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Wahrheit oder gestellt?
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Name: Pinz 29-01-2008 22:50 |
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Wahrheit oder gestellt? Hallo Mir fällt immer öfter auf das wir von allen seiten mit informationen,diversen berichten,tv sendungen komplett überflutet werden.Man aber oft nicht mehr sagen kann was ist realität und was wurde nur für uns inszeniert.Jetzt mag einer sagen bilde dir doch selber ein urteil,aber woher bekommt man heute noch eine objektive berichterstattung die nicht von interessen gelenkt ist.Woher bildet ihr euch ein urteil?Alles kann man nicht mit hausverstand lösen oder? gruss pinz |
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Name: Gourmet antwortet um 29-01-2008 23:05 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? @Pinz Objektivität hängt oft auch vom Standpunkt ab. Daher gibt es manchmal viele Wahrheiten. Was ich persönlich versuche, ist, darüber nachzudenken, wer jetzt ein Interesse daran haben könnte, mir bestimmte Informationen zu übermitteln. Beispiel: wenn ich die Kammerzeitung lese, dann weiß ich, dass es darin nicht nur um die Informationen, sondern hauptsächlich auch darum geht, die Arbeit der Kammer möglichst gut darzustellen, damit die Mitglieder nicht auf die Idee kommen, die Zwangsmitgliedschaft in Frage zu stellen. Richtig schlimm ist es aber manchmal bei der Bauernbund-Zeitung, die ich vor Jahren schon abbestellt habe, aber noch immer manchmal bekomme, oder wo liegen sehen. Ich verstehe heute gar nicht mehr, wie ich früher für dieses Werbeblatt auch noch Geld bezahlt habe. Das sind jetzt nur zwei Beispiele von vielen. |
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Name: Christoph38 antwortet um 30-01-2008 08:46 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? Es gibt keine völlig objektive Wahrheit. Jede Meinung ist subjektiv eingefärbt. Der Unterschied liegt im Grad an Objektivität. Seriöse Berichterstattung besteht darin für und wider Argumente darzustellen, abzuwägen und die Meinung abzuleiten. Wer nur positive oder nur negative Argumente bringt und die Gegenseite völlig unter den Tisch fallen lässt ist unseriös. Vor allem in der politisch motivierten Berichterstattung werden meist Gegenargumente verschwiegen oder bewusst verzerrt dargestellt. Wer sich selbst ein Bild machen will, sollte daher das Eigeninteresse des Berichtverfassers einbeziehen und mehrere Meinungen einholen. |
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Name: rotfeder antwortet um 30-01-2008 20:44 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? Hallo! Leider ist in der heutigen zeit es Sitte, das die Medien mehr oder minder gratis sind. Die Kosten werden durch Werbung ec. aufgebracht und nur das Mediengesetz verhindert das Zeitschriften wie NEWS usw. nicht ganz gratis sind. Meine Meinung ist, guter Jurnalismus kostet Geld, wie auch andere Fachkräfte teuer sind. Die Leute müßten nur bereit sein, für eine gute Zeitung eben 1500 bis 2000 Euro pro Jahr zu zahlen. Dann gehts auch. |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 31-01-2008 09:21 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? @pinz Ein gutes Thema, das Du da aufwirfst. Dem was Gourmet und Christoph38 sagen kann ich nur zustimmen, es gibt nicht „die“ Wahrheit. Du kannst bei fast allem, was Dir in den Medien präsentiert wird, davon ausgehen, dass Interessen dahinterstehen. Die Tageszeitungen sind zu ca. 2/3 mit Presseaussendungen gefüllt, die 1:1 übernommen werden, vielleicht schreibt der Journalist noch ein Einleitungssätzchen dazu. Und eine Presseaussendung wird nie objektiv geschrieben, sondern es will jemand gehört, gelesen, wahrgenommen werden. Eine politische Partei, eine Interessensvertretung, ein Unternehmen, vielleicht sogar eine Privatperson. Was rotfeder sagt, gilt hier: Journalisten kosten Geld, und wenn hier gespart wird, dann muss die Berichterstattung einfacher werden, mit weniger Zeitaufwand. Und Presseaussendungen werden häufig so übernommen wie sie sind. Je nachdem welches Medium Du hernimmst, sind mehr oder weniger Interessen deutlich vertreten. Selbst die sog. „unabhängigen“ Tageszeitungen sind diesem Mechanismus unterworfen, auch die Qualitätsblätter wie Standard, Kurier oder Presse. Dennoch, ein Blatt das etwas auf sich hält und einen Anspruch auf Seriosität hat, wird bemüht sein, sich nicht also "Verlautbarungsmedium" einer