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Es sind 12487 Diskussionen online

Molkereiboss rächt sich an Kritiker?

  Antworten: 150

Name: walterst 13-03-2008 21:22 nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Vor wenigen Minuten hat mich ein Kollege kontaktiert, der Mitglied jener Genossenschaft ist, um welche es im Thread "Molkereiführung" geht.

Er war kürzlich in die Redaktion einer großen Tageszeitung geladen, um mit Redakteuren und dem Geschäftsführer seiner Molkerei die Milchsituation zu diskutieren. Der Artikel darüber ist noch gar nicht erschienen.

Heute wurde unser Kollege, der sich für einen fairen Milchpreis in seiner Region einsetzt, aus der Genossenschaft wegen schädigenden Verhaltens ausgeschlossen.

Walter
Name: helmar antwortet um 13-03-2008 21:26 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Ist ja ein Hammer......aber trotzdem, "schädigendes Verhalten" ist wohl eine dünne Begründung. Hat ers schon schriftlich? Das gäbe dann erst recht einen Wirbel. Oder er war vielleicht in seiner Wortwahl nicht so heikel.....
Mfg, helmar
Name: Christoph38 antwortet um 14-03-2008 10:50 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Wie muss ich das verstehen, wenn Molkereifunktionäre einer Preissenkung zugunsten des Handels zustimmen, was ja naturgemäß für die Genossenschaft ein Nachteil ist.

Müssen diese Leute jetzt fürchten, dass sie aus der Genossenschaft gekündigt werden ?
Name: walterst antwortet um 14-03-2008 17:48 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Es ist höchst interessant: Der Molkereiboss hat noch vor wenigen Wochen die Bauern mehr oder weniger dazu aufgefordert, die Molkerei zu verlassen. Auf die Frage, was er in der neuen Molkerei, für die er die Bauernanteile extrem aufgestockt hat, dann verarbeiten will, hat er gemeint: Kein Problem, da können wir eh andere Produkte auch abfüllen.

Jetzt schaut es anders aus: Der Geschäftsführer als Genossenschaftsmitarbeiter haut ein Mitglied hinaus, weil es angeblich bedrohlich wäre, wenn ein Zug Milch weg kommt, obwohl er genau das Gegenteil behauptet hat.

Siehe www.topagrar.at

Walter
Name: milchproduzent antwortet um 14-03-2008 18:33 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Frage an Walterst!
Was soll an dem Rauswurf rechtswidrig sein? (nur eine Gegenstimme)

Wer im Lotto spielt muß damit rechnen, daß er gewinnt!
fg

Name: walterst antwortet um 14-03-2008 18:43 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Ob ein Vorgehen eines Molkereigeschäftsführers oder eines Vorstandes rechtswidrig ist, oder nicht, wird nicht durch ein Abstimmungsergebnis bestimmt.
Wenn wir beide einstimmig beschliessen, eine Bank zu überfallen,so ist das auch nicht rechtskonform, nur weil wir keine Gegenstimme hatten.

Ich habe übrigens bei diesem Thema nirgendwo behauptet, dass etwas rechtswidriges passiert ist. Dazu kenne ich die Details viel zu wenig.

Auf jeden Fall hat der Geschäftsführer mindestens einmal gelogen. Einmal sagt er, er braucht die Milch nicht, also könnt´s Euch eh schleichen. Dann heisst es, die Molkerei ist gefährdet, nur weil ein Mitglied sich erlaubt, am Markt nachzufragen, was man denn für einen Zug Biomilch anderswo kriegen könnte. Eine der beiden Aussagen oder beide sind gelogen.

Dir scheint der Rauswurf große Freude zu bereiten.

Walter
Name: dorni antwortet um 14-03-2008 19:38 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Ist doch schön wie eine Genossenschaft mit kritischen Mitgliedern umgeht!

Was wird wohl erst los sein, wenn die Molkereien die Mengensteuerung in der Hand haben?

mfg dorni
Name: walterst antwortet um 15-03-2008 08:47 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?

auf vollen 3 Seiten widmete sich heute die Kleine Zeitung dem Thema Rauswurf.
Der Molkereigeschäftsführer und der Milchbauer waren Mitte der Woche in der Redation zur Diskussion geladen. Einen Tag später kam es zum Rauswurf.

Unten der Kommentar der Redakteurin


KOMMENTAR

UTE GROSS

Exempel

Der Hinausschmiss von Milch-Rebell XXXXXXX XXXXXXX aus der Landgenossenschaft mutet als der wenig sympathische Versuch an, Kritiker wirtschaftlich zu sanktionieren und mundtot zu machen. Richtig ist, dass XXXXXXXXX mit der Genossenschaft hart ins Gericht geht, und es als Funktionär der IG-Milch auch versteht, Druck zu erzeugen. Die Reaktion darauf riecht nach Rache. Die Idee, mit Liefergemeinschaften den Erzeugermilchpreis in die Höhe zu treiben, ist keine Eingebung des Herrn XXXXXXXX , sondern der IG Milch und wird von vielen Bauern mitgetragen.

