin selbst in einer genossenschaft funktionär (keine landwirtschaftliche sondern energie)
und kann es verstehen wenn jemand gegen die genossenschaftsstatuten verstösst dass aufsichtsrat,vorstand und geschäftsführer in einer sitzung über die gemeinsame vorgehensweise beraten und einen entschluss fällen.
kenne zwar die vorgänge in einer molkerei nicht aber kann mir vorstellen dass es nicht so einfach ist auch aus betriebwirtschaftlicher verantwortung das unternehmen zu führen.

was die geschäftsanteile politik angeht möchte ich die molkerein schon scharf kritisieren.
in unserer energie genossenschaft (umsatz 18 mio) werden geschäftsanteile die ja zumindest in unserem bereich nur mehr eine sehr sehr untergeordnete rolle der unternehmensfinanzierung spielen sofort mit dem austritt aus der genossenschaft aufbezahlt.
und nicht wie auch bei der landfrischmolkerei da muss ich bis zum jahr 2015 warten bis meine genossenschaftsanteile ausbezahlt werden !
und vorallem wenn so hohe anteile zu zeichnen sind gehört zumindest eine verzinsung angesetzt wenn man schon nicht ausbezahlt!

aber wo gehts schon fair zu heut zutage?

mfg
Name: kuhmechaniker antwortet um 21-03-2008 21:25 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation
>> Wenn sich der Geschäftsführer dann irgendwann
>> seine Chefs aussucht oder unterwirft

Stimmt schon, stimmt schon. Leider liegt das oft auch ein bisschen an den Chefs, meinst nicht? Wer ein solches Amt nur annimmt, damit er auch einmal im neuen Steirerjanker bei den Honoratioren eines Kirchtags sitzen darf und dann dort bei der Begrüßung seinen Namen hört, ansonsten aber ohne fremde Hilfe beim Pinkeln nicht einmal seinen Schniedel finden würde, hat gegenüber einem mit allen Wassern gewaschenen Vollprofi auch nicht gerade die beste Ausgangsposition, oder?

Name: helmar antwortet um 21-03-2008 21:27 auf diesen Beitrag nach oben

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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation
Das Problem ist halt dann wieder dass ein Halbprofi halt nur ein halber ist.....helmar
Name: grasi1 antwortet um 21-03-2008 23:10 auf diesen Beitrag nach oben
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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?

Ich werde den Verdacht nicht los, das so einiges in unserer Genossenschaft nicht "rund" läuft!
Die Abstimmung wurde zusammen mit dem Aufsichtsobmann der selbst schon Jahre lang keine Milch mehr liefert mit Handzeichen durchgeführt.
Der Aufsichtsratsobmann hat natürlich das Milchliefern nicht mehr nötig, bezieht er sein Einkommen doch als Schischulbesitzer viel viel leichter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!?
Nochmals zurück zur Abstimmung, meiner Meinung muß zuerst der Vorstand abstimmen (geheim) und danach müßte der Aufsichtsrat darüber befinden und ebenfalls zu einer Abstimmung schreiten. Außerdem gibt es, glaube ich zu wissen keine Beschlüsse, die nicht den Vorstellungen des Geschäftsführers entsprochen hätten.
Die gesamten Investitionen der letzten Jahre unseres Betriebes machen natürlich einen guten Milchpreis für die Besitzer der Molkerei schwierig. Ich meine damit, man hätte so manche Beschlüsse nicht unbedingt fassen müssen. zb. Autohausneubau innerhalb kurzer Zeit gleich zweimal, nochdazu komplett branchenfremd und Verlustbringend, weiters neue Käserei, verschiedene Warenhäuser und Lagerhäuser, Plantscorner, Eurogast und noch einiges mehr. Prioritäten setzen wäre wichtig gewesen.
Aber es hat den Anschein,es muß alles innerhalb weniger Jahre neu errichtet werden.
Ich bin mir nicht sicher, ob das aus Betriebswirtschaftlicher Sicht unbedingt das beste ist für unseren Betrieb. Aber der Vorstand darf sich ja keine "Gedanken" machen, der muß ja nur seine Zustimmung erteilen. Zudem Grundsatzbeschluß der im Herbst beschlossen wurde, wo ein Abdrüniger Milchlieferant mit dem Rausschmiss rechnen muß hat viele Bauern in Angst und Schrecken versetzt, aber ein Aufsichtsratsobmann, der wie oben schon erwähnt keine Milch mehr liefert darf seine Funktion schon behalten. Ist der nicht Genossenschaftsschädigend, wenn er keine Milch mehr liefert an seine Molkerei?
Und alle anderen Milchlieferanten die so noch aufgehört haben, Milch zu liefern, weil einfach die Bedinungen nicht mehr gepasst haben, werden die auch rausgeschmiessen?
Mir ist bekannt, das von den Bauern, die freiwillig das Handtuch geworfen haben, die Anteile innerhalb eines Jahres ausbezahlt bekommen haben und eine kleine Summe an Anteilen haben sie noch in der Genossenschaft belassen, damit Sie noch Mitglied sein können.

