 Tagebuch
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wie kann man den bauernmilchpreis stabilisieren @muk Danke für den Hinweis. Dann schreibe ich auch mal was dazu. Ich sehe es ähnlich wie grafeder. Die Preise steigen und fallen. Das ist doch ganz normal. Damit muss jeder Teilnehmer am Markt umgehen können. Da hilft kein Jammern. Ich kann mich an stabilisierte Milchpreise noch gut erinnern. Damals haben Politiker in Wien die Milchpreise festgelegt. Das war Planwirtschaft. In diese Zeit möchte ich nicht mehr zurück. Wegen der negativen Nebenerscheinungen. Helmar hat darauf hingewiesen, dass die Leistungssteigerung die geringeren Kuhzahlen in der EU wettmachen würde. Das glaube ich auch. Vor allem deshalb, weil spezialisierte Milchviehbetriebe es notwendiger haben, die Produktion zu optimieren, als ein kleiner Nebenerwerbsbauer. Ich habe ja öfters schon hier die Meinung vertreten, dass ich es als wichtig erachte, mit geringeren Kosten zu produzieren, als der Durchschnitt. Und deshalb es wichtig ist, die Produktion zu optimieren. Damit meine ich nicht, möglichst viele Maschinen oder eine sehr hohe Milchleistung. Entscheidend ist, um welchen Preis der Liter Milch erzeugt wird. Aber für diese meine Einstellung werde ich hier immer schwer beschimpft.. Vor allem von jenen, die meinen, ein hoher Milchpreis müsse durch Kampfmaßnahmen erreicht werden. An den Erfolg solcher Maßnahmen glaube ich nicht. Die EU hat nicht zu unrecht eine Wettbewerbsbehörde die dafür sorgt, dass nicht Einzelne ihre Monopolstellung ausnutzen. Wenn ich mit manchen Leuten von der IG-Milch spreche, dann gewinne ich jedes mal den Eindruck, dass genau so etwas beabsichtigt ist. Stichwort: Mengensteuerung in Bauernhand. Da wird die Wettbewerbsbehörde nicht zusehen. Also spart Euch die Mühe.
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