Zwischen Olivenöl und Eurokrise

Wird der Euro standhalten? Das krisengeplagte Griechenland ist in aller Munde. Die Landwirte auf der Insel Lesbos beschäftigt derzeit etwas ganz anderes: die Olivenernte.
Etwa 1,70 Euro erhält Kostas Artakianos für 1 l Olivenöl. Daraus ergibt sich ein Stundenlohn von weniger als 3 Euro.
Etwa 1,70 Euro erhält Kostas Artakianos für 1 l Olivenöl. Daraus ergibt sich ein Stundenlohn von weniger als 3 Euro.
Während Politiker in ganz Europa über Hilfspakete und Euro-Rettungsmaßnahmen diskutieren, weht auf den griechischen Inseln ein ganz anderer Wind. Die Tatsache, dass Beamtenstellen und Renten reduziert werden, tangiert die von der Landwirtschaft und vom Tourismus lebende Bevölkerung nur minimal, wenn überhaupt. Denn: Hier macht die Debla die Musik.
Das Werkzeug, das die Landwirte auf der Insel Lesbos von Oktober bis Mai tagtäglich begleitet. In diesen Monaten steht die Olivenernte im Mittelpunkt.
Die Debla ist eine lange federnde Rute, die der Olivenbauer zwischen die silber-grün belaubten Zweige schlägt, um die schwarzen Juwelen zu Boden zu befördern.

Olivenhaine im Wandel

Auf der 1.600 km² großen Insel werden jährlich bis zu 30.000 t Olivenöl produziert.
Doch viele der Olivenhaine sind bereits verlassen. Ihre Besitzer haben die Insel verlassen und träumen davon, dass sich ihr Grundstück von alleine zu lukrativem Bauland verwandelt.

Mehr dazu lesen Sie in Ausgabe 9/2012 des „Fortschrittlichen Landwirts“.
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Aktualisiert am: 18.04.2012 11:11
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