politischen Partei etc. instrumentalisieren lassen. Die Medien haben eine sog. Gatekeeper-Funktion (=Schrankenwärter), das heißt sie entscheiden, welche Information an die Öffentlichkeit dringt. Wie diese Entscheidung zustande kommt? Was will meine Zielgruppe hören, lesen, anschauen? Tageszeitungsleser wollen aktuell und gut informiert werden, Yellow-Press-Leser wollen Klatsch und Tratsch und viele Bilder, Boulevard-Leser wollen kurze, einfache Meldungen mit Skandalcharakter, Magazinleser wollen Fachinformation… Zeitungen wollen Auflagen verkaufen, TV- und Hörfunksendungen wollen Quoten – auch sie haben ihre Interessen, wenn sie sich für Themen entscheiden, die sie bringen oder nicht. Kennst Du das Zitat „Bad news are good news“ („Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“)? Für eine Zeitung, einen TV-Sender, einen Radiosender sind Skandale, Unglücksmeldungen, schwere Unfälle, etc. ein Fressen, weil sie die Auflage und Quote erhöhen. Weil wir Menschen das lesen, hören und sehen wollen. Wir sind sensationsgierig. Ich meine das völlig wertfrei, das sind einfach die Mechanismen der Massenmedien, und wir Medienkonsumenten werden nur in unseren Bedürfnissen "bedient". Medienkonsum verlangt viel Verantwortung und Bewusstheit, um nicht in der Informationsflut unterzugehen, wie Du sagst. Wir haben Zugang zu so viel Information wie noch nie, jede Tageszeitung hat auch eine gute Online-Präsenz. Ich finde es ist eine gute Strategie, sich mehrere Quellen anzuschauen, bevor man sich eine Meinung bildet. Liebe Grüße |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 31-01-2008 09:35 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? @rotfeder Dass es Gratismedien gibt, finde ich gar nicht so verwerflich. Viele Menschen würden sonst gar keine Zeitung lesen, und auf diese Art gibt es wenigstens irgend eine Art von Informationszugang. Natürlich sind Gratismedien viel manipulativer, die Information ist niederschwellig, mit viel Trash, Unterhaltung, Bildern. Der einzige Schutz vor zuviel Manipulation besteht in der Transparenz. Wenn ein Medium zu einseitig berichtet, kannst Du Dir sicher sein, dass es bald Proteste gibt, weil es bestimmt jemanden gibt, der andere Interessen hat, die er auch in diesem Blatt veröffentlicht haben will. Nicht zuletzt sind die Leserinteressen breit gestreut, daher wird auch das Medium bemüht sein, eine Vielfalt anzubieten und nicht zu einschlägige Information. Dass das Mediengesetz verbietet, dass NEWS gratis angeboten wird, ist mir neu. Soviel ich weiß muss dieses Magazin massiv von den anderen Medien des Verlags (z.B. WOMAN) gestützt werden, um überleben zu können. Der Grund warum es nicht allein von Werbung finanziert werden kann, ist schlicht, dass es dann nicht mehr gelesen wird. Jedes Medium muss eine optimale Mischung aus redaktionellem Teil und Werbung haben, wenn die Werbung überhand nimmt, wird es uninteressant. Das ist auch bei TV- und HF-Sendungen so. Wir sehen es bei den deutschen Privatsendern, dass uns die Werbeunterbrechungen auf die Nerven gehen, und bei zu viel Werbung entscheiden wir uns für ein anderes Programm. Ich selber habe meinen Fernseher vor einem guten halben Jahr verräumt, weil ich festgestellt habe, dass er keine Informationsquelle für mich ist. Und er geht mir nicht ab... ;-) Liebe Grüße |
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Name: fabmuf antwortet um 31-01-2008 10:06 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? mir kommt sowieso vor dass viele Leute heutzutage an einem Realitätsverlust leiden. Es muss jeder für sich entscheiden was die "Wahrheit" sein kann, leider erfährt man sie sehr oft erst hinterher und da kann es auch zu spät sein! |
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Name: beginner antwortet um 31-01-2008 12:04 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? Ich denke es gibt schon 1 Wahrheit, aber ob sie in den Medien zu finden ist, weiss ich nicht! So wie bei dem Thema EU, es gibt eine Wahrheit, ob das nun absichtlich schön gespielt wird, oder ob das wirklich schön ist! |
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Name: zimme24 antwortet um 31-01-2008 12:54 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? das problem ist, dass es verschiedene meinungen zur wahrheit gibt. günter |
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Name: Else antwortet um 31-01-2008 14:05 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt?