Sie alle müssten konsequenter Weise von ihren Molkereien ausgeschlossen werden. Das ist aber unrealistisch und würde Bauernkriege bedeuten. Das Kalkül ist, dass das Exempel wirkt. Die Taktik ist unklug, die Optik schief.

Sie erreichen die Autorin unter

ute.gross@kleinezeitung.at


Name: helmar antwortet um 15-03-2008 09:15 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Ich finde es in Ordnung wenn eine Molkerei sagt wer uns nicht will, kann gehen, wenn er sich definitiv dazu entscheidet.........Nun hoffe ich es richtig verstanden zu haben dass die LG Einwilligungen zur Kündigung der Lieferveträge übernommen haben, diese Kündigungen bzhw. Einwilligungen dazu aber, aus welchen Gründen auch immer, meistens nicht aufrecht erhalten wurden. Ich nehme auch an dass sich schlußendlich so manche "Rebellen" gedacht haben dass ein sicherer Abnehmer noch das kleinere Übel ist........ein Rausschmiß aber, wegen Kritik, ist ein Versuch, Existenzen zu zerstören.....wenn sich jemand vom Ausgeschlossenen beleidigt vorgekommen ist, wäre ja auch die Klagemöglichkeit bestanden.
Mfg, helmar
Name: erdmechaniker antwortet um 15-03-2008 09:34 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Raiffeisen schau owa !!
Wie weit muss sich die Führung dieser Genossenschaft von der Idee Raiffeisens entfernt haben, dass es zu solchen Einschüchterungsversuchen gegenüber den eigenen Mitgliedern kommen kann!
Man muss sich das einmal vorstellen:
Ein Geschäftsführer, der von den Bauern für die Führung ihrer Molkerei bezahlt wird, schmeißt ein Mitglied aus der Genossenschaft, das sich für einen höheren Milchpreis einsetzt - was eigentlich seine Aufgabe wäre bzw. auch die des Vorstandes!
Oder will man damit verhindern, dass jemand auf die Idee kommen könnte, im Keller dieser Genossenschaft nach Leichen zu suchen?
Wenn das so ist, dann ist es wahrscheinlich besser, sich gleich freiwillig aus dieser Genossenschaft zu verabschieden, bevor man mit der doppelten Summe seiner Anteile zur Haftung für die Fehler anderer herangezogen wird!
Name: walterst antwortet um 15-03-2008 11:20 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Es ist sehr interessant, dass der Geschäftsführer den Medien bereitwilligst Auskunft gibt über den Ausschluss eines Mitgliedes und die angeblichen Gründe, obwohl das Mitglied noch nicht einmal offiziell über den Ausschluss informiert ist.
Auch der Raiffeisenverband hat sich nur mit dem Geschäftsführer kurzgeschlossen und nicht mit dem Obmann. Der scheint auf Tauchstation zu sein. Ist aber kein Wunder, denn der Geschäftsführer hat den Vorstand voll im Griff und zeigt das natürlich auch nach aussen.
Dabei ist nach meiner Meinung und nach den Statuten ein Ausschluss eine Sache zwischen den Bauern die den Geschf. als Mitarbeiter eigentlich nichts angeht.

Wenn Helmar das Stichwort Beleidigung verwendet, dann ist zu sagen, dass dieser Geschf. bekannt dafür ist, mit Argumenten weit unter der Gürtellinie zu arbeiten, um es milde auszudrücken.

Aber Helmar verdächtigt diesbezüglich natürlich nicht den Geschf. sondern den Bauern. Wie könnte es auch anders sein. Für den Bauern gilt ein Recht auf Vorverurteilung, für Geschf. und Funktionäre die Unschuldsvermutung.

Walter
Name: Christoph38 antwortet um 15-03-2008 11:40 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Bei einem Ausschluss muss man sich überlegen, ob man den Ausschluss hinnimmt oder den Statuten gemäß dagegen vorgeht.
Auch ein Gerichtsverfahren mit entsprechender Medienberichterstattung kann für die Anliegen der Bauern hilfreich sein.

Für mich sind Vorgänge wie dieser ein Beispiel für eine nicht funktionierende Eigentümerstruktur. Zwar können auch Eigentümer untereinander streiten, aber im "normalen" Leben ist es doch, so dass bei Unstimmigkeiten der Geschäftsführer ausgetauscht wird und nicht der Eigentümer.

