 Tagebuch
E-Mail an User
|
Übergewicht @Kathrein Deine Aussagen bezüglich Fett und Kohlenhydraten bezüglich Abnehmen sind falsch. Das sind zumindest meine Erfahrungen. Wie schon weiter oben erwähnt, werde ich diesmal die Fastenzeit nutzen, um wieder etwas abzunehmen. Das mache ich fast jedes Jahr einmal, um die aus Bequemlichkeit angefutterten Kilos wieder loszuwerden. Bei mir könnten es ruhig etwas mehr sein, als nur die aus dem letzten Jahr. Hier meine persönlichen, auch selber schon mehrfach getesteten Erfahrungen: Sport hilft nicht beim Abnehmen. Man fühlst sich besser, das ist richtig, aber Gewicht verlieren durch Sport hat bei mir noch nie funktioniert. Nicht fettes Essen macht fett, sondern schnell verfügbare Kohlenhydrate. Der Körper wandelt zu viel gegessenen Zucker, Mehl, Kartoffel usw. in Fett um, weil dies die einzige Möglichkeit ist, diese Energie für schlechte Zeiten zu speichern. Besonders schlecht ist die Mischung aus Fett und Kohlenhydraten. Die vielen dicken Menschen sind nicht dick, weil sie zu viel Fett essen, sondern von zuckerhaltigen Getränken und Kartoffelchips, um es etwas einfach auszudrücken. Besonders schlimm: Fett und Kohlenhydrate mischen. Bei mir funktioniert nur: Keine Kohlenhydrate essen. Beispiel: Frühstück: 3 Eier mit Speck, Mittagessen: Schweinshaxe mit scharfem Senf, Abends: Käse. Bei Hunger zwischendurch: gekochte Eier, Würstchen, Speck, Käse. Und davon so viel wie man mag. Nur Wasser trinken. Diese Methode verbrennt bei mir ca. 1,5 kg Fett in der Woche. Ohne körperliche Anstrengungen oder Sport. Und auch egal, wie fett das Essen ist und wie viel ich davon esse. Interessant ist, dass der Körper, wenn er keine Kohlenhydrate bekommt, den Energiebedarf zu einem großen Teil aus den eingelagerten Fettzellen deckt und nicht aus dem Fett in der Nahrung. Es kann sein, dass nach einigen Tagen Verdauungsprobleme auftauchen, weil die Lebensmittel keine Ballaststoffe enthalten. Ich esse dann alle 1-2 Tage ein Vollkornbrot zum Frühstück, ohne Belag. Das treibt den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe und führt bei kleiner Menge auch zu keinen sonstigen Problemen. Die häufig verbreitete Ansicht, man müsse im Essen einen relativ hohen Anteil an Kohlenhydraten haben, weil diese der Brennstoff für den Körper sind, stimmt ja nicht. Der gesunde Körper wandelt Fett in Ketonkörper um, die dann zur Energieversorgung herangezogen werden. Und noch was aus meiner Erfahrung: Die Umwandlung von eingelagertem Fett in Ketonkörper für die Energieversorgung ist für den Körper anfangs sehr anstrengend. Die ersten zwei bis drei Wochen kann das schon wehtun. Deshalb versuche ich in dieser Zeit, keine anstrengenden Tätigkeiten zu machen, damit nicht zu viel Fett auf einmal umgebaut werden muss. Seit diesen Erfahrungen habe ich eine ungefähre Vorstellung davon, obwohl ich Nichtraucher und kein Alkoholiker bin, was Sucht sein kann, und weshalb man so schwer davon loskommt. Nach drei Wochen ohne schnell verfügbaren Kohlenhydraten sind die Entzugserscheinungen aber vorbei. Ich möchte hier keineswegs als Ernährungsexperte oder Besserwisser auftreten. Aber das sind meine Erfahrungen, die ich aus einem Buch abgeleitet habe, das ich zufällig gelesen habe. Es ist ca. 15 Jahre aus, als ich ein Buch über den damaligen VW-Einkaufschef Lopez gelesen habe, der von GM zu VW gewechselt ist. Also eine Art Wirtschaftskrimi in der Wirklichkeit. Und auf den letzten Seiten dieses Buches hat er 17 Punkte aufgelistet, nach denen er sich ernährt. Weil Lopez der Meinung ist, dass Wirtschaft so ähnlich ist wie Krieg und nur gesund ernährte Manager wirklich leistungsfähig sind.
|