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Hetzjagd

  Antworten: 12

Name: Halodri 28-02-2008 21:01 nach oben
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Hetzjagd
In Spitz an der Donau wurde heut der Giftattentäter an Bürgermeister Hirtzberger der Öffentlichkeit präsentiert. In solch einem kleinen Ort kennt jeder jeden. Für die Familie des Attentäters wirds wohl am besten sein den Ort zu verlassen, so wird sie angefeindet werden. Ist es nicht verfrüht der Öffentlichkeit einen Täter zu präsentieren, obwohl noch kein Geständnis vorliegt, oder ist diese Vorgehensweise korrekt?
Name: 0815 antwortet um 28-02-2008 21:11 auf diesen Beitrag nach oben
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Hetzjagd
Wenn das ein Asylwerber wäre, dürfte sich die Polizei und Presse das nicht erlauben, vor einem Strafprozess Fotos und Namen zu verlautbaren!
Name: sisu antwortet um 28-02-2008 23:17 auf diesen Beitrag nach oben
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Hetzjagd
Hallo!
Schließe michde beiden Vorrednern an.
MfG
sisu
Name: 208 antwortet um 29-02-2008 04:39 auf diesen Beitrag nach oben

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Hetzjagd
ausserdem wird von den medien sofort gesagt ein weinbauer aus spitz war der attentäter man könnte ja sagen ein mann aus spitz so wird gleich das image der weinbauern angekratzt
Name: ALADIN antwortet um 29-02-2008 07:12 auf diesen Beitrag nach oben

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Hetzjagd
Ich denke der Name und das Bild wurden wegen der Hinweise veröffentlicht. Sollte er nicht geständig sein, werden noch Zeugen gebraucht.
Name: ALADIN antwortet um 29-02-2008 07:14 auf diesen Beitrag nach oben

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Hetzjagd
Und noch was: Sollte wircklich eine Hetzjagd auf Angehörige veranstaltet werden (oder Ähnliches) sind nicht die Behörden schuld, sondern nur die dummen Menschen.
Name: figo antwortet um 29-02-2008 07:20 auf diesen Beitrag nach oben

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Hetzjagd
also ich hab gestern bei uns im Radio gehört, ein "Gastwirt" aus spitz!
aber eines ist für mich klar, daß es leider keine "gerechte" strafe für diesen Täter geben kann- wenn man sieht was der Bürgermeister und dessen Angehörige durch diesem Gift Attentat mitmachen!!!

Name: helmar antwortet um 29-02-2008 08:03 auf diesen Beitrag nach oben

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Hetzjagd
Eine teuflische Sache..einerseits ist wohl ein Giftmordversuch so ziemlich das hinterhältigste das einem einfallen kann, zum anderen ist das noch dazu einem Politiker widerfahren. Und bei diesem medialen Interesse ist die Exekutive mehr unter Zugzwang als anderswo........aber bei wievielen Verbrechen gesteht der Täter sofort? Gar nicht so selten nie und dann gibt es nur mehr oder weniger Indizien, mit dem Nachsatz....es gilt die Unschuldsvermutung. Daraus wieder eine pauschale Verurteilung von Weinbauern ableiten ist auch nicht ganz in Ordnung. Nur wie soll man weiterkommen wenn noch fragen offen sind? Um überhaupt an weitere Hinweise zu kommen muß man sagen worum es geht, auch auf die Gefahr hin dass unbrauchbare dabei sein können...
Mfg, helmar
Name: Halodri antwortet um 29-02-2008 10:03 auf diesen Beitrag nach oben
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Hetzjagd
Jetzt abgesehen von diesem Giftmordversuch, der hinterhältiger nicht sein könnte und auf das schärfste zu verurteilen ist, geht es den Medien zuerst um die Frage wer ist der Täter, als um den Gesundheitszustand des Opfers und die Empfindlichkeiten der Angehörigen. Wenn großes mediales Interesse über eine Sache herscht ( man denke an die ersten BSE- Fälle ) dann wird mit Hochdruck versucht der Öffentlichkeit einen Schuldigen zu präsentieren, um die Gemüter zu beruhigen unter dem Motto besser ein Bauernopfer als keinen Täter. Medial verurteilt ob schuldig oder nicht schuldig, daß ist heutzutage modern.
Name: Bergdoktor1 antwortet um 29-02-2008 10:19 auf diesen Beitrag nach oben
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Hetzjagd