Weil im Molkereibereich Eigentum nicht funktioniert, ist auch nicht sinnvoll Eigentümer zu sein. Die Funktion des Eigentums kann sich nicht darauf beschränken ein "Gratisdarlehensgeber" zu sein, sowas ist ein Unfug.
Name: kuhmechaniker antwortet um 15-03-2008 11:41 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
>> denn der Geschäftsführer hat den Vorstand voll im Griff

Ah geh... sowas gibts doch gar nicht :-)))). Aber wenn doch.... meinst, dass das in den Zuchtverbänden auch so ist *g*.
Name: beni11 antwortet um 15-03-2008 12:45 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Wenn ich meiner Firma in der Öffentlichkeit Schaden zufüge dann muss ich damit rechnen rausgehaut zu werden. So einfach ist das.
Name: Muuh antwortet um 15-03-2008 12:50 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Die Vorgehensweise erinnert mich ein wenig an die Causa Steinbichler. Damals verkündete LR Stockinger den Ausschluß schon in der Zeitung bevor die Abstimmung war.

Jo, so san`s, de Brüada.
Name: Muuh antwortet um 15-03-2008 12:54 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
benni11

Wer schmeißt dich aus deiner EIGENEN Firma? Dein Angestellter?
Name: Rescha1 antwortet um 15-03-2008 13:49 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Eine Klarstellung an walterst
Der genannte Molkereiboss, wie du dich immer ausdrückst, hat nicht gesagt, daß es ihm egal ist, wenn weniger Milch an die Ennstal Milch angeliefert wird, sondern er hat auf die Argumentation der IG-Milch, die gesagt hat, der Neubau der Molkerei wäre dann umsonst, gesagt, in so einem Fall würde man dann gezwungenermaßen versuchen, eben andere Produkte abzufüllen.
Im übrigen wäre die IG-Milch gut beraten, den jetzt von der Genossenschaft hinausgeworfenen Herrn auch aus der Führungsebene der IG zu entfernen. In der Region wird er nämlich vom weitaus überwiegenden Teil der Bauern abgelehnt.
Übrigens, der Obmann ist überhaupt nicht auf Tauchstation gegangen, er ist so wie immer unter der bekannten Telefonnummer bzw. Adresse erreichbar.
Der Hinauswurf des Herrn XXXXX war vollkommen gerechtfertigt.
Name: walterst antwortet um 15-03-2008 14:12 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
An Rescha:

Warum setzt sich ein Molkereigeschäftsführer mit einem angeblichen Genossenschaftsschädiger freiwillig in die Redaktion der größten Bundesländerzeitung und haut den Diskussionsgegner am nächsten Tag hinaus?

Warum wurde die Schüttgebühr genau aus diesem Anlass und zur Strafaktion am selben Tag stark erhöht?
Wie kann es sein, dass der Geschf. als Mitarbeiter der Öffentlichkeit über Interna Auskunft gibt, noch bevor das Mitglied bescheid bekommt?

Deine Darstellung bezüglich Abfüllung anderer Produkte ist eine glatte Lüge.
Die damals anwesenden Bauern waren sehr empört über die Aussage des Geschf. und es wurde dann gleich die Frage nachgereicht, warum von den Bauern höhere Anteile (200€ je Tonne) eingefordert werden, wenn man eine Molkerei baut und dann andere Produkte abfüllt.
Außerdem habe ich mir sagen lassen, dass diese Geschf.-Aussage sogar unter den Molkerei-Mitarbeitern Unmut verursacht hat.

Zusätzlich ist zu sagen, dass die betreffende Molkerei 2 schriftliche Milchangebote erhalten hat und ganz deutlich ihr Desinteresse kundgetan hat.

Warum jetzt ein Mitglied ausgeschlossen werden muss, nur weil er bei einer anderen Molkerei ein Preisanbot einholen wollte ( so weit ist es ja noch nicht einmal gekommen), ist rätselhaft.

Walter
Name: Rescha1 antwortet um 15-03-2008 14:22 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Lieber Walterst
Du solltest eigentlich wissen, daß ein Geschäftsführer gar kein Mitglied hinaushauen kann, wie du dich so schön ausdrückst. Das kann nur der Vorstand, der das mit nur einer Gegenstimme so beschloßen hat. Übrigens auf Druck vieler Bauern, die die Vorstandsmitglieder zu diesen Schritt aufgefordert haben. Übrigens: Es gibt genug Bauern, die bestätigen können, daß jene Version, wie ich sie vorher beschrieben habe, richtig ist. Anscheinend hat die IG-Milch es immer noch nicht verkraftet, daß bei dieser Versammlung auch die Führung der LE anwesend war.
Name: walterst antwortet um 15-03-2008 15:02 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Welche Führung soll denn da anwesend gewesen sein? Der Obmann hat neben dem Geschäftsführer eh nicht viel sagen dürfen.
Uns ist immer lieber, die Molkereien sind bei den Versammlungen in voller Stärke dabei. Dann sieht man schön die Kräfteverhältnisse zwischen Vorstand und Geschäftsführer.

