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Es sind 13843 Diskussionen online
Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung
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Name: Jophi 13-02-2008 14:40 |
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Tagebuch
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Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung Hallo ! Es war vor einigen Tagen mal die Diskusion über dieses Thema gewesen, ich hatte geschrieben, daß ein Bekannter von mir dieses System hat. Daraufhin war ich von Mandy gebeten worden, bei meinem Bekannten mal nachzufragen, ob er mit diesem System zufrieden ist. Mein Bekannter ist selbst ein sehr inovativer Heizungsbauer, der alle interessanten Systeme erst in seinem eigenen Wohnhaus einbaut und Erfahrungen sammelt, bevor er diese an seine Kunden verkauft. Seine Kurzaussage zur Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung war folgende. Generell, eine gute und sinnvolle sowie gewinnbringende Angelegenheit, man sollte jedoch besonders auf zwei Punkte achten. Erstens, die ganze Anlage sollte mit 24 Volt und nicht mit 230 Volt betrieben werden, da ansonsten die Stromkosten die rentabilität auffressen. Zweitens, der ganze Aufwand um die Anlage nachträglich in ein schon vorhandenes Haus einzubauen, darf wiederum nicht zu teuer werden, ansonsten wieder das Problem mit der Rentabilität. schönen Gruß Jophi |
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Name: ausmaus antwortet um 13-02-2008 22:07 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung Hallo! Die Wärmerückgewinnung aus der Abluft (kontrollierte Wohnraumlüftung) macht auf jeden Fall Sinn! Wir haben so eine Anlage. Es geht dabei ja nicht um die Wärmerückgewinnung allein. Du brauchst im Winter kein einziges Mal das Fenster öffnen, was natürlich Heizkosten spart. Wenn richtig geplant, wird die Zuluft über ein Erdrohr vorgewärmt. Bei uns ist es so, dass selbst bei minuns 15 Grad Außentemperatur, die Luft aus dem Erdrohr mit etwa plus 5 Grad reinkommt - noch bevor sie den Wärmetauscher passiert. Dort wärmt die Abluft die Zuluft. Dann erst wird der Abluft die "Restwärme" entzogen und das Warmwasser bereitet. Im Sommer stecke ich die Rohre um. Das heißt die Zuluft wird gekühlt. So wirkt das dann auch gleich als "Klimaanlage". Unser Werkel hat etwa 500W elektrische Leistungsaufnahme. Wobei sie ja natürlich nicht dauernd läuft und erwärmt 300 l Wasser auf 48 Grad. |
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Name: mandy antwortet um 13-02-2008 22:55 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung Hallo ausmaus. Kannst du mir ins Tagebuch schreiben bzw mailen, wer dir die Anlage geplant und ausgeführt hat und mit welchen Kosten da man ungefähr rechnen muß? Wäre dir für Info sehr dankbar - m.f. G. mandy |
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Name: Temmerer antwortet um 13-02-2008 23:39 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung Hallo Jophi, grundsätzlich ist eine WRL mit Wärmerückgewinnung das Beste, was man für das Wohnklima tun kann. Zum ersten von dir genanntenPunkt, den man beachten sollte: Das mit den 24 Volt kann ich nicht nachvollziehen. Erstens braucht man da einen Trafo, und der hat auch nicht einen Wirkungsgrad von 100%. Und Zweitens kommt es beim Energieverbrauch auf die Leistungsaufnahme an und nicht auf die Spannung. Zum zweiten Punkt: Bei so einer Anlage kann man nicht wirklich davon sprechen ob sie sich rentiert oder nicht. Beinhart kalkuliert wird sie sich nie rechnen - den Komfortgewinn kann man aber nicht mit Geld messen (... fast staubfreie Innenräume, keine Insekten, kein Kondenswasser an kalten Scheiben, keine Schimmelbildung ........) Eins ist meiner Meinung nach aber ganz wesentlich: Die Frischluft sollte über ein Erd-Wärmetauscherrohr (in ca. 1 bis 1,5m Tiefe verlegt) angesaugt werden. Da wird sie im Sommer gekühlt und im Winter vorgewärmt. Und gerade im Winter müsste ansonsten die Frischluft elektrisch oder sonstwie vorgewärmt werden, damit der Wärmetauscher nicht einfriert. Und das kostet entsprechend Energie. Ein paar Daten vielleicht noch: Preis bei Neubau: ca. €6000,- bis €13000,- , je nach Ausführung Stromverbrauch: ca. 30W bis 200W , je nach Lüftungsintensität und Haus-/Wohnungsgröße Gruß - Temmerer |