grasi

Name: Gourmet antwortet um 22-03-2008 00:13 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
@grasi1

Wenn eine Genossenschaft so viele Geschäftsbereiche hat, wie Du beschreibst, warum soll dann der Obmann oder der Aufsichtsratsobmann ein Milchbauer sein müssen? Gibt es da einen einzigen guten Grund dafür?
Ob ein Schischulbesitzer sein Geld viel leichter verdient, kann ich nicht beurteilen. Jemandem das zu unterstellen, würde ich mich aber nicht trauen.
Das sich der Vorstand keine Gedanken machen darf, glaube ich nicht, er ist sicher sogar laut Statuten verpflichtet dazu und ich bin sicher, dass die Vorstandsmitglieder das auch wahrnehmen.
Wieso soll jemand rausgeschmissen werden, wenn er keine Milch mehr liefert? Steht das in den Statuten? Ich glaube nicht. Aber, dass Mitglieder, die der Genossenschaft schaden, rausgewerfen werden können, das steht ganz sicher drin. Und wenn jemand eine große Menge Milch abziehen will, ist das ein Schaden für die Genossenschaft.
Ich bin zum Beispiel Mitglieder „meiner“ Raiffeisenbank. Meine Geschäftsanteile betragen ungefähr 1000 Euro. Ich war schon mehrere Jahre nicht mehr auf der Generalversammlung. Bisher ist noch niemand an mich herangetreten, ob ich nicht aus der Genossenschaft austreten will. Und ich bin sicher, dass das auch nicht passieren wir. Warum sollte es bei der von Dir genannten Genossenschaft anders sein, noch dazu, wo diese viel andere Geschäftsbereiche als die Milch hat?

Dass die IG-Milch jetzt ein großes Geschrei veranstaltet, weil einer der ihren die Konsequenzen seines Handelns tragen muss, verstehe ich zwar, es wird aber nichts bringen. Höchstens für die IG, die damit ein weiteres Ereignis im Vereinsleben hat. Jeder Verein braucht so was. Besonders einen gemeinsamen Feind. Das verbindet.
Name: walterst antwortet um 22-03-2008 07:00 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
An Gourmet:

Deine Argumente stehen auf sehr schwachen Füssen.

Grasis Einwand bezüglich der Teilnahme des Aufsichtsratsobmannes am Vorstandsbeschluss ist aus meiner Sicht sehr sehr berechtigt.
Schließlich ist der Aufsichtsrat die 2. Instanz bei der Entscheidung über den Ausschluss.
Das Mitglied kann sich an den Aufsichtsrat wenden, der die Angelegenheit zu prüfen und endgültig zu entscheiden hat.