Stimmt es, dass über den Ausgeschlossenen vom Geschäftsführer ein Akt mit Zeitungsartikeln der letzten 10 Jahre, auch im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit in der Gemeinde angelegt und dem Vorstand vorgelegt wurde?

Walter
Name: walterst antwortet um 15-03-2008 16:02 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Ich weiss nicht wie das bei Dir ist.

Für mich ist es jedenfalls so, dass ich einen angeschossenen Kollegen nicht im Stich lasse, der sich hinstellen traut, um für die Milchbauern einen fairen Preis einzufordern.

Dass Schützner ein NÖM-Funktionär ist, habe ich nicht gewusst, und eine Akte habe ich noch nie über jemanden angelegt.

Hast Du in der Angelegenheit irgend etwas konstruktives beizutragen?

Walter
Name: erdmechaniker antwortet um 15-03-2008 16:52 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
@Rescha1
Im Gegensatz zu Dir war ich bei besagter Versammlung anwesend und kann die Aussagen von walterst voll und ganz bestätigen. Ich weiß auch dass die Aussage vom Geschäftsführer im Vorstand heftig diskutiert worden ist und in der Folge mit der emotionsgeladenen Diskusion begündet worden ist.
Name: Gourmet antwortet um 15-03-2008 17:22 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
@erdmechaniker
Man muss sich nicht vorstellen, wie ein Geschäftsführer ein Mitglied hinaus wirft. Weil er das gar nicht kann. Hinausgeworfen haben die Mitglieder des Vorstands. Ich nehme an, alles Bauern, die da den Kollegen loswerden wollen und sich jetzt hinter dem Geschäftsführer verstecken.


@walterst
Wenn der Geschäftsführer den Vorstand „voll im Griff“ hat kann man das nicht dem Geschäftsführer vorwerfen. Da ist der Vorstand schuld und in weitere Folge die Mitglieder, die ja diesen Vorstand gewählt haben. Der Geschäftsführer tut nur seinen Job. Wie ich schon oben geschrieben habe, der Vorstand hat entschieden. Also hat helmar schon recht mit ihrem Verdacht.


@Christoph
Sieht so aus, als ob Unstimmigkeiten zwischen den Bauern sind. Sonst hätten die Bauern im Vorstand nicht einen Kollegen hinausgeworfen. Mir kommt da der Verdacht, dass manche mit den Angriffen gegen den Geschäftsführer von der Unstimmigkeit unter den Bauern ablenken wollen. Und von der Tatsache, dass der Vorstand entschieden hat.


@Rescha1
Aha. Vom überwiegenden Teil der Bauern abgelehnt. Ich kenne den Herrn nicht persönlich. Wenn das aber stimmt, was Du schreibst, kann ich die Entscheidung des Vorstandes schon besser verstehen.
Name: milchproduzent antwortet um 15-03-2008 19:44 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Hallo Walter!
Es tut mir nicht leid um den Lieferanten dieser Molkerei, eine Abstimmung mit 32 zu einer Gegenstimme spricht klare Worte!
Wer mit Milchwegziehen droht und keinen konkreten Vertrag mit einer neuen Molkerei hat, ist meiner Meinung nach nicht sehr Klug!
Es ist auch gut, das es diesen Lieferanten betrifft, und nicht einen Bauern der auf das IG-Milchboard reingefallen ist.
Zu den Lügen!!!!!!!!!!!
Lieferstreik 2005, Offener Brief an Gabi Burgstaller, Milchpreisvergleich IG-Milch
sg
Name: walterst antwortet um 16-03-2008 04:04 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
An tch:

Du hast nach "Grabenkampf" gefragt. Ich nehme an im übertragenen Sinn?
Dann kannst Du auch so großzügig sein und mein "angeschossen" im übertragenen Sinn zu nehmen. Tu mir den Gefallen. Ich hätte natürlich besser "bedrängt" geschrieben, damit es für dich einfacher ist.

In der betreffenden Genossenschaft werden die Versammlungen künftig sicher sehr ruhig ablaufen. Denn kritische Wortmeldungen haben Konsequenzen für den Kritiker, und nicht für den Mißstand.