Nun, die Frage von Pinz wurde noch nicht beantwortet. Mich würde auch interessieren, aufgrund welcher Informationen aus welchen Quellen Ihr Euch eine Meinung bildet. MfG Else |
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Name: pezl antwortet um 31-01-2008 15:04 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? Des is eklar aus Bauern-und Kammerzeitung .Sonst was dürfen wir garnicht lesen. |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 31-01-2008 15:25 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? @Else Die Frage wurde beantwortet, nämlich mehrere Quellen anzapfen. Wenn möglich eine oppositionelle Meinung einholen. Meist gibt es ja zu ein und demselben Thema von mehreren Institutionen Stellungnahmen dazu. Man findet sie durch googlen (Stichwort oder Überschrift eingeben), die Stellungnahmen der eigenen politische Vertretung anschauen, Websites der Abgeordneten, ots,... Die Kammernachrichten sind bestimmt nicht schlecht, als eine von mehreren Informationsquellen. Würde man das jeden Tag betreiben, wär das schon ein netter kleiner Halbtagsjob... Ich habe einmal in einer PR-Agentur gearbeitet, und es war Pflicht für jeden Mitarbeiter, morgens als erstes alle Zeitungen zu durchforsten und sich ein Bild zu machen, was in der "öffentlichen Meinung" an der Tagesordnung steht - und natürlich sich selber eine Meinung bilden. Die für einen PR-Menschen allerdings Privatsache ist. Auch bei der Lobbyingarbeit ist das der erste Schritt: zu recherchieren, wer welche Position zu einem Thema vertritt. Daraus entsteht dann so etwas wie eine "Positionen-Landkarte" quer über alle Institutionen. Erst dann werden Strategien entwickelt. Wer ist pro, wer ist contra? Mit wem könnte man Allianzen bilden? Wer könnte gefährlich werden? Was könnte das Thema zu Fall bringen? - Und wie wird die öffentliche Meinung eingebunden, sprich wann werden die Massenmedien eingesetzt? Politische Kommunikation habe ich nie gelernt und nie gemacht, aber ich denke, bei heiklen Themen werden schon vorher viele Überlegungen gemacht, wie man das Thema an die Öffentlichkeit "spielt", im Match um die öffentliche Meinung.... Schließlich geht es darum, wem wir dann letztendlich glauben und vertrauen... Liebe Grüße |
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Name: iderfdes antwortet um 31-01-2008 15:30 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? Hallo, also ein kleines Beispiel dazu: Bei der Mitgliederzeitung des ARBÖ wurde in einem Beitrag die Nutztierhaltung als Klimasünder angeprangert. Dabei stand der Prozentsatz des durch die Landw. verursachten Ausstoßes an klimaschädlichen Gasen. Leider hab ich die Zahl jetzt nicht mehr im Kopf. Das ist ja jetzt nichts Neues. Lustig daran war nur, dass auf der nächsten Seite in einem von einem anderen Redakteur geschriebenen Beitrag eine davon stark abweichende Zahl in derselben Ausgabe angegeben wurde. Insgesamt hab ich in verschiedenen Medien Angaben von 2 bis über 20 % gehört. Auch unterscheiden sich die Berichte in verschiedenen Medien über ein und dasselbe Ereignis oft sehr stark, manchmal nimmt man auch ein paar Worte aus dem Zusammenhang eines Interviews und macht daraus eine Schlagzeile, usw. Ich glaub, das nennt man kreativer Journalismus. sg |
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Name: Gourmet antwortet um 31-01-2008 16:11 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? Hallo Else! Ich versuche, die Informationen möglichst nahe an der Quelle zu finden. Also mit Leuten zu kommunizieren, die direkt damit zu tun, oder Erfahrung auf dem Gebiet haben. Und natürlich möglichst viele Quellen aus allen Bereichen nutzen. Das Internet ist da ja eine sehr umfangreiche Fundgrube. |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 31-01-2008 18:06 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? @iderfdes Hallo iderfdes, Journalisten sind auch nur Menschen und machen Fehler. Dein Beitrag hat mich jetzt herausgefordert, einmal nachzuschauen wie leicht oder schwer es ist, die „Wahrheit“ herauszufinden. Auch im Sinne Gourmets, nah an der Quelle zu recherchieren. Also, die