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Name: Edi14 antwortet um 14-02-2008 07:43 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung Hallo! Es geht bei den Ventilatoren nicht nur um 24Volt, Gleichstrommotoren sind Energiesparsamer als Wechselstrommotoren und die Drehzahl kann besser geregelt werden. Die meisten Wohnraumlüftungsgeräte haben heutzutage ohnehin Gleichstrommotore. |
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Name: Ich_bin_ich antwortet um 14-02-2008 08:46 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung Grüß euch Wundert mich daß unter den Nachteilen der wirklich größte Nachteil einfach "vergessen" wurde. Vor lauter Euphorie um die Energiediskussion, gehen tuts ja um das Niedrig.- oder Nullenergiehaus, wird - oft auch absichtlich - übersehn: es handelt sich dann um ein Klimaanlagen - Klima ! ! ! Würde zb jeder Wohnraum bei uns auf "Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung" wies´s so schön heist, eingerichtet, ein unvorstellbarer Druck auf die Gesundheit wäre die Folge. Zahllose Projekte der letzten Jahrzehnte in diese Richtung erwiesen sich als gesundheitlich untragbar ....... eh nur für die Bewohner. Und mußten einfach wieder ausgebaut bzw. deaktiviert werden ! Und die Werbung, nanit, wie bei allem, sagt: ja früher, da waren die Anlagen noch nicht so gut wie jetzt, aber heute ........... nur das wurde vor zehn und vor zwanzig Jahren auch schon gesagt .......... und mit "Neuentwicklung" werden eben noch immer viele Leute gedäuscht ! Aber: es geht letztlich immer um eine Klimaanlage, von der hier geredet wird ........ und da haben Mensch am Arbeitsplatz schon Belastung genug damit ......... will sich das wer in den Lebensraum hollen ? lg |
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Name: ausmaus antwortet um 14-02-2008 09:34 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung @ich_bin_ich: Klimaanlagen-Klima?? Wo ist da der Unterschied?? Ich hab ein Holzriegelhaus. Somit bin ich nach meiner Ansicht schon sehr weit weg vom Klimaanlagen-Klima. Was ist dann besser? z.B. ein Zentralheizungsklima?? mit trockener Luft usw. Ich hab im Moment ein Luftfeuchtigkeit von 68% bei 21 Grad Raumtemperatur. Welcher Gesundheitsdruck? Wir haben diese Anlage seit 7 Jahren und sind nicht kränker als zuvor. Ich sehe diese Anlage unter dem Gesichtspunkt des Komforts (wir heizen NUR mit Kachelofen ein 150m2 Haus, bei einem Holzverbrauch von etwa 7m), sowie der Energieeinsparung (Wärmepumpe wärmt Warmwasser). Und 26, 27 Grad Temperatur im Sommer (bei 32, 33 Grad Außentemperatur) ist nicht schlecht. Aber da macht den Hauptanteil sicher die gute Isolierung aus. Da hat die gekühlte Frischluft eh' nur eine psychologischen Wert. Wie gesagt, die Anlage läuft bei mir etwa 3 mal am Tag (wenn das Wasser gewärmt werden soll) eine Stunde, bzw. am Abend mehr, wenn man waschen/duschen war. Fazit: Sehe nur Positives !! |
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Name: joker124 antwortet um 14-02-2008 09:53 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung @ ich bin ich Also ich wohne auch in einem Haus mit kontrollierter Wohnraumlüftung. Ich hatte am Anfang wie ich eingezogen bin auch die Angst der trockenen Luft. Denn die halte ich nicht aus. Wenn ich in einem Auto mit Klimaanlage mitfahren muss ist das für mich die Hölle. Am nächsten Tag bin ich meistens krank. Es ist die zu trockene Luft. Aber ich habe eigentlich keine Probleme im Gegenteil das Klima ist wesentlich besser, da immer nach Bedarf automatisch gelüftet wird. Sicher gibt es auch Anlagen die Kühlen das ist bei unseren Systemen hier aber nicht der Fall. Das schlechte Klima kommt ja nur dann zustande, wenn du Luft von höherer Temperatur auf niedrigere Temperatur kühlst. Hier fällt das Wasser aus. Die Anlagen geben diese Luft nach Außen ab nicht nach Innen. Lg Joker |