Walter




Name: Rescha1 antwortet um 16-03-2008 09:43 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
In der betroffenen Genossenschaft, lieber Walter, wird bei den Bezirksversammlungen sicher genau erklärt werden, warum es zum Ausschluß des Herrn S. gekommen ist. Ich bin 100 %ig
davon überzeugt, daß der weitaus überwiegende Teil der Mitglieder den Ausschluß gerechtfertigt findet und dem Vorstand das Vertrauen ausspricht.
Name: walterst antwortet um 16-03-2008 10:10 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
An Rescha:

Du bist eh ein Insider, also wiederhole ich die Fragen:

Warum setzt sich ein Molkereigeschäftsführer mit einem angeblichen Genossenschaftsschädiger freiwillig in die Redaktion der größten Bundesländerzeitung?

Warum wurde die Schüttgebühr genau am selben Tag der Strafaktion gegen das Mitglied stark erhöht?
Wie kann es sein, dass der Geschf. als Mitarbeiter der Öffentlichkeit über Interna Auskunft gibt, noch bevor das Mitglied bescheid bekommt und noch bevor der Aufsichtsrat endgültig entschieden hat?

Warum werden von den Bauern höhere Anteile (200€ je Tonne) eingefordert, wenn man laut öffentlicher Aussage des Generalgeschäftsführers eine neue Molkerei baut um dann andere Produkte abzufüllen?.
Wurde über diese Aussage des Geschäftsführers diskutiert oder nicht?

Walter
Name: walterst antwortet um 16-03-2008 10:31 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Damit alle einen Eindruck von den Genossenschaftsschädigenden Aussagen des Hinausgeworfenen bekommen:

Zitat der Woche vom 9.3. In der Kleinen Zeitung

"Milch ist ein Lebensmittel und kein Mittel zur Sozialpolitik"

XXXXXXXX XXXXXXX zum Thema Milchpreis


Zitat der Woche vom 16.3. in der Kleinen Zeitung

"Ich bin das erste Opfer in ganz Österreich. Nicht auszudenken, wenn dieses Beispiel Schule macht."

XXXXXXXXX XXXXXXXX, Milchrebell der aus der Landgenossenschaft geworfen wurde
Name: Rescha1 antwortet um 16-03-2008 10:42 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
An Walter
Stell doch deine Fragen öffentlich bei den Bezirks- bzw. bei der Jahreshauptversammlung, dann wirst du von den Verantwortlichen die entsprechenden Antworten bekommen.
Außerdem zitierst du Aussprüche von Herrn S. und nicht von der "Kleinen Zeitung" und das ist ein Unterschied
Name: walterst antwortet um 16-03-2008 10:49 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Das heisst, Du weisst auch keine Antworten oder traust Dich nicht.

Dass mir bei den Versammlungen die Du nennst kein Recht zur Anwesenheit und Fragestellung zusteht, ist Dir bekannt.
Also schreib nicht so einen unsäglichen Blödsinn herein.

Bezüglich der Zitate: Ich habe die Zitate der Woche, abgedruckt in der Kleinen Zeitung hereingestellt. Die Kleine Zeitung Zitiert Herrn S. Das habe ich unverändert übernommen, aber den Namen unkenntlich gemacht.

Walter
Name: Gourmet antwortet um 16-03-2008 10:52 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
@walterst, @Rescha1
Entschuldigt bitte, dass ich da jetzt mitrede, ohne den Hinausgeworfenen und alle dessen Aussagen zu kennen.
Ich kann mir nicht recht vorstellen, dass jemand wegen der beiden aus der Kleinen Zeitung zitierten Aussagen aus einer Genossenschaft geworfen wird. Ich nehme an, dass die betroffene Person versucht hat, die Genossenschaft unter Druck zu setzen und vielleicht sogar Mitglieder dazu zu bewegen, die Milch woanders hin zu liefern. DAS wäre wirklich genossenschaftsschädigendes Verhalten.
Sollte meine Vermutung richtig sein, verstehe ich aber die Aufregung jetzt nicht. Wenn er sowieso woanders hin liefern will, warum soll er dann noch in der Genossenschaft bleiben wollen?
Name: walterst antwortet um 16-03-2008 11:02 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Gourmet, ich weiss nicht wie das bei Euch in Salzburg ist. Wenn ein Bauer zu den Pidingern oder zum Jäger fragen geht: "Was würd ich bei Euch für die Milch kriegen" und der Pidinger sagt: "Im Moment brauch ich nix, also kann ich Dir nix sagen"

Hat dieser Bauer dann die Genossenschaft geschädigt?
Wie wird er z.B. Von der Alpenmilch bestraft?
Muss ich davon ausgehen, dass in Salzburg eine Mehrheit der Bauern dafür wäre, einen solchen Bauern wirtschaftlich zu sanktionieren, oder ist das Deine alleinige Meinung?

Ist es aus Deiner Sicht in Ordnung, dass der Geschäftsführer über Details des Ausschlusses Auskunft gibt, noch bevor das Mitglied informiert ist?

Fallen Deine Fernurteile immer zu Ungunsten von Bauernkollegen aus?

