Magermilchpulver bereitet Bauern Sorgen
Der Markt für Milchprodukte ist schwierig. Volle Interventionslager bei Magermilch und fallende Butterpreise drücken den Milchpreis.

Milchmarkt Neuheiten

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Milchmarkt Neuheiten

Preise für Bio-Milch erholen sich In Deutschland schlug sich die Dürre im Sommer in geringeren Anlieferungsmengen nieder. In den kommenden Monaten sollten die Bio-Milchpreise steigen. Die Aufwärtsentwicklung des deutschen Bio-Milchpreises entlastet auch den österreichischen Markt.
Bayern - Gericht der europäischen Union erlaubt Beihilfen für Milchgüteprüfung Die EU-Kommission hat gefordert, dass staatliche Gelder für die Milchgüteprüfung zurückgezahlt werden. Dagegen hat Bayern geklagt. Und Recht bekommen.
Vermisstenanzeige für Bio-Milchsee Aufatmen bei den Bio-Milchbauern. Obwohl der Markt mit Bio-Milch förmlich geflutet wurde, blieb ein Preisabsturz bislang aus. Der Ausblick auf den Bio-Milchmarkt geht der Frage nach, ob die Bio-Milch-Lieferanten mit einem blauen Auge davongekommen sind oder das dicke Ende noch bevorsteht.
Ausfransender Milchmarkt Grundsätzlich sind die Aussichten für die Milcherzeuger gut, denn bis 2030 dürfte die EU-Milchproduktion auf 180 Mio. to steigen. Trotzdem reißen die Diskussionen rund um die Milchproduktion nicht ab. Bei genauem Hinsehen zeichnen sich die Kontouren möglicher Neuerungen schon ab.
Zurück zum Ursprung fordert täglichen Auslauf Täglich raus. Das schreiben die Richtlinien von "Zurück zum Ursprung" ihren Milchlieferanten seit Anfang Oktober vor. Osttirols Bergbauern sind von der Verschärfung der Haltungsbedingungen am stärksten betroffen.
Milchmarkt von morgen Global gesehen sind die Prognosen für die Milcherzeuger überwältigend gut. Harte Auseinandersetzungen werden trotzdem erwartet: über Rezepturen, faire Handelspraktiken und Tierwohl.
Blockbutter: Preise lassen nach Die Preise für Butter haben wieder verloren. Bisher führen auch die gesunkenen Preise nicht dazu, dass sich das Geschäft belebt.
Bio-Milch: Produktion wächst weiter In Österreich steht der Bio-Milchpreis aufgrund des wachsenden Angebots unter Druck. In Deutschland nimmt der Bio-Markt die Mehrproduktion besser auf als der konventionelle.
Es rührt sich was im Milchregal Wie Bauern zu produzieren haben, wird zunehmend vom Handel diktiert. Als Druckmittel dienen die Handelsmarken. Wer mit Bio-Produkten ins Regal will, kommt an denen nicht vorbei. Ein paar tüchtige Molkerei-Manager lassen sich davon aber nicht beeindrucken.
Vierbauch: "Wer Bio-Milch verkaufen will, muss innovativ sein." Bio-Milch sei in den meisten Molkereien ein Minderheitenprogramm, meint Bio-Wiesenmilch-Beauftragter Rudi Vierbauch. Der Aufbau einer molkereieigenen Bio-Marke werde zumeist durch die molkerei-interne Konkurrenz gebremst.
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EU bietet Magermilchpulver öfter an Ab August 2018 sollen in Brüssel die Verkaufsausschreibungen für Magermilchpulver aus der öffentlichen Lagerhaltung zweimal statt bisher einmal im Monat stattfinden.
Wert von Standardmilch deutlich gesunken Der in Kiel errechnete Kieler Rohstoffwert für konventionelle Milch gab von Juni auf Juli 2018 um 2,9 Cent/kg nach. Grund dafür sind fallende Preise für Magermilchpulver und Butterfett.
Es wird noch mehr gemolken Schätzungen lassen für das Jahr 2018 weltweit eine höhere Milchproduktion erwarten als im Vorjahr. Auch beim globalen Handel wird mit einem stärkerem Wachstum gerechnet.
Ein Jahr nach der Schulmilchreform 250.000 Kinder in Österreich tranken im aktuellen Schuljahr in den Pausen Milch und Milchprodukte. Seit der Reform im Sommer 2017 wurde der Zuckergehalt in den Milchmischprodukten deutlich gesenkt. Im Herbst gibt es eine Testaktion für Tafelklassler.
Handel erhöht Druck auf Bio-Milchbauern Handelsketten schrauben die Standards ihrer Marken weiter hinauf. Drastisch bekommen das gerade die Bio-Milchbauern zu spüren.
Bio-Milchmarkt bleibt aufnahmefähig Die Anlieferung von Biomilch ist 2018 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Markt nimmt diese Mehrmengen aber auf.
Was sich am Milchmarkt tut Beim AMA-Milchsymposium 2018 erklärte Kommunikationsprofessor Winnie Sonntag, worauf Konsumenten beim Milcheinkauf schauen. Außerdem gab es eine Prognose für Österreichs Milchwirtschaft bis 2030 im internationalen Vergleich.
Abschläge für Milchanlieferung laufen aus Sowohl die Berglandmilch als auch die Ennstal Milch werden ihre Milchpreisabrechnung spätestens mit Ende Juni wieder umstellen. Die Abschläge beim Milchpreis für jene, die mehr liefern als im Vorjahresmonat, werden bis auf weiteres ausgesetzt.
Bio-Milch: Das Angebot wächst Bio-Milch boomt. 2017 lieferten Österreichs Milchbauern um 11 % mehr Bio-Milch als im Jahr zuvor, Bauern in Deutschland sogar um 18 %. Bei vielen Molkereien gibt es deshalb derzeit Wartelisten für Umsteiger.
Preise für Magermilchpulver im Plus Ein Indikator für den Milchmarkt ist der Global Dairy Trade Index. Dieser gab um 1,1 % nach. Nicht alle Milchprodukte verloren: die Preise für Vollmilchpulver gaben leicht nach, während jene für Magermilchpulver besser lagen als Mitte April.
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