Klimastudie von Greenpeace vom 8.1. war wohl der Auslöser der Diskussion. Hier die Einleitung des Pressetextes: 8.1.2008 Überdüngung, Rodungen und Tiermast tragen massiv zum Klimawandel bei - österreichische Bauern gelten im internationalen Vergleich jedoch als vorbildhaft Die globale Landwirtschaft ist einer der größten Verursacher klimaschädlicher Treibhausgase. Zu diesem Schluss kommt eine heute von Greenpeace veröffentlichte Studie "Cool Farming". Vor allem die Überdüngung, aber auch die zunehmende Waldrodung, der sinkende Humusanteil im Boden und intensive Tiermast sind in der Landwirtschaft die Hauptverursacher klimaschädlicher Gase wie CO2 (Kohlendioxid) und N2O (Lachgas). Schätzungen zufolge gehen zwischen 17 und 32 Prozent aller von Menschen verursachten Treibhausgase auf das Konto der globalen Agrarwirtschaft. (…) Quelle: http://www.greenpeace.at/coolfarming, 8.1.2008 Der Text wurde 1 :1 in den Medien übernommen, hier einige Beispiele: http://www.krone.at/index.php?http%3A//www.krone.at/krone/S25/object_id__88467/hxcms/index.html http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1027078 http://www.networld.at/index.html?/articles/0802/18/193856.shtml http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/klima/701507/index.do http://diepresse.com/home/panorama/klimawandel/352025/index.do http://www.ecra.at/service/news/9487230/ Emissionsregistrierstelle ... und es gibt viele weitere, es wäre nur eine Frage der Zeit sie zu finden. Alle weiteren Texte sind Stellungnahmen auf diese Studie, für mich als Nicht-Klima-Expertin schon zu weitreichend und nicht mehr relevant, wenn ich mich nicht mehr mit dem Thema beschäftige. Unterschiedliche Zahlen kommen zustande, weil Äpfel mit Birnen verglichen werden. Geht es jetzt aussschließlich um den Beitrag der Nutztierhaltung? Oder wie oben beschrieben, auch um Überdüngung, Rodung etc.? Betreffen die Zahlen nur Österreich? Es ist im Interesse des ARBÖ, seinen Mitgliedern einmal sagen zu können, dass sie nicht allein die Hauptsünder am Klimawandel sind. Ist ja wohltuend, wenn einmal andere schuld sind – auch wenns nicht stimmt… Der ARBÖ ist eine Interessensvertretung der Autofahrerlobby, so einfach ist das. Was ich machen würde? Entweder beim ARBÖ die Quellenangabe für diese Zahlen einfordern, oder die Information kopieren, meiner Interessensvertretung im Parlament schicken und um Aufklärung bitten, welche Zahlen nun stimmen. Wenn es Dir ein Anliegen ist. Ich gebe zu, dass es Arbeit ist, sich objektive Information zu beschaffen. |
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Name: soamist antwortet um 31-01-2008 18:28 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? hallo teilchen.... " meiner Interessensvertretung im Parlament schicken und um Aufklärung bitten, welche Zahlen nun stimmen. " i wünsch dir den ewigen glauben an das was du von "DEINER INTERESSENVERTRETUNG" erwartest (wer auch immer die sein mag - ist eigentlich wurscht) nur das erwachen aus naiven, rosaroten träumen tut meistens ganz schön weh !! lg soamist |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 31-01-2008 19:16 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? Hallo soamist, guter Einwand. Natürlich habe ich auch immer wieder Zweifel an meiner oder Eurer oder sonstiger Interessensvertretung. Glaub nicht, dass ich denen als erstes Vertrauen schenke… Wenn es aber darum sich Meinungen einzuholen, dann frag ich auch meine Volksvertreter, die mein Vertrauen bekommen haben. Denn das ist deren erste Pflicht, dass sie sich für mich schlau machen! (um nicht zu sagen deren verdammter Job...) Dafür bezahle ich sie… Wenn ich sehe, dass sie es nicht tun oder nicht dazu fähig sind, weiß ich was ich bei der nächsten Wahl zu tun habe… |
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Name: helmar antwortet um 31-01-2008 20:17 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? Pezl, du hast da noch was vergessen......helmar |
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Name: Else antwortet um 01-02-2008 11:30 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt?