Walter
Name: helmar antwortet um 16-03-2008 11:16 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
...also a bissl klarer scheints jetzt zu werden: es wurde ein Vorstandsbeschluß gefaßt, und dieser wurde vom Geschaftsführer ausgeführt....stimmt das so? Wenn ja, dann war also der Geschäftsführer der Überbringer der schlechten Nachricht, nicht mehr, nicht weniger......zumindest lebt er noch denn was früher mit den Überbringern schlechter Nachrichten oft gemacht wurde......dass du, lieber Walter, deinem Kollegen helfen willst, ehrt dich.......aber wäre es nicht besser, erst mal nachzufragen und dann erst zu "schießen", auch wenn du das erfreulicherweise per PC tust....
Mfg, helmar
Name: walterst antwortet um 16-03-2008 11:22 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Da hast Du vollkommen recht, Helmar. Man muss erst nachfragen und dann schiessen oder urteilen. Du solltest Dich vielleicht dran halten. Dann kämst Du auch nie auf die Idee, den betreffenden Geschäftsführer quasi als unbeteiligten Postboten einzustufen.

Walter


Name: Gourmet antwortet um 16-03-2008 11:26 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
@walterst

Was soll da passieren, wenn jemand bei einem anderen Betrieb fragt? Ich nehme an, das passiert häufig, besonders in einem Gebiet wie hier in Salzburg, wo es viel Auswahl an Verarbeitungsbetrieben in einer vernünftigen Entfernung gibt.

Zwischen dem Fragen bei einem anderen Betrieb und dem Versuch, möglichst viele Kollegen zu finden um die eigene Genossenschaft unter Druck zu setzen, sehe ich aber einen großen Unterschied.

Das Wort 'Bauernkollegen' wird offenbar von Dir sehr eingeschränkt interpretiert. So weit ich das bisher verstehen konnte, haben die Vorstandsmitglieder der Genossenschaft mit nur einer Gegenstimme jemanden ausgeschlossen. Und ich nehme an, dass diese Vorstandsmitglieder im Interesse der Mehrheit gehandelt haben. Sind diese Vorstandsmitglieder und die Mehrheit der Genossenschaftsmitglieder keine Bauernkollegen? Sind Bauernkollegen in Deinem Sinn nur solche, die versuchen, Milch zu bündeln um einen möglichst großen Brocken aus der Genossenschaft herauszureissen?

Ich habe kein Fernurteil getroffen, sondern nur, auf Basis meiner nicht sehr vielen Informationen, einige Fragen gestellt.
Name: walterst antwortet um 16-03-2008 11:36 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Was hat der hinausgeworfene anderes gemacht als ein Salzburger, der in Piding anfragt?

Werden alle Bauern die sich informiert haben hinausgeschmissen? Gibt es eine Gleichbehandlung?

Mir wird fast schlecht, wenn ich mir die Diskussionen zum Gedenkjahr durchlese.
Man kann sich gut vorstellen, wie es jemandem ergangen ist, der aufgemuckt hat.
Die Köpfe sind damals auch gerollt offiziell gedeckt von einer angeblichen Mehrheit.

Warum überlässt man den Ausschluss eines Kritikers nicht der Generalversammlung, wo sich der Schädiger selbst rechtfertigen muss und die Mitglieder Aug in Aug über den Ausschluss abstimmen?
In den Statuten hat ein ausgeschlossener nicht einmal die Möglichkeit, sich vor der Generalversammlung dem Thema zu stellen.

Walter


Walter
Name: helmar antwortet um 16-03-2008 11:41 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Walter, Walter.....gönn dir doch mal ein Murauer!Hopfen soll beruhigen......helmar
Name: Gourmet antwortet um 16-03-2008 11:47 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
@walterst
Ich nehme an, wenn ein Lieferant und Mitglied einer Salzburger Genossenschaft in Piding anfragt, wird vorerst gar nichts passieren. Die Genossenschaft wird es vermutlich gar nicht erfahren und wenn doch, werden sie versuchen, ihn zu halten. So war es bei einem guten Bekannten mit relativ hoher Quote vor über einem Jahr. Der hat ganz offen mit der Alpenmilch und der Molkerei in Piding gesprochen. Das Ergebnis war, er ist bei der Alpenmilch geblieben. Und niemand hat ihm gedroht, ihn hinauszuwerfen. Und wenn das Angebot gut genug zum Wechseln ist wäre es an der Zeit, freiwillig aus der Genossenschaft austreten. Wo ist das Problem?