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Name: Josua antwortet um 14-02-2008 12:22 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung Hallo Jophi, ich habe vor zwei Jahren ein Niedrigenergiehaus gebaut, da ich Waldbauer bin natürlich in Holz. Dabei war auch die kontrollierte Wohnraumbelüftung ein Thema. Ich war fest der Meinung diese Kosten könnte ich mir sparen. Ich habe mir viele Holzhäuser in Niedrigengiebauweise angesehen und allein die Energie- ersparniss durch die Wärmerückgewinnung ist enorm. Unsere Luft kommt mit 13°Grad plus aus dem Boden und die Rückgewinnung erwärmt sie auf 17°Grad. Das heisst Du hast im Winter ohne Heizung ein Raumklima von 17°. Auch im Sommer bleiben die Fenster geschlossen, denn die Wohraumbelüftung kühlt mit 13°. Du hast auch den Vorteil keine Fliegen- oder Mückenbelästigung. Bist Du Pollenallergiger reinigen bis zu sieben Filter Deine Luft so bist Du mindestens zu Hause geschützt, auch der Volumenstrom und die Raumluftfeuchte lassen sich regeln. Mach Dich über´s Internet schlau und lass die Anlage von einem Fachmann ein- bauen, nachträglich installieren ist nur schwer möglich. Einige technische Daten: Ich habe eine Hoval HomeVent, Nennluftleistung Aussenluft 275 m3/h Nennluftleistung Abluft 250 m3/h Elektrischer Anschluss Spannung 230 V Stromaufnahme maximal 0,9 A Leistungsaufnahme 50 W (!) Liebe Grüße Josua. |
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Name: raschi69 antwortet um 14-02-2008 12:31 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung Hallo ausmaus. Kannst du mir ins Tagebuch schreiben bzw mailen, wer dir die Anlage geplant und ausgeführt hat und mit welchen Kosten da man ungefähr rechnen muß? Wäre dir für Info sehr dankbar - m.f. G raschi69 |
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Name: Temmerer antwortet um 14-02-2008 18:05 auf diesen Beitrag |
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Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung @ ich_bin_ich Eine Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ist definitiv keine Klimaanlage und sie macht definitiv kein Klimaanlagen-Klima! Eine Klimaanlage tut kühlen (Luft läuft über Kompressor) Eine Wohnraumlüftung tut lüften (Luft läuft maximal üer Wärmetauscher) ... vereinfacht dargestellt Deshalb kann ich deine Kritik nicht ganz nachvollziehen Gruß - Temmerer |
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Name: Jophi antwortet um 14-02-2008 18:09 auf diesen Beitrag |
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Tagebuch
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Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung Vielen Dank. für Euer aller Mühe, war sehr interessant was Ihr hier berichtet habt. Aber ich selbst habe nicht vor mir so eine Anlage einbauen zu lassen. Ich bin mit meiner bestehenden Anlage recht zufrieden, aber wer weiß, vielleicht später mal. Ich hatte wie oben schon erwähnt das Ergebnis meiner Erkundigung hier eingestellt. Lophi |
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Name: Ich_bin_ich antwortet um 16-02-2008 15:38 auf diesen Beitrag |
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 Tagebuch
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Wärmerückgewinnung aus Wohnraumentlüftung Grüß euch Keinesfalls wollte ich eure Zeitzung schlecht reden, tut mir leid. Ich bin sicher daß viele gut funktionieren werden. Aber viele eben auch nicht . Ich kenne ja die Argumentation, von wegen: .........kann nur Positives berichten ........ Eindeutig allerdings handelt es sich bei einer Klimaanlage nicht nur um eine Raumkühlung sondern zb auch der Funktionsweise der Überschrift hier. Sehr themennahe liegt da zb die Fußbodenhzeitzung, einst so hoch gelobt, man konnte fast keine Gegenargument geltend machen. Aber wie viele Menschen dadurch furchtbare Gesundheitsprobleme bekammen, ja das wird dann mit dem Werbebudget nimmer verbreitet. Und schon gar nicht wie viele solcher Heitzungen stillgelegt und durch ein anderes Heitzsystem ersetzt werden mußten ......... weil die Wohnfläche sonst für die Besitzer unbewohnbar gewesen wäre. Was ich meine was gesagt gehört: jeder der sich für kontrollierte Wohnraumheitzung.- u. - Lüftung interessiert sollte auch wissen daß sehr viele Menschen, vor allem Atemwegs.- oder Hautvorbelastete Personen, diese gesundheitlich evtl. sehr schlecht vertragen. Und meine Quellen sind da nicht nur die Werdeprospekte von Profiteuren sondern Erfahrungen der Institute für Baubiologie und halt Sendungen des Ö1. Und von mir: ein Wohnklima ist doch nicht nur Temperatur und rel. Luftfeuchte ......... tststs lg |
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