Guten Morgen,

Was dieser Mann da getan haben soll, ist schärfstens zu verurteilen. Trotzdem finde ich es nicht richtig wenn hier meines Erachtens voreilig seine volle Identität in den Medien bekanntgegeben wird. Es gab immerhin, wenn auch sehr selten, Fälle wo sich Kommisar DNA geirrt hat. Man hätte damit mindestens so lange warten können, bis wirklich zu 100% fest steht, dass er es war. In Italien ist der Vater von jenen zwei Buben, die vor Jahren vermutlich in einen Schacht gestürzt und dabei ums Leben gekommen sind, aller Wahrscheinlichkeit nach unschuldig eingesperrt gewesen. Ich frage mich wie kann es zu sowas kommen? Ich kenne den Fall nicht näher, aber von einem Geständnis dieses Vaters war keine Rede.
Ich stelle mich keinesfalls auf die Seite der Verbrecher, sondern gebe nur zu bedenken, dass doch immer wieder Unschuldige verurteilt werden. Die beiden Familien können einem nur leid tun und den ermittelnden Beamten ist nur zu wünschen, dass sie nicht zu hoch pokern, denn sollte sich wider erwarten herausstellen, dass dieser Mann unschuldig ist, möchte ich nicht in ihrer Haut stecken.

Gruß Doc
Name: iderfdes antwortet um 01-03-2008 21:27 auf diesen Beitrag nach oben

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Hetzjagd
Hallo,

also wenn ich recht informiert bin, gilt bis zur Verurteilung die Unschuldsvermutung. Also rein rechtlich ist das sicher nicht in Ordnung. Noch dazu sind mir auch Fälle bekannt, bei denen im Labor Fehler bei der DNA-Untersuchung passiert sind, bei denen zweimal dieselbe Probe miteinander verglichen wurde usw. Außerdem sind nicht alle Grußkarten in Plastik verschweißt und ich selber habe auf zig Karten meine DNA hinterlassen, wenn ich mir mal eine ausgesucht habe.

sg
Name: Kallo antwortet um 01-03-2008 21:41 auf diesen Beitrag nach oben
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Hetzjagd
Wie es eh schon hier geschrieben worden ist, mit einem Asylwerber dürften sich die Krimineser das nicht erlauben! Da wäre sofort AI, SOS Mitmensch, Grüne und andere Gruppen da, die einen Wirbel gemacht hätten! Das jüngste Beispiel, die Fam. Zogaj aus Wieselburg, dort wurde der Strafregisterauszug veröffentlicht. Da wurde gleich ein Wirbel gemacht, obwohl diese Verurteilungen rechtskräftig waren! Würde hier kein Urteil abgeben über den Verdächtigen! Jetzt wird halt mit aller Kraft nach weiteren Beweismitteln gesucht, weil die Krimineser wissen, daß die DNA auf der Karte alleine nicht ganz verläßlich ist für eine Verurteilung.
Egal wer es jetzt war, aber was wätre passiert, wenn eine andere Person diese Praline gegessen hätte? Hätte genauso gut ein Kind sein können. "Magst das Stückerl?" so könnte eine Frage an ein eigenes Kind sein. Nicht auszudenken! Jedenfall soll der Täter schwer büssen für die Tat!
Name: wecker antwortet um 01-03-2008 23:04 auf diesen Beitrag nach oben
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Was wäre gewesen wenns ein Asylwerber gewesen wäre? Wahrscheinlich hätte man ihn bei der Festnehme solange fixiert bis er erstickt ist!
Wie verbohrt muss man eigentlich sein, wenn man bei der Eingangsfrage zu diesem Thread auf das Thema Asylwerber kommt??
Dass man in diesem Fall gleich Namen und Foto des Verdächtigen veröffentlicht zeigt nur den Druck, den medialen, unter dem die ermittelnden Beamten stehen, und ich hoffe für alle Beteiligten dass sie diesmal nicht irren.
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