Man kann doch als Bauer mit den Molkereien ganz offen reden. Deshalb vermute ich, dass hinter dem Hinauswurf über den wir hier sprechen, noch etwas steckt, als nur das Fragen bei einem anderen Abnehmer. Darüber weiß ich aber leider zu wenig, und deshalb meine Nachfrage hier. Weil ich manchmal das Gefühl habe, dass das was Du uns hier präsentierst, zwar richtig, aber nur die halbe Wahrheit ist.
Name: walterst antwortet um 16-03-2008 11:47 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Liebe Helmar!

Dass es Dich sehr freut, wenn es einen von uns auf die Schnauze haut, das ist mir schon klar.
UNsere Kollege hat auch Familie mit kleinen Kindern und ich will mich nicht im geringsten beruhigen, wenn Du noch herumtrittst auf jemandem, der sich für andere einsetzt und jetzt vom Geschäftsführer aus persönlicher Rache so ein Osterei gelegt bekommt.

Walter
Name: Gourmet antwortet um 16-03-2008 11:49 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
@helmar
Guter Tipp. Noch dazu, wo das Murauer ein ausgesprochen gutes Bier ist. Bevor der Walter allerdings mehr davon trinkt, möchte ich schon noch einige Argumente über den Ausschluß des Kollegen von ihm lesen.

Name: Gourmet antwortet um 16-03-2008 11:52 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
@walterst
Du versuchst schon wieder, die Verantwortung der Kollegen zu vertuschen. Der Vorstand, also andere Bauern, hat den Hinauswurf beschlossen, der Geschäftsführer kann das gar nicht, er muss nur den Job dann machen.
Name: helmar antwortet um 16-03-2008 12:01 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
...es geht halt nichts über gepflegte Feindbilder...helmar
Name: milchproduzent antwortet um 16-03-2008 12:29 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Hallo die Runde!
Letztes Jahr war ein Artikel im Bayerischen Wochenblatt, wo die BDM den Streikbrechern mit
"öffentlicher Brandmarkung" und auch mit dem "Zutritt zur Milchkammer verschaffen" gedroht hat.
Soviel zum Gedenkjahr "Walter"
Name: biolix antwortet um 16-03-2008 12:31 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
is nur die frag was war vorher... ja aber an dem beispiel sieht man wieder die "macht" des einzelnen gell gourmet... in salzburg kündigter einfach und geht... aber im ennstal ??

ja und die macht des Stärkeren in der freien Marktwirtschaft.... ja darum ein paradigmen wechsel in eine ökosoziale marktwirtschaft mit solidarem handeln ist gefragt.. alle fakten auf den tisch ... für und wieder.. sachlich ... und dann lösungen suchen für alle beteiligten...

Ich nehme an das war nur der "Anführer", den mum di e ganze gruppe zu Kündigen haben sie nciht , oder ? bzw. was macht die gruppe um ihn nun dort, gibt es solidaridät ?

lg biolix

p.s. wenn ihr einen fond einrichtet für die familie dfalls ein wirtschaftliche Katastrophe entsteht, ich bin bereit was zu überweisen.. bitte walter informiere mich....
Name: biolix antwortet um 16-03-2008 12:33 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
ja milchproduzent, die Arbeiter hättens auch weit bracht ohne streik ;-)))
ja das ist die meinung der leute die die frei Marktwirtschaft vertreten bis ins letzte ;-)))

hoffentlich bist du nicht einmla der "letzte" in deiner molkerei, dann rufst halt auch mich an ;-))

biolix


Name: helmar antwortet um 16-03-2008 12:47 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Aha, Biolix, im Ennstal geht nicht was die Salzburger können?! Und in der Osteiermark, in weiten Teilen NÖs? Im Ennstal gehts net, und anderwo sinds, wie auch mir schon vorgworfen wurde, feig? deppat?.........ich wundere mich und staune....
Mfg, helmar
Name: walterst antwortet um 16-03-2008 12:53 auf diesen Beitrag nach oben

Tagebuch
Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Gourmet, jetzt müssen wir den Gedanken mit dem Salzburger Bauer einmal weiterspinnen.
Du meinst also, dass man mit den Molkereien ganz normal reden kann.
Was ist jetzt, wenn der Salzburger Bauer seine beiden Nachbarn fragt, ob man nicht gemeinsam bei den Pidingern anfragen könnte, um die Sammelkosten zu verringern.
Ist es jetzt aus Deiner Sicht so weit, dass ihm seine Genossenschaft wirtschaftliche Repressalien auferlegen soll?

Und dann wäre noch die Frage des Schadens der Genossenschaft.

Ich glaube, dass ich den "Schaden" der durch den ausgeschlossenen verursacht wurde, ganz gut beziffern kann:
Der Grundpreis wird für die verbliebenen Mitglieder viel länger oben bleiben, als der Geschf. ursprünglich vor hatte und der Biozuschlag wird massiv steigen. Und der Geschäftsführer kann den Druck der Bauernrebellen an den Handel gut weitergeben und wird dies auch tun, um nicht das Gesicht zu verlieren.