Bei der Landgenossenschaft ist es jetzt so, als ob die Richter des Oberlandesgerichtes gleich schon bei der Erstentscheidung dabei gewesen wären und dann bei der Berufungsverhandlung über das eigene Urteil zu befinden hätten.

Das zweite ist: Ich habe nicht grundsätzlich etwas dagegen, dass jemand, der sich schon lang betrieblich von der Milchproduktion verabschiedet hat, auch Funktionen in einer Genossenschaft ausübt.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es für die Milchbauern vorteilhaft ist, wenn von Nicht-Milchlieferanten Entscheidungen über Autohäuser, Gastromärkte getroffen werden, wo hauptsächlich die Milchbauern mit ihren Anteilen haften oder sogar noch massiv nachzahlen müssen.
Und da geht es nochmal um stolze Beträge.

Das dritte ist: Im Herbst, bei Beginn der Milchbündelungsdiskussionen war die Ennstalmilch die erste, die vom Rausschmiss gesprochen hat. Auch bei meiner Molkerei war das ein Thema. Das Argument dafür war: Wenn ein Mitglied keine Milch mehr liefert, dann beteiligt er sich nicht mehr am Geschäftsbetrieb und dann kann die Genossenschaft ihren Zweck nicht mehr erfüllen. Also muss der Rausschmiss erfolgen.
Auf unser Gegenargument, dass dann logischerweise die Funktionäre und Mitglieder, die keine Milch mehr liefern auch hinausgeschmissen werden müssten (was ich selber nicht so sehe) kehrte wieder große Ruhe ein.
Außerdem ist bei der Ennstalmilch die Frage, ob z.B. ein Vorstandsmitglied, oder Mitglied, der sich gemeinsam mit 2 Partnern eine Maschine kauft und zwar bei einem Privathändler und nicht beim Landmarkt, auch ausgeschlossen werden muss. Ist ja auch Genossenschaftsschädigend, wenn man seine Interessen bündelt und dann Geschäfte mit der Konkurrenz macht, statt mit der Genosenschaft, oder nicht?

WAlter
Name: ALADIN antwortet um 22-03-2008 07:26 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Die Funktionäre der Genossenschafts-Molkerei die Autohäuser etc. betreibt und dazu noch defizitär, gehören geklagt. leider ist da aber noch eine andere Frage: Warum haben sich die Mitglieder das gefallen lassen?
Name: ameise antwortet um 22-03-2008 08:25 auf diesen Beitrag nach oben
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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
So etwas hatten wir auch früher vor ca.15 - 20 Jahren, da waren wir bei der Mirimi, da hat der Obmann einen Masthühner Vermarktung aufgebaut, er hat keine Milch mehr geliefert sondern Masthühner erzeugt. Riesen Verluste war die Folge. Hat sehr viel Geld gekostet sogar Abwertung der Geschäftsanteile - wurden fusioniert und fusionier und sind heute bei der MGN (Nöm) Die MGN (NÖM) macht nur mehr Milch und das glaube ich nicht so schlecht.