Dann schaun wir mal, was und in welcher Zeitung aufgrund dieser Presseaussendung geschrieben wird. 1:1 ? OTS0022 5 WI 0360 BLB0001 CI Fr, 01.Feb 2008 Agrar/Landwirtschaft/Umwelt/Handel BIO sucht Bauer - BILD Anhänge zur Meldung Utl.: Landwirtschaftsministerium, Landwirtschaftskammer und BIO AUSTRIA sichern gemeinsam den Bio-Standort Österreich. = Wien (OTS) - Österreich ist laut veröffentlichtem Eurostat-Bericht der EU-Kommission für das Jahr 2005 mit 11,0% EU-weiter Spitzenreiter was den Anteil biologisch bewirtschafteter Flächen an der gesamten Agrarnutzfläche betrifft. Österreich nimmt klar die Vorreiterrolle als Bioland Nr. 1 ein. Fest steht: Der Bio-Markt boomt, die Betriebszahlen stagnieren jedoch - es werden weitaus mehr Bio-Betriebe benötigt. Ein eigenes Bio-Aktionsprogramm mit den Schwerpunkten Beratung und Vermarktung, in das die Vorstellungen aller Beteiligten einfließen, ist nun in Vorbereitung. Bundesminister Josef Pröll: "Der Bio-Standort Österreich muss weiter ausgebaut werden. Die Weichen für eine Weiterentwicklung sind grundsätzlich im Grünen Pakt gestellt. Durch ein Bio-Aktionsprogramm, das sich über die nächsten Jahre erstreckt, sollen zusätzliche Impulse für den Bio-Standort Österreich gesetzt werden." "Österreich benötigt langfristig 10.000 Bio-Betriebe mehr. Der Markt entwickelt sich positiv und wir müssen sicherstellen, dass wir in der Produktion entsprechend mitwachsen. Damit erreichen wir für die österreichische Landwirtschaft insgesamt eine zusätzliche Wertschöpfung und positionieren Österreich auf dem Europäischen Bio-Markt , " so Rudi Vierbauch, Obmann BIO AUSTRIA. "Die Landwirtschaftskammern und BIO AUSTRIA arbeiten an einem gemeinsamen Beratungskonzept und einer Beratungsstrategie für Bauern und Bäuerinnen, um effizient zielgruppenorientiert und marktorientiert die Bio-Landwirtschaft weiter aufbauen zu können," so Gerhard Wlodkowski, Präsident der LK Österreich. Gemeinsam stehen die drei Spitzenvertreter der österreichischen Landwirtschaft für vorsorgende Erhaltung und verantwortungsvolle Nutzung der Lebensgrundlagen Boden, Wasser, Luft, Energie und biologische Vielfalt. Saubere Luft, reines Wasser, unbelastete Böden und funktionierende Ökosysteme sind unverzichtbare Lebensgrundlagen. Das gemeinsame Engagement gilt der Schonung der Umwelt, der Erhaltung der Vielfalt des Lebens und der Kulturlandschaften, der nachhaltigen Nutzung von natürlichen Ressourcen, der Abfallvermeidung sowie dem Klimaschutz. Mit einer zielgerichteten Forschungs- und Bildungsförderung werden Impulse für eine innovative und bäuerliche Land- und Forstwirtschaft insbesondere für die Biobäuerinnen und Biobauern gesetzt. Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im APA-OTS Bildarchiv unter bild.ots.at Rückfragehinweis: BIO AUSTRIA NÖ und WIEN Ing. Elfriede Berger Steinergasse 2A-4/3, 3100 St. Pölten M +43/676/84 22 14 - 354 mailto:elfriede.berger@bio-austria.at www.bio-austria.at Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Stubenring 1, 1012 Wien mailto:daniel.kapp@lebensministerium.at Landwirtschaftskammer Österreich Ludmilla Herzog Kommunikation Schauflergasse 6, 1014 Wien T +43/1/53441-8522 F +43/1/53441-8519 M +43/676/83441-8522 mailto:l.herzog@lk-oe.at *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0022 2008-02-01/08:58 |