So schätze ich den Schaden für die Genossenschaftsmitglieder ein.

Walter
Name: walterst antwortet um 16-03-2008 12:55 auf diesen Beitrag nach oben

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Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Helmar, du hast gesagt, erst nachfragen und dann......

Nimm den Hauptschulatlas und schau dir an, wie weit ein Flachgauer Bauer von der nächsten Molkerei weg ist und ein einzelner Ennstaler.

Walter
Name: Rescha1 antwortet um 16-03-2008 13:07 auf diesen Beitrag nach oben
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Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Herr S. hat nicht versucht, allein seine Milch an eine bayrische Molkerei zu verkaufen, sondern er wollte gemeinsam mit anderen Bauern eine beträchtliche Menge Biomilch nach Bayern verkaufen. Die Verhandlungen sind erst im letzten Moment gescheitert.
Name: helmar antwortet um 16-03-2008 13:14 auf diesen Beitrag nach oben

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Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
....und wenn man die viel umfehdete NÖM nicht berücksichtigt, dann bist vom Ennstal schneller in Piding als wir......und uns wurde ja vor gar nicht so langer Zeit wärmstens empfohlen, der NÖM zu zeigen wos lang geht........witzigerweise hat dies einer geraten der mit Sicherheit keine Milch- und mit höchster Wahrscheinlichkeit überhaupt keine Rindsviecher sein eigen nennt........und was deinen Kollegen betrifft, mir zu unterstellen dass ich mich darüber freue, das kommt aus der alleruntersten Lade. Denn die Existenzprobleme muß nun auch seine Familie mit ausbaden. Er hat sicher vielleicht das Risiko geringer eingeschätzt, oder daran geglaubt dass es ganz sicher mit den Liefergemeinschaften was wird. Ich hoffe sogar, dass sich, sollte nicht allzuviel Porzellan zerschlagen worden sein, für ihn irgendeine Lösung finden wird, vielleicht sogar dass wenn schon nicht mehr er, dann doch jemand anderer für den Betrieb verantwortlicher die Möglichkeit hat, doch noch den Abnehmer zu haben.......und dass alle mit einem blauen Auge, oder beiden davon kommen können.
helmar
Name: Rescha1 antwortet um 16-03-2008 13:37 auf diesen Beitrag nach oben
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Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Ja. helmar, du hast wie fast immer, recht. Ich möchte überhaupt einmal sagen, daß ich deine Einträge sehr schätze.
Name: walterst antwortet um 16-03-2008 14:44 auf diesen Beitrag nach oben

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Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Rescha ist ein gutes Aushängeschild. Gestörtes Verhältnis zur Wahrheit.

Die Verhandlungen mit einer bayrischen Molkerei hat der Ausgeschlossene noch nicht einmal angefangen, nicht einmal selbst einen Kontakt hergestellt, das weisst Du ganz genau.
Lüg doch nicht alle hier an! Schäm Dich.

Und es bleibt immer noch die Frage: Was ist der entstandene Schaden? Dass der Geschäftsführer jetzt beim Handel mehr Geld holen muss und alle Mitglieder einen Vorteil haben?

Da bei Eurer Genossenschaft auch der Warenhandel und die Fleischverarbeitung dabei ist, müsst ihr künftig jeden ausschliessen, der sich für seine Traktorreifen außerhalb der Genossenschaft ein Anbot einholt und jeden, der sich mit seinem Nachbarn einen Zug Stroh von Privat besorgt und jeden, der sein Schlachtvieh an einen privaten Händler absetzt. Dann werden vermutlich nicht einmal mehr im Vorstand viele Leute übrigbleiben.

WAlter
Name: helmar antwortet um 16-03-2008 15:42 auf diesen Beitrag nach oben

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Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
..und wie ist dein Verhältnis dazu?.....oder gibt es nur jene welche dein Wohlwollen findet?
Mfg, helmar
Name: milchproduzent antwortet um 16-03-2008 16:23 auf diesen Beitrag nach oben
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Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Hallo Walter!
Du hast gelogen, denn die Gefahr war immer da, nur Du hast Sie weggeredet!
Name: pezl antwortet um 16-03-2008 17:03 auf diesen Beitrag nach oben
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Molkereiboss rächt sich an Kritiker?
Was mir hir bei den verschiedenen Einträgen auffällt ist ,das sich fast keine Lieferanten zu anderen Genosenschaften zu Wort melden.(auser helmer,gourmet)
Auch ich werde aus Angst, das mir das selbe passiert wie S., übers Forum sicher nichts dazu schreiben.
Name: beni11 antwortet um 16-03-2008 17:37 auf diesen Beitrag nach oben

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IG Milch gefährdet Bauern-E