ameise

Name: helmar antwortet um 22-03-2008 08:28 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Vor einiger Zeit ist man bei der MGN dazu übergegangen dass, wenn ein Mitglied dauerhaft die Milchliefrung einstellt, dieses höflich darum zu bitten, die Genossenschaft zu verlassen, und um den Trennungsschmerz zu versüßen, gibt es bei der Auszahlung der Anteile keine Wartezeit. Auf diese Weise will man das Bestimmen von Nichtaktiven über Aktive hintanhalten.....und man setzt drauf dass solche Funktionen auslaufen lassen.......aber ich hab schon weiter oben geschrieben, dass auch "Altbauern" durchaus zu recht, weil ja Milch vom Hof kommt, am Werkln sind. Eine Überlegung wäre aber schon bei der EM, wenn dies durch alle!!! Mitglieder getragen wird, die Milchbranche aus dem Konglomerat rauszuholen, wenn da möglich ist. Ist aber eine Meinung einer Außenstehenden....
Mfg, helmar
Name: Rescha1 antwortet um 22-03-2008 09:13 auf diesen Beitrag nach oben
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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Ich möchte einmal kurz eine Darstellung der Struktur der Landgenossenschaft Ennstal (LE) geben. Die LE hat drei Tochterunternehmen: 1. die Ennstal Milch (EMI), 2. die Landmarkt KG, 3. die Landena KG.
Die Landmarkt KG mit ihren verschiedenen Sparten, wir z.B. Lagerhäuser, Geschäftshäuser, Eurogast, Autohaus, Elektromann etc. schreibt gesamt Gewinne.
Die Ennstal Milch ist normalerweise defizitär und wird durch die hochprofitable Landena KG gestützt . Der kritisierte Aufsichtsratobmann liefert eben an die zuletzgenannte Landena seine Rinder, da er ja Mutterkuhhalter ist. Das gesamte Unternehmen - die Landgenossenschaft Ennstal- ist ein Unternehmen, das auf sehr gesunden Beinen steht und 1200 Mitarbeitern in der Region ihren Arbeitsplatz garantiert. Das größte Unternehmen in der Region übrigens. Durch das Abziehen der Milch nach Bayern wären möglicherweise auch Arbeitsplätze gefährdet gewesen.
Da aber Ostern jetzt unmittelbar vor der Tür steht und Ostern ja auch ein friedvolles Fest sein soll, werde ich mich bis nach Ostern nicht mehr melden.
Frohe Ostern allen Forumsteilnehmern.
Name: pez antwortet um 22-03-2008 09:15 auf diesen Beitrag nach oben
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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
Hallo Walter

Haltmayr hat das mit den 10,25 ct in Mitterberg gesagt, wo die Liefergemeinschaft gegründet werden solltet. ( um zu untermauern wie schlecht die Ennstalmilch zahlt ).
Milchpreisvergleich ( hat mir ein IG Milchmitglied gegeben und der soll von dir sein )
Durchschnittspreise von April 2007 - Feb. 2008 Preise netto
Jäger (D) 37,043 Bergader (D) 36,131 Vorarlberg Milch 36,131 Seifried 36,008 Gmunden 35,811 Landfrisch 35,543 Kärnter Milch 35,525 Tirolmilch 35,504 EMI 35,354 NÖM 35,238 Alpenmilch Salzburg 35,195 Pinzgau Milch 35,009 Stainzer Milch 35,00 OM 34,916 Bergland 34,782 Käsehof 34,682
Milchpreisvergleich Jänner Feb. 08
Seifried 42,410 Jäger 41,898 OM 41,742 EMI 41,664 Vorarlberg Milch 41,454 Bergader 41,390 usw. EMI laut deiner Antwort knapp vor der roten Laterne,dabei hast du diesen Milchpreisvergleich selbst ausgeschickt (EMI Milchpreis natürlich ohne 2ct zusätzliche Qualitätsprämie)


Name: ThomasSchmidt antwortet um 22-03-2008 09:55 auf diesen Beitrag nach oben
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Führung Ennstalmilch setzt auf Eskalation?
So, die Zeit ist reif, meinen Senf dazuzugeben!

1. Liebe IG-Funktionäre von auswärts, ziehts gegen eure eigenen Genossenschaften in den Krieg, oder ist bei euch alles Eitel-Wonne?!


2. Wir sind Biomilchlieferant der EMI und hatten im Februar eine Milchpreis wie nie zuvor, Anteilebzug hin oder her.

Zu den Anteilen möchte ich noch sagen, dass hinter jedem eingezahlten Euro der vielfache Wert des Unternehmens steht, welches ja bekanntlich Eigentum der Mitglieder ist und nicht irgendeinem finsteren Imperator gehört, wie man hier leicht den Eindruck bekommen könnte!


3. Ich schlage unserer Geschäft