höhere Zuverdienstgrenze bei Nebeneinkünften

Der Maschinenring Österreich fordert die Anhebung der Einnahmengrenze für land- und forstwirtschaftliche Nebentätigkeiten.
Seit mehr als eineinhalb Jahren hinkt die Einnahmengrenze für land- und forstwirtschaftlichen Nebentätigkeiten der Kleinunternehmergrenze hinten nach. Angesichts der kommenden Nationalratswahlen fordern wir die Anhebung der Grenze von derzeit EUR 24.200,- auf das Niveau der Kleinunternehmergrenze von EUR 30.000,-, so KR Hans Peter Werderitsch, Bundesobmann des Maschinenring Österreich, der auch die eingeschränkten Vermietungsmöglichkeiten von Maschinen seit Jahren kritisiert.

Kosten- und Wettbewerbsdruck

Die Land- und Forstwirtschaft unterliegt einem besonders stark steigenden Kosten- und Wettbewerbsdruck. Vor allem für kleinstrukturierte Betriebe sind die überbetriebliche Zusammenarbeit und die bäuerlichen Nebentätigkeiten überlebensnotwendig.

„Deshalb fordern wir“, so KR Hans Peter Werderitsch Bundesobmann des Maschinenring Österreich, „die schon lang fällige Anhebung der Einnahmengrenze für bäuerliche Nebentätigkeiten auf EUR 30.000,-, was exakt der Kleinunternehmergrenze entspricht!“

Zweite Forderung: Weg mit den eingeschränkten Betriebsmittel-Vermietungsrichtlinien!

Derzeit können landwirtschaftliche Betriebsmittel nur an andere land- und forstwirtschaftliche Betriebe im eigenen oder einem angrenzenden Verwaltungsbezirk vermietet werden.

„Auch hier sehen wir Handlungsbedarf! Wir unterstützen seit Jahren die Forderung der Bauern, die Beschränkungen bei der Vermietung von eigenen land- und forstwirtschaftlichen Betriebsmitteln endlich zu beseitigen!“ so Werderitsch.

Der Maschinenring Österreich hat beide Forderungen dem Bauernbund zur Aufnahme in sein Forderungspaket anlässlich der bevorstehenden Nationalratswahl übermittelt.


Aktualisiert am: 19.09.2008 11:28
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