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Name: Gourmet antwortet um 01-02-2008 12:11 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? @else Jede Presseaussendung, auch diese, versucht, die beteiligten Personen und Organisationen möglichst gut darzustellen. Wie jede andere Werbung auch. Bei dieser Information jetzt stelle ich mir aber einige Fragen: Wenn Bioprodukte so gefragt sind, warum zahlen die Abnehmer dann nicht so viel mehr dafür dass viele Bauern gerne umsteigen? Und warum muss dann der Staat noch Förderungen an die Produzenten zahlen? Oder ist es so, dass zwar viele Bioprodukte kaufen würden, aber nicht mehr Geld ausgeben wollen? |
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Name: Else antwortet um 01-02-2008 12:11 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? @ teilchenbeschleunigerin Zitat: "... mehrere Quellen anzapfen. Wenn möglich eine oppositionelle Meinung einholen. Meist gibt es ja zu ein und demselben Thema von mehreren Institutionen Stellungnahmen dazu. Man findet sie durch googlen (Stichwort oder Überschrift eingeben), die Stellungnahmen der eigenen politische Vertretung anschauen, Websites der Abgeordneten, ots,... Die Kammernachrichten sind bestimmt nicht schlecht, als eine von mehreren Informationsquellen. Würde man das jeden Tag betreiben, wär das schon ein netter kleiner Halbtagsjob..." +++++++++ Gerade das mach ich ja! Das kostet mich vieeel Zeit. Und übers Internet gelangt man an mehr Informationen als man verarbeiten kann. Mich hätte zB interessiert, welche Zeitung(en) Deine Sympathie, Dein Vertrauen am ehesten genießen. Aber Deiner Aussage, daß Presseaussendungen von den Medien 1:1 übernommen werden, kann ich nicht zustimmen. Da kann ich mich noch an meine eigene Berufsätigkeit erinnern (Pressereferat einer größeren "Einrichtung"). Da wars oft sehr interessant, die eigenen Aussendungen mit den Zeitungsartikeln vergleichen. Und heute mach' ich das auch noch gern: Origial mit der "Abschrift" vergleichen. Und zB (Wirtschafts)Kammer-Nachrichten mit AK-Nachrichten vergleichen. Es kommt mMn bei der Berichterstattung aber auch darauf an, ob eine Zeitung grundsätzlich zB mit der Wirtschaft, der Bauernschaft, der Beamtenschaft sympathisiert. LG Ese |
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Name: Gourmet antwortet um 01-02-2008 12:26 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? @Else Der letzte Satz von Dir ist, glaube ich, ganz entscheidend. Ich empfehle Dir, mal die österreichischen Bauernzeitung zu lesen. Das ist eine Zeitung des Bauernbundes. Da brauchst Du mit dem Hinterfragen gar nicht anfangen. Von vorne bis hinten nur Lobhudelei auf die eigenen Funktionäre, gemischt mit Hinweisen darauf, wie schlecht doch die anderen Parteien sind. |
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Name: Else antwortet um 01-02-2008 12:50 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? Hallo Gourmet, Du bringst mich zum Schmunzeln. Die Bauernzeitung krieg ich immer von meiner Freundin ;-))))) |
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Name: Else antwortet um 01-02-2008 12:54 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt?
@ gourmet - betreffend BIO Ja, Gourmet, es gibt zuwenig Biobauern. Warum sind es zu wenige? Diese Frage hätte ich gern aus Euren Reihen beantwortet. Aber Du machst es Dir einfach, wenn du den Grund ausschließlich in der mangelnden (Mehr)Zahlungsbereitschaft der Abnehmer siehst. Dieser Meinung bin ich überhaupt nicht. So wie jetzt die Menschen die höheren Preise auch für (Nicht-Bio)-Produkte zahlen (müssen), werden die Bio-Anhänger erst recht die höheren Preise zahlen. Zuerst einmal her mit den österreichischen (!) Bio-Produkten bzw. den Bio-Bauern! Aber, darin gebe ich Dir recht: vermutlich würden NOCH viel mehr Menschen Bio kaufen, wenn’s billig(er) wäre. Doch dazu muß der Umdenkprozeß auch noch fortschreiten. Mehr Menschen muß klar werden, was wichtiger ist: gesunde, umweltfreundlich und tiergerecht produzierte Lebensmittel oder soo viele andere vermeintlich wichtige Dinge im Leben … UND: Nicht soo viel Fleisch und Wurst essen ist gesund und entlastet auch das Budget. Der Staat/die EU zahlt doch Förderungen (die LW sagen, des heißt Ausgleichszahlungen) sowohl an konv. und an Bios. Oder nicht? Warum erwähnst Förderungen im Zusammenhang mit Bio? Gar nicht selten habe ich gehört, daß ein Bauer deshalb auf Bio umgestiegen ist, weil’s „mehr bringt“ (Geld meine ich). Ich erwähne noch einmal, daß ich ein jahrzehntelanger Bio-Ab-Hof-Käufer bin. Es gibt aber auch Bios, die wieder auf konv. umgestellt haben, weil sie die EU-Bevormundung und kostenverursachenden überzogenen Vorgaben samt Aufzeichnungspflichten nicht mehr mitmachen wollten und konnten. Also viel Aufwand für unverhältnismäßig geringe Einnahmen. Und dann fängt so einer an, Hunde zu züchten … doch das nur nebenbei … Es grüßt Else |
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Name: teilchenbeschleunigerin antwortet um 03-02-2008 19:40 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? @Else Hallo Else, ich stimme Dir vollkommen zu, was den Zeitaufwand betrifft, will man sich gut informieren. Darum würde ich ja - wenn auch nur mutwillig - die Abgeordneten und deren Mitarbeiter dafür einspannen, mir Information zu besorgen, wenn ich sie brauche. Natürlich nicht ohne sie selber zu prüfen. Ich seh das dann immer als gute Gelegenheit, die Informationsbereitschaft von Abgeordneten oder von Parteien zu prüfen. Meine Sympathie hat der Standard als Tageszeitung und das profil als Wochenzeitung. Wobei der Standard auch stark meinungsgefärbt ist, dass es mir manchmal graust. Aber ich mag den Stil dieser Zeitung. Zu Fachthemen informiere ich mich fast ausschließlich aus dem Internet, durch googlen. Zum 1:1 übernehmen: ich hab nur dieses Beispiel mit dem Klimabericht herausgegriffen, bei dem es so war, zumindest im Internet. In den Printmedien mag man sich vielleicht etwas mehr antun. In welcher Einrichtung hast Du gearbeitet? Liebe Grüße |
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Name: Gourmet antwortet um 03-02-2008 19:54 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? @Else Zuerst mit den Biobauern her und dann? Es gibt jetzt schon viele Biobauern. Und die konventionellen Bauern sehen genau zu, wie es denen geht. Solange die Biobauern nicht wesentlich besser verdienen, wird sich da nicht viel tun. Diejenigen, die wegen der besseren Umweltbilanz Biobauern werden wollen, die sind schon welche. Bei der Empfehlung, weniger Fleisch zu essen und dafür Bio, da fühle ich mich leicht angeschwindelt. Biobauern bekommen höhere Förderungen als konventionelle Bauern. Das mit dem hohen Kontrollaufwand, der teilweise schon an Bevormundung grenzt, stimmt, liegt aber nicht an der EU. Die ist nur dafür zuständig, europaweit einen Mindeststandard für Bioprodukte festzulegen, der vermutlich viel niedriger liegt, als es österreichische Verbände vorschreiben. Der Kontrollaufwand ist vermutlich teilweise hausgemacht. Aber dazu können sicherlich die hier schreibenden Biobauern viel mehr sagen. @teilchenbeschleunigerin Ich erhalte den Standard drei mal die Woche und lesen tut ihn hauptsächlich meine Frau. Ich komme oft über die ersten 5 Seiten nicht hinaus, weil ich nicht so viel Zeit habe. Und seit Jahren bin ich nahe dran, zu kündigen. Aber dann stehen in dieser Zeitung wieder mal Sachen drin, wofür es sich aus meiner Sicht auszahlt, sie weiter zu lesen. |
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Name: Pinz antwortet um 03-02-2008 21:36 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? Hallo die angeregte diskussion zeigt mir deutlich alles was man nicht selber mit eigenen augen gesehen hat nicht umbedingt die wahrheit sein muss.Das nächste problem-wenn 50 leute die gleiche erlebte Situation nacherzählen müssten würden viele unterschiedliche stories dabei rauskommen.Heisst jeder kann es anders interpretieren. Aber was ich eigentlich meinte sind die mittlerweile vielen tv sendungen die nur für die zuschauer so aussehen soll als wäre hier alles realität in wahrheit ist aber alles abgesprochen,einstudiert und nichts dem zufall überlassen. Jeder kennt wahrscheinlich in seiner umgebung passierte unglücke aber was da manchmal für ein unfug in den zeitungen zulesen ist -aber wie schon einer schrieb nur schlechte nachrichten sind gute nachrichten gruss pinz-lese meistens salzburger nachrichten und lokale zeitungen |
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Name: mandy antwortet um 04-02-2008 08:10 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? Hallo. Da ich dazu neige, gern überall meinen Senf dazuzugeben- hier meine Sicht der Dinge. Relativ breit gestreute Info hole ich mir aus dem www. und da auf den diversen halbwegs seriös berichtenden Zeitungen (sofern es die überhaupt gibt :-(. Vertiefen dieser Meinung durch googeln - sehr fachlich geht es bei wikipedia her. @teilchenbeschleunigerin: Den etwas naiven Glauben, das es eine Interessensvertretung für den kleinen Bürger von der Straße gibt, habe ich bereits zu Grabe getragen. Wirkliche Interessen werden von Lobby`s gesteuerten Politikern vertreten und da gilt: Je mächtiger, sprich kapitalkräftiger diese Lobby nun mal ist, umso mehr Gehör verschafft sich diese, bzw hat ihre Marionetten an vorderster Front sitzen - siehe Wirtschaftsministerium! Unsereiner als gewöhnlicher Kreuzerlzeichner wird grad mal im Wahlkampf interessant und kaum sind die Wahlen gewonnen - ist alles Schall und Rauch. Das ist aus meiner Sicht die leider traurige Realität - hatte früher auch geglaubt, das es diese amerikaähnlichen Machtverhältnisse nicht bei uns gibt, jedoch schwappt dieser Amerkiasch.... immer mehr in allen Bereichen auch zu uns auf den europäischen Kontinent über. L.G. mandy |
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Name: mandy antwortet um 04-02-2008 08:28 auf diesen Beitrag |
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Wahrheit oder gestellt? @ pinz: Der mündige Bürger ist ja überall nur "unbequem" , nervt durch hinterfragen und lässt sich nicht so leicht Sand in die Augen streuen - was meinst wer der Politik, der Wirtschaft und den Lobbiisten am Liebsten ist? Der oder diejenige, die schön brav alles "vorgegauckelte" vorbehaltlos als die ultimative Wahrheit akzeptieren - damit bist du wunderbar "ferngesteuert und manipulierbar" :-(. Es stimmt mich mehr als traurig, wie die "seichte Unterhaltung" mit dümmlichen Klischees boomt und die Quotenbringer schlecht hin sind. Es ist scheinbar ein Zeichen der "Reizüberflutung" , das sich derart seichte und vielfach echt schwachsinnige Unterhaltung derart durchsetzt - typisches BS: diese amerikanischen Endlossoaps wo alle 15 sec "animierlacher" aktiv sind, damit der "gebildete Zuseher" die Pointe nicht verpasst - echt der letzte Schwachsinn - reine Strom- und Zeitverschwendung :-( Die Werbestrategen wissen haargenau, wie sie die menschliche Wahrnehmung am besten erreichen und noch viel besser verstehen sie es, uns nach Vorstellung ihrer Auftraggeber - no na- zu manipulieren. Wie du richtig festgestellt hast - Wahrheitsfindung ist eine induviduelle Sicht der Dinge und somit kann es nie die "formatierte Wahrheit